Beiträge von Peter

    Hallo Steffen,


    ich finde es bemerkenswert, dass es Experten gibt, die die Art nach Bild bestimmen können - und das mit Ausrufezeichen. :daumen:

    Du brauchst die Sporen nicht auszumessen. Aber ich würde es gerne tun. Ich möchte nämlich dazulernen.

    Bitte schicke mir doch ein getrocknetes Stückchen des Pilzes im Brief.


    Liebe Grüße

    Peter

    Hallo Tilo,


    dein Gallenröhrling hat kein Stielnetz und schmeckt nicht bitter.

    Die Ziegenlippe scheint ein Netz zu haben, unpassende Hutfarben und viel zu enge Röhren.

    Der Täubling hat splitternde Lamellen und einen Buckel.

    Die Glucke hat keine krausen "Äste".


    Das sind nur ein paar der Merkmale, die so gar nicht passen. Keine deiner Vermutungen kann stimmen.

    Wenn du die Merkmale der von dir vermuteten Pilzarten mit der Beschreibung im Pilzbuch intensiv vergleichen würdest, würdest du z. B. den Gallenröhrling sicher ausschließen können. Bei Unsicherheit wäre hier ein Geschmackstest angebracht.

    Allein aufgrund von Bildern oder Bildvergleichen lassen sich Pilze nicht bestimmen.


    Die Leute, die hier anhand von Bildern gute Bestimmungshinweise geben können, haben jahrelange Erfahrung, die oft mühevoll erlernt wurde.


    Gruß

    Peter

    Hallo "XXX",



    aufgrund des kannelierten (gefurchten) Hutrandes kommen eigentlich nur L. romagnesii oder L. ruginosus in Betracht. Da wäre es wichtig zu sehen, ob die flügelartigen Ornamente viele Verbindungen haben oder wenige. Auch die Hutfarbe (dunkel oder heller) soll einen Unterschied machen.


    L. subruginosus habe ich noch nie in der Hand gehabt. Der soll nach Kokosnuss riechen.


    Wie du selbst schon gesagt hast, L. azonites hat diesen Hutrand nicht.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    der Pilzfruchtkörper schadet der Avocadopflanze nicht.

    Es ist vollkommen egal, ob er aus dem Kern oder aus der Erde zu wachsen scheint. Er ernährt sich nicht von der Avocado. Er freut sich über die feuchte Erde und die für ihn darin enthaltenen Nährstoffe, die die Pflanze sowieso nicht für sich nutzen kann.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    beide Pfeffermilchlinge werden kulinarisch nicht unterschieden und sind - richtig zubereitet - essbar. Ob man sie mag oder nicht ist unterschiedlich.

    Das Grünen oder die Stiellänge sind keine verlässlichen Unterscheidungsmerkmale. Nach der Untersuchung von hunderten der Dinger wage ich das zu behaupten. Einzig die Dicke der Huthaut kann zur mikroskopischen Unterscheidung herangezogen werden. Und das ist nicht so ganz einfach.


    Der Wollige Milchling ist kein Giftpilz (siehe Fehlen auf der Giftpilzliste der DGfM). Nur zwei Milchlinge gelten als giftig( Maggipilz, Olivbrauner Milchling). Meist wird er als ungenießbar bezeichnet. Bei entsprechender Zubereitung (z. B. Braten, Silieren, ...) wird er von einigen Leuten gegessen. Wobei wir wieder bei der Geschmackfrage landen. :)


    Dass Pilze - egal welcher Art - bei falscher Zubereitung heftige Reaktionen auslösen können, sei dahingestellt.


    Gruß

    Peter

    Hallo Peter,


    jetzt, wo ich das Grünen deutlich sehen kann, muss es ein Pfeffermilchling sein. Der Wollige grünt nicht und hat milde Milch (abgetropft, wenn kein Fleisch dabei ist).

    Der Speisewert der beiden Arten ist nicht der gleiche! Steinpilz und Gallenröhrling sehen auch fast gleich aus und haben verschiedenen Speisewert.

    Mikroskopisch kann man die auch unterscheiden (Sporenornamentation, Haare der Huthaut).


    Gruß

    Peter

    Oooch,


    ich sehe das ganz entspannt. Ich war daneben gestanden, als ein Kursteilnehmer (überzeugter Rohköstler) das erste Mal ein großes Stinkmorchelei genüsslich roh im Wald verzehrte. Er fand den Geschmack "ganz gut" und wird die Dinger sicher wieder essen.

    Die anderen schauten etwas erstaunt, teils auch amüsiert - sie fanden lediglich nicht so appetitlich, wie ihm die grüne Masse zwischen den Zähnen herausquoll. :)


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    anhand der Bilder lässt sich nicht entscheiden, ob es tatsächlich Pfeffermilchlinge oder Wollige Milchlinge (Erdschieber) sind.

    Die Bilder sind unscharf, man sieht die Lamellen nicht richtig. Der Pfeffermilchling hat enge Lamellen und scharfe Milch, der Wollige Milchling entfernt stehende und milde Milch.

    Wenn Pfeffermilchlinge alt sind, kann auch deren Schärfe abnehmen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    das kann vieles sein, sogar Hausschwamm. Die (unscharfen) Bilder alleine lassen keine echte Bestimmung zu.


    Um den Pilz los zu werden, ist es notwendig, erstmal alle befallenen Holzteile zu entfernen. Danach für anständige, ausreichende Belüftung des Schuppens sorgen. Pilze wachsen gerne, wenn es feucht ist und windstill.


    Gruß

    Peter

    Und wie ich sehe, verwendest Du auch ordentliche Pfannen in der Küche... :gzwinkern:


    Was Pfannen angeht bin ich fast schon Fetischist. Gußeisen oder handgeschmiedet aus Eisen - das sind Pfannen!

    Ich gebe zu, die "Einlaufphase" mit Einbrennen hat bei mir sehr lange gedauert, aber nun liebe ich sie.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    mir wurde beigebracht, dass Pfeffermilchlinge nicht essbar seien. Früher glaubte ich das auch.

    Irgendwann erkannte meine Frau im Wald die Pfeffermilchlinge und erzählte, dass ihr Opa diese immer mitgebracht und gebraten hatte. Die seien lecker.

    Natürlich haben wir das dann auch nach seiner Zubereitungsart ausprobiert.



    Es werden die Pilzhüte abgetrennt und in der heißen Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten gebraten. Das ganze nur so lange, bis sie Bräunung angenommen haben - fertig.



    Die Pilze auf dem Teller anrichten, etwas gebratenen Speck dazu und die Pilze salzen - fertig.
    Die Pilze sind überhaupt nicht scharf, sie schmecken etwas herb und sind von angenehmer Konsistenz. Uns munden sie immer sehr!


    Gruß

    Peter


    PS: Sie müssen "medium" gebraten werden, wie ein gutes Steak. Wenn die Pilze durchgebraten werden, sind sie hart und zäh und schmecken nicht.

    Hallo Spitzfinderich,

    es ist richtig, dass auch dem Dunklen Lackporling die gleichen Eigenschaften zugeschrieben werden wie dem Glänzenden (Reishi).

    Das war schön ausgedrückt, denn wenn man den "heiligen" "Pilz des ewigen Lebens" für teures Geld kauft, weiß man oft nicht, welche Pilzart tatsächlich verarbeitet wurde.


    Gruß

    Peter

    Hallo Wastl,


    lass' das Wasser weg, das bringt nichts.

    Wir haben schon viele Versuche gemacht. Die Hexeneier gehen auf oder auch nicht. Das kann ein paar Tage dauern. Im Glas hat es meist funktioniert.


    Gruß

    Peter

    Guten Abend,


    Welcher Pilz könnte das sein? Eine Bekannte hat ein Stück davon gegessen, weil sie ihn für einen jungen Steinpilz hielt... Habe ihr geraten, sich an einen PSV zu wenden - bin jetzt aber einfach neugierig :)

    Dein Rat war richtig.


    Alles andere ist (sinnfreie) Spekulation.


    Gruß

    Peter

    Hallo Wastl,


    es könnte der Spitzgebuckelte sein. Du wirst niemanden finden, der dir dies zu 100% bestätigt oder widerlegt.

    Dazu sind das Alter des Fruchtkörpers sowie die (naja) Fotos und die (fehlende!) Beschreibung supoptimal.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    das könnte in Richtung Cortinarius acutus gehen.

    Die Sporen lassen sich sicher noch mikroskopieren - auch nach mehreren Wochen. ;)


    Gruß

    Peter