Hallo,
wir leben in einem Land, in dem jeder in sich hineinwerfen darf, was er möchte, solange es nicht explizit gesetzlich verboten ist. Beim Fliegenpilz existiert so ein Verbot nicht.
Wir werden dies tolerieren müssen, ob es uns gefällt oder nicht. Unsere Aufgabe (als PSV) kann nur Aufklärung sein. Inwieweit wir damit die Personen erreichen, die wir wollen, bleibt wohl unbeantwortbar. Wenn "Influencer" (aus welcher Ecke sie immer kommen mögen) für Fliegenpilzgebrauch werben, wird es genug "Influenzierte" geben, die darauf abfahren. Und wenn dann das Produkt auch noch via Knopfdruck bestellt werden kann ...
Vielleicht kann man dem Ganzen ein wenig entgegensteuern, wenn man weiter erzählt, dass Fliegenpilze nur dann ihre volle Potenz entwickeln, wenn der Wirkstoff aus dem noch warmen Urinbecher des Ersttrinkers entnommen wird.*
Das könnte abschrecken, obwohl, wenn ich so an die im Internet sonst so laufenden "Challenges" denke ..... 
Gruß
Peter
*Tatsächlich wurden in Kamtschatka Fliegenpilze erst den Frauen zum Kauen gegeben, damit deren unangenehmer Geschmack nachlässt. Die anschließenden männlichen Konsumenten fingen ihren Urin auf, der weiter den Wirkstoff enthält und gaben ihn an die nächsten zum Trinken weiter. Eine frühe Form des Recyclings.
(aus Enderli - Reiseberichte bei den Tschuktschen und Korjaken um 1900)