Beiträge von Werner Edelmann

    Servus beinand',

    P. porrigens ist schneeweiß, hab ich bisher nur bodennah an sehr morschen Stümpfen gefunden und die Hüte sind tendenziell deutlich spatelförmig, jedenfalls nicht so kreisförmig, wie man das vom Austern- und Lungenseitling kennt. Den würd ich ausschließen.

    Bei der Trennung von Auster und Lunge tu ich mir oft sehr schwer.

    An liabn Gruaß

    GriasDi Andy,

    makroskopisch schaut das schon sehr nach C. purpurascens aus.

    C. purpurascens var. largusoides unterscheidet sich, wie ich es im Kopf hab, neben der anderen Ökologie im Buchenwald, doch gerade auch wegen der eben nicht gerandeten Knolle. Den würd ich also ausschließen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    ja, klar ist das keiner aus dem C. infractus Aggregat. Eine der großen Telamoniaarten, die wohl jung deutlich Violetttöne hat, die im Alter immer mehr zum Braunen verfärben, weshalb man unbedingt auch junge Fruchtkörper braucht. Reife Fruchtkörper aus der Gruppe um C. malachius schaun z.B. so aus.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Matthias,

    als "Schwammerlmo" sollte Deine Anreise ja nicht sooo weit sein. Würd mich freuen, wennst mal vorbeischaust.

    Nächstes Jahr wird's am WE 13. bis 15.9. sein.

    An liabn Gruaß

    Coole Ausstellung! :daumen:

    Besonders lobenswert finde ich zudem die Baumpilze, die anscheinend mal etwas mehr Platz bekommen haben in einer Ausstellung.

    Was mich aber am meisten beeindruckt hat ist das riesige Bild mit den Fliegenpilzen. Love it! <3

    GriasDi,

    ja, wir werden da vom Botanischen Garten sehr unterstützt. Wenn wir sagen, dass wir für die Porlinge noch einen Baumstamm brauchen, dann wird halt einer gebracht. Das ist schon toll.

    An liabn Gruaß

    GriasDi,

    du zeigst und zwar Buchen als wahrscheinlicher Mykorrhizapartner. Trotzdem glaub ich, dass da zumindest eine Eiche dabei war. Ich würd das für den Eichenmilchling, Lactarius quietus, halten.

    Der Kampfermilchling ist grundsächlich schmächtiger mit dunkleren Lamellen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Wutzi,

    ja, alle freuen sich, wenn die Ausstellung näherkommt. Klar ist es viel Arbeit...wir sind von Mittwoch bis Sonntag damit beschäftigt.

    Mittwoch Hardwareaufbau..Tische, Substrat usw., Donnerstag Schwammerl sammeln und Schwammerlaufbau ab 14 Uhr, teils mit Zahnstocher trapiert, Freitag weiter Aufbau bis 9 Uhr, dann kommen die ersten Besucher. Am Freitag und Samstag wird nachgesammelt, weiter ausgestellt und überschüssige Kollektionen derweil im Kühlhaus geparkt, um alternde Exponate gerade von dünnfleischigen Arten austauschen zu können. Dazu der dauernd mehrfach betreute Kindertisch, die dauernde Betreuung der Besucher, Gruppenführungen durch die Ausstellung, Pilzberatung. Da sind sicher 30 bis 40 Mitglieder dabei beschäftigt.

    Wie gesagt..das Highlight des Jahres.

    Schee war's wieder.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Sebastian,

    welch ein toller Beitrag!

    C. melanotus...so ein schönes Schwammerl.

    L. luridus wurde wohl in der Vergangenheit nicht beachtet. Früher wurde nur L. violascens und L. uvidus unterschieden. Diese L. luridus aus dem "normalen Wald" wurden wohl immer als L. violascens bezeichnet und so von dem ungezonten, stark schleimigen L. uvidus getrennt, der in Mooren und anmoorigen Gebieten vorkommt. L. violascens ist selten und am besten am braunen körnigen Pigment in der Huthaut und stärker purpurn verfärbender Milch zu unterscheiden. L. luridus ist tatsächlich recht häufig.

    C. vibratilis ist wohl ein Aggregat, das noch aufgearbeitet werden muss. So Laubwaldfunde kenn ich gar nicht. Meine Funde aus Fichtenschonungen sind viel graziler als Deine Fotos vermuten lassen.

    Toll auch die schönen Fotos der seltenen T. bresadolianus und C. melanoxerus.

    Danke für den schönen Fotobericht!

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    anbei eine Aufsammlung von C. emunctus aus der Nähe von Ellmau in den Kalkalpen zum Vergleich.



    Die schaun` schon ein bisschen anders aus, sind dort bei Fichten gewachsen.

    Grundsätzlich war das aber ein typischer Bergmischwald mit Fichten, Tannen, Buchen, Bergahorn.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Uwe,

    so können Bilder täuschen, wenn nichts Erklärendes dazugeschrieben wird. Ich hab mir einen schleimigen Hut und Stiel eingebildet. Habituell schaun sind die aber schon auch sehr mxyaciumähnlich. Den sauren Boden hab ich überlesen. Aber stimmt...ich kenn C. emunctus auch nur aus dem Voralpenland bzw aus den Kalkalpen. C alboviolaceus ist bei uns recht selten, aber auf den oberflächlich sauren Altmoränen zu finden. Da aber bei Buche.

    An liabn Gruaß

    Werner