Hallo,
Ab einer gewissen Dosis geht das Zeug (wegen der Oxalate) nämlich an die Nieren:
Die Studien aus Korea um die es da geht, ich hab sie nicht jetzt gelesen, sondern vor ein paar Wochen, als es ähnliche Diskussionen schon Mal gab, sind aber nicht wirklich wasserfest.
Kurz, es geht da so: "1 [in Worten: EIN] Patient mit Beschwerden beim Arzt, Befund, Suche nach Ursache in der Erinnerung des Patienten, Patient sagt Pilz, Arzt sagt Bingo" und man publiziert.
Es gibt eine gewisse Plausibilität hierfür, weil die Chemikalien zusammenpassen. Trotz alledem ist das zunächst nur eine Korrelation. Um sicherzugehen müsste man eine überwachte klinische Studie durchführen, mit mehreren Probanden. Unter Vermeidung ALLER anderen Quellen von Oxalaten. Und vielleicht ist die Neigung zur Akkumulierung der Oxalate auch nicht bei allen Personen gleich ausgeprägt oder wird getriggert durch was auch immer in der Nahrung. Klar, keine Ethikkommission gibt dafür grünes Licht. Warnen ist berechtigt, aber ein bisschen Konjunktiv wäre schon angebracht.
Wenn man die gleichen laschen Kriterien an Studien zu Vitalpilzen anwenden würde, ginge das so:
"Patient gesund beim Arzt, warum? Suche nach Ursache in der Erinnerung des Patienten, Patient sagt Pilz, Arzt sagt Bingo". Korrelation ist vorhanden, Pilz & gesund. Ist das jetzt kausal? Und da sind es ja oft hunderte Patienten, die solche Aussagen treffen. Also statistisch abgesichert
→ Heilpilz.
LG, Bernd