Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Stefan,

    die schaun aber noch vollkommen intakt und vital aus. Sie scheinen perennierend zu sein.

    Das würde gegen G. resinosum sprechen. Meine Funde aus dem November waren schon im faulen.

    Vllt ist es auch G. pfeifferi. Den hab ich leider noch nicht selbst gehabt. Drum kennn ich ihn nicht aus eigener Anschauung.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Reinhard,

    die Hauptunterschiede sind die Stielfarbe und der Geruch. O.k. den Schwimmbadgeruch hat Thorwulf nicht wahrnehmen können. Das passiert schon mal. Die Stiele bei der Gattung Strobilurus gehen im Gegensatz zum Helmling von der weißlichen Stielspitze nach unten immer mehr ins Ockerbraungelbe. Zudem sind die Lamellen des Helmlings deutlich breiter als die auffällig schmalen Lamellen des Strobilurus. Zudem sind sie, wie auf dem Foto Thorwulfs zu sehen, meist (immer?) weit ausgebuchtet. Außerdem sind die Helmlinge grundsätzlich etwas kräftiger, insbesondere die Stiele sind stämmiger.

    Die Ausprägung des Mycelfilzes mag bei manchen Pilzen eine Bestimmungshilfe sein, würd ich hier aber nicht heranziehen wollen.

    An liabn Gruaß

    GriasDi Michael,

    da ist Dir eine schöne Dokumentation über die Variabilität des Rotrandporlings gelungen.

    Ich kann nur grundsätzlich empfehlen größere Kollektionen egal welcher Pilzart dazu zu verwenden die Fruchtkörpermorphologie vom Jugend- zum Altersstadium zu studieren.

    Den orangebraunen Porling danach würd ich für Pycnoporellus fulgens halten.

    Bei den anderen sollte es sich auf Buche in der Reihenfolge um Hypoxylon fragiforme, Exidia nigrescens und Biscogniauxia nummularia handeln.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Kücki,

    so einfach geht das mit dem "Ablegen" nicht.

    Dein Pilz hat nicht viel Ähnlichkeit mit dem Waldschneckling. H. nemoreus ist ein Mykorrhizapilz der Eiche, mit viel weiter stehenden Lamellen und polsterförmig schwach gebuckeltem, oder zumindest nicht trichterförmigem Hut. Die Stiele sind bis zur Mitte mehr oder weniger zylindrisch und dann basal auffällig spitz zulaufend. Die Hutfarbe hat eine gewisse Ähnlichkeit, die Huthaut ist aber merklich radialfaserig. Dein Fund ist ein Trichterling im weiteren Sinne. Neben anderen könnte z.B. Clitocybe sinopica so aussehen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand'

    egal um welches Substrat es sich hier handelt...Postia/Oligoporus guttulatus schaut ganz anders aus. Der bildet flache Fruchtkörper, die aus Fichtenstümpfen meist direkt am Übergang zum Boden rauswachsen und dann auch oft gestielt erscheinen. Die weißlich-cremefarbenen Fruchtkörper sind sehr bitter, haben zumindest bei Berührung einen rosa Schein und bilden viele Guttationstropfen, die nach dem Eintrocknen typische Mulden/Löcher hinterlassen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus,

    in dem Fall schaun zumindest die kleineren Stromata aber eher nach Biscogniauxia nummularia aus. Auf dem letzten Bild evtl auch eine Mischkollektion aus einer flächigen Diatrype (das große Stroma) und oben links der kleinere dunklere Fleck auch die Biscogniauxia.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Harald,

    wegen der dunklen Farbe der Hut- und auch Hymenialtrama.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Urs-Peter,

    um die beiden Borstentrameten auseinanderzuhalten musst Du die Tramafarbe beurteilen. Bei C. gallica braun, bei C. trogii weißlichcreme. Äußerlich ist zwar C. gallica in allen Teilen grundsätzlich dunkler als C. trogii. Da kann man sich aber schnell vertun. An Esche ist es fast immer C. gallica, an Weide und Pappel meist C. trogii.

    Einfach einen Fk durchreißen, dann weißt Du es sicher.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    ja, das ist mit dem Porenbild und der weißen Trama eine typische Buckeltramete.

    Ein evtl Vorkommen an Nadelholz ist bestimmt sehr selten. Bei meinen vielen Funden ist mir noch kein sicherer Nadelholzfund untergekommen.

    Die Schmetterlingstramete dagegen hab ich schon ein paar mal an Fichte gehabt.

    An liabn Gruaß

    Werner