Ja ich meinte das im Bezug darauf, dass er ja auch von der Alb ist und da die meisten Gebiete dieses Jahr Glück im Unglück hatten.
Viele Grüße
Ja ich meinte das im Bezug darauf, dass er ja auch von der Alb ist und da die meisten Gebiete dieses Jahr Glück im Unglück hatten.
Viele Grüße
Radelfungus du musst ja dann echt pech gehabt haben dieses Jahr. Wir gehen steil auf die 500 zu.
Viele Grüße
Bei uns wurdens bis jetzt tatsächlich nur 10 l, was zwar unter den Prognosen, aufgrund der aktuellen Bodenfeuchte und der Vorhersage nächste Woche aber auch echt kein Problem ist.
Viele Grüße
Bring it on ![]()
Der Nadelwald ist weiter westlich, der hat gestern schon eine Monsterladung abbekommen.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
in den meisten Quellen gilt der Trompetenpfifferling (Craterellus tubaeformis) ja einfach schlicht als Mykorrhizapilz. Einige Quellen schreiben aber auch, dass er manchmal fakultativ saprotroph leben kann. Ich selbst finde immer wieder Trompetenpfifferlinge an Stubben. Es ist ja zwar bekannt, dass Mycel auch durch Totholz wachsen kann aber bei keinem anderen Mykorrhizapilz sehe ich das so oft und auch so deutlich. Ich kenne zum Beispiel einen Stubben da kommen jedes Jahr in 30 cm Höhe aus dem Inneren des Stubbens im Sommer Trompetenpfifferlinge. Der Wald ist komplett voll mit Myzelien dieser Art aber es fruchtet immer nur dieses eine im Sommer und immer aus dem Stubben heraus.
Bild von heute:
Bild letztes Jahr zur selben Jahreszeit:
Und das ist echt nicht das einzige Beispiel. Ich kenne keinen anderen Mykorrhizapilz bei dem das so oft der Fall ist und der vor allem dann nur aus dem Totholz und nicht drumrum fruktifiziert. Könnte es sein, dass die saprotrophe Tendenzen haben? Oder wirklich einfach nur von Myzel durchwachsenes Holz?
Viele Grüße
Es war absolut herrlich heute mal wieder durch einen quietschnassen Nadelwald zu stapfen. Pilze gab es nicht allzu viele, ein paar ganz junge Täublinge, exakt ein Pfifferling und ein paar alte Steinpilze (keine Ahnung wann die gewachsen sind) aber bei der aktuellen Bodenfeuchte habe ich keinen Zweifel dass das bald mehr wird.
Viele Grüße
Nicht weit von uns muss es gewaltig geknallt haben. Bei uns kamen nur 2 l aber das ist mir lieber als volle Keller und Hagel.
Viele Grüße
Am Montag soll doch ein großes Regengebiet mehr oder weniger über ganz Deutschland ziehen und auch bei euch ganz gut was bringen Navajoa
Viele Grüße
Huh interessant, danke. Wir hatten tatsächlich deutlich mehr Niederschlag aber die Wälder wirkten auf Kalk trotzdem sehr trocken. Mal sehen ob das morgen was wird.
Viele Grüße
Sehr schick. Morgen gehts auch bei mir auf Satanssuche; bloß aus Interesse: Wieviel Regen hattet ihr vor gestern im Juli?
Viele Grüße
Aus den 4-5 l Nachtisch sind nochmal 10 geworden. Langsam summiert es sich; mit ca 60 l im Juli lässt sich arbeiten. Eines meiner Röhrlingsgebiete ist schon bei sensationellen 90 l, allerdings kommen die da meist im Herbst.
Viele Grüße
Sehr stolze 22 l sind es bei uns innerhalb etwas mehr als einer Stunde geworden. Nachher soll noch ein Nachtisch von 4-5 l vorbeiziehen. Das muss einfach für ein paar Röhrlinge reichen. Ich rieche die falschen Anhängselröhrlinge und Flockenhexen schon fast. ![]()
Viele Grüße
Der Trick ist, nicht auf die Vorhersage zu hoffen. Bei mir waren heute morgen nur noch 4l drin, das ist schon vervierfacht. Und es kommt wohl noch was.
Viele Grüße
Kräftiger, überraschend kalter Sommerregen prasselt auf die Ostalb. Es wird.
Viele Grüße
Bei uns kommts echt erst wenn man die Hoffnung schon fast wieder aufgegeben hat. Von vorhergesagten 20 l waren heute morgen noch 4 drin. Jetzt in der Mittagspause werde ich von sintflutartigem Gewitterregen überrascht, der uns eigentlich komplett verfehlen sollte. 15 l sind schon im Kasten und es regnet noch.
Viele Grüße
Also ich hab bei mir auf Montag gerade 15l drin was schon mehr wäre als ein tropfen auf den heißen stein...
Viele Grüße
Bei uns bringen sie jetzt auf Montag/Dienstag recht ergiebige Niederschläge was natürlich top wäre.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Heute hab ich mal wieder einen Butyriboletus gefunden. Etwas nervig dass der schon so mitgenommen ist (3 andere Exemplare die ich stehen lassen habe sahen noch viel schlimmer aus). Der sieht zwar etwas nach Mumie aus aber das täuscht ein Bisschen, der Hut war nur leicht weich, der Stiel sogar noch komplett fest.
Zum Habitat: Das ist ein Tannendominierter Nadelwald mit Fichte und eingestreuten, kleinen Buchen (die am nächsten stehende etwa 5m hoch). Dort ists an den meisten Stellen zumindest oberflächlich angesäuert aber es gibt auch an einigen Stellen eine Menge Kalk (im Herbst viele Phlegmacien, kalkliebende Schnecklinge und weiteres). Außerdem ist dort Butyriboletus subappendiculatus ein häufiger Pilz, ich kenne dort einige Fundstellen, eine nicht mal 30 m entfernt. Exemplar aus dem Oktober 2024:
Ich dachte eigentlich, ich verstehe die appendiculatus/subappendiculatus Problematik langsam aber immer wieder tauchen Exemplare auf, bei denen es schwierig wird.
Hutfarbe: Warmes Rotbraun, feldrig aufreißend, etwas geschuppt. Schneckenfraßstellen gelblich, Durchmesser etwa 16 cm
Stiel leider sehr angefressen, an einigen Stellen aber noch die gelbe Grundgarbe mit engem Netz zu sehen
Hier ein herangezoomtes Bild
Die Röhren sind gelbbräunlich, auf Druck recht schnell und kräftig blauend.
Das Fleisch ist weißlich mit gelb an manchen Stellen, in der Stielbasis deutlich rötlich. Es riecht auch in diesem Zustand noch sehr angenehm steinpilzartig, sogar noch etwas süßlicher und fruchtiger. Der Geschmack (im Stielfleisch probiert) ist mild und sehr angenehm. Kaum blauend, nur die Röhren blauen deutlich. An der Stielbasis ist kein Anhängsel sichtbar.
Sporen schau ich mir noch an.
Eigentlich halte ich das für B. appendiculatus, aber das Habitat, das fehlende Anhängsel und das nicht Blauen im Fleisch macht mich etwas stutzig. Kann den jemand festnageln? Übrigens müssen die bei desaströser Trockenheit gewachsen sein, die kamen sicher noch vor dem Regen am Dienstag; am Dienstag letzte Woche kamen zwar 10l aber davor wars furztrocken. Das Habitat hält zwar die Feuchtigkeit sehr gut (was auch irgendwie gegen appendiculatus spricht, ich kenne den von eher trockenen Stellen) aber das ist trotzdem krass.
Viele Grüße
Viele Grüße
Kachelmannwetter und eine Wetterstation 1km weg (1km kann natürlich unterschiede machen, aber dann mit Kachelmannwetter vergleichen)
Viele Grüße
Eins meiner Röhrlingsgebiete hat immerhin schon 50 l im Juli nach ca 110 im Juni (Die allerdings eher in der ersten Hälfte fielen). Das brauchts da aber auch, flachgründier Kalkboden trocknet leider aus wie sonst noch was.
Viele Grüße
20 l in einem sehr kurzen aber kräftigen Gewitter letzten Dienstag, das leider auf relativ trockenen Boden fiel. In den Kalkgebieten wirds wahrscheinlich schwierig aber auf Lehm könnte was drin sein, da meldete eine Wetterstation in der Nähe schon vor dem Regen gestern immerhin 74% Bodenfeuchte von 0-60cm.
Viele Grüße
Bei uns sinds runde 10 l geworden. Nicht überragend aber auch nicht schlecht. Ein paar Gebiete in der Nähe haben deutlich mehr abbekommen. Wenn jetzt nicht ein paar Röhrlinge kommen weiß ich auch nicht mehr.
Viele Grüße
Ja, bei uns ist die Lage dank der 20l von letztem Dienstag auch noch gar nicht so übel.
Viele Grüße
