Beiträge von kruenta
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Hallo Wolfgang, die Arbeit von Olariago et al. hatte ich durchgesehen. Mir ist klar, dass da makroskopisch keine Entscheidung zu treffen ist, aber flavipes [Gelbfuß] trifft rein linguistisch auf meinen Pilz zu. Bei [Gelbsterntragend] ist das nicht so offensichtlich - ja, ich weiß, die Etymologie wird in neueren Arbeiten immer mit angegeben. Und der hat, zumindest auf den Fotos in dieser Arbeit, auch nicht so schöne gelbe Stiele. Wobei bei dem von mir gezeigten Pilz das Gelb zu Anfang (den beobachte ich seit vielleicht 2 Wochen) auch nicht so stark war und ich erst nur an C. falcata gedacht hatte.
LG, Bernd
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Hallo und danke,
@ Jörg, ok, den Geruch von der Stropharia probiere ich dann mal aus.
@ Ulla, bei mir sind die Wiesenstäublinge eigentlich immer weiß, bestenfalls beige, aber so gelb habe ich die noch nicht gesehen. Was aber nichts zu heißen hat, da ich bei den Stäublingen meistens im Dunklen tappe. Irgendwann wird man ja sehen, ob unten ein steriler Teil verbleibt.
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
die letzten Saftlinge sind in Unkenntlichkeit verfallen, Pilze sind trotzdem etliche vorhanden.
1) Lepista personata
2) Stropharia coronilla
3) den halte ich für Stropharia pseudocyanea, schließe aber St. caerulea nicht komplett aus, der wächst da, wo sich sonst CHEG tummeln. Hat jemand Erfahrung, wie man die beiden trennt?
4) Stropharia inuncta
5) Psathyrella sp. im Cluster (Holz ist da keins im Boden, höchstens Wurzeln von Artemisia oder so)
6) Der sieht aus, als könnte er auf Clavaria flavipes hören
7) ein gelblicher Bovist, im Farbkontrast zu normalen weißen V. pratense. Da ein Einzelstück habe ich bisher keinen Schnitt gemacht. Kann die gelbliche Färbung diagnostische Bedeutung haben?
Noch sind die Schafe auf der Wiese ...
LG, Bernd
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Hallo Ingo, kann man den makroskopisch festmachen? Etwa nach Geruch wie russocoriaceus? Oder geht das nur über Mikroeigenschaften?
LG, Bernd
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Hallo Claudia,
und, dem Bauern von der Wiese schon 'ne Kiste Bier angeboten? Oder vielleicht doch nahegelegt, er solle sich endlich ein Mikroskop zulegen - denn wie kann man eine Wiese mit Pilzen haben, ohne ein Mikroskop dazu?

LG, Bernd
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Hallo,
meine Meinung ist zwar ganz unmaßgeblich, zumal ich den I. resinosum erst zwei Mal gefunden habe. Aber den Benzinporling habe ich quasi auf dem Hof und auch sonst in der Gegend regelmäßig, meistens an Fichte, aber auch an Kiefer. Der wirkt anders. I. resinosum sah hingegen so aus wie Deiner - wobei meine Bestimmung von I. r. dem Substrat folgte, und "sieht deutlich anders aus" als I. benzoinum. Hier ein Foto vom 12. vorn in relativ jung, die schwarzen ein paar Wochen älter. Daneben auch die Reste der vorjährigen. Der Fichtenstubben ist von vielleicht 2003.
Viel dünner als Deine und relativ eng übereinander gestapelt. I. resinosum wirkte dicker und distanter in der Stapelung. Sollten irgendwann irgendwelche harten Daten das anders sehen, lasse ich mich gern belehren.
LG, Bernd
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Hallo, das sieht aus wie ein Büschelrasling, der ist (für Menschen) essbar und dürfte wohl auch dem Hund keinen Schaden tun.
LG, Bernd
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Übrigens, die Reihenfolge der Fotos ist nicht chronologisch, die Oberfläche habe ich erst fotografiert, nachdem ich diese interessante interne Struktur gesehen habe, der Vollständigkeit halber, gefunden habe ich den auf leicht bemoostem Altholz. Die Moosunterlage auf dem Foto ist Fake - für besseren Kontrast.
Die Arbeit von Leontyev habe ich gefunden, das sieht schon ganz passend aus, aber man findet nirgens - für keine der 3 genannten Arten igendwo einen Querschnitt (vielleicht, weil es im Schnitt nicht mehr so schick aussieht, wie im Querriss?), der ähnlich aussieht. Am nächsten kommt noch der hier, aber viel schlanker https://www.micobotanicajaen.c…Lindbladia%20tubulina.pdf
Falls ich sowas nochmal finden würde - zugegeben, sehr unwahrscheinlich - würdest Du den untersuchen und zugeschickt bekommen wollen? Steht eigentlich das Flugzeug noch am Gotthartsteich?
LG, Bernd
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Hallo Ulla, vielen Dank für Deinen Wegweiser. Ich habe keinen Beleg mitgenommen und damit wird es bei Vermutungen bleiben. In diesem Fall wohl Schade, aber ich hätte hier eh keinen, dem ich einen Schleimpilz zur Bearbeitung aufschwatzen könnte. Aber ich fand die Struktur sehr interessant.
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
viel ist nicht mehr los auf der Wiese, außer vielen kleinen Weißen Trichterlingen und Ellerlingen
1) seit geraumer Zeit gibt es diese weiße Wiesenkoralle mit kurzen, stumpfen Verzweigungen
und dann noch zwei Entolomas, der größere hat einen Hutdurchmesser von 16 mm
2) eine Entoloma mit kegeligem, spitzen Hut im relativ kurzen Gras, selbigen hatte ich vor zwei Tagen schon unweit davon
und von heute
3) ein winziger Pilz, bei dem ich zwar erst an einen Nabeling gedacht habe, den ich nun aber eher Entoloma halte, im Unterholz von Sandreitgras, fernab vom Tageslicht - ein Einzelexemplar. Bei dem finde ich E. incarnatofuscescens, den Dieter hier vorgestellt hat (Bericht vom 03.08.2016: 6 tolle Funde im Garten unter'm Birnbaum) keinen üblen Anfangsverdacht
Danke für's Anschauen,
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
die Probe von Nr. 1 hat lange bei mir rumgelegen, inzwischen ist sie aber im BILAS gelandet und hab mal nachgefragt, nach mikroskopischer Untersuchung meint Irsenaite, dass St. tenuispinum wohl hinkommt, mit einer kleinen Restunsicherheit weil keine Vergleichsmöglichkeit vorhanden. Irgendwann soll noch eine Sequenzierung folgen.
LG, Bernd
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Hallo allerseits, das Sporenpulver ist erwartungsgemäß weiß. Hypsizygus tesselatum/marmoreus scheint es wohl im Baltikum in diesem Jahr nicht selten zu geben. Ich lege den dann mal so ab.
LG, Bernd
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Hallo miteinander,
gestern war ich in einem Mischwald am Fluss in Hanglage mit vielen kleineren Kerbtälern, nicht ergiebig in Sachen Pilzen. Und sehr schlechte Beleuchtung noch mit Laub und Wolken bis zum Boden. Ein Teil der Bilder von heute bei Tageslicht.
1) eine weiße Antrodia s.l., die bei Berührung zügig rötet und später schwärzt, an liegendem Stamm von Linde. Vermutlich Physisporinus sanguinolentus
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2) eine gelb-weiße Antrodia s.l. an ziemlich dicker liegender Fichte, die ich für Antrodiella citrinella halte. Von den Farben her käme noch Antrodia xantha in Betracht, die verknubbelt aber nicht so
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3) ein Saftporling an relativ dünner, liegender Eiche, bei dem ich keine Poren erkennen kann, der aber nicht so klein aussieht (~ 5 cm * 10 cm), als dass er erst noch ganz viel wachsen will. Geruch unauffällig, Geschmack und Kosistenz wie ranziger Magerquark, KOH keine Reaktion. Wieso hat der keine Poren?
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LG, Bernd
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Hallo Uwe,
ja, zweifellos Hainbuche. Wenn auch ganz am Rande des Verbreitungsareals. Dieses Exemplar mit Wuchsverformung möglicherweise durch Frostschaden.
LG, Bernd
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Hallo Stefan, danke, rein vom Aussehen und vom Namen her würde ja H. marmoreus ganz gut passen. Aber jetzt habe ich noch den Geschmackstest gemacht und damit kommt zu dem unangenehmen Geruch (der jetzt nachgelassen hat) noch widerlicher Geschmack.
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
An einer verletzten Hainbuche im Hanglaubwald wächst dieser Lamellenpilz in gut 2 m Höhe, der mit dem knolligen Stiel (bis 3,5 cm dick) so aussieht, als hätte er sehr groß werden wollen. Leider ein Einzelstück. Geruch unangenehm, so ähnlich wie beim Mairitterling. Geschmack nicht getestet. Hut und Stiel im Schnitt weiß. Ein Stück habe ich zum Absporen ausgelegt, vielleicht geht das ja schon. Keine Flocken, Ringe oder Schuppen am Stiel, nur etwas Muster auf dem Hut. Ich tappe im Dunklen und bin für Hinweise und Vorschläge dankbar.
LG, Bernd
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Hallo Martin, ich hab ja bekannterweise von Pilzen keine Ahnung, und von Mikromerkmalen schon gar nicht. Bei dem Pilz würde ich bei den Milchlingen anfangen zu suchen.
LG, Bernd
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n'Abend allerseits,
seit einiger Zeit ist alles wieder herbstlich durchweicht und das Brennholz blüht geradezu vor Pilzzeugs
zwei Funde, die ich überhaupt nicht zuordnen kann, beides Nadelholz, wohl Fichte
1) ein hellgrünes Etwas mit schwarzen Pünktchen, zum Größenvergleich ein Birkensame auf Bild 1, der "Schnitt" erfolgte mit dem Fingernagel, sehr weich. Oder könnne Pyros so aussehen?
2) zwei Ansammlungen von Würstchen, alles am gleichen Klotz, vermutlich die gleiche Art
danke für's Anschauen und ggf. Wegweiser
Beste Grüße,
Bernd
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Hallo, es ist kalt geworden und die Spätherbstpilze sind da
1) büschelig wachsend, marmoriert, Lamellen leicht abtrennbar, Zwischenlamellen, Stiel auffasernd brechend, Geschmack und Geruch unauffällig pilzig, hier komme ich zu Lepista panaeolus.
2) ein Stäubling auf einem diesjährigen Maulwürfshügel, an einer der fetteren Stellen der Wiese, die Stacheln lassen sich abwischen, aber nicht sonderlich leicht, mit Wurzeldingsda - hatten wir schon öfters im Forum und daher ohne Mikro Stäubling sp.
3) am Wiesenrand, in Grabenähe mit Salix fragilis etc. ein Cortinarius
4) Phaeolepiota aurea, schon von den Schafen (die sind heute umgezogen) teils niedergetrampelt, mit Lyophyllum
5) 20 m weiter Geoglossum cf. cookeianum
6) eine der vielen weißlichen kleinen Trichterlinge duftet ganz angenehm, mit Anisnote, vielleicht Clitocybe fragrans
7) und schließlich noch eine Entoloma, eventuell E. infula, der hier auch früher im Herbst zu sehen war, dazwischen Jungfernellerlinge
LG, Bernd
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Hallo Kupfergraben, ja, damit bist Du bei Postia ptychogaster,
LG, Bernd
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Hallo,
bei der Nr. 25 werfe ich mal Thelephora penicillata als Verdacht in die Runde. Wobei der genannte Polsterpilz auch nicht schlecht aussieht.
Für "noch nie in den Pilzen" gewesen zu sein, sind die Bestimmungen schon recht beachtlich.
LG, Bernd
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Hallo,
bei der Flechte handelt es sich um Chaenotheca trichialis (det. Aleksandr Yatsyna), die gelegentlich derart wachsen kann.
LG, Bernd
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Hallo,
Pilz in der Wohnung ist immer ungut, weil er anzeigt, dass es zu nass ist, und Holz sich in Fäulnis befindet.
LG, Bernd
