Beiträge von Peter

    Der metallene Dörrex würde mir gefallen; schade, dass es den nicht mehr gibt.


    Na ja,


    das ist genau das richtige für Kleinanzeigen, Flohmärkte, Secondhand-Läden. Da findet man immer (wieder) welche. Die Preise schwanken deutlich.

    Meiner sieht genau so aus wie dieser und ist regelbar, was ich sehr wichtig finde: https://www.kleinanzeigen.de/s…oerrex/3157830586-86-8345

    Ich bin mit dem Angebot weder verschwägert noch sonstwas.


    Gruß

    Peter

    Wieso max 50°C?

    Wie schon weiter oben geschrieben, sollen die Pilze getrocknet und nicht gegart werden.


    Seit Jahren ist das Niedrigtemperaturgaren eine hervorragende Methode zart saftiges Fleisch zu erhalten. Dies geschieht bei ca. 80 Grad. Siehe z.B. hier: https://www.chefkoch.de/magazi…lingt-butterzarter-braten

    Wer das Niedrigtemperaturverfahren mal probiert hat, wird es immer wieder gerne einsetzen.


    Gruß

    Peter

    Hallo Johanna,


    haben wir ganz früher auch gemacht. Es ist genau wie du sagst. Je nach Wetter dauert es länger. Dauert es zu lange, gibt es Schimmel und manchmal muss man nachtrocknen, weil die Pilze nicht "rascheldürr" werden.


    Gruß

    Peter

    Hallo OS,


    in der Natur entscheidet der Pilz, ob und wann er Fruchtkörper bildet. Er wartet einfach ab, bis die klimatischen Bedingungen für ihn günstig sind. Das kann auch einige Jahre dauern

    Bei einer "Zucht" versucht der Mensch ideale Bedingungen für die Fruktifikation zu schaffen, damit der Pilz Fruchtkörper bildet. Deshalb werden Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht,... etc. geregelt.


    Du kannst es mit Austernseitling probieren. Da gibt es Fertigkulturen, mit denen du einen ersten Versuch wagen kannst. Die dabei gewonnen Erfahrungen werden dich weiter bringen - so oder so.


    Gruß

    Peter

    Hallo Mario,


    gute, vorbildliche Darstellung deines Fundes! Ich sehe nichts, was gegen L. zonarius spricht.


    Auch die fehlenden Grübchen sind in Ordnung. Man hat früher eine Varietät/Forma scrobipes geschaffen, die sogar zur Art erhoben wurde. Das war dann der zonarius mit Grübchen am Stiel. Die Trennung ist zwischenzeitlich aufgehoben und gilt als synonym.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo "osoroz" (Namen habt ihr...),


    auf dem Balkon bist du von der Außen-Temperatur abhängig. Das wird das größte Problem sein.

    Solltest du das ohne technische Hilfsmittel trotzdem hinkriegen, wird dich jeder beneiden. ;)


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    man sollte unterscheiden zwischen "Dörren" und "Garen".


    Eigentlich will man Pilze durchs Dörren haltbar machen indem man ihnen bei niedriger Temperatur das Wasser entzieht. Die angegebenen höchstens 50 Grad sind wirklich die absolute Obergrenze. Wer im Backofen dörren will und die Temperatur auf 50 Grad einstellt (Türe etwas geöffnet) wird feststellen, dass der Herd zwischenzeitlich teils deutlich darüber aufheizt. Muss er ja, denn er soll ja die Temperatur eine Weile halten können.


    Garen ist erhitzen, um Lebensmittel genießbar zu machen. Ein gutes Steak ist bei einer Kerntemperatur von ca. 50 Grad bereits gar. Das soll bei den Pilzen ja gerade nicht passieren.


    Meine Empfehlung ist:

    - Temperatur deutlich unter 50 Grad (das Dören kann viele Stunden dauern)

    - Pilze "rascheldürr" trocknen

    - Aufbewahren in luftdicht verschlossenen Gefäßen

    - Dörrapparat nutzen


    Meinen metallenen Dörrex habe ich schon über 30 Jahre. Er hat keinen Motor, keinen elektronischen Schnickschnack, nur einen Lüfter ähnlich wie bei einer Weihnachtspyramide, aber eine Temperaturregelung und Edelstahlsiebe. Es war eine Anschaffung für's Leben.


    Das mit den gestochenen Anteilen soll jeder machen wie er will. Der eingefleischte Veganer wird eher etwas genauer hinsehen, der sparsame Schwabe sieht das evtl. ganz anders. :saint:


    Gruß

    Peter

    Hallo Norbert,


    ich würde nochmal ein Huthautpräparat empfehlen. Ein Stück Huthaut abziehen und da wo sie dann abreißt, das dünne, winzige Endstückchen (<1 mm2) abschneiden. Dann hast du kein Fleisch dabei.

    So sollte es eigentlich aussehen (kein Foto gemacht, aber gezeichnet):


    Sollte sich wieder das Bild mit großen blasigen Zellen ergeben, wären auch (untypische) Lactarius tabidus möglich. Da sollten makroskopisch auf den Hüten, zumindest in der Hutmitte faltige Struckturen zu sehen sein.


    Man darf aber auch gerne zugeben, dass irgendwie braune Milchlinge nicht immer zu 100% sicher bestimmt werden können. :saint:


    Freundliche Grüße

    Peter

    Ich könnte jetzt auch noch eine Meinung dazu abgeben, aber das wäre genauso Spekulation wie bei den anderen.


    Für den nächsten Fund:

    - Bilder draußen machen

    - Begleitbäume

    - Pilz ausführlich beschreiben

    - Längsschnitt

    - Auffälliges...


    Dann wird die Trefferquote hier auch höher ausfallen. :)


    Gruß

    Peter

    We are the champions.... ;)


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    Hallo an alle Aromafetischisten,


    interessiert habe ich die ganzen Beiträge zu den verschiedensten Vermutungen über die Erhaltung/Gewinnung von Steinpilzaroma gelesen. Meine Anmerkungen dazu:


    - Die bei der Trocknung verwendete Temperatur wird durchaus einen Einfluss auf das spätere Aroma haben. Deshalb ist eine schonende Trocknung wichtig. Ob an der Luft oder im Automat ist egal, Hauptsache geringer als 50 Grad.

    - Ich denke nicht, dass man durch das Beschnüffeln der Trockenpilze Rückschlüsse auf das Aroma ziehen kann, lediglich auf den Trocknungsgrad der Ware.

    - Das Aroma getrockneter Pilze könnte durch den Reifegrad der Fruchtkörper beeinträchtigt werden. Das könnte man untersuchen, indem man nur kleine oder nur alte Fruchtkörper miteinander vergleicht. Ob wirklich ein Unterschied bei Blindverkostung festgestellt werden kann?

    - Ob man tatsächlich einen Unterschied von (evtl. auch getrockneten) Sommersteinpilzen oder Fichtensteinpilzen im fertigen Gericht wahrnehmen kann, halte ich für individuelle Vermutung. Da wäre eine Blindverkostung nötig, dies zu überprüfen.

    - Dass Steinpilze der einen Region besser schmecken sollen als die aus einer anderen Region, halte ich für ein geschickt von Vermarktern gestreutes Gerücht. Ich bin überzeugt, dass niemand bei einer Verkostung die Herkunftsregion der Pilze herausschmecken kann.

    - Wenn das Einweichwasser von Trockenpilzen mit verwendet wird, ist das Gericht aromatischer. Da bin ich auch sicher.

    - Der oben gemachten Aussage, dass das Aroma der Pilze stark von den jeweiligen anderen Zutaten im Gericht abhängt, kann ich voll zustimmen. Nicht umsonst nutzt man sogenannte Geschmacksträger beim Kochen.


    An echten Aussagen im direkten Vergleich wäre ich interessiert.


    Gruß

    Peter

    Ich meine, wenn ich die wieder mitbekomme, dann könnte ich sie auch mitessen. Und somit bist Du in der Verantwortung. Als PSV wäre mir das zu heiß. Für mich wäre ein solches Verhalten nicht verantwortungsbewußt als PSV.

    Nochmal: Pilzsachverständige sind Berater, keine Kontrolleure.


    Es gibt keinerlei gesetzliche Grundlage, dass Pilzsachverständige etwas konfiszieren dürfen oder müssen.

    Ganz ängstliche PSV fertigen ein Beratungsprotokoll und lassen sich dieses vom Ratsuchenden unterschreiben. Auch dazu gibt es keinerlei Zwang - für niemanden.


    Gruß

    Peter

    Wenn hier jemand zu mir käme, würd ich ihn daher nicht freigeben, weil ich selbst zu wenig Erfahrung damit habe. Selbst 99 Prozent Sicherheit ist halt 1 Prozent Unsicherheit.


    Hallo Durnik,


    das ist vollkommen richtig so.

    Alles andere ist unverantwortliches Russisch Roulette mit der Gesundheit der Ratsuchenden.


    Gruß

    Peter

    Wenn du jetzt sagst, dass das bei deinen Trompetenpfifferlingen v.a. im Sommer passiert, so könnte ich mir jedoch in dem Fall (aber auch generell) vorstellen, dass nach kurzem Regen in morschem/modernden Holz einfach mehr Feuchtigkeit gespeichert wird als an der Oberfläche von relativ durchlässiger Erde.

    Dem würde ich uneingeschränkt zustimmen. :daumen:


    Gruß

    Peter

    Hallo, kleiner Tipp,


    färbe die Sporen mit Melzers, Kongorot, Baumwollblau oder Tinte.

    Quetsche das Präparat, damit es dünner wird.

    Dann öffne die Blende beim 100x Objektiv (fast) ganz.

    Die Sporen werden schöner aussehen und schärfer sein.


    Gruß

    Peter

    Gottseidank habe ich mich letztendlich dann doch nicht für das Rätsel angemeldet. Ich habe nicht den Hauch eines Ansatzes von Lösung. Dieses x Mal um die Ecke denken kriege ich eben nicht hin.


    Einziger Trost: Ich scheine nicht der einzige "Doofi" zu sein. :saint:


    Gruß

    Peter

    Hallo RedPed13, (Namen denkt ihr euch immer aus... :) )


    mit Schleimtrüffel liegst du richtig. Welche der Arten davon, lässt sich nur mikroskopisch klären.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Wenn das Pilze wären, würde ich mich nicht getrauen, einen Bestimmungstipp abzugeben. :)

    Aber diese ausgeschiedenen Eibenfrüchte habe ich auch schon gesehen.


    Das gehört in die Kategorie "öfters gesehen und irgendwann mal erfahren um was es sich tatsächlich handelt". Dann merkt man sich das für immer. Ähnlich wie bei "Sternenrotz", "Schneckenkaviar" oder "Haareis".


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    vielleicht sollte man überdenken, ob man es möglich macht, dass der User seine eigenen Antworten komplett löschen kann - inklusive der Bewertungen...?


    Kommt mir so als Idee. :)


    Gruß

    Peter