Hi Karl,
vielen Dank für deine Einschätzungen, miniata kommt glaube ich sehr gut hin, die waren definitiv trocken.
Viele Grüße
Hi Karl,
vielen Dank für deine Einschätzungen, miniata kommt glaube ich sehr gut hin, die waren definitiv trocken.
Viele Grüße
Hallo,
Ne ich konnte mein Mikro leider nicht nach England mitnehmen...
Der graue war schon richtig richtig schleimig auf Hut und Stiel, die hier wuchsen daneben.
Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich da bei den Bestimmungen etwas verloren war, ich war nämlich oft an diesen Standorten und die Saftlinge änderten auch teilweise eindrucksvoll ihre Farbe. Der oben als chlorophana bestimmte könnte auch quieta mit verlorengegangenem Geruch sein, chlorophana gabs dort aber glaube ich durchaus auch. Sieht das eher nach chlorophana aus?
Die Papageien (psittacinus agg.) haben mich auch das ein oder andere Mal an der Nase herumgeführt, teilweise mit sehr wenig grün und sehr schnell ausblassend. Die Nachfolgenden könnten glaube ich tatsächlich auch ein Papagei sein.
Hygrocybe glutinipes gabs glaube ich auch noch, manchmal auch den Papageien ähnlich.
Und wenn ich schonmal dabei bin hau ich denn auch noch rein, keine Ahnung welche Art der ist, wuchs zusammen mit Hodophilus foetens.
So schön die alle auch sind waren sie auch ein ziemliches durcheinander bei der Bestimmung zu einem Zeitpunkt an dem ich eh sehr wenig Zeit hatte, wenn mir hier wer damit helfen kann sehr gerne :D.
Viele Grüße
Hi,
100% sicher bin ich mir tatslchlich nicht, da gabs unglaublich viele Ohren, kann gut sein, dass da mehrere Arten dabei waren. Ich dachte die hier abgebildeten waren einfach etwas älter.
Die hier wuchsen direkt daneben am gleichen Standort
Und die wuchsen vielleicht 50 Meter weiter
Ich dachte auch das Habitat (an der Stelle sehr saurer Kiefernwald mit ein paar Fichten) passt gut zum Eselsohr, kann aber natürlich auch sein, dass da was anderes dabei ist.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Der letzte Teil meines Jahresrückblicks aus dem Herbst 2023. Am Anfang stand eine Tour in die Schottischen Highlands, in den wunderschönen Kiefernurwald.
1. Dort gab es erstmal unglaublich viele echte Pfifferlinge (Cantharellus cibarius), wunderschön.
2. Nur an einer einzigen Stelle fand ich starkriechende Trompetenpfifferlinge (Craterellus lutescens).
3. Dafür aber in absoluten Massen auftretend: Das Eselsohr (Otidea onotica)
4. Zurück in York schoben die Birkenpilze, bei dem habe ich jemanden beim Schlafen gestört.
5. Dann kam mein nächstes Highlight: Der kurzsporige Röhrling (Rubinoboletus rubinus) unter einer uralten Eiche an einem Bachlauf
6. Direkt daneben ein weiterer Erstfund: der schwarzfaserige Ritterling (Tricholoma portentosum), den gibts hier bei mir auf der Ostalb nicht
7. Sehr erfreulich waren die vielen schicken Edelreizker (Lactarius deliciosus)
8. Zusammen mit einem recht trivialen Erstfund, ein kupferroter Gelbfuß (Chroogomphus rutilans agg.)
9. Schön war auch der Elsterntintling
10. Und dann fingen die Wiesen an zu blühen. Das ist wohl eine verzweigte Wiesenkoralle, hatte ich noch nie gesehen.
11. Wohl ebenfalls Clavulinopsis, aufgrund der sehr schönen orangen Farbe vielleicht laeticolor
12. Auf eine andere Art und Weise Eindruck hinterließ bei mir der stinkende Samtschneckling (Hodophilus foetens agg.)
13. Und auch über die hier habe ich mich sehr gefreut. Nicht aus Konsumabsicht, aber der Pilz gilt ja schon fast als legendär, dann will man ihn natürlich auch mal finden. Hier sogar mit charakteristischer blauer Verfärbung.
14. Das wollte ich damals nicht fragen, da es hier ja nicht so gern gesehen wird, aber weiß jemand, ob das eventuell Ps. strictipes sein könnte und ob das Taxon überhaupt gültig ist? Finde da nicht viel zu.
14. Den Start in die Saft-/Ellerlinge machte der Wiesenellerling (Cuphophyllus pratensis)
15. Und dann gab es noch sehr schöne Saftlinge zu bewundern. Einmal der graue (Gliophorus irrigatus)
16. Das ist wohl der nach Eichenmilchling riechende Hygrocybe quieta
17. Wohl Hygrocybe chlorophana
18. Und zum Abschluss dieser wunderschöne Rote Saftling
Damit verabschiede ich mich, hoffe ihr hattet ein ähnlich erfolgreiches Pilzjahr und dass euch diese kleine Präsentation gefallen hat. Auf ein tolles 2024!
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Im Sommer war ich dann in York, England und da gab es im Gegensatz zu hier sehr ergiebige Niederschläge, weshalb es dort einiges an Pilzen gab.
1. Ein sehr typischer Sommerpilz in Parkbiomen ist natürlich die Netzhexe (Suillellus luridus), hier in unglaublichen Mengen, Farben und Formen vorhanden und dank des schnellen Wachstums oft sogar madenfrei.
2. Weitere häufige Eichenbegleiter waren der gelbflockige Wulstling (Amanita franchetii), hier mit seiner besten Perlpilzimpression
3. Und der Wurzelnde Bitterröhrling (Caloboletus radicans), dem viele vielleicht überdrüssig sind, den ich aber immer gern finde.
4. Gleich sieht es bei mir mit dem grünen Knolli (Amanita phalloides) aus, von dem gab es Prachtexemplare
6. Gefreut habe ich mich über die vielen Röhrlinge unter Eiche, zum Beispiel gab es häufig den fahlen (Hemileccinum impolitum)
7. Und natürlich auch Eichenfilzröhrlinge (Hortiboletus engelii)
8. Ein weiterer Knaller für mich (wahrscheinlich mein Lieblingsfund im ganzen Jahr) war der falsche Satansröhrling (Rubroboletus legaliae), diesen seltenen, wärmeliebenden Pilz so weit im Norden zu finden hatte schon was.
9. Auch nicht unbedingt häufig, aber natürlich nicht so toll wie der falsche Satan ist der queraderige Milchling (Lactarius acerrimus).
10. Den fransigen Wulstling (Amanita strobiliformis) hatte ich zum ersten Mal
11. Nachdem ich letztes Jahr keinen einzigen gesehen hatte, freute ich mich auch schon über Gallenröhrlinge (Tylopilus felleus)
12. Die hier überraschend häufigen Spangrünen Kiefernreizker (Lactarius semisanguifluus) schmeckten aber doch besser
13. Sogar noch farbenfroher zeigte sich Pluteus aurantiorugosus
14. Nicht ganz so farbenfroh, trotzdem schön, der dottergelbe Spateling
15. Und das letzte Highlight aus dem Sommer war für mich der Fleischbraune Giftschirmling (Lepiota brunneoincarnata agg.) den hatte ich noch nie gesehen.
Ich könnte hier noch 100 tolle Pilzbilder zeigen, es soll ja aber nur eine Zusammenfassung sein. Weiter gehts im Herbst.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich hatte das Glück, dieses Jahr einige schöne Funde machen zu dürfen, und wollte hier mal die für mich schönsten zeigen.
1. Das Pilzjahr fing gut an, als ich bereits im Februar Baeospora myriadophylla, das violettblättrige Tausendblatt finden durfte. Eine schöne Lamellenfarbe, die leider sehr schnell ausblasst.
2. Am ersten April dann auf einer Pilzwanderung der erste Knaller (für mich, manchen anderen war der Standort schon bekannt): Hygrophorus marzuolus, der Märzschneckling, vollkommen unversehrt. Habe mich riesig gefreut.
3. Ebenfalls gefreut hat mich meine erste richtig erfolgreiche Morchelsuche, konnte in den letzten Jahren nur überständige Einzelexemplare finden. Es gab Käppchenmorcheln (Morchella semilibera)
4. Und sehr viele Morchelbecherlinge (Disciotis venosa)
5. Als Beifang gab es noch gelbe Maipilze (Calocybe gambosa)
6. Und Schwefelporlinge (Laetiporus sulphureus agg.)
7. Und zum Schluss gab es noch einen echten Knaller: Sebastian_RLP kam diese Spitzmorchel etwas skandinavisch vor, weshalb er um ein Exsikkat zur Sequenzierung bat. Und er behielt recht; die Sequenzierung ergab die aus Skandinavien bekannte und in Deutschland zuvor noch nie nachgewiesene Art Morchella eximioides!
Auch im Sommer und im Herbst war einiges zu finden, das folgt in späteren Teilen.
Viele Grüße
Danke,
nächstes Jahr schaffe ich es endlich zu einem Mikroskopierkurs, dann kann ich hoffentlich auch mal einen Blick in die Tiefe werfen.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
ich weiß, Psilo Pilze sind hier ein nicht so gern gesehenes Thema, aber ich hoffe, wenn ich jetzt ein altes Bild einstelle glaubt man mir, dass das nicht aus Rauschabsicht ist. Ich fand im September eine Menge dieser Pilze an toter Buche. Sie hatten einen gaaanz leicht grünlichen Schimmer in den Lamellen. Es soll aber ja auch noch einen ominösen Pluteus pseudoroberti geben, zu dem ich fast nix finde. Habe nicht auf weitere grünliche Verfärbungen gewartet, wie halte ich die denn auseinander?
Viele Grüße
Also, hier die Lösung!
1. Leccinum versipelle - Birkenrotkappe
2. Boletus edulis - Steinpilz
3. Strobilomyces strobilaceus - Strubbelkopfröhrling
4. Porphyrellus porphyrosporus - Düsterer Röhrling
5. Leccinellum crocipodium - gelbporiger Raufuß
6. Butyriboletus fechtneri - Silberröhrling
7. Suillus collinitus - Ringloser Butterpilz
8. Butyriboletus subappendiculatus - Nadelwaldanhängselröhrling
9. Leccinum duriusculum - Pappelraufuß
10. Boletus reticulatus - Sommersteinpilz
11. Rubroboletus satanas - Satansröhrling
12. Xerocomus subtomentosus - Ziegenlippe
13. Suillus viscidus - Grauer Lährchenröhrling
14. Hortiboletus engelii - Engels Filzröhrling
15. Hemileccinum impolitum - Fahler Röhrling
16. Rubinoboletus rubinus - Rubinroter Röhrling
17. Caloboletus radicans - Wurzelnder Bitterröhrling
18. Suillellus luridus - Netzstieliger Hexenröhrling
19. Neoboletus erythropus - Flockenstieliger Hexenröhrling (s.l. da wärmebegünstigt unter Eiche)
20. Imleria badia - Maronenröhrling
21. Rubroboletus legaliae - Legals Satansröhrling
Starke Leistung von allen und sorry für die teilweise nicht optimalen Bilder. Hoffe es hat Spaß gemacht.
Viele Grüße
Hi,
ihr wart alle echt gut, alle außer 13 wurden schon richtig genannt. Ich gebe da Mal als Tipp, dass dort weit und breit keine Kiefer stand. Das Bild ist natürlich auch alles andere als optimal. Werde dann heute Abend auflösen.
viele Grüße
Die Idee geht nicht auf meine Kappe, irgendjemand (muss zu meiner Schande gestehen, dass ich gar nicht mehr weiß wer) hat das im Sommer schon mal gemacht und ich fands ne gute idee.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich habe über die letzten zwei Jahre als Röhrlingsfan ein paar Schnittbilder gesammelt und dachte, ich poste als kleine Aufwärmrunde vor dem APR ein Schnittbilderquiz. Ich löse dann später auf. Weiß nicht in welchem Unterforum das am Besten aufgehoben ist, also poste ich es mal hier. Denke das könnte auch für Anfänger lehrreich sein, also postet einfach eure Vorschläge (am besten mit Spoilerblock), hier darf man auch mal raten.
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Viel Spaß! Lösungen gerne entweder per PN an mich oder mit Spoilertag in die Antworten.
Viele Grüße
Danke dir,
Interessante Sache. R. exalbicans und L. pubescens könnte ich dieses Jahr auch beobachten. Ja Kalk ist da schon an vielen Stellen, das Prädikat kalkfliehend verwirrt mich aber ehrlich gesagt ziemlich. Klar kann an manchen Stellen weniger Kalk sein aber wenn die trotzdem umgeben von Kalk wachsen können, finde ich kalkfliehend nicht passend.
Viele Grüße
Hi,
Kalknadelwald (zumindest an manchen Stellen, ich finde hier auch sehr regelmäßig Pilze die in der Literatur als kalkfliehend bezeichnet werden) passt, das ist aber im Schwäbischen Wald zwischen Schwäbisch Gmünd und Schwäbisch Hall. Hier gabs letztes Jahr bei geeigneter Witterung auch tolle Schleierlinge. Der Täubling ist mir aufgefallen, den finde ich hier immer mal wieder, ist ja interessant, dass das ein Mykorrhizaparasit ist. Heißt dass es ist ein Vollschmarotzer? Irgendwo habe ich mal gehört, dass manche Mykorrhizapilze die Mykorrhiza anderer Arten als Eintrittspforte nehmen, aber eigentlich trotzdem noch mit dem Baum in Symbiose stehen.
Bei 18 und 21 habe ich ehrlich gesagt nur kurze Schnappschüsse gemacht, es wurde sehr schnell sehr dunkel und der Wald ist nachts stockfinster.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich bin wieder in Deutschland und habe am Wochenende mal geschaut, was es in den Wäldern noch so gibt. Gehofft hatte ich ja auf ein paar der teilweise seltenen Schnecklinge, die ich dort letztes Jahr fand, aber die sind wohl schon durch. Trotzdem gabs wirklich noch einiges zu sehen.
1. Röhrlinge sind wohl fast schon komplett durch, ich fand nur noch einzelne Maronen.
2. Erfreulich war aber, dass es noch einige ganz frische Trompetenpfifferlinge gab. Zwar nicht so massig, wie in den letzten Jahren, trotzdem aber praktisch überall zu finden. Ich glaube die mögen die Weißtannen
3. Eine Handvoll Amethystpfifferlinge gabs auch noch
4. Ebenso wie noch frische Lachsreizker
5. Ein weiterer Milchling, der an Weißtanne gebunden ist: Lactarius albocarneus. Soll wohl mancherorts selten sein, ist aber hier immer mal wieder anzutreffen und immer sehr schleimig
6. Milchend auch der gelbmilchende Helmling, meine Hand als Beweis
7. Einige Cortinarien gabs auch noch. Cortinarius varius ist immer eine Freude, denn kann ich wenigstens bestimmen
8. Das fällt mir bei den Telamonien deutlich schwerer
9. Den blutblättrigen Hautkopf erkenne ich aber auch noch
10. Eine Art die schwer an ein Phlegmacium erinnert, aber weiße Lamellen und Sporenpulver hat: Leucocortinarius bulbiger
11. Bei dem hier kam ich irgendwie nicht so recht weiter. Ich dachte zuerst an Marzipanfälbling, der roch aber nicht nach Marzipan
12. Eine schöne Art der Wegränder: der rote Gallerttrichter, leider schon etwas ausgeblasst
13. Schöne Hexenringe mit tollen Exemplaren des violetten Rötelritterlings
14. Natürlich auch die Nebelkappe in größeren Hexenringen am Start
15. Aus den letzten Jahren weiß ich, dass die hier auch in einem mächtigen Hexenring wachsen, der Mönchskopf zeigte aber hier nur ein Exemplar
16. Ein weiterer Hexenring mit weißen Trichterlingen
17. Ein völlig einsamer Babyfliegenpilz
18. Eventuell ein Ritterling, den ich in einsetzender Dunkelheit nicht mehr bestimmt habe
19. An Holz Buchenschleimrüblinge
20. Schicke Teuerlinge
21. Und zum Schluss noch diese großen Kollegen, die zusammen an einem Stamm wuchsen, weiß gerade auch nicht wo hin ich die stecken soll.
Die Pilzsaison ist hier wahrscheinlich jetzt bald durch, es war aber trotzdem schön, hier nochmal einige Dinge zu finden.
Viele Grüße
Danke Schupfi,
Ich hatte dort in der Nähe schon ein bisschen was aus dem mastoidea Aggregat, die sahen aber jedes Mal von Habitus, Hutschuppung und Natterung grundverschieden aus, und hatten praktisch nur Hutbuckel und einfachen Ring als gemeinsame Merkmale. Die ersten werde ich sicher nochmal besuchen, zu trocken ists hier aktuell sicher nicht.
Viele Grüße
Danke,
Auf Pholiota wäre ich hier wahrscheinlich nicht gekommen, sieht aber gut aus.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich habe heute im heimischen Buchen-/Tannen-/Eichenwald folgende Riesenschirmlinge gefunden, die für mich doch sehr merkwürdig aussahen.
1. Die folgenden Kollegen sahen wie Safranschirmlinge aus, hatten aber einen sehr deutlich genatterten Stiel. Die waren beide noch sehr jung, ich wollte sie deshalb nicht abmachen, die standen so schön im Spätherbstlichen Wald. Ich habe sie nur am Stiel angeritzt, da folgte auch Minuten später keine Verfärbung. Ich werde die nochmal aufsuchen.
2. Die hier waren sehr klein, ebenfalls genattert am Stiel und ebenfalls nicht verfärbend. Da dachte ich zunächst an Lepiota, der Ring passte mir dafür aber nicht.
3. Bisschen off topic gab es noch diesen Kollegen, auf dem Boden wachsend und mit sehr dicker Schleimschicht.
Kann mir bei denen wer helfen?
Viele Grüße
Okay danke dir,
Gut das glaube ich euch natürlich, ich meine nur schon mal L. fulvissimus gefunden zu haben, die aber wirklich ganz anders aussahen. Schmächtiger, viel blasser und bei Buche. In dem Zustand wie heute dann ein überraschend schicker Pilz.
Viele Grüße
Danke euch erstmal,
L. fulvissimus gefällt mir irgendwie von Farbe, Habitat und Geschmack nicht, kann ihn aber auch nicht ausschließen. Ich bin gerade auch am ehesten bei L. badiosanguineus, Birken scheinen vielfältiger mit ihren Partnern zu sein, als ich dachte, letztes Jahr hatte ich Suillus collinitus unter Birke.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich fand heute diese Milchlinge in größeren Mengen in einem Parkbiom unter Birken. Die hatten eine echt tolle Farbe, wirklich fast blutrot. Wuchsen zusammen mit Amanita muscaria, Russula exalbicans, Leccinum scabrum, Russula aeruginea und Suillellus luridus. Ich habe nur den rotbraunen Milchling gefunden, den ich aber nicht ansatzweise so rot in Erinnerung habe. Außerdem waren die auch nach zwei Minuten durchkauen völlig mild. Der braunrote Milchling soll ja ein Fichtenbegleiter sein. Kann mir da wer weiterhelfen?
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich bin heute in York auf dem Campus auf ein kleines Habitat gestoßen, eine ca 20*20 Meter große Wiese mit einer mächtigen Eiche und Linde. Nah am Wasser und sehr schattig, daher feucht und moosbewachsen. Auf dieser kleinen Fläche alleine wuchsen einige tolle Pilze.
1. Als erstes gab es diesen Öhrling direkt unter Eiche. Das zweite Bild ist aus dem Sommer an exakt gleicher Stelle
2. Direkt daneben winzige Becher auf Erde
3. Ein etwas größerer, braunroter Becher
4. Diese sehr hübschen, orangen Keulen
5. Diese eher gelblichen Keulen
6. Eher weiße/graue Keulen
7. Leotia lubrica, mit denen stand unter der Eiche alles voll
8. Sehr schöne Exemplare von Lepista saeva
9. Herrliche rote Saftlinge, Stiel und hut trocken
10. Schwärzende Saftlinge
11. Und dann diese Kollegen.
Ich nahm einen raus, schaute ihn mir an und dachte an einen der braunen Saft/ellerlinge. Dann schaute ich mir die roten, schon gezeigten Saftlinge an und roch an einem. Überrascht stellte ich einen kräftigen Geruch nach Schwefelritterling fest und wunderte mich darüber. Nachdem aber Lepista saeva den gleichen Geruch hatte, wurde mir klar, dass das meine Hände sein müssen. Ich ging zurück zu diesen braunen Dingern und roch direkt an einem. Das Teil hat sich damit sofort auf die Nummer 1 der für mich am widerlichsten riechenden Pilze katapultiert. Denkt an den chemischen Geruch des Schwefelritterlings x3 und dann noch irgendwie zusätzlich nach Sch…. . Ich habe seither 3 Mal Hände gewaschen, sie desinfiziert und etwas gegessen und ich rieche die immer noch an den Fingern. Das kann eigentlich nur der stinkende Samtschneckling sein oder? Naja zurück zu den Pilzen.
12. Eine hübsche Galerina im Moos
13. Unter der Linde vielleicht Risspilze?
14. Und zum Abschluss noch das hier, weiß gar nicht, wo ich den hintun soll, es wurde aber dunkel und ich musste weiter. Möglicherweiße Lyophyllum? Lepista?
Was sich so alles mitten im von Menschen gemachten Gebiet auftaucht; ich kann ohne Mikro natürlich nicht alles bestimmen, fand es aber trotzdem schön. Wenn irgendwer wo ideen/Korrekturen hat immer her damit.
Viele Grüße
