Beiträge von kruenta

    Hallo Ulla, im Pilzfoto-Archiv habe ich kein Bild wo man auch Fichtenzapfen sieht. Ich behalte das im Kopf und reiche Bilder dazu nach, am leichtesten findet man die ja im Frühling bevor das Grünzeug wächst.


    LG, Bernd

    Moin,

    dieser Pilz ist bei mir recht häufig. Mehr an Kiefern aber auch nicht selten an Fichtenzapfen. Eigentlich immer an trockenen Standorten, auf Sand Kies, selbst auf wenig genutzten Wegen. Die Bilder hier sind direkt vom Hof. Sehr große Exemplare dabei, mit bis zu 30 mm über 20 mm Hüten.


    und hier sind wohl auch noch mind. 2 Pilze an Kiefernnadel zu sehen

    LG, Bernd

    Hallo umossoh,


    wenn Dir keiner antwortet, will ich mal anfangen. So wie ich Dich verstanden habe, geht es Dir um Speisemykologie. Was das betrifft, sammle ich Pilze eigentlich nur in fußläufiger Umgebung, aber ich wohne auch im Wald. Wobei mein Wald hier nicht sonderlich ergiebig ist, allerdings sind Pilze auch kein Favorit auf meinem Speiseplan, was dann wieder ganz gut zusammenpasst. Wenn ich bei Trockenheit Pilze benötigen sollte, hätte ich in der Nähe ein Moor, wo relativ zuverlässig Moor-Birkenpilz und Sand-Röhrling anzutreffen sind.


    LG, Bernd

    Hallo Claudia, hallo Andreas,


    erstmal danke an Andreas für die Benennung des Labkrauts, das gibts hier nämlich nicht.

    Also ich fand die Fragestellung schon klar, jeder der auf den Bildern eine Art erkennt, möge sie benennen.

    Das fragliche Blatt in Bild 7 würde ich den Hahnenfußartigen zuordnen - aber Pflanze nur nach Blatt ist wie Pilz nur von oben :D

    Dann liegt in Bild 7 noch ein trockener Grashalm mit Fruchtstand, das dürfte ein Schwingel sein, Festuca sp. - bei einigen Arten der Festuca braucht man ein Mikroskop um den Blattquerschnitt zu beurteilen, bei anderen genögt es, die Borstigkeit der Blätter mit der Zunge zu testen, nicht sonderlich trivial.


    Wonach Du jetzt schauen könntest, das ist Borstgras, mit den typischen Büscheln, die man jetzt besser sieht, als wenn alles zugewachsen ist. Und Dreizahn (Danthonia decumbens) ist ein typisches, kleines und relativ leicht zu identifizierendes Gras solcher Standorte, das müsste man jetzt auch anhand vorjähriger Fruchtstände auch finden können.


    Wenn die Kühe nicht zugefüttert werden, ist alles OK, höchstens an der Tränke oder auf der Trift kann es duch die Trittbelastung zu Kahlstellen kommen.


    LG, Bernd

    Moin allerseits,

    dieser gealterte und spröde Pilz an einem vorjährigen (?) Eschenstubben sollte C. gallica sein. Reagiert auf KOH sofort schwarz und nimmt nach einigen Minuten wieder die vorherigen Farben an.

    Erstmalig gefunden wurde der in Litauen erst 2019.

    LG, Bernd

    Hallo Claudia,

    ich fange dann mal an, das dominante rasenbildende Moos, auf fast allen Bilder zu sehen, ist Rhytidiadelphus squarrosus.

    Auf Bild 2 meine ich Blätter zu sehen, die zu einem Steinbrech gehören könnten.

    Die Kleeblätter auf Bild 3 gehören wohl zu einer der gelbblühenden Arten.


    Alles in allem schwieriges Unterfangen.

    LG, Bernd


    Hallo Stefan, genau das meinte ich, mit "kürzlich erst gesehen" -- sieht aber makroskopisch schon deutlich anders aus. Dass es dabei auch noch ein Rudel anderer Arten geben kann ... sei's drum Ph. chailletii ist aber ein schöner (und plausibler) Arbeitstitel.


    LG, Bernd

    Moin,

    ich meine sowas ähnliches wurde hier jüngst schon gezeigt, finde es aber jetzt nicht, na, und das Forum ist ja momentan nicht gerade überladen :D


    LG, Bernd

    Wenn das P. tuberaster wäre, würde mich das natürlich freuen, den hatte ich bisher nicht. Sieht von der Form her schon passend aus, aber so recht dran glauben tue ich nicht ...


    Von September 2018 Bilder von einem Befall von Chroogomphus, alle Bilder vom selben Datum - aber in verschiedenem Befall - genau dort, wo der heutige Fund war, max. 20 m entfernt. Der hielt sich damals auch lange mumifiziert bis in den Winter hinein, aber nur derjenige der voll mumifiziert war.

    LG, Bernd

    Hallo Andreas, was schwebt Dir denn da so vor, welcher Polyporus das sein könnte mit einem so wuchtigen, von Maden angefressenen Stiel (das müsste ich jetzt erst noch fotografieren) in luftiger Höhe? Mit einem nahtlosen Übergang der porenartigen Oberflächenstruktur in den Stiel? Dass von Lamellen beim kompletten Befall nichts überbleibt, ist ja normal. Hier ein Täubling in einem mittleren Befallsstadium


    LG, Bernd

    Moin, an Haselnuss habe ich diese Mumien gefunden. Leider erst jetzt, Bilder vom Verlauf habe ich nicht. Der Wuchsform nach waren das wohl mal Schüpplinge, oder Hallimasch. Mumifizierung vermutlich durch Hypomyces cf. luteovirens, den sehe ich an der Stelle öfters, meist an Russula und Lactarius, aber auch schon an Chroogomphus.

    LG, Bernd

    Moin, da liegen ja auch jede Menge Blätter, die zu Buche oder Hainbuche (wegen der stark geprägten Rippen) passen, leider ist der Blattrand auf den Fotos nicht gut zu beurteilen.

    LG, Bernd

    Hallo,

    in den letzten Tagen habe ich den unter Weidengebüsch und im Erlenwald, sowohl Grauerle als auch Schwarzerle gefunden, im Zusammenhang mit der Suche nach Ciboria. Bei mir meist noch sehr junge Exemplare. Ein Mal habe ich den auch schon im Fichtenwald an trockener, aber immerhin schattiger Stelle gefunden, und zwar in dickem Moos auf einem Stein. Allerdings war der dort in den Folgejahren nicht mehr zu beobachten.


    Ein Auwald entlang eines Bachlaufs wäre meine erste Wahl für die Suche.


    LG, Bernd

    Moin, also bei mir sind die Erlenkatzenbecher seit mindestens einer Woche in Betrieb und mit den Schneeglöckchen dauert es noch, während die bei Dir ja voll in Blüte sind. Kann schon sein, dass die bei Dir schon durch sind. Auf Bild 1, zentral rechts oberhalb des Bechers hast Du ein Blatt von dem Scharbockskraut - wobei ich eigentlich davon ausgehe, dass die Becher erst etwa zur Blütezeit kommen. Auf Bild 3 hast Du sowohl Scharbockskraut als auch Buschwindröschen - ob weiße oder gelbe kann ich nicht sagen - das Biotop sieht für beide passend aus. Bei Bild 5 - handelt es sich beim Substrat um Mist? - würde ich Peziza vesiculosa ins Spiel bringen.


    LG, Bernd

    Hallo Matthias,

    willkommen im Forum.

    1-3 und 5 sind korrekt bestimmt. Bei Nr. 4 bin ich nicht sicher, ob es da nicht evtl. noch was Ähnliches geben könnte, erscheint mir aber ein guter Arbeitstitl.


    LG, Bernd

    Moin, bei solchen gleichmäßigen Poren, isotrop und homogen, ist das doch trivial - kein Programm kann das schneller, als Zollstock anlegen und draufgucken. Egal ob Messung anhand einer Linie oder Fläche, das Ergebnis ändert sich kaum, selbst wenn man die Linie in diesem oder jenem Winkel legt. Und bevor man Anwendung von statistischen Methoden erwägt, sollte man erstmal an einem Pilz die systematische Variabilität herausfinden, indem man die Messquadrate oder Messlinien an verschiedene Stellen legt. Dann an vielen Pilzen der gleichen Art. Wann man das gemacht hat, und eine GROßE Menge von Daten hat, kann man gern auch mathematische Statistik abwenden. SPOILER - der systematische Fehler aus der Varianz der individuellen Pilze wird deutlich größer sein, als die formalstatistischen wasauchimmer. [Außer man nimmt kumulative Werte, von wasauchimmer, deren Eigenschaft ist es, nie kleiner zu werden - Panikmodus.]

    Spannend wird es doch erst, wenn die Poren anisotrop sind und/oder inhomogen, also am Rand enger als mittig. Poren mit teilweise konkaver Form sind auch spannend. Oder gar dreidimensionale Poren, d.h. die Porenwände sind ungleichmäßig lang, womit das Porenmuster an der Oberfläche anders aussieht als nahe am Porengrund.


    Was nicht heißt, dass es keine sinnvollen Anwendungen für diese Werkzeuge gibt, bei der Größenmessung der Poren sehe ich diese aber eher nich.


    LG, Bernd

    Hallo Nobi, in dem Fall geht das mit Schrittmaß. Es ging ja nicht um die Art, sondern um die Höhe. Konkret ging es um dieses Zitat von Baral


    "The mentioned height of the branches above ground level therefore depends on the method of collecting, and further usually neglects branches hanging higher than ca. 2.5-3 m. It is

    only half of the truth that they grow as aerophytes "only in forests with especially moist air or rich in snow" (BARAL, 1984: 144), an error that comes from the common opinion that fungi need a

    permanently moist environment",


    da ja die wenigsten Mykologen Bäume in 15 m Höhe prüfen (bei Stefan "Climbingfreak" mag ich das nicht ausschließen, aber meistens sind Bäume für die Elbsandsteinkletterer nicht so attraktiv) und eher ein Mikroskop als eine Kettensäge dabei haben ...

    LG, Bernd

    Hallo Andreas, das ist hier ziemlich eindeutig, dass an Holz. Fest mit dem Substrat verwachsen und kein Zapfen dabei. Aber ich kann das morgen noch mal gnz genau prüfen, und dokumentieren.


    LG, Bernd

    Moin, vielleicht interessiert es ja jemanden, An einer toten Fichte, die ich heute gefällt habe, waren bis in mindestens 15 m Höhe an den harzigen Ästen jeweils gelbe Becherchen.

    LG, Bernd