Beiträge von kruenta

    Hallo Martin, danke für Deine Vorschläge,


    bei 1) Hypogymnia bin ich mir nicht sicher, ob nicht sogar beide von Dir genannten Arten vorhanden sind. Oder das sind nur Altersunterschiede einer Art.

    von heute

    bie 3) war ich bei Pleurosticta wegen der grellgrünen Farbe, die bei Feuchtigkeit typisch ist - die Bilder stammten vom verregneten Do. Diese Flechte finde ich jetzt nicht mehr, trocken und damit vermutlich unauffällig gefärbt. Pl. acetabulum ist bei mir recht häufig, allerdings eher an Laubbäumen. Allerdings sehen bei genauerer Betrachtung die Ränder doch anders aus. Noch mal in Vergrößerung im feuchten Zustand vom 23. Sogar mit Rhizinen rechts. Der Dicke des Stämmchens nach stammt die aus mindestens 15 m Höhe.

    4) Platismatia glauca sieht auch ganz gut aus. Allerdings hattest Du ja bei 3) dunkle Unterseiten eher als Ausschlusskriterium eingebracht - und die hier hat dunkle Unterseiten, Bilder von heute

    5) Pseudevernia furfuracea sieht gut aus, allerdings anderes Exemplar:

    LG, Bernd

    Moin, im Winter gab es viel Schneebruch, darunter auch diese Fichte, die schon angefault war und wohl vor einigen Jahren einen Blitz abbekommen hatte, voller Harz an manchen Stellen.


    0) Übersicht

    1) vielfach flächendeckend Hypogymnia physodes

    2) Parmelia sp. vielleicht saxatilis

    3) Pleurosticta acetabulum

    4) eine Flechte, die mir noch nicht begegnet war, da komme ich zu Parmeliopsis ambigua

    5) keine Ahnung, aufgerollt wie ein junges Farnblatt

    6) das sollte Sarea resinae sein

    7) und das Sarea difformis

    8) Lecanora sp.

    und 9) Lachnellula sp., die man fast an jeder Fichte findet, an irgendwelchen ausgeharzten Ästen ...


    LG, Bernd

    Moin, Eisregen hatte ich in diesem Jahr schon öfter, aber wohl noch nie gefolgt von Sonnenschein bei bleibender Kälte

    LG, Bernd

    Hallo Sandra, Du meinst, das könnte ein Sporangium sein? Oder werden wollen? Nö, die sind aktuell auch zu sehen und sehen anders aus. Das mit der Sicherheit ist ja so eine Sache - ich kann nicht ausschließen, dass es nicht ein gelbes Alien ist oder ein chinesischer Wetterballon ...


    LG, Bernd

    Moin, auf einem Birkenstubben wächst seit einiger Zeit ein komisches Objekt, das wirkt wie ein Pilz, allerdings mit sehr komischer, löchriger Wuchsweise. Vielleicht hat jemand ja eine Idee?


    1) auf Birkenstubben


    2) und dann habe ich endlich einen Moosbecher gefunden, nachdem ja Orthotrichum affinisw auf dem Hof reichlich vertreten ist und ich etliche davon schon geprüft hatte, nun endlich an einem vom Sturm heruntergeworfenen Ahornast.

    LG, Bernd

    Hallo, dazu kann ich Dir nichts sagen, da ich keine Pilzzucht betreibe. Allerdings ist es doch normalerweise viel einfacher, Stroh aufzutreiben als Brennesseln in der erforderlichen Menge, oder?


    Diese Frage solltest Du am besten unter der Rubrik "Pilzzucht" als neuen Beitrag stellen, idealerweise gleich mit einer aussagekräftigen Überschrift.


    LG, Bernd

    Moin, auf der (vergeblichen) Suche nach Trollhand war ich in Weidengebüschen unterwegs.

    Etwas Beifang


    1) eine Hohenbuehelia, bis 2 cm groß

    2) das ist wohl Kavinia himantia, allerdings als ziemlich großes Cluster

    3) Phellinus igniarius

    4) Gloeoporus dichrous

    5) zur Abwechselung mal nicht an Weide: Haselwurz mit Puccinia asarini

    6) eine Peltigera, an sehr feuchtem Standort am Fuß einer Weide, leider ohne Apothecien - vielleicht P. hymenina - werde ich sicher im Laufe des Jahres noch mal besuchen gehen. Wie man sieht, liegt noch Schnee, im Wald jedenfalls.

    LG, Bernd

    Hallo,

    mit solchen orangen Stacheln könntest Du Dir mal die Gattung Steccherinum anschauen, da insbesondere St. bourdotii. Auch St. ochraceum ist so schön orange, neigt aber eher nicht zur Hütchenbildung.


    LG, Bernd

    Hallo Adrian, derzeit sind die Fotos ja noch anonym - wobei der Stil in den meisten Fällen den Fotografen verrät - Du musst also warten, bis der Monat vorbei ist und der Autor des Fotos bekannt gegeben wird und diesen dann fragen. Oder Du schaust in die Wetbewerbe der früheren Monate, wo oft auch technische Details diskutiert werden. Und ja, viele dieser Fotos sind gestackt.


    LG, Bernd

    Hallo Sepp,


    den würde ich auch so nennen. Eine Art, die eher nördlich und vor allem östlich zu finden ist. Wien ist östlich genug, um den Plausibilitätstest zu bestehen.


    LG, Bernd

    Moin,


    an toter, liegender Weide an feuchtem Standort, wächst unterseits, seitlich dieses gallertartige stachelige Etwas in rosa. Überwiegend resupinat über 'nen halben Meter.



    An einer Stelle, evtl. ein anderer Pilz, leicht pileat und dann ohne Rosaton.


    Vielen Dank für's Anschauen und evtl. Vorschläge.

    LG, Bernd

    Hallo,


    beim Chaga lassen sich je nach Wuchsform und Morschheit des Holzes manchmal kleinere Stücke per Hand abbrechen oder eben das ganze Stück aus der morschen Unterlage herausreißen. Meistens geht aber von Hand gar nichts und Axt oder Fuchsschwanz sind angesagt. "typisch bröckelig" ist eher untypisch :D


    LG, Bernd

    Moin, das mit der Entomologie ist ja so eine Sache ... Da gibt es so viele verschiedene Taxa und es ist nahezu unmöglich für alle Kenner zu finden. Nehmen wir mal die Ameisenbläulinge, die Schmetterlinge mögen relativ einfach zu identifizieren sein, die Futterpflanzen wie Enzian oder Wiesenknopf erst recht, aber die dazugehörigen Ameisen und überhaupt die Hautflügler. Oder Käfer, Deutschland dürfte über 10000 Arten haben.

    Nach meiner Erfahrung sind die größten Schädlinge solcher Projekte die Vogelfreunde mit ihre Bambi-Ökologie - man darf nicht mähen, solange da irgendwo was brütet ... Dann hat man späte Mahd und Wiesen die nur noch aus Kerbel und Knäuelgras bestehen. Aber das mag in anderen Regionen anders sein.


    Ich finde es immer einen guten Ansatz, wenn man irgendwo eine erhaltenswerte Art findet, zunächst dem Landwirt oder Waldbesitzer einen Orden verleihen und fragen was er bisher gemacht hat. Weiter so! - never change a running system - ist eine gute Handlungsanleitung. Wer da kommt und meint es besser zu wissen ... das war's dann meist, zum einen weil man dem Landwirt auf den Keks geht mit Auflagen und Bürokratie, was zu unerwünschten Reaktionen führen kann (solange diese Art hier ist, hab ich Streß - also wech damit), zum anderen, weil das Artenspektrum sich genau an diese Bewirtschaftung angepasst hat.


    Wenn man experimentieren will, gern, aber dann auf zu regenerierenden Flächen. Und bitte auch tatsächlich mit mehreren verschiedenen Ansätzen um unterschiedliche Ergebnisse in Form der Artenkomposition zu erzielen.


    LG, Bernd