GriasDi Tine,
ich halte das auch für typische M. mastoidea. Das Aufreißen der Huthaut mit der kleinfelderigen Schuppung, die Zitze und der "einfache" Ring sprechen dafür.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Tine,
ich halte das auch für typische M. mastoidea. Das Aufreißen der Huthaut mit der kleinfelderigen Schuppung, die Zitze und der "einfache" Ring sprechen dafür.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Rainer,
die Lepiota auf dem ersten Bild schaut nach L. fuscovinacea aus. Vergleich mal.
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Werner
GriasDi watu,
das schaut nach Pholiota squarrosa, dem Sparrigen Schüppling, aus. Der kann manchmal sehr große Fruchtkörper bilden.
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Werner
GriasDi Bernd,
makroskopisch ist das eine Leucogyrophana.
Die absolut häufigste Art ist L. mollusca, die makroskopisch durch eine auffallend wattig weiße Zuwachskante gekennzeichnet ist. Die ist in Nadelwäldern auch richtig häufig und meist an Kiefernstümpfen oder bodennah an liegenden Stämmen zu finden, aber auch an Fichte. Die Fruchtkörper überziehen dann manchmal auch die Nadelstreu, sodass ich sie auch schon an Zapfen fand. Dass Du die an Brennnessel gefunden hast, ist bestimmt zufällig. Der Fruchtkörper ist da halt einfach "draufgewachsen". Man kennt sowas ja auch z.B. von Physosporinus vitreus oder Hypocrea citrina. Neben L. mollusca gibt's noch L. romellii und L. sororia. Die unterscheiden sich vor allem an der Stärke der Dextrinoidität der Sporen und der Sporengröße. Die Gattung ist, wie man an den Farben nachvollziehen kann, nah mit Hygroohoropsis verwandt.
Ich hatte mal völlig farblose Fruchtkörper, total ohne orange, die sich aber dann auch als L. mollusca herausstellten.
Ich kann das WE leider nicht auf die Alb kommen. Bin ziemlich im Stress.
An liabn Gruaß
Werner
Little Brown Mushroom. Kleine mehr oder weniger braune Blätterpilze mit dunklen Lamellen. Da wird's meist schwierig mit der Bestimmung, sodass Mikromerkmale herhalten müssen.
GriasDi,
bestimmt was Interessantes.
Außer LBM wird man ohne Mikromerkmale da aber nichts sagen können.
An liabn Gruaß
Werner
Hallo Frank, Hallo Stefan
Im Schwarzwald heißt der dann T.pseudonictitans und wächst bei Fichte.
Genetisch soll er sich nicht von T.fulvum unterscheiden. Makroskopisch hat er eigentlich nie gelbliche Lamellen.
Gruß
Uwe
GriasDi Uwe,
genau so ist es.
Typische T. fulvum bei Birke sind schon a bissl anders als die gelbfleischigen im Nadelwald.
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Werner
GriasDi Stefan,
das geht auch ohne Birke.
Hier haben wir immer wieder Gelbfleischige bei Fichte und Tanne garantiert ohne Birke, die wir dann T. pseudonictitans nennen, auch wenn die in FNE 4 synonymisiert sind.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Andreas,
ich bin noch nie auf die Idee gekommen, dass der Ästige bzw auch der Tannenstachelbart mit der Kammkoralle verwechselt werden könnte.
C. coralloides/cristata ist ziemlich zierlich und wächst terrestrisch. Die beiden Stachelbärte wachsen an Holz (Buche oder eben Tanne) schaun komplett anders aus und werden um ein Vielfaches größer.
Bei der Kammkoralle sind nur die äußersten Astspitzen fein und kurz kammartig stachelig. Die Stachelbärte sind viel stacheliger mit viel längeren Stacheln.
Wird Zeit, dass Du mal einen findest.
Bestimmt hast Du sowohl die Kammkoralle als auch den Geflecktblättrigen Flämmling richtig.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Urs-Peter,
das sollte Phlebia/Merulius tremellosus sein.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
P. porrigens ist schneeweiß, hab ich bisher nur bodennah an sehr morschen Stümpfen gefunden und die Hüte sind tendenziell deutlich spatelförmig, jedenfalls nicht so kreisförmig, wie man das vom Austern- und Lungenseitling kennt. Den würd ich ausschließen.
Bei der Trennung von Auster und Lunge tu ich mir oft sehr schwer.
An liabn Gruaß
GriasDi Andy,
Björns Einwände sind mir auch gleich in den Sinn gekommen. Ein I. benzoinum an Buche muss schon bombensicher sein, besonders wenn der denn kartiert werden soll. Ich hab die beiden Arten aber bisher nur nach Substrat getrennt.
An liabn Gruaß
Werner
Alles anzeigenLiebe Cortinarien-Freunde
Hier konnte ich einen schönen Cortinarius noch zuhause bestimmen, aber wie es so ist -> nicht gerade einfaches unterfangen.
Habitat: Mischwald, Fagus, Corylus, kann aber in weiteren 5m auch noch einzeln eingestreute Picea feststellen
Höhe: 450müm
Untergattung: Phlegmacium
Schleimiger Hut, Stiel trocken
Hutdurchmesser; 5-8cm
Hutfarbe; eher graubräunlich, mit Lilastich
Lamellen; schön violett
Stiel; kurz zylinderisch mit gerandeter knolligen Basis
Querschnitt; Fleisch violett
Schleier; weiss bis lilafarben -> junger FK
Geruch; angenehm pilzig
Geschmack; n/a
KOH -> Negativ Fleisch und Hutoberfläche
Melzer -> Fleisch weinrot
Sporenmass; 8.52-9.40-10.61x4.89-5.40-6.02µm
Quotient: 1.739µm
Als erstes dachte ich -> Cortinarius purpurascens aber die Sporenmasse passt nicht ganz plus meiner hatte ein gut sichtbares Ornament
plus das wichtigste -> die Steilbasis ist nicht gerandet Knollig und man findet diesen im Nadelwald
C. subpurpurascens wäre auch noch möglich aufgrund des Habitates-> habe ich dann auch aufgrund derselben Kriterien Mikro ausgeschlossen.
Somit kam ich dann auf den Cortinarius collocandoides -> Syn: Cortinarius purpurascens var. largusoides
ist im Prinzip eine Varietät zu Cortinarius purpurascens jedoch mit einer gerandet knolliger Basis.
GriasDi Andy,
makroskopisch schaut das schon sehr nach C. purpurascens aus.
C. purpurascens var. largusoides unterscheidet sich, wie ich es im Kopf hab, neben der anderen Ökologie im Buchenwald, doch gerade auch wegen der eben nicht gerandeten Knolle. Den würd ich also ausschließen.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
ich bin mir ziemlich sicher, dass das P. dryinus, der Berindete ist.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Andreas,
könnte evtl C. urbicus, der Weidendickfuß sein.
Weidenblätter sind zu sehen.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Paula,
Lactarius hepaticus passt schon.
Der Kampfermilchling hat dunklere Lamellen.
Wenn Kiefern mit Buchen zusammenstehen wär eher eine Verwechslung mit L. subdulcis möglich.
Servus beinand',
ja, klar ist das keiner aus dem C. infractus Aggregat. Eine der großen Telamoniaarten, die wohl jung deutlich Violetttöne hat, die im Alter immer mehr zum Braunen verfärben, weshalb man unbedingt auch junge Fruchtkörper braucht. Reife Fruchtkörper aus der Gruppe um C. malachius schaun z.B. so aus.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
ich bin da beim Beli und dem Keulenfußtrichterling.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi,
das schaut ganz nach Thelephora terrestris aus. Die ist viel häufiger als T. caryophyllea.
An liabn Gruaß
Werner
Alles anzeigenServus Werner,
Wow! Das sieht ja großartig aus, was ihr da auf die Beine gestellt habt.
Jahr für Jahr nehme ich mir vor, zu euch nach München zu fahren. Bis jetzt ist jedes Mal was dazwischen gekommen. Wenn ich mir da die tollen Bilder von der Ausstellung anschaue, ärgert mich das umso mehr. Während der Hauptsaison hat man als Pilzler mitunter viele Termine.
Hoffentlich klappt es nächstes Jahr.
Wenn ihr den Termin wisst, sagt bitte frühzeitig Bescheid. Vielleicht kann ich dann noch (um)planen.
LG Matthias
GriasDi Matthias,
als "Schwammerlmo" sollte Deine Anreise ja nicht sooo weit sein. Würd mich freuen, wennst mal vorbeischaust.
Nächstes Jahr wird's am WE 13. bis 15.9. sein.
An liabn Gruaß
Coole Ausstellung!
Besonders lobenswert finde ich zudem die Baumpilze, die anscheinend mal etwas mehr Platz bekommen haben in einer Ausstellung.
Was mich aber am meisten beeindruckt hat ist das riesige Bild mit den Fliegenpilzen. Love it!
GriasDi,
ja, wir werden da vom Botanischen Garten sehr unterstützt. Wenn wir sagen, dass wir für die Porlinge noch einen Baumstamm brauchen, dann wird halt einer gebracht. Das ist schon toll.
An liabn Gruaß
GriasDi Uwe,
das sollte Phellinus pini sein.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi,
du zeigst und zwar Buchen als wahrscheinlicher Mykorrhizapartner. Trotzdem glaub ich, dass da zumindest eine Eiche dabei war. Ich würd das für den Eichenmilchling, Lactarius quietus, halten.
Der Kampfermilchling ist grundsächlich schmächtiger mit dunkleren Lamellen.
An liabn Gruaß
Werner
