N'abend miteinander,
1) der gestielte Haarbecher hat sich geöffnet und sieht jetzt so aus
2) die Stecknadelflechte vor Ort, Südseite, bei Vollsonne sehr gut zu erkennen
gleiches Objekt, aber an der Westseite
in natürlichem Habitat, an Kiefer, mikroskopisch sehr ähnlich
chrysocephala - ist altgriechisch für "goldköpfig" - und das kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Beispielfotos in der Literatur jeweils extrem goldige Exemplare zeigen.
Auflichtbilder von den Köpfchen, speziell unterseits, von beiden Standorten
mit Verzweigung, das ist wohl auch ein bestimmungsrelevantes Merkmal?
neue Mikrobilder
Exemplar von der Westseite, hier messe ich die Sporen etwas größer als bei dem gestrigen Exemplar: 7-10*4-5
Exemplar von der Kiefer, hier sind die Sporen geringfügig kleiner: 5-7,5*2,5-4, und es sind Asci im Gedränge zu erkennen
Sowohl nach Wirth et al. als nach dem italienischen Schlüssel bleiben mit solchen Sporen eigentlich nur 3 Arten übrig: chrysocephala, laevigata und chlorella und keine davon hat so schwarze Köpfe. Sodass ich mich hier in einer Sackgasse sehe.
LG, Bernd
