Beiträge von Peter

    Hallo Wolfgang,


    vielleicht kalkuliert man einfach die potentiellen Pilzsachverständigen der nächsten Jahre mit ein?

    Das Interesse an Pilzen und Pilzkursen wächst seit Jahren stetig. Davon werden einige "hängenbleiben" und den PSV machen wollen. Die denken jetzt bestimmt noch nicht an die Vorbestellung eines Leitfadens. Da braucht es vielleicht doch einen gewissen Vorrat an den Heften.


    Nur auf Vorbestellung zu produzieren, dürfte nicht ausreichend sein. Ihr habt ja nun zweimal die Erfahrungen damit gemacht.


    Gruß

    Peter

    Ich dachte bisher in meinem laienhaften Verständnis immer dass die Angabe PSV nicht geschützt ist aber mit Bezug (DGfM) dann schon...


    Hallo Lara,


    du siehst das genau richtig.

    Die Bayern haben nutzen deshalb PBBMG und PSVBMG , wie Christoph oben schrieb. Das ist vernünftig, um eine klare Abgrenzung zu signalisieren.

    Die DGfM hatte das hochgestellte DGfM eingeführt. Weshalb die DGfM dann irgendwann auf die bereits etablierten Bezeichnungen PilzsachverständigerDGfM (PSVDgfM) verzichtet hat, ist mir unverständlich. Aber ich muss ja nicht alles verstehen. ==zucken


    Gruß

    Peter

    Hallo hilmgridd,

    ich habe in unseren Breiten noch nie jemanden getroffen oder kennen gelernt, der sich ohne jeden Nachweis PSV nennt und damit diverse Angebote macht. Ist das tatsächlich so?

    Hallo Veronika,


    ich habe tatsächlich solche Leute kennen gelernt - leider. Es gibt Menschen, die kein Problem damit haben, sich selbst sogar als Pilzsachverständige der DGfM zu bezeichnen und Pilzkurse anzubieten, obwohl sie nicht mal Mitglied der Gesellschaft sind. Erst mit einer anwaltlich unterstützten Untersagung konnte dies in einem Fall eingestellt werden.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    man muss die Werbung und das Gebahren des Herrn Honstraß nicht gut finden. Aber eines muss man ihm lassen: Er hat mit seiner Methode Erfolg - schließlich ist seine Pilzschule "die Nr. 1 in Deutschland" (Zitat seiner Homepage). g:D

    Gruß

    Peter

    Mal ne Frage zu "Wildschytz": Ist die Ausbildung ("Zertifikatslehrgang") bei denen zum "Pilzführer" gleichgestellt mit dem PSV? In der Beschreibung stand, diese Ausbildung berechtige erfolgreiche Absolventen zu selbständig durchgeführten Pilzwanderungen, Korbkontrollen und Fundfreigabe.

    Hallo,


    nachdem die ganzen Bezeichnungen "Pilzführer", "Pilzberater", "Pilzsachverständiger" usw. nicht geschützt sind, darf sich jedermann so nennen - ohne irgendeinen Nachweis. (Den PSVDGfM gibt es anscheinend nicht mehr.)

    Die Ausbildung bei Wildschytz berechtigt zu nichts. Eine Ausbildung mit erfolgreicher Prüfung soll die Leute befähigen, Pilzwanderungen, Beratungen, etc. durchzuführen.

    Inwieweit es eine qualitative Vergleichbarkeit von "Pilzführer" mit dem "PSV" gibt, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Prüfungs-Bedingungen bei Wildschütz habe ich nicht finden können.


    Wildschytz ist ein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen, das auf seine Art (auch) mit Pilzen Geld verdienen möchte. Ob es sich am Markt durchsetzt, wird die Zeit zeigen. Auf jeden Fall investieren sie eine ganze Menge in Werbung.

    Das muss einem nicht gefallen. Aber Nachfrage wird eben bedient.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    Pholiota nameko gibt es z. B. hier bei Pilzmännchen zur Selbstzucht und in gut sortierten Asiamärkten frisch zu kaufen. Da muss ich nicht mal um die halbe Welt reisen.


    Gruß

    Peter

    Es ist schade,

    dass sich der Fotowettbewerbs-Faden immer wieder in eine solche Richtung entwickelt. Besserwisserei und wenig respektvolles Verhalten muss hier wirklich nicht sein. Gibt es dafür nicht Facebook und andere wunderbare Medien?

    Ich finde es ziemlich dreist, einfach die Wettbewerbsbilder anderer zu verändern - egal aus welchen Gründen - ohne vorher zu fragen und dann zu veröffentlichen.

    Kann man sich nicht einfach an den Bildern erfreuen ohne ungefragt besserwisserische Kommentare abzugeben?


    Gruß

    Peter

    Spaßeshalber vergebe ich für mich selbst immer bei Erscheinen der Bilder die Plätze eins und den letzten. Das ist das erste Mal, dass ich nach der Auflösung richtig gelegen habe.

    Dieser Wettbewerb prämiert die Bilder, wie sie der Jury gefallen und so soll es ja auch sein. Bei einer anderen Jury könnte das Ergebnis anders lauten. Die Geschmäcker sind - glücklicherweise - verschieden. Und das ist hier einfach ein Wettbewerb, bei dem Freude und Spaß mit Pilzen an erster Stelle stehen.


    Ich bin froh, dass sich hier noch nicht die allwissenden "Fotowettbewerbsagenturverkaufsexperten" gemeldet haben. g:D


    Gruß

    Peter

    Nun,


    immer diese manipulierenden Äußerungen in der Lügenpresse.

    Bei so vielen guten Heilpilzen (siehe Liste Inhaltsstoffe) ist das Zeugs unbedingt zu empfehlen. Schade, dass das nur die Tiktocker zu begreifen scheinen.

    ==Gnolm7


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    wir leben in einem Land, in dem jeder in sich hineinwerfen darf, was er möchte, solange es nicht explizit gesetzlich verboten ist. Beim Fliegenpilz existiert so ein Verbot nicht.


    Wir werden dies tolerieren müssen, ob es uns gefällt oder nicht. Unsere Aufgabe (als PSV) kann nur Aufklärung sein. Inwieweit wir damit die Personen erreichen, die wir wollen, bleibt wohl unbeantwortbar. Wenn "Influencer" (aus welcher Ecke sie immer kommen mögen) für Fliegenpilzgebrauch werben, wird es genug "Influenzierte" geben, die darauf abfahren. Und wenn dann das Produkt auch noch via Knopfdruck bestellt werden kann ...


    Vielleicht kann man dem Ganzen ein wenig entgegensteuern, wenn man weiter erzählt, dass Fliegenpilze nur dann ihre volle Potenz entwickeln, wenn der Wirkstoff aus dem noch warmen Urinbecher des Ersttrinkers entnommen wird.*

    Das könnte abschrecken, obwohl, wenn ich so an die im Internet sonst so laufenden "Challenges" denke ..... :glol:


    Gruß

    Peter


    *Tatsächlich wurden in Kamtschatka Fliegenpilze erst den Frauen zum Kauen gegeben, damit deren unangenehmer Geschmack nachlässt. Die anschließenden männlichen Konsumenten fingen ihren Urin auf, der weiter den Wirkstoff enthält und gaben ihn an die nächsten zum Trinken weiter. Eine frühe Form des Recyclings. g:D (aus Enderli - Reiseberichte bei den Tschuktschen und Korjaken um 1900)

    Hallo Dodo,


    danke für dein Engagement! Das sieht doch alles gut aus. Das Hofgut "Leo" sieht schon toll aus. Aber ich bin auch für die anderen Alternativen zu haben.

    Meine einzige Bedingung wäre, ein Zimmer für mich alleine. Das ist gut für mich - und für die anderen. ==Gnolm10


    Liebe Grüße

    Peter

    Hallo Daniel,


    nichts besonderes: OLYMPUS CH2 und BH2 mit LED-Ausrüstung.

    Das sind Mikroskope, die sich qualitativ keinesfalls hinter den "modernen" Exemplaren verstecken müssen. :)


    Gruß

    Peter

    Viele Menschen haben Teilwissen und feste Überzeugungen, aber blinde Flecken bei Risiken und Kontext. Genau hier sehe ich die Rolle von Beratung – nicht als Entscheidungshilfe im Sinne von „machen oder nicht machen“, sondern als sachliche Einordnung, damit Menschen informierte eigene Entscheidungen treffen können.

    Hallo Ria,


    genau das ist der Sinn von Pilzberatung - nicht mehr und nicht weniger.


    Gruß

    Peter

    Hallo,

    - Levenhuk MED D30T: Der Anbieter aus Tschechien bietet laut Homepage "lebenslange Garantie". :grofl:

    - Bresser Researcher: Kann man kaufen, wenn man nicht so viele Ansprüche an Qualität und Lebensdauer stellt.

    - Motic Panthera C2: Tolles Gerät, das wirklich gut ist und auch viele Jahre durchhalten wird.


    Mikroskopieren kann man selbst erlernen, aber ein oder mehrere Mikroskopiekurse sind in jedem Falle von Vorteil.

    Man kann auch erst einen Kurs machen mit einem der Leihgeräte des Kursleiters. Dann bekommt man schon mal einen ersten Eindruck. Schaut man sich dabei auch die Mikroskope der anderen Teilnehmer an, wird die Auswahl leichter fallen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    es gab in dieser Zeit tatsächlich ein großes Durcheinander bezüglich Pantherpilz und Grauem Wulstling.

    Je nach Autor wurde der Pantherpilz als essbar oder giftig bezeichnet. Die Beschreibung tendierte mal zu dieser, mal zu jener Art, manchmal von beiden etwas - wie auch die Abbildungen.

    Dies hielt sich hier in Deutschland teils bis in die 1950er Jahre in einigen Pilzbüchlein, obwohl bereits kurz nach 1900 erste Autoren zwei Arten sauber zu trennen versuchten.


    Diese Diskrepanz fand ich in alten Pilzbüchern, die man in meinen Jugendzeiten noch auf dem Flohmarkt bekam. Sie sorgte dafür, dass mich Pilze interessierten.


    Gruß

    Peter

    Hallo Karl-Heinz,


    mit einer nicht ganz korrekten Pantherpilzdarstellung in einem alten Pilzbuch fing vor vielen Jahren meine Sammelleidenschaft für alte Pilzbücher an. Erst deutlich später ging ich dann in die freie Natur, um Pilze "live" zu betrachten. ==13


    Gruß

    Peter

    Um FADS zu überwinden, schlägt er ein „myceliales Curriculum“ (Mycelial Education) vor, das Pilzthemen über die Schuljahre hinweg systematisch einführt, vertieft und wiederholt. Ein solches Curriculum umfasst Bereiche wie Taxonomie, ökologische Funktion, Anatomie, ökologische Vernetzungen, menschliche Einflüsse und Konservierungsstrategien.

    Hallo Ria,


    toller ( :yawn: ) theoretischer Vorschlag eines Autors, der fern jeglicher schulischer Realität bleiben wird. Die Umsetzung wäre sonst die Verwirklichung eines Traums von mykologisch Interessierten.

    Solche Vorschläge sind gut gemeint und werden haufenweise von Interessengruppen jeglicher Couleur (Technik, Elektronik, Digitalisierung, Computer, Sport, Medizin, Biologie,....) an die Kultusministerien und Schulen herangetragen. Da wird so gut wie nichts in die Curricula übernommen werden. Die Prioritäten werden einfach anders gesetzt. Sollen Kinder "mykologische" Inhalte lernen oder mit Computer umgehen können? Die Antwort kannst du dir selbst geben.


    Wenn du praktisch tätig werden willst, dann gibt es aber jede Menge Möglichkeiten direkt in den Schulen, Kindergärten und in der Erwachsenenbildung - an den Unis glaube ich weniger. Materialien dazu gab es z. B. mal von der DGfM - ich gebe zu, auf der neuen Homepage kann ich sie nicht mehr finden. Aber in den Kreisen der "Pilzcouchies" soll es reichlich Material geben und es heißt, die tauschen sich regelmäßig aus.


    Nur dabei Geld verdienen wird in Schulen und Kindergärten schwierig sein. In unserer Gegend gibt es erfreulicherweise Pilzsachverständige, die solches seit vielen Jahren aus Eigeninitiative ehrenamtlich machen.


    Gruß

    Peter

    Hallo Dodo,


    der erste Oktobertermin ist bei mir blockiert. Die anderen beiden -> ich bin dabei. ==Gnolm26

    Unterbringung für alte Leute angenehm, Essen ist mir wichtig, muss aber nicht selbstgekocht sein, möglichst wenig Aufwand für die Organisatoren. ==Gnolm13


    Gruß

    Peter