Um FADS zu überwinden, schlägt er ein „myceliales Curriculum“ (Mycelial Education) vor, das Pilzthemen über die Schuljahre hinweg systematisch einführt, vertieft und wiederholt. Ein solches Curriculum umfasst Bereiche wie Taxonomie, ökologische Funktion, Anatomie, ökologische Vernetzungen, menschliche Einflüsse und Konservierungsstrategien.
Hallo Ria,
toller (
) theoretischer Vorschlag eines Autors, der fern jeglicher schulischer Realität bleiben wird. Die Umsetzung wäre sonst die Verwirklichung eines Traums von mykologisch Interessierten.
Solche Vorschläge sind gut gemeint und werden haufenweise von Interessengruppen jeglicher Couleur (Technik, Eletrik, Digitalisierung, Computer, Sport, Medizin, Biologie,....) an die Kultusministerien und Schulen herangetragen. Da wird so gut wie nichts in die Curricula übernommen werden. Die Prioritäten werden einfach anders gesetzt. Sollen Kinder "mykologische" Inhalte lernen oder mit Computer umgehen können? Die Antwort kannst du dir selbst geben.
Wenn du praktisch tätig werden willst, dann gibt es aber jede Menge Möglichkeiten direkt in den Schulen, Kindergärten und in der Erwachsenenbildung - an den Unis glaube ich weniger. Materialien dazu gab es z. B. mal von der DGfM - ich gebe zu, auf der neuen Homepage kann ich sie nicht mehr finden. Aber in den Kreisen der "Pilzcouchies" soll es reichlich Material geben und es heißt, die tauschen sich regelmäßig aus.
Nur dabei Geld verdienen wird in Schulen und Kindergärten schwierig sein. In unserer Gegend gibt es erfreulicherweise Pilzsachverständige, die solches seit vielen Jahren aus Eigeninitiative ehrenamtlich machen.
Gruß
Peter
