Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Erwin,

    das schaut nach einem Gymnopilus, Flämmlimg, aus. Da ist ja zu 95% alles G.

    penetrans. Den würd ich bei dem filzigen Hut aber ausschließen. Das ist bestimmt was besseres. Gleich mal mit G. sapineus oder auch G. picreus ab.

    Da wird ohne Mikroskop nix gehn.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Sepp,

    ja, das ist ein Zunderschwamm. Der schwarze "Belag" darunter auf dem zweiten Bild ist Biscogniauxia nummularia.

    Der erste im oberen Thread könnte auch ein Zunderschwamm sein, aber auch ein Rotrandporling. Da sieht man zu wenig, bzw die Informationen sind zu dürftig.

    An liabn Gruaß

    Wetner

    GriasDi Karl,

    ich hab vor zwei, drei Jahren mal eine Kollektion sehr kleiner Boviste mit auffäliger Basal"mycelschnur" auf einer mageren Schwemmsandwiese bei Bamberg gefunden.

    Bei meiner Recherche bin ich auch bei B. furfuracea gelandet. Beim Abgleich mit bereits kartierten Funden fiel auf, dass die Art in der Gegend schön öfter kartiert wurde, aber als Bovista pusilla.

    Im von Ulla erwähnten Jeppson ist dieser Umstand auch beschrieben.

    Es heißt dort:

    Bovista furfuracea Pers. - Synonym: Bovista pusilla (Batsch) Pers. emend Schumacher

    Ich denke also, dass B. furfuracea vor der Jeppson-Monografie wohl immer als B. pusilla (ss Kreisel) bestimmt und kartiert wurde.

    Der bei Jeppson dargestellten B. pusilla (Batsch) Pers. fehlt eben dieser auffällige Mycelfaden.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus nochmal,

    die Stielschuppung sollte ja eigentlich vom Gesamtvelum herrühren, das bei A. vittadini wohl viele Sphaerozysten beinhaltet, die für das kleinflächige Aufreißen bei der Art verantwortlich sind.

    Dann dürfte aber die Volva an der Stielbasis nicht so häutig sein, wie bei Wastls Fund.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Hallo Werner,

    die Stielschuppig über die ganze Länge ist jedenfalls für A.vittadinii typisch. Es fehlt der Ring, da muss ich dir recht geben. Was sagst du zu unserem Fund im Tiergarten Hannover - auch ein Artefakt?

    Viele Grüße,

    Axel

    Ach, das verlinkte Bild ist aus Hannover...

    Nein, der schaut total typisch aus.

    Der stark geriefte Hutrand auf Wastls Bild passt aber halt auch viel besser zu einem Streifling. Hab grad a paar Bilder gegoogelt, da hab ich nirgends geriefte Hutränder gesehen.

    GriasDi Axel,

    ich glaub da nicht dran.

    Ich hab A. vittadini mal in der Toskana in einem Olivenhain gesehen.

    Ich hätt hier schon an einen Scheidenstreifling gedacht. Die auffallende Stielschuppung über fast die ganze Länge ist wohl eher ein Artefakt als durch ein Teilvelum verursacht.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Jürgen,

    das schaut nach faulenden Fruchtkörpern irgendwelcher Pilze, vllt einer Amanita, aus die von Mycogone rosea befallen ist.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Dieser Geselle (Phaeolus schweinitzii) kann übrigens auch Laub, wenn er muss. Hatte kürzlich mal wieder von einem solchen Fund auf Laubgehölz gelesen.


    LG Marcel

    GriasDi Marcel,

    das ist aber dann sehr selten.

    Ich hatte den schon sehr oft. Ein sicherer Laubholzfund war da nicht dabei.

    Aber sämtliche Nadelhölzer, wie Kiefer, Lärche, Fichte, Douglasie und Zirbe.

    Tanne allerdings auch noch nicht.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Lycien,

    da hast Du aber nur sehr grob recherchiert, wenn Du da beim Grubigen Milchling rausgekommen bist. Bei Milchlingen ist immer wichtig eine etwaige Verfärbung der Milch in Verbindung mit dem Fleisch bzw auch isoliert vom Fleisch zu beobachten. Beim Grubigen Milchling verfärbt sich die Milch nach wenigen Sekunden schwefelgelb, der Hut ist viel gelber, die Fruchtkörper werden deutlich größer und der Hutrand ist viel stärker behaart, wie bei Deinem Fund.

    Du hast L. zonarius, den Zonenmilchling gefunden, der sehr scharf ist und hpts ein Eichenbegleiter ist. Die Mich verfärbt sich nicht gelb.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Björn, danke für den schönen Beitrag.

    L. subdulcis würd ich mit so freudigen Farben ausschließen. Ebenso L. aurantiacus. Bei FNE wird für L. aurantiacus als makroskopisches Trennungsmerkmal z.B. zu L. fulvissimus explizit der Lamellenansatz genannt, der eben ohne "decurrent tooth" ausgebildet ist. Der ist bei Deinen Bildern aber deutlich. Das Sporenornament sollte bei L. fulvissimus ss FNE aber tatsächlich bei weitem nicht so gratig sein, wie auf Deinen Bildern. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, wenn dort z.B bei L. aurantiacus geschrieben steht, dass die Art hier in "a wide sense" aufgefasst wird, und L. mitissimus und L. aurantiofulvus, die beide Arten sind, die Bon abtrennt, eben mitbeinhaltet. Gleiches gilt für L. fulvissimus und L. rubrocinctus. Evtl sind die darin aufgehenden L. iners, L. britannicus und L. ichoratus und evtl noch andere teilweise doch eigene Arten, und L. aurantiacus und M. fulvissimus ss FNE als Aggregate aufzufassen. Ich persönlich hatte bei der Abtrennung von L. aurantiacus zu L. fulvissimus bisher keine Zweifel, da L. aurantiacus auch deutlich schmächtiger daherkommt. Bei meinen L. fulvissimus-Funden dacht ich mir aber schon oft, dass das wohl nicht alles das gleiche ist. Ist dann halt auch bequem die mangels Alternativen nach FNE einfach so zu bestimmen.

    An liabn Gruaß

    Werner