Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Christian,

    gratuliere zu dieser schönen Kollektion von Hygrophorus capreolarius!

    Ich hab an Deinen Bestimmungen nichts auszusetzen. H. abieticola, T. saponaceum und auch L. intermedius.

    Schöne Funde...die Tanne macht's möglich.

    Der Seifenritterling ist natürlich nicht tannengebunden.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Adrian

    ich würd mit einem Graublatt vergleichen.

    Mit dem schürfeligen Stiel und deutlichem Mehlgeruch käme z.B. Tephrocybe boudieri in Betracht. Oder ohne Mehlgeruch z.B. T. inolens.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Maria,

    ich glaub da auch nicht an H. discoxanthus. Da passen die orangefarbenen Flecken nicht. Du kannst ja mal einen halben Hut trocknen. Die Lamellen müssten bei H. discoxanthus schwarz werden.

    Uwe's Idee mit den überständigen Goldzähnen find ich ganz gut. Wenn da tatsächlich noch junge nachkommen, erkennst Du den sofort.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servis beinand',

    die reinweißen Lamellen sprechen ja auch für F. fennae, oder zumindest gegen F. velutipes und Konsorten, obwohl ich die auch viel heller und auch früher im Jahr kenne.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Wie gesagt...T. lascivum und T. album sind auch makroskopisch allein schon farblich zwei verschiedene Schwammerl.

    Bei T. album und T. stiparophyllum ist das schwieriger. Da macht's dann im Zweifel tatsächlich die Lamellendichte.

    Nach FNE4 sind die drei ja auch strikt navh Wirtsbaum getrennt. Das würd ich für T. stiparophyllum an Birke und T. lascivum an Buche bestätigen wollen. Bei Buche find ich aber auch Ritterlinge, die keine klaren T. lascivum sind. Ich denke entgegen FNE4, dass T. album nicht strikt an Eiche gebunden ist.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi,

    willkommen im Forum!

    Ja, das ist ein Parasol bzw. Riesenschirmling.

    Die gleichmäßig verteilten Hutschuppen, der nicht angewachsene Ring, der genatterte Stiel und der von Dir beschriebene Geruch...passt alles sehr gut.

    Trotzdem ist das nicht als Freigabe zum Verzehr zu verstehen, weil der Zustand des Pilzes nur anhand des Fotos nicht beurteilt werden kann.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Ingo,


    ich stelle da mal zwei Funde, die ich mit Matthias Dondl entsprechend FNE4 auch als T. stans bestimmt hab, zur Diskussion.

    Interessant ist, dass die Funde aus dem Vorderen Zillertal bei Uderns bzw Fügenberg sind, wo die nächste Kiefer 10km entfernt im Inntal steht. Als Mykorrhizapartner kommt hier nur Fichte oder Tanne infrage:









    Hier noch der andere Fund etwa 1km vom anderen entfernt im reinen Fichtenwald:



    Interessant war auch, dass ich genau an den Stellen zeitgleich meine einzigen T. portentosum-Funde in der Gegend gemacht hab. Zusammen mit dem ersten Fund konnten wir auch T. matsutake finden.

    Wie gesagt...fernab einer Kiefer...




    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    ich trenne T. lascivum, T. album und T. stiparophyllum nach FNE4, wobei mir das Abtrennen von T. lascivum am leichtesten fällt.

    T. lascivum ist nicht weiß, sondern, wie in der Monografie beschrieben, grau und finde sie, wie in der Monografie beschrieben, nur bei Buche.

    Hier ein Bild von Anfang Oktober aus einem kleinen Buchenhain inmitten eines Fichtenforstes:



    Deutlich sind die grauen Hüte zu sehen, die die anderen Stinker bei Eiche und Birke nicht haben, egal in welchem Entwicklungsstadium.

    Hier noch ein paar Beispiele:





    Tricholoma inamoenum ist die einzige Nadelwaldart und sieht aus wie ein grauweißer Schwefelritterling und riecht auch genau so.



    Wenn Birke und Eiche als Partner infrage kommt, ist die Abgrenzung von T. album und T. stiparophyllum schwierig, da sie sich in den Hutfarben sehr ähnlich sind.

    Die Fruchtkörper werden bei T. stiparophyllum aber deutlich größer bei auffallend engeren Lamellen.

    Ein paar Funde aus Sukzessionswäldern, wo nur Birke als Partner infrage kommt:





    Die Lamellen sind auffällig engstehend.

    Grad hab ich festgestellt, dass ich von T. album noch gar kein Foto hab.

    Meiner Erfahrung nach sind die Fruchtkörper aber meist deutlich schmächtiger mit Lamellen, die deutlich weiter und auch unregelmäßiger sind.

    Obwohl ich meine einige Pilzarten allein am Geruch erkennen zu können, tu ich mich mit den Geruchsunterschieden bei den weißen Stinkern sehr schwer.

    Schupfi's Fund halte ich auch für T. album.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Adi,

    was meinst Du denn mit "Gemeiner Holztrichterling"?

    Leider zeigst Du uns kein Bild der Lamellen.

    So bleibt es nur eine wage Vermutung.

    Ich könnt mir Lentinus adhaerens, den Harzigen Sägeblättling vorstellen. Der müsste dann beim Anfassen etwas klebrig gewesen sein und hätte auffallen gesägte Lamellenschneiden und etwas herablaufende Lamellen. Ein Schwammerl des Winterhalbjahres an morschem Nadelholz.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Elias,

    Violette Rötelritterlinge sind jung richtig schön violett. Im Alter werden die dann weich, durchwässern und blassen aus. D.h. das Violett vergeht und weicht dann eher Brauntönen. In den Lamellen bleibt der Violettton am längsten. Diese Lepista nuda ist ein Pilz, der am Geruch erkennbar ist. Es gibt aber noch eine Lepista sordida, den Schmutzigen Rötelritterling, der von Anfang an meist weniger violett ist, meist auch deutlich schmächtiger ist und auch nicht so stark im Geruch.

    Der wär auch eine Option, wenn Du den Multivitaminsaftgeruch nicht wahrnehmen kannst.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Azalee,

    die Hoffnung stirbt bekanntlich nie :)

    Bei mir in München wachsen an einer relativ jungen Kiefer in einer Wohnanlage sogar die ziemlich seltenen Kiefernblutreizker, L. sanguifluus. Ob sich die dort aber angesalbt haben oder die Wurzeln des Jungbaumes schon "infiziert" waren, weiß ich nicht.

    Versuch's halt. Schadet ja nicht...

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Frank,

    H. discoideus ist ein kleiner zweifarbig brauner Schneckling des Nadelwaldes. Ich finde die meist bei Fichten spät im Jahr. Die haben viel wärmere Brauntöne und sind vergleichsweise mikrig mit Hüten von 2 bis höchstens 4cm. Eine ganz andere Gewichtsklasse also.

    Ich finde H. mesotephrus bei uns nur in Buchenwäldern auf Kalk. Die sind auch deutlich schmächtiger als die H. personii, die ich in unseren Münchner Lohwaldresten oder in den fränkischen Eichen-Hainbuchenwäldern bei Eichen finde. H. mesotephrus ist mMn im Vergleich deutlich schmächtiger, seltener, eher an Buche als an Eiche gebunden, heller und auch mit hellerem ungenatterten Stiel. Ich hab aber auch schon Kollektionen bzw dann eher Einzelexemplare gefunden, die ich nicht gut zuordnen konnte, besonders wenn Buche und Eiche als Partner infrage kam.

    An liabn Gruaß

    Werner