Beiträge von kruenta
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Moin, jetzt habe ich eine neue Probe genommen, diesmal nicht von der Spitze, sondern eher mittig und etwas Kongorot dazu getan. Damit sind die ziemlich großen (>15 µm breit) Hyphen superklar zu erkennen, schon mit dem 10er. Es gibt keine Schnallen. Basidien habe ich nicht viele gefunden, auffällig die kurzen vorderen Zellen. Sporen auch nicht, vielleicht 20 Stück, rund, birnenfömig bis fassförmig, 5-6 * 6-8 µm, glatt. Da das Telefon, mit dem ich sonst fotografiere, unterwegs ist, nur als Zeichnung.
ausgebleichte Clavaria flavipes (straminea) oder flavostellifera
die hatte ich eigentlich ausgeschlossen, weil die doch viel schlanker und aufrechter daher kommen. Meine Keulen waren aber am Ansatz ziemlich dick, oft bestimmt bis 6 mm. Beobachtet habe ich die über einen Monat lang, die hier eingangs gezeigten Fotos sind die ersten, das war nur wenige Tage nach dem Einsammeln vom (sehr spät geschnittenen) Heu.
LG, Bernd
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Ok, danke Wolfgang, dann versuche ich die Tage mal ein neues Präparat anzufertigen. Wäre Anfärben hilfreich? Mikrobilder von Keulen sehe ich im Forum oft in Kongorot?
LG, Bernd
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'nabend,
eine kleine (max. 4 cm hoch) relativ gedrungene, sehr zerbrechliche Keule von der Wiese, die in Gruppen, aber nicht in Büscheln wächst und beim Altern stark dunkelt. Die Belege sind braun.
Irgendwas in Richtung Clavaria fumosa, luteoalba, amoenoides hätte ich hier vermutet.
Zu sehen kriege ich kräftige Strukturen, die anscheinend von einem Befall stammen.
Sind das septierte Sporen, die von einem Schlauchpilz stammen? Immerhin mal deutlich erkennbare Strukturen

das sieht aus wie irgendwelche Inkrustierungen
Also keinen Plan,
Danke fürs Anschauen,
LG, Bernd
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Hallo Emil, ja, genau der war das. Ein paar Tage später hatte ich den woanders und da fiel es mir wieder ein.
LG, Bernd
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Hallo Wolfgang, danke, dann schaue ich mal, ob ich die Sporen isoliert kriege.
Das mit der unsymmetrischen Beleuchtung ergibt sich dann schon. Vermutlich liegt es auch nicht am Kondensor, sondern an der Taschenlampe, die in den Lichschacht geklemmt ist - die Originalbeleuchtung fehlt, bzw. es gibt nur ein leeres Zusatzgehäude, das dann aber den Stellplatz verderben würde. Bei höheren Auflösungen ist die Ausleuchtung OK, sodass ich aktuell da keinen großen Handlungsbedarf sehe. Und dann gibt es ja auch noch ein ganzes Bündel von nicht erkundeten Stellschrauben ...
LG, Bernd
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Hallo Björn, Danke, das hilft weiter. Stammen die von dem Pilz, oder liegt das an unzureichender Reinigung des Deckgläschens?
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
von einer Magerwiese von Anfang November stammt diese Keule.
Anfangsverdacht war Clavulinopsis helvola/laeticolor
Präparat
Schnallen kann ich keine finden, wobei es nicht so allzuviel Stellen gibt, wo es denn welche geben könnte. Das spricht nicht gegen Clavulinopsis.
Überall nahezu kreisrunde Sporen verschiedener Größe (also wohl vielfach unreif) bis zu 4 µm im Durchmesser, glatt, womit C. helvola raus ist. C. laeticolor konnte passen.
Was ist das hier? Auch Sporen? Reife? Bis zu 7 µm lang, bis zu 5 µm breit.
Danke fürs Anschauen und ggf. Kommentare zu Bestimmung und Mikroskopie,
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
vom Spätsommer/Frühherbst liegen noch einige Entolomas rum, bei denen ich beim Trocknen durcheinandergekommen bin, was genau wann wo wuchs. Auch die Zuordnung zu den Bildern vor Ort, so es sie denn gibt, ist schwierig. Ungeachtet dessen kann man sich aber die mikroskopischen Strukturen anschauen, um sich für die nächste Saison vorzubereiten.
Dieses Exemplar hat trocken immer noch 18 mm Hutdurchmesser, Stiel 50 mm lang. Hut einfarbig grau-ocker feinfilzig, mittig mit Spitze. Stiel grau. Wie alles aus der Sammlung von der Wiese.
1) Probe Lamelle
40er
100er
Die Sporen würde ich als subisodiametrisch bezeichnen. Etwa 8 * 6 µm
was ist das für ein großer Gnubbel in der Mitte?
2) Probe Hut nähe Spitze
alles 40er (was hier an Sporen zu sehen ist, kann auch von den anderen Entolomas aus der Kollektion stammen)
die Hyphen sind auf alle Fälle dicker als 10 µm, inkrustierte Pigmente kann ich nicht erkennen
Danke für Erläuterungen,
LG, Bernd
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Hallo Wolfgang, vielen Dank,
... deutet auf eine Telamonie hin. An dieser Stelle würde ich aufgeben ...
das hilft weiter, wenn man sich nicht verrennen muss an Stellen wo es auch für Erfahrene nicht weitergeht. In den nächsten Tagen werde ich sicher noch öfter Anfängerfragen zur Pilzmikroskopie stellen.
Mit Keimporus meinte ich das hier, die hier nach unten zeigende Öffnung der Amphore
LG, Bernd
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'nabend allerseits,
der Pilz Nr. 3 liegt immer noch auf meinem Schreibtisch und heute habe ich ein Schnipsel vom Hutrand unters Glas gepackt. Sporen sind jede Menge zu sehen, sonst finde ich aber nichts an zu deutenden Strukturen. Die Sporen sind sehr klein, so 7...8 * 4...5 µm, feinwarzig, mit leicht seitwärts gerichtetem Keimporus. Die Vermessung erfolgte relativ zum Durchmesser des Gesichtsfelds, der per Objektmikrometer in der höchsten Vergrößerung bei 170 µm liegt. Hilft das jetzt irgendwie weiter?
LG, Bernd
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Hallo Frank, ich hatte die gerade unterm Mikroskop [heute die Sendung mit dem Zubehör von Andreas erhalten] und nichts gefunden, was [mir] irgendwelche Anhaltspunkte geben würde. Also nichts außer Hyphen mit teilweise keuligen Enden. Falls ich das korrekt interpretiere. Das Gesichtsfeld ist etwa 600 µm groß, mit dem 40er.
Ausschnitt davon
LG, Bernd
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Moin, seit knapp zwei Monaten ist Winter, zwischenzeitlich bis -25°C, aktuell eher um Null mit 30 cm Schnee. Heute war ich trotzdem mal schauen. Eine Auswahl:
1) Seit dem frühen Herbst wächst an einer noch teilberindeten toten Fichte dieses flauschige Etwas, dass ich Richtung Tomentella verordnen würde ( Tomentella )?
2) Hohenbuehelia unguicularis an bekannter Stelle, schon etwas mitgenommen
3) Hyphodontia barba-jovis
4) vermutlich Cyphellopsis anomala, am noch stehenden Substrat
5) Encoelia furfuracea, seit mindestens Ende Oktober an dieser Stelle zu sehen
6) Postia alni agg.
7) Sarea resinae
8) Steccherinum bourdotii
und noch was für die Saunafreunde, das dazugehörige Eisloch

LG, Bernd
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Und was soll das nun, wenn es keine Birke ist?
Nonbetula vulgaris?
LG, Bernd
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Hallo, der sieht aus wie Lepista personata,
LG, Bernd
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Moin, dieser Tage ist mir ein Mikroskop zugelaufen, etwas älter (80er) und nicht ganz komplett, aber edel - ein Orthoplan. Okulare GW10, 5er Revolver mit Standardausstattung Pl 2,5, Pl 10, Pl 25, Pl 40 und Pl Apo 100 Öl, Tubus 170 / 1,25. Lampen fehlen, aber eine LED Taschenlampe reingeklemmt reicht. Da ich derzeit weder Gläschen noch Immersionsöl habe, nur Versuche auf Plastiklineal, trocken, gezupft, mit 40er, mit Handy durchs Okular fotografiert.
1) Thekopsora areolata, Sporen, die etwa 20 µm lang sein sollten
2) Geoglossum cf. cookeanum, frisch eingesammelt, aber der hat schon einen Monat Schnee hinter sich, Sporen habe ich nicht gefunden
Einen guten Rutsch allerseits!
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
zur Zeit habe ich gerade ein inverses Pilzbestimmungsproblem - ich habe eine Bestimmung und muss nun den Pilz dazu suchen

Eingesammelt habe ich den Pilz nämlich nicht selber, sondern eine Studentin, die einen Bachelor über Boviste s.l. auf Magerwiesen s.l. schreiben will/soll. Und dazu auch Beifang einsammelt entlang einer Transekte. Der habe ich die Boviste auf meiner Wiese gezeigt. Die Bestimmung der Entoloma stammt von deren Betreuerin. Nun gibt es zu dieser Art nicht viel, die ist in den Karten von pilze-deutschland und auch im Forum, selbst in Karls Depot anscheinend nicht vorhanden, FE5b habe ich nicht. Im Netz finde ich immerhin einen Artikel aus dem Iran mit Bildern. Auf dem Fensterbrett liegt noch ein Bündel trockener, nicht eingetüteter (aber auch noch nicht verkompostierter) Entolomas, wo die genaue Zuordnung (also alles von 6 ha Wiese, das ist klar, aber wann und wo genau) abhanden gekommen ist. Davon scheint einer nicht übel zu passen. Und Fotos gibt es sicher auch ein paar Tausend die durchzusuchen sind. Da werde ich in den kommenden Tagen vielleicht ein paar Verdachtsfälle posten.
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
die Nummer 1) ist als einer der wenigen Saftlinge von meiner Wiese im Herbarium BILAS gelandet und wurde zu H. constrictospora bestimmt, was eine neue Art für Litauen darstellt. In Deutschland ja auch nicht allzu häufig kartiert.
LG, Bernd
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Hallo allerseits, auch dieser Pilz hat es ins Herbarium BILAS geschafft und wurde mittlerweile zu E. elodes etikettiert.
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
der Beleg davon ist mittlerweile im Herbarium BILAS (51750) gelandet und hat einen Namen bekommen. Entoloma byssisedum hat sich bestätigt, der soll sogar recht häufig sein.
LG, Bernd
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Darfst Du als Privatperson denn Pilze kaufen? Noch dazu im Glas. Verfügst du über den Pilzkaufberechtigungsschein nach Verordnung (EG) 38A*?
LG, Bernd
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Hallo Thorben, ich habe die beiden Arten zwar noch nicht oft gefunden, aber hier bin ich klar bei C. trogii.
LG, Bernd
