Beiträge von kruenta

    Moin,


    an Rauschbeere kam mir heute dieses Exobasidium unter, das wohl auf E. pachysporum hört.


    Ein paar Bilder

    Und im gleichen Bereich auch ein Befall an einigen wenigen Beere, keine Ahnung, ob das der gleiche Pilz sein kann. Eigentlich vertrocknen die Rauschbeeren am Strauch oder vergären. Solch früher Befall im Reifestadium ist mir, bewusst, noch nicht begegnet.

    LG, Bernd

    Hallo Christine,


    So eine Stunde vielleicht, länger schadet nicht. Und wenn man das einmal angesetzt hat, steht das schon ein paar Jahre - da ist eigentlich nichts was zerfallen kann. Und man braucht ja meistens nur einzelne Tropfen. Holzasche geht natürlich auch - aber um die Jahreszeit hat wohl kaum jemand einen Holzkamin am Brennen :D


    LG, Bernd

    aber bei Kalilauge wird´s doch schwierig...

    Hallo Christine,


    Kalilauge, KOH, ist ganz einfach zu erzeugen (wenn es nur um qualitative Nachweise ohne genaue Konzentration geht). Etwas Holzkohlenasche (vom Grill z.B.) nehmen, Wasser (ggf. Regenwasser) aufgießen, etwas stehen lassen und durch den Kaffeefilter (oder ein Tuch) seihen. Zur Aufbewahrung bietet sich ein Glas von Nasentropfen, fertig mit Pipette an. Das Zeug ist in den erreichbaren Konzentrationen ungefährlich.


    LG, Bernd

    Moin,


    Thorwulf

    was will man denn hier rückverwildern? Das von Florian vorgestellte Gebiet ist Kulturlandschaft. Dazu braucht man Landschaft UND Kultur (oder deren Simulation). Selbst während der kleinen Eiszeit war das nicht über der Baumgrenze (zuletzt so um 12.000 BC?). Abgesehen von Lichtungen durch Kalamitäten, die dann für einige Zeit von Grünfressern offengehalten werden.


    LG, Bernd

    Moin,


    an einer Reynoutria (japonica/sachalinensis) sind die vorjährigen und teils noch älteren Röhren voller Zeug

    1) ein Becher, bei dem mir Stictis stellata recht plausibel erscheint

    2) ein Schleimi, die Bilder vermutlich von der gleichen Art in verschiedenen Stadien

    LG, Bernd

    Moin,


    in einem früheren Beitrag hatten wir die Suche nach Phaeocalicium polyporaeum, die auf Trichaptum biforme wächst, schon erörtert (Trichaptum biforme).


    Mittlerweile bin ich fündig geworden, nach vielleicht 50...60 Sichtungen des Wirtspilzes. Völlig unerwartet in einem trockenen Biotop auf Sand. Die Dinger sind nicht größer als 2 mm.


    LG, Bernd

    Hi Marcel,


    und wie genau funktioniert das "Erkennen"? Was ist Erkennen? Das Einsortieren in bestimmte Kategorien (Pilz, Lamellen, braun, auf Sand, bei Kiefer) [falls es nicht gerade um das alttestamentarische "Erkennen" geht, aber das kann KI wohl nicht]. Durch Algorithmen. Und Sortieren ist ja ein ganz klassisches Feld von Algorithmen. Nur weil etwas komplizierter geworden ist, und eher als black box gehandelt wird, heißt das nicht, dass intern nicht doch Algorithmen laufen.

    Go ist nun ein recht einfaches Ding. Man kann das Ende des Spiels leicht definieren durch Auszählbarkeit und indem sich durch weitere Züge nichts mehr ändert. Das kapiert eine Maschine leicht. Auszählen ist ebenfalls einfach. Damit kann man dann auch ganz leicht ein Kriterium benennen, was als Ziel wünschenswert ist, sicheren Gewinn nach Punkten. Und nun braucht man nur noch zig Millionen Partien, zunächst mit Zufallsgenerator gestartet um diverse Eröffnungen abseits der Datenbanken auszuprobieren. Das ist einfach die Geschwindigkeit mit der ein an sich banales Problem, 2 Arten von Figuren auf 361 Feldern, ausprobiert werden kann. Die Maschine kann in kurzer Zeit mehr Partien spielen als sie je von Menschen gespielt wurden.


    Das ist so ähnlich wie bei manchen mathematischen Problemen, die man analytisch nicht lösen kann, denen man aber numerisch sehr leicht beikommen kann.


    Die KI ist sicher sehr gut, um IQ-Tests zu bestehen - gibt es da eigentlich einen Grenzwert nach oben? Allerdings halte ich es nicht für sonderlich intelligent, IQ-Werte als übermäßig aussagekräftig hinsichtlich der Intelligenz anzusehen - zumal man dafür auch trainieren kann. Und wie MENSA zeigt, schützt IQ auch nicht vor Narzissmus ...


    LG, Bernd

    Hallo Sebastian,


    dass KI in vielen Sachen helfen kann, sehe ich auch. So wie ein Taschenrechner schneller rechnet als das klassische Kopfrechnen (wobei das dazu geführt hat, dass kaum noch jemand Kopfrechnen kann - nicht mal als Überschlag, um abzuschätzen ob ein Ergebnis überhaupt in einer sinnvollen Zehnerpotenz ist) oder ein Datenträger Unmengen an Büchern speichern und schneller zugänglich machen und durchsuchen kann.


    Wer haftet, wenn der Arzt der Meinung der KI folgt (M.E. die weitaus wahrscheinlichere Variante) - und diese sich als falsch herausstellt? Aber iatrogene Opfer werden ja eh nicht gern gezählt. Wird als Höhere Gewalt unter den Teppich gekehrt? Oder schlicht und einfach bestritten, dass die KI falsch gelegen haben könnte?


    Was ich bei der KI nicht sehe, ist ein BS-Detektor. Und so wie Wissenschaft in den letzten Jahren politisiert wurde, kann das durchaus kritisch sein. Oder um kommerzielle Interessen durchzusetzen. Wie immer in der Informatik gilt auch bei KI - garbage in garbage out.


    Kann die KI zu einer eigenen Meinung kommen, ggf. einer absoluten Mindermeinung (Galileo, Kopernikus, Einstein ...)? Zumindest dürfte eine KI resistent gegen das Asch-Experiment sein ... (falls das nicht als Axiom einprogrammiert ist)


    LG, Bernd

    Moin Thorwulf,


    "Das Resultat war: Dieser Algorithmus war mit seiner Einschätzung präziser als die klinische Diagnostik." Und wer hat jetzt festgelegt, was präziser war? Die klinische Diagnostik oder die KI? Hat man gewartet, wer früher stirbt?


    Und was genau ist an KI kein Algorithmus? Selbstverständlich müssen Kriterien festgelegt werden, nach denen das neu Erlernte dem vorher verwendeten überlegen ist. Andernfalls ist es zu verwerfen.


    LG, Bernd

    Moin,


    handkoloriert?

    Elektronenmikroskopische Aufnahmen haben keine Farben (die sich ja bekanntlich als Wellenlängen von sichtbarem Licht darstellen), zumal der Elektronenstrahl eine wesentlich kürzere Wellenlänge hat als das sichtbare Licht (deswegen ja auch die höhere Auflösung). Allerdings kann man dem Ergebnis neben den üblichen Graustufen eben auch bestimmte Farbwerte zuweisen. Das hat aber nichts mit Farben des Objekts nach Common Sense zu tun.


    LG, Bernd

    Hallo, das wäre natürlich schon interessant gewesen, wie lange das gedauert hat, diese Pfanne zu sammeln. Und wie nahe man am Pilz klopfen muss, damit man einen Unterschied hört. Aber das Prinzip ist klar. Wer würde sich schon ein Video anschauen, wo man ergebnislos auf dem Boden herumklopft? Und wenn der Mann sagt, dass dieses Jahr ein gutes Jahr ist, weil es geregnet hat - dann bezieht sich das in dieser Region auf durchschnittliche 200 mm pro Jahr.


    In Sachen High-Tech sollte man den Iran übrigens nicht unterschätzen, die können etwa ihre eigenen Satelliten starten.

    LG, Bernd

    Moin,


    im Video wird gezeigt wie in der Region Pars Wüstentrüffeln (Terfezia sp.) gesucht werden, mit Stöckchen abklopfen und nach Gehör. Ab 9:20 Vorrede, ab 10:15 vor Ort. Persisch, aber mit englischen Untertiteln - der Begriff dombal (donbal, Plural donbalan دنبلان) ist der persische Name der Trüffeln (und Abszess und Testes von Tieren laut etymologischem Wörterbuch des Persischen). Küchenmykologie, nix akademisch.

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    Der macht ziemlich interessante Videos über Interessante Orte im Südiran.


    LG, Bernd

    Hallo, nicht allzuviele Pilze und auch die meist auf Mist - ein paar Eindrücke bei super Osterwetter,


    Schwarzborstling an bekannter Stelle

    Ohrstacheling, ebenda


    2x an Hirsch


    Bach im Quellbereich

    mit Pestwurz in Blüte

    Haselwurz in Blüte

    Kellerhals

    da bin ich mir nicht sicher - vielleicht eine Knoblauchkröte, nicht mehr im Quellbereich, sondern 1 km weiter, nach Passieren eines Niedermoores

    S.a.

    Leberblümchen

    ein Kahlschlag vom vorletzten Winter, bisher sich selbst überlassen und nicht umgepflügt - teilweise recht nass

    in Vergrößerung jede Menge hochzeitender Moorfrösche im blauen Frack

    und schließlich noch 2x auf Reh


    LG, Bernd

    Moin,


    an einem Stück Eiche, ehemals hohler Baum, das seit gut 15 Jahren auf dem Hof liegt, haben sich mittlerweile viele Flechten an der ehemaligen Innenseite angesiedelt, darunter wohl mindestens 5...6 Cladonien.

    Das ist keine Bestimmungsanfrage. Und es geht auch quer durcheinander, so wie die eben wild durcheinander wachsen.







    Nur bei der hellfrüchtigen habe ich auch einen Arbeitsnamen C. cf. botrytes



    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    noch ein paar Bilder von dieser Flechte vom Wochenende, damit man sich von der Nässe des Standorts ein Bild machen kann. Die Flechte wurde im Winter erheblich angefressen (zwischenzeitlich hatten wir ~40 cm Schnee) und ziemlich lädiert.

    LG, Bernd

    Moin,


    auch zu dem ein Update. Der ist weiterhin am Wachsen. Bilder von heute.

    von dem größeren sind mittlerweile schon zwei Belege abgeschnitten worden, einer für Pablo und der andere für BILAS - der soll schon mal in Litauen gefunden worden sein. Allerdings in der Publikation ohne Fundort, außer "an Eiche", und Datum. Im Herbarium gibt es sogar einen Umschlag zu dem Fund - der aber leer ist :D und auch keine Angaben zum Verbleib enthält.


    LG, Bernd

    Moin, das Substrat ist zweifellos Zitterpappel, die liegt da schon ein paar Jahre. An Ch. purpureum habe ich auch gedacht, aber der haftet doch normalerweise kräftiger am Untergrund und sollte relativ schnell filzige Oberseiten zeigen. Außerdem ist das doch ein früher Holzbewohner, oder? Und es sollten alte Frk. zu sehen sein.


    Da komme ich sicher noch mal vorbei im Frühling ...


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    an einer umgefallenen Espe ohne Rinde habe ich einen roten (Zystiden)rindenpilz gefunden. Der wächst aus einem Riss im Holz heraus und lässt sich sonst vom Substrat leicht ablösen. Die jungen Exemplare, was ich dafür halte, sind weniger gefärbt. Irgendwie will nichts passen ... Bin für Tipps daher dankbar.

    Daraus in Vergrößerung der untere Bildbereich



    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    an Stielen vorjähriger Topinambur wimmelt es von kleinen haarigen Bechern, vielleicht erlaubt es das Substrat, die Art zu bestimmen / einzugrenzen. Vielleicht Capitotricha? In verschiedenen Farbvarianten weiß, gelb, ocker, die ich aber zu gleichen Art gehörig ansehe. Und dann gibt es noch kleine Keulen ...



    LG, Bernd

    Hallo Martin,


    danke, Tuckermanopsis chlorophylla sieht für die Nr. 3 sehr passend aus. Die anderen beiden Gattungen, die Du als Verwechslungspartner nennst, würde ich hierfür ausschließen.



    LG, Bernd

    Hallo Martin,


    also noch ein paar Bilder von Nr. 3) in trockenem Zustand, bisher noch ohne Arbeitstitel


    und Pleurosticta acetabulum von der Hoflinde, ein ziemlich großes Exemplar, mittlerweile 20 cm x 30 cm.

    LG, Bernd

    Hallo Martin,


    dass Nr. 3) keine Pleurosticta acetabulum würde ich als gegeben ansehen, aber eben auch keine Platismatia glauca. Hab' die nun doch wiedergefunden, kann dann morgen noch weitere Bilder einstellen.


    bei Nr. 4) sehe ich Platismatia glauca als sehr guten Arbeitstitel.



    LG, Bernd