Hallo Erna, ich habe solche P. didactyla mit derartig großen Apothecien noch nicht gesehen. Meist sind die schlanker und dunkler, wie du ja auch von deinen späteren Funden schreibst. Was anderes kommt aber eigentlich nicht in Frage.
LG, Bernd
Hallo Erna, ich habe solche P. didactyla mit derartig großen Apothecien noch nicht gesehen. Meist sind die schlanker und dunkler, wie du ja auch von deinen späteren Funden schreibst. Was anderes kommt aber eigentlich nicht in Frage.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
zusammen mit einer Stecknadel (die sich wieder als Mycocalicium subtile herausgestellt hat) wuchs eine kleine (bis 0,5 mm) mit dem Auge punktförmige, schwarze Flechte ohne erkennbares Lager. Ich hatte Becher und Pyreno nicht ausgeschlossen, aber unterm Mikroskop sind dann doch reichlich Algen zu sehen - und sehr charakteristische Sporen
im Makrofoto in der Vergrößerung sieht es aus, als wäre der Innenbereich der Apothecien farblich leicht abgesetzt, ~dunkelgrün
einen sauberen Schnitt von der Struktur habe ich leider nicht hingekriegt, links ist das Holz vom Substrat. Und was davon macht die Flechte nun makroskopisch schwarz?
Asci sind reichlich vorhanden, 45-70*8-11 µm, neben den Sporen sind noch zahlreiche kleinere Objekte vorhanden - Konidien? oder gehören die zu den Algen?
die Sporen, 12-19*6-7 µm, sind überwiegend 4-zellig, an den Septen eingeschnürt, mittig deutlich dicker
Paraphysen schlank, unter 2 µm, wenig oder gar nicht verdickt
Keine Ahnung, wo ich da beim Schlüsseln anfange ...
Danke für's Anschauen und evtl. weiterführende Hinweise
LG, Bernd
Hallo allerseits, und willkommen bei den Pilz- und Flechtenfreunden, Erna!
bei den ersten beiden Bilder hätte ich auch an P. neckerii gedacht (wegen der dunklen Apothecien und der sehr ausgedehnten schwarzen Adern unterseits), beim dritten Bild frage ich mich, ob das überhaupt dazugehört, oder nicht eine andere Art ist (die Apothecien sieht man nur von unten?). Martin hat ja darauf hingewiesen, dass die Apothecien im jungen Stadium rund und flach sind, und auch meist wie eingerahmt wirken. Erst die älteren Apothecien krümmen sich dann in Sattelform, teils sogar wie ein Rohr eingerollt - wie bei der zweiten Art gezeigt.
Bei der zweiten Art könnte ich mir P. didactyla vorstellen - die habe ich aber noch nie so grün gesehen. Hast du vielleicht Fotos von vor Ort?
LG, Bernd
Hallo Stefan, willst Du damit sagen, dass das keine Flechte ist? Hast Du ein Beispiel für einen Pilz, der ein Mazaedium bildet und keine Flechte ist? Oder meinst Du, dass das gar keins ist, und dass das Konidiensporen sind? Ich sehe keinen prinzipiellen Unterschied zu den anderen Stecknadelflechten, die ich in den letzten Tagen angeschaut habe (viele davon auch hier gezeigt).
LG, Bernd
N'abend miteinander,
an einem Fichtenrest, der vor einigen Jahren (<10) abgebrochen ist und seitdem von Ameisen bevölkert ist, habe ich überraschend eine knallgelbe Stecknadelflechte gefunden, Südseite, ohne irgendwelchen Wetterschutz. Ohne gefärbtes Lager, wie dies bei Ch. furfuracea der Fall wäre. Zudem sind diese Stecknadeln viel kürzer gestielt. Zusammen mit dem kurzen Stiel und der Färbung ist mein Verdacht Chaenotheca brachypodia (brachypodia "Kurzfuß"), die auch das Synonym Ch. sulphurea hat, was farblich exzellent passt.
Also erstmal Fotos von vor Ort, ein Lager kann ich nicht erkennen, allenfalls hat das Holz einen Grünton in dem Bereich der Nadeln, aber nicht überall.
direkt auf Holz, teils aber auch auf Rinde, wo diese angrenzt
Auflicht
junge Exemplare sind knallgelb
ältere haben braune bis leicht grüne Töne
Mikrobilder
die Algen würde ich als chlorococcoid bezeichnen
Sporen sind etwa 3 µm im Durchmesser, in erster Nährung kreisrund, glatt. Am Glas war ich mir nicht sicher, ob die Sporen pigmentiert sind oder nicht/schwach. Nach den Fotos (und Vergleich zu den anderen Arten) tendiere ich eher zu "pigmentiert".
Mit den Schlüsseln komme ich nicht unbedingt zu Coniocybe (Chaenotheca) brachypodia, u.a. wegen den falschen Algen, allerdings habe ich keine Idee, was es sonst sein könnte. Und Mikrobilder zum Vergleichen finde ich auch keine.
LG, Bernd
Hallo Erik, klingt sehr interessant. Um welche radioaktiven Elemente, die mit Polyporsäure reagieren, geht es denn. Und aus welcher Quelle sollen diese isoliert werden und wie erfolgt die Entsorgung der fertigen Verbindung?
Welche Mengen schweben Dir denn da vor. So ein häufiger Pilz ist das ja nicht, im Laufe des Jahres begegnen mir vielleicht eine Handvoll. Ich kann die Tage mal schauen an den üblichen Stellen, ob der zuhause ist.
Wobei die Kartierung für Deutschland den schon als häufigen Pilz auszuweisen scheint https://www.pilze-deutschland.…idulans-fr-p-karst-1881-1
LG, Bernd
Hallo Mario, das mit der Kartierung und Seltenheit kann daran liegen, dass der nicht jedes Jahr erscheint bzw. häufig ist. In diesem Jahr fand ich den geradezu als Massenpilz. Und für die Karte reicht ja ein gutes Jahr.
LG, Bernd
Hallo Patrick, auch hier vielen Dank für Deine Einschätzung. Da die reichlich vorhanden ist, kann ich die genannte Eigenschaft in den nächsten Tage nachprüfen. Ch. trichialis hatte ich derweil mehrfach. Da muss ich nochmal die Bilder im direkten Vergleich einstellen.
LG, Bernd
Hallo Patrick, danke für Deine Einschätzung. Auf dem Beleg waren leider nur sehr wenige Exemplare vorhanden und das Präparieren fand ich schwierig, sodass ich dass nicht so einfach nachprüfen kann. Im benachbarten NSG wurden Ch. laevigata gefunden, es wäre also nicht unplausibel.
LG, Bernd
N'abend,
zum Vergleich mit der gestrigen fraglichen Physcia habe ich mich auf dem Hof nach Physcia Arten umgeschaut
an einem jüngeren (25-30 Jahre) Ahorn wohl mindestens 3 Arten auf einem Bild: rechts Ph. adscendens, links Ph. tenella, oben mittig Ph. stellaris
1) Physcia adenescens, keine Apothecien
auf Apfelzweig, nach unten beutelförmige Sorale an den Lappenenden
Unterseite
naß
mit KOH 20% und 3% grüngelb, nach dem Trocknen verbleibt ein Gelbton
2) Physcia tenella, Lippensorale, einige wenige Apothecien
naß, auch diese wird mit Wasser lindgrün
Sporen 17-27*7-11
3) Physcia stellaris, viele dunkle Apothecien
kaum reife Asci und sporen zu sehen
Sporen 12-15*6-7 am unteren Ende der Skala laut Literatur, wohl aufgrund der mangelnden Reife
Damit wäre zumindest die Frage geklärt, ob Grünfärbung bei Nässe gegen Physcia spricht. Nein, tut es nicht - wenigstens nicht bei allen Arten.
LG, Bernd
Hallo Martin,
ich habe mir gerade die Verbreitungskarte für Deutschland angeschaut und verstehe Deine Skepsis. Der Plausibilitätscheck sagt, dass Physcia leptalea in Litauen vorkommt und nicht in der Roten Liste geführt wird.
Der Test mit KOH 20% erfolgte gleichzeitig. Bei A. ciliaris ganz leichtes hellgrün, das wieder verschwand. Bei Physcia dieses gelbgrün, das nicht verschwand - sieht man im letzten Bild, der dunklere Fleck bei der "10" [vermutlich muss ich da mal einige Physcia mit KOH testen, was "gelb" hier bedeutet]. Die Breitenangaben für die Lappen passen genau "(1.5-)3-4(-6) mm wide" für A.c. versus "(0.5)1-1.5(-2) mm wide" für Ph. l.
Dass die "Verwechslungsart" viel seltener ist als die gesuchte, war mir eingangs nicht klar. Da werde ich wohl nochmal los müssen und ein Exemplar mit Apothecien suchen. Aber eigentlich wollte ich ja nur A. ciliaris zeigen :D. Sagen wir mal, das wäre eine Miniaturvariante von 30%, dann sollte man doch auch Varianten von 40...50...70% finden. Oder? Es gab aber nur normalgroße A. c. und dieses andere Dings.
LG, Bernd
N'abend allerseits,
vor einiger Zeit hatte ich Anyptychia ciliaris gezeigt (Einige Flechten von gestern Nr. 6). Dieser Tage bin ich mal wieder bewusst über die Art gestolpert und habe mich eingelesen, was man für die Bestimmung braucht (da ich kaum Flechtenchemikalien habe) und welche Verwechslungsarten in Frage kommen. Relativ übersichtlich, deswegen habe ich heute Belege eingesammelt und bin drei Bäume weiter auch einem Kandidaten für die primäre Verwechslungsart Physcia leptalea begegnet - wo die sogar nebeneinander wuchsen und dann eigentlich keinen Grund mehr zur Verwechslung geben (beim Einsammeln hatte ich den Fotoapparat nicht mit). Mit dem Schlüssel mag das anders aussehen.
Anaptychia ciliaris
An kräftiger, +/- solitärer Eiche (3,5 m Umfang) vor Ort, die meisten Rosetten mit Apothecien
Belege, links Physcia leptalea, mittig A. ciliata, rechts A. ciliata altes Exemplar
Unterseits weiß, ohne Rhizinen, aderig
mit KOH kaum Verfärbung, feucht →lindgrün
Schnitt durch Apothecium
das sind wohl Pyknidien
Sporen einfach septiert, teils eingeschnürt, bis 45-25 µm
freie Sporen von dem alten Exemplar
Physcia leptalea [edit: irgendwas anderes]
An Espe, viel schlankere "Zweige" als bei A. ciliaris und deutlich dichter gepackt, das Exemplar ohne Apothecien, ob es welche mit Apothecien gab, habe ich leider nicht geprüft. Keine Sorale.
gelb-grün Verfärbung mit KOH 20%, bleibend dreckig grün
feucht
LG, Bernd
Hallo Kauz, ich habe sowohl Trichoglossum als auch Geoglossum schon in der Nähe von Hamarbya gefunden, allerdings nicht direkt daneben. Schade, dass du das Bild wieder gelöscht hast.
LG, Bernd
Eine habe ich noch. Auch in feuchtem Wald mit Schwarz-, Grauerle, Fichte, Eiche, Esche, Espe. An toter Fichte auf dem Holz.
Köpfchen und Stiel teils gelbgrün
das Quetschpräparat ist weitaus lockerer als bei den bisherigen Arten
Asci sind vorhanden, trotzdem schlüssele ich nach Mazaedium vorhanden - so ähnliche Bilder finden sich hier http://crustose.net/calicioids…=14#Chaenotheca_chlorella
Sporen von rund 2,5-4 µm bis zu 3*6 µm länglich, rauhe Oberfläche
Algen sind vielfältig
Am ehesten komme ich hier zu Chaenotheca chlorella, auch wenn die Sporen bei mir etwas kleiner sind, als in der Literatur
Habitat scheint soweit zu passen "ou conifères, ou lignicole (sur troncs décortiqués), dans les endroits ombragés et présentant une forte humidité atmosphérique."
LG, Bernd
Nabend,
zusammen mit Ch. ferruginea an Fichte ist mir noch eine deutlich filigranere Stecknadel untergekommen, die ich erst unterm Mikroskop bemerkt habe
Der Wald ist ziemlich feucht: Schwarzerle, Moorbirke, Fichte und Esche. Auf dem Foto die ca. 20-jährigen Schwarzerlen des Bestands daneben.
die Probenentnahme gestaltete sich ohne Stereolupe recht schwierig, scheint aber gelungen zu sein. Die Probe vom Lager wurde separat entnommen, sollte aber schon dazugehören.
Sporen in Luftblase und in KOH 3%, von rund (ab 4 µm) bis deutlich langgestreckt (5*10 µm), warzig
Algen
Damit komme ich zu Ch. laevigate, wobei es da mit dem Vergleichsmaterial schon deutlich schlechter aussieht.
LG, Bernd
N'abend,
der heutige Nachschub an Stecknadeln umfasst eine relativ kräftige braune Art auf gelblichem, mehligen Lager an gnubblig gewachsener, harziger Fichte
wie man sieht beschränken sich die Nadeln auf den gelblichen Bereich
Auflicht
vor Ort nicht gesehen, erst unterm Mikro entdeckt, daneben ist noch eine deutlich winzigere gelbe Stecknadel auf grauem Lager
KOH 3%
Sporen rund, 5-7 µm, ornamentiert bzw. unebene Oberfläche
Algen kugelig
Mit all dem zusammen komme ich mit beiden Schlüsseln (Wirth et al. & Italic 8) zu Chaenotheca ferruginea, auch die Sporenbilder bei Italic sehen vergleichbar aus.
LG, Bernd
N'abend miteinander,
weil ich mir ja gerade die Stecknadeln näher anschaue, habe ich mir von dieser Art auch ein Stück geholt.
Man sieht die blassgrünen Flecken schon von Weitem (hier ~10 m).
Und die Stecknadeln sind riesig, teils deutlich über 2 mm,
Auflicht
in KOH 3%
Sporen 2,5-4 µm
Algen aus Ketten von +/- rechteckigen Stücken
Alles so, wie es sein soll
LG, Bernd
Hallo Ingo,
vielen Dank für Deine Erläuterungen. Die Thalli würde ich als hellgrau beschreiben, ohne Grüntöne. Nicht krümelig oder mehlig, das würde nach Wirth et al. auch in die von Dir vorgeschlagene Richtung deuten. Und die Köpfchenform scheint auch besser mit der Beschreibung von phaeocephala zu harmonieren.
So stark schollig bedeckte Sporen wie bei Dir hatte ich nicht, aber vom Prinzip her gab es sowas auch.
Die Art hatte ich mir bei den Tschechen nicht angeschaut und daher auch nicht gesehen, dass Funde auf verbautem Holz bekannt oder gar üblich sind.
Insbesondere die Beschreibung des Thallus passt dann natürlich nicht zu subroscida, hingegen zu phaeocephala.
Nach Moosbechern suche ich schon eine ganze Weile, auch auf den Dachmoosen (viel sind das nicht auf Asbest, 3-4 Arten, zumeist Grimmia pulvinata) - aber bisher Fehlanzeige. Genauso wie ich keine Stielboviste finde, obwohl ich eigentlich passende Habitate habe.
LG, Bernd
N'abend,
da Chaenotheca subroscida ein außergewöhnlicher Fund wäre, allgemein sehr selten und für LT sowieso neu, habe ich mir noch ein paar Exemplare angeschaut.
Hier ein offensichtlich überreifes Exemplar, das abgebrochen ist und nur mit kurzem Stiel antrat. Sporen sind noch reichlich vorhanden:
Und dann ein radikaler Schnitt mit Substrat und Lager:
Weiterhin keine stabförmigen Algen. Die Form der Sporen kann man zwar mit etwas gutem Willen auch als überwiegend elliptisch bezeichnen - denn wo gibt es in der belebten Natur schon mathematisch perfekte Kreise?
Zur Ökologie habe ich ein paar Arbeiten aus EE, PL und RUS angeschaut, da heißt es, sofern angegeben, übereinstimmend, auf Rinde von Fichte (bzw. Tanne in PL), allerdings immer mit wenigen Funddaten. Für Polen gibt es eine neue Checkliste der Flechten (2024) [https://www.botany.pl/images/B…24_Lichenes_of_Poland.pdf]
Aber wer untersucht schon Scheunentore auf Flechten?
Ich sehe nichts, was gegen Ch. subroscida spricht.
LG, Bernd
Den Geburtstagsglückwünschen für die beiden Pilzfreunde schließe ich mich an.
Viel Erfolg beim gesund Bleiben!
LG, Bernd
Hallo allerseits,
direkt auf dem Hof gibt es eine weitere, sehr farbenfrohe Stecknadelflechte. Das ganze Scheunentor, ostseitig, ist damit bedeckt. Der Hof stammt aus den 1930ern, als nach Bodenreform Straßendörfer mit Land hie und da zugunsten von Einzelgehöften mit kompaktem Land ringsherum umgestaltet wurden. Das dürften die Originaltore sein. Kiefer. Der Wellasbest ist etwas neuer ![]()
Auflicht
Quetschpräparat in KOH 3%
Sporen in Luftblase, sehr variabel, 3-9 * 3-6 µm
In beiden Schlüsseln (Wirth et al. / Italic 8) komme ich zu Chaenotheca phaeocephala // subroscida. Wobei phaeocephala wegen der Standortangabe "a cool-temperate, holarctic lichen found on old oaks in open woodlands, in bark fissures seldom wetted by rain" rausfällt. Ch. subroscida passt da deutlich besser "growing on the trunks of old conifers" für Kiefernholz, dass seit ~80 Jahren an der frischen Luft ist.
Da die Flechte rein optisch auch Ähnlichkeiten zu Fotos von Ch. chlorella hat, habe ich den Weg im Schlüssel noch untersucht. Dazu müsste man wählen "5 Sporen hauptsächlich ellipsoid bis kurz zylindrisch" anstelle von "5* Sp. hauptsächlich kugelig". Die großen elliptischen Sporen fallen zwar ins Auge, aber rein zahlenmäig sehe ich in der Hauptsache kugelrunde Sporen. Zudem soll Ch. chlorella (stabförmige, nach meinem Verständnis) Stichococcus Algen haben - ich sehe aber nur kugelige. Schließlich passt das Biotop nicht sonderlich "in den Borkenrissen von v.a. Eiche ... in luftfeuchten Tallagen ... im Tiefland an Kopfweiden ...".
Damit bleibt eigentlich nur Ch. subroscida, für die es kaum Vergleichsmaterial gibt. Oder eben eine Art, die in keinem der Schlüssel enthalten ist.
LG, Bernd
N'abend z'sammen,
gemeinsam mit der Stecknadelflechte, die nun als Mycocalicium subtile identifiziert wurde, finden sich noch schwarze Belege auf toter Randwaldkiefer, direkt auf dem entrindeten Holz, die schon im Makrofoto strauchförmig wirken
im Auflicht dann so
Bilder in KOH 3%
das sind wohl Konidien?
sieht ja spannend aus und irgendwie pilzig ...
nach einiger Suche bin ich über die Gattung Trimmatostroma gestolpert, vielleicht könnte das dazu gehören
danke für's Anschauen und ggf. Miträtseln,
LG, Bernd
Hallo Martin, aha, danke, damit löst sich die Sache auf - wenn ich ohne Mazaedium schlüssele komme ich in beiden Schlüsseln (Wirth et al. / italic 8) auf Mycocalicium subtile. Der passt sehr gut, insbesondere auch die Formulierung bei lichenportal.org "infested area often paler than surrounding wood". Auch Verzweigungen kommen vor.
LG, Bernd
N'abend,
da ich gerade bei den Stecknadelflechten bin, hab ich noch eine andere Art eingesammelt. Direkt vom Hof am Brennholzschuppen (anno etwa 1980), an den oberen Fichtenbrettern. Südseite, durch das überstehende Dach regengeschützt
Sporen, mit 2,5-4 µm etwas kleiner als in der Literatur für brunneola genannt
eine der Algen
sowohl nach Wirth et al. als auch nach dem italienischen Schlüssel komme ich zu Ch. brunneola. Hat jemand Einwände?
LG, Bernd
