Guten Morgen,
das scheint mir schon noch ein (etwas verunstalteter) caesiocanescens zu sein.
Cortinarius foetens würde in der Stielbasis mit KOH orange reagieren.
Gruß
Günter
Guten Morgen,
das scheint mir schon noch ein (etwas verunstalteter) caesiocanescens zu sein.
Cortinarius foetens würde in der Stielbasis mit KOH orange reagieren.
Gruß
Günter
Was spricht denn gegen Pl. roseipes? Die Art wächst an Nadelholz, und die rosa Töne am Stiel sind manchmal stark reduziert und kaum zu sehen.
Die Mikros passen m.M. nach ganz gut.
Gruß Günter
Dann wäre da noch die Ökologie: An wärmeren Standorten wie Waldrand, Alleen, am Straßenrand hast Du eigentlich nur G. adspersum. G. applanatum wächst im kühleren Waldesinnern.
So ist es zumindest hier im Südwesten.
Die Sporen machen den Unterschied, sowohl in der Größe als auch in der Sporenpulverfarbe!
Passt! Ich habe schon Fruchtkörper von Gan. adspersum bis in 3 m Höhe am Stamm gesehen. Bei uns im SW der Republik ist die Art sehr häufig und an fast allen Baumarten, auch an Nadelholz, zu finden.
LG in den Norden
Günter
Ein bissel viel gelb am Stiel, aber man könnte sich hier durchaus einen Rubroboletus legaliae vorstellen.
Gruß Günter
Das war lediglich eine Vermutung meinerseits, aber ohne weitere Angaben lässt sich hier nur im dunklen rumstochern.
sorry
Günter
Hallo Rainer,
es kommen da mehrere Frühjahrs-Telamonen infrage. Leider fehlen mir hier die Sporen, um genaueres sagen zu könne. Am ehesten denke ich hier an C. galerinoides/ammophiloides oder an C. scoticus.
Gruß
Günter
Hallo in die Runde,
unsere lieben kleinen Braunen ...bleiben tatsächlich schwierig! Die Erfahrung haben Hias und ich gerade in der Sektion decipiens/castanei erleben dürfen.
Bzgl. C. vernus, so habe ich sequenzierte Kollektionen aus dem Frühjahr und dem Herbst, mit und ohne Petersilien- (dafür mit krautigen, würzigen bis neutralem) Geruch. Dieser Geruch ist im Wald oft nicht wahrnehmbar und entwickelt sich - und auch nicht immer - dann eher später in einem Gefäß im Warmen. Man braucht dazu etwas Geduld.
In dieser Sektion tummeln sich mindestens noch 2 weitere Arten: C. galerinoides und C. psammocola und ob man den C. suberythrinus von C. inops auf Artebene getrennt halten mag, gerne, wenn sich wie Christoph schreibt, gute Merkmale hat, die sie unterscheiden. Ich persönlich habe da noch zu wenig Material gesehen, um das abschließend beurteilen zu können.
Der FAN 8 sollte man zugute halten, dass sich die Autoren auf das Gebiet der Niederlande und Flandern beschränkt haben und wenig Material von außerhalb selbst gesammelt haben, also auch keine erschöpfende Auskunft über alle möglichen Mykorrhiza-Partner geben können. Sie stellt also keine monographische Bearbeitung der Gattung Cortinarius dar!
Es gibt übrigens noch weitere Cortinarius-Arten mit diesem flüchtigen Geruch: C. repertus (großsporig) und C. phaeosmus sowie C. suboxytoneus (beide kleinsporig), 3 Arten, die früher unter dem Namen C. rheubarbarinus ! kartiert worden sind. Und dann die beiden phlegmacioiden Arten C. sulfurinus und ihre Schwesternart C,. koldingensis.
Liebe Grüße
Günter
Ich denke3 schon, dass es sich um einen Ganoderma handelt.
Hilmar, ist der Fruchtkörper in diesem (einen) Jahr gewachsen oder war der letztes Jahr schon an der gleichen Stelle, nur kleiner?
LG Günter
Ich würde trotzdem nicht den Oxyporus ravidus aus der Betrachtung raus lassen. Anbei ein Foto meines von Leif Ryvarden bestätigten Fundes. Hier ist das Hymenophor eher daedaloid, während dieses bei meinen cervina-Funden eher großprig-eckig war.
Aber über die Sporen sollte man die Identität klären können: cervina hat Sporen mit einem Q>2, ravidus unter 1,5.
Vergleiche mal mit Oxyporus ravidus.
Günter
Es gibt da schon noch einige Arten, die das liefern können: sulfurinus, parafulmineus, pseudofulmineus,...
Ich bin auch gespannt, was beim sequenzieren rauskommt.
Hm...hübsch orange läuft eigentlich nicht unter negativ. Kannst Du uns ein Bild davon zeigen?
Hi, Grüße von Uwe und mir zurück, wir sind gerade zusammen in Ligurien.
Es kann natürlich so sein wie von Dir vermutet, aber einmal fehlen die KOH-Reaktionen am Hut und darüber hinaus sieht man am jungen Exemplar weder die Lamellenfarbe noch die Stielknolle richtig gut.
Die Nummer 2 können wir durchwinken.
Ciao
Diese bescheidene "Kollektion" kann so leider nicht bestimmt werden!
Zu einer Telamoniabestimmung braucht man heutzutage auch die Angabe zur Dextrinoidität der Sporen, sowie als Basis eine Gruppe von jüngeren, mittelalten und älteren Exemplaren. Und selbst dann wird es schwierig bei ein paar hundert LBM's, wenn nicht irgendwelche auffälligen Merkmale (z.B. unter Pappel, Sporen rund, gelbes Velum, etc.) ins Auge stechen.
Sorry, aber so ist das!
Günter
Das stimmt, hildegardiae ist eine Verwechslungsart zu humolens. Aber Dein Fund passt gut zu humolens.
Günter
Das machst Du schon richtig, dass Du die Sporen von der Cortina nimmst, schließlich ist das ein Abwurfpräparat. Das funktioniert übrigens bei allen Pilzen, auch bei Weißsporern. Aber man wählt da nicht aus, sondern nimmt querbeet größere und kleinere.
Und die Blautöne bei Cortinarien sind bisweilen ein gutes Merkmal, manchmal variieren sie aber stark und können täuschen.
Günter
Ich denke da eher nicht an vesterholtii, der müsste einen dunkler braunen Hut haben. Es käme auch noch lilacinovelatus infrage, falls die KOH-Reaktion tatsächlich überall negativ war.
Aber leider ist das nur Spekulation und von hier aus nicht abschließend zu beurteilen.
LG Günter
Könnte gut sein, Urs-Peter, man sollte noch die Sporen prüfen.
Der Geruch entwickelt sich bei der derzeitigen Witterung oft erst später, wenn die Fruchtkörper etwas "aufgetaut" sind.
LG Günter
Bittte für die Bestimmung von Vertretern der Phlegmacioides am besten dieses Opus verwenden.
Den Zapfen habe ich auch schon bei anderen Hebeloma-Arten gesehen.
Günter
Glatte Sporen gibt es eigentlich fast nicht in der Gattung. hast Du Dir die Sporen auch in verdünnter KOH angesehen? Wasser ist hier völlig ungeeignet.
Einen Sporenabwurf zu machen ist meistens unnötig. Oft hängen ausreichen viele in der Cortina am Stiel. Die zu nehmen hat auch den Vorteil, dass sie beim Mikroskopieren nicht herumschwimmen sondern fest in der Cortina-Matrix eingebunden sind.
Günter
Björn hat absolut recht, da kommt aufgrund der vielen Merkmale eigentlich nur sinapizans infrage. Aber ich würde zur Sicherheit noch die Dextrinoidität der Sporen (D4!!) und die Cheilobreite prüfen, um bulbiferum sicher ausschließen zu können.
Übrigens, der bulbiferum in GropiBW ist nicht der echte H. bulbiferum!
Und: Hebeloma kann man nur mit FE 14 einigermaßen sicher bestimmen. Der Weg dorthin ist zwar mühsam aber meistens zielführend. Alle ältere Hebeloma-Literatur kann man als überholt ansehen.
LG Günter
