Beiträge von Peter

    Um FADS zu überwinden, schlägt er ein „myceliales Curriculum“ (Mycelial Education) vor, das Pilzthemen über die Schuljahre hinweg systematisch einführt, vertieft und wiederholt. Ein solches Curriculum umfasst Bereiche wie Taxonomie, ökologische Funktion, Anatomie, ökologische Vernetzungen, menschliche Einflüsse und Konservierungsstrategien.

    Hallo Ria,


    toller ( :yawn: ) theoretischer Vorschlag eines Autors, der fern jeglicher schulischer Realität bleiben wird. Die Umsetzung wäre sonst die Verwirklichung eines Traums von mykologisch Interessierten.

    Solche Vorschläge sind gut gemeint und werden haufenweise von Interessengruppen jeglicher Couleur (Technik, Eletrik, Digitalisierung, Computer, Sport, Medizin, Biologie,....) an die Kultusministerien und Schulen herangetragen. Da wird so gut wie nichts in die Curricula übernommen werden. Die Prioritäten werden einfach anders gesetzt. Sollen Kinder "mykologische" Inhalte lernen oder mit Computer umgehen können? Die Antwort kannst du dir selbst geben.


    Wenn du praktisch tätig werden willst, dann gibt es aber jede Menge Möglichkeiten direkt in den Schulen, Kindergärten und in der Erwachsenenbildung - an den Unis glaube ich weniger. Materialien dazu gab es z. B. mal von der DGfM - ich gebe zu, auf der neuen Homepage kann ich sie nicht mehr finden. Aber in den Kreisen der "Pilzcouchies" soll es reichlich Material geben und es heißt, die tauschen sich regelmäßig aus.


    Nur dabei Geld verdienen wird in Schulen und Kindergärten schwierig sein. In unserer Gegend gibt es erfreulicherweise Pilzsachverständige, die solches seit vielen Jahren aus Eigeninitiative ehrenamtlich machen.


    Gruß

    Peter

    Hallo Dodo,


    der erste Oktobertermin ist bei mir blockiert. Die anderen beiden -> ich bin dabei. ==Gnolm26

    Unterbringung für alte Leute angenehm, Essen ist mir wichtig, muss aber nicht selbstgekocht sein, möglichst wenig Aufwand für die Organisatoren. ==Gnolm13


    Gruß

    Peter

    Danke Tuppie,


    du hast ausgesprochen, was ich auch gedacht habe.


    Ich freue mich, dass Dodo die Mühe der Organisation auf sich nimmt und werde alles tun, damit ich teilnehmen kann.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    die vielen Zusendungen zum Nachbestimmen von Trüffelfunden in den letzten Jahren kann ich kaum beziffern. Besonders die Besitzer von "Trüffelplantagen" in Deutschland erhofften sich, endlich Erfolge bei der Kultur der Perigordtrüffel zu haben. Leider hielten die Funde nie einer Nachbestimmung stand. Aber nun ist es wirklich soweit.

    Eine mit Trüffelmyzel beimpfte Steineiche in der Nähe von Tübingen brachte nach acht Jahren erstmals warzige, schwarze Trüffel.



    Das mir zugesandte Fruchtkörperfragment zeigte die typischen, stacheligen "melanosporum"-Sporen. Diesmal konnte die Bestimmung bestätigt werden. Das Bäumchen stammt von einem "Trüffelzüchter" aus der Gegend, der auf seinen Plantagen in diesem Jahr weitere Erfolge mit der Perigordtrüffel erzielen konnte.

    Ich bin echt gespannt, ob sich die Erfolge in den Folgejahren kontinuierlich wiederholen lassen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    unsere Semmelstoppelpilze schmecken nie bitter, weder die frischen, noch die getrockneten. Wir lassen aber auch die alten Fruchtkörper im Walde stehen. :saint:


    Zum Sandröhrling ist unsere Erfahrung, dass er frisch recht wenig Geschmack entwickelt. Im Gegensatz dazu schmecken vorher getrocknete Sandröhrlinge in einer einfachen Sahnesauce (etwas Brühe, ordentlich Sahne, Salz, Pfeffer) auf Nudeln wie Morcheln. Wir finden sie dann absolut köstlich. ==Gnolm13


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    hiermit biete ich einen OLYMPUS Zeichentubus an. Das Teil wird zwischen Stativ und Binokular befestigt und kann bei Bedarf genutzt werden. Damit lassen sich maßstäbliche Zeichnungen anfertigen.

    Das Zeichenpapier wird neben dem Mikroskop platziert und mit einer Lichtquelle beleuchtet. Beim Einblick in die Okulare erhält man das normale mikroskopische Bild, sogar etwas vergrößert (1,25 fach). Gleichzeitig wird die Bleistiftspitze ins Bild eingespiegelt. Somit kann man die gewünschten Strukturen im mikroskopischen Bild einfach nachfahren und erhält auf dem Papier die erste Skizze.

    Das Teil hat zwar Gebrauchsspuren, funktioniert aber einwandfrei. Das im Tubus enthaltene NFK 3,3 wird von mir durch ein stärker vergrößerndes NK20 ersetzt. Das ist dann für Sporenzeichnungen optimal.

    Preis: 220 Euro


    Freundliche Grüße

    Peter


    Naja Betrug bei Pilzsamen ist vielleicht ein großes Wort ....


    Früher haben wir die Schüler oder Lehrlinge zum Eisenmaier geschickt, Stecknadelsamen zu kaufen. ==19 ==Gnolm13


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    wenn schon, dann würde ich diesen Samen von "Ameison" beziehen. Die sind sogar winterhart und für Hochbeete geeignet. Da muss man sich bei der Ernte auch nicht so bücken. ==Gnolm13


    https://www.amazon.de/steinpilze-winterhart-champignons-pflanzensamen-gem%C3%BCsesamen/dp/B0GFCWNK6X?source=ps-sl-shoppingads-lpcontext&ref_=fplfs&psc=1&smid=A32U4UU8PMAGFH


    Gruß

    Peter


    PS: Wer lange genug sucht, findet auch genug deutsche Anbieter. Wo Geld zu verdienen ist, wird es eben gemacht. Das nennt man soziale Marktwirtschaft.

    Hallo,

    Ich gehe zu keine Ahnung zu haben daher meine Fragen.

    1 hat schon mal wer da bestellt und ERFOLGREICH gezüchtet?

    2. Kann man die Samen einfach in Anzuchterden stecken und feucht im dunklen Keller im kleinen Gashaus ziehen?

    3 Ich habe mal Pilze gesehen die in Stroh vom Bauern gezogen wurden - ist Stroh die bessere Lösung?

    Bin für alle Tipps dankbar :kaffee:

    zu

    1) Niemand hat da schon mal erfolgreich gezüchtet.

    2) Kann man machen. Gas ist keine gute Idee. Aber egal, es kommt sowieso nichts.

    3) Stroh geht für einige saprophytische Arten. Drücke oben den Button "Pilzzuchtshop". Da findest du das, was wirklich funktioniert.


    Gruß

    Peter

    Hallo durnik,


    diese "sehr günstigen..." Mikroskope wie aus deinem Beispiel sind einfachst zusammen gebaute Teile mit primitivsten Optiken. Natürlich kann man damit mikroskopieren. Irgend etwas sieht man immer. g:D


    Es geht eben um die Abwägung, was will ich sehen und was brauche ich dazu. Für Pilzmikroskopie sind vor allem die höheren Vergrößerungen wichtig. Fast immer wird mit 1000-facher Vergrößerung mikroskopiert. Da sieht man die Qualitätsunterschiede recht deutlich. Die Sporen zeigen im Bild grünliche (oder andersfarbige) Schatten oder Halos, die feinen Ornamente sind nicht zu erkennen. Wenn auf den 100x Objektiven die gleiche numerische Apertur von 1,25 drauf steht, heißt das nicht, das die gleich gut sind.


    Die Mikroskope stammen aus chinesischer Fertigung (das heißt nicht, dass sie deshalb schlecht sind - es gibt auch andere!), werden billigst produziert und auf den Markt geworfen. Werbesprüche wie 5000-fache Vergrößerung (obiges Beispiel) sind lachhaft - mehr als 1000-fach (max. 1250x) ist aus optischen Gründen gar nicht möglich. Die mechanische Qualität ist oft "saumäßig". Reparaturen und Ersatzteilversorgung sind praktisch nicht vorhanden.


    Mikroskopieren soll auch Freude bereiten. Wenn man allerdings dauernd Probleme hat mit einem wackeligen Stativ, einem holpernden Kreuztisch, mieser Beleuchtung, schlecht abgeglichenen Objektiven und dann feststellt, dass man im Mikroskop des Sitznachbarn beim Seminar die Ornamente der Sporen deutlich sehen kann, wo man beim eigenen Mikroskop immer nur raten muss, spätestens dann ist der Frust richtig groß.


    Woher ich das weiß - es ging mir vor vielen Jahren genau so. :gomg:


    Mein Tipp ist immer: Gehe zu einem Pilzverein, einem Seminar, einem Arbeitskreis, schaue dir die dortigen Mikroskope an und schaue auch durch. Dann wirst du sicher wissen, was du willst.


    Gruß

    Peter


    PS: Das Mikroskop von Andreas ist gut. Ich durfte es selbst ausprobieren. g:-)

    Hallo Dominik,


    nicht zufällig heißt es: LOMO = Liebhaber OMinöser Optiken g:-)


    Diese russischen Teile haben normalerweise ordentliche Optiken, sind robust und langlebig. Der Nachteil sind die großen Toleranzen, mit denen sie gebaut werden. Die Bedienung empfinde ich als recht grob. Der Abgleich der Objektive untereinander ist teils katastrophal. Die Beleuchtung will ich gar nicht erwähnen. Mikroskope, die länger nicht benutzt wurden, sind eigentlich immer verharzt, sprich: die Triebe funktionieren nicht richtig.


    Ein 90er Objektiv geht für Sporenuntersuchung genauso wie ein 100er. Blöd ist das ständige Umrechnen der Maße mit der Messplatte. Ich rate immer zum Binokular, Monokular macht keinen Spaß. Und diese "Full HD" Okulare können prima oder auch miserabel sein. Da spielt dann auch die Software eine große Rolle.


    Jetzt weißt du, warum die Teile so günstig zu haben sind.


    Gruß

    Peter

    Hallo Börger,


    das könnte vielleicht nur an der Birne liegen - es gibt LEDs, die sich nicht dimmen lassen.

    Aber auch andere Ursachen wären möglich. Diese Schaltung selbst ist ein Kompromiss, der gut gehen kann, oder eben auch nicht. Tut mir leid.


    Ich habe selbst vieles versucht und war nie so richtig zufrieden. Das war dann auch der Grund, weshalb ich umgestiegen bin auf die selbstgebaute Konstantstromquelle (siehe weiter oben). Klar ist der Aufwand größer, aber die funktioniert so wie sie soll und die LED lässt sich im gesamten Bereich dimmen. Es gibt auch kein Flackern im Fotobetrieb.


    Gruß

    Peter

    Ich halte es deshalb eher für plausibel, dass auch Menschen aus anderen Gegenden der Welt sehr vielfältige Gründe dafür haben, hier Giftpilze zu sammeln und zu essen, und es höchstens gelegentlich mal ein: "Ich dachte, das sei einer, den ich aus der Heimat kenne" ist.


    Das kann und muss ich aus meiner Erfahrung genau so bestätigen.

    Eine große Portion Sorglosigkeit (mir ist bisher auch nichts passiert) gepaart mit Ahnungslosigkeit (bei uns gibt es doch keine giftigen Pilze) und zusätzlich eine Portion Selbstüberschätzung (ich kenne doch die Pilze) - das sind für mich eher die Gründe für Vergiftungen.

    Da braucht es keine "Mär" vom verwechselten Speisepilz aus egal welcher Heimat.


    Gruß

    Peter

    Ich lass dann eher einen Kommentar weg und freue mich über die schweigende, aber sichere Zustimmung.


    Ich würde das eher als klassischers Beispiel des Dunning-Kruger-Effekt benennen.


    Gruß

    Peter

    Ich denke ich werde den Lösungsansatz 2 mit dem PWM Drehzahlregler nachbauen. Bin allerdings ein Elektronik-Newbie... habe mich gefragt, wie der Drehregler eingebaut wurde?

    Hallo Roman,


    nicht böse sein, aber wenn du von Elektrik keine Ahnung hast, dann rate ich sehr davon ab, diese Schaltung nachbauen zu wollen. Da liegen 220 Volt Netzspannung an. Das verzeiht keine Fehler und kann tödlich enden. ==Gnolm21


    Wenn du das vorhast, dann suche dir lieber jemanden, der davon Ahnung hat.


    Gruß

    Peter

    Hallo Michael,


    schraube alles wieder zusammen.

    Dann ziehe unten vom Okular die Plastikhülse ab. Dort kannst du problemlos die 19 mm Platte einlegen. Zusammenstecken - fertig. ;)


    Freundliche Grüße

    Peter