Beiträge von Werner Edelmann

    Servus beinand',

    mein erster Gedanke ging zu Trametes pubescens. Kommt das auch sporentechnisch hin?

    Die Trama sollte weiß sein, und die ersten Hüte in dem Alter bereits bewohnt.

    T. pubescens ist im Vergleich zu den anderen Arten der Gattung sehr kurzlebig.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Tuppie, grias Di Corne,

    erstmal Danke für die schönen Fundberichte!

    Dann geb ich auch noch meinen Senf dazu...

    Der "Morsetäubling" ist mE trotz fleckiger Lamellenschneiden bestimmt einer der Weißtäublinge, also R. delica Agg.

    Der Milchling (3), L. evosmus oder zonarius.

    L. acerrimus müsste einen ganz anderen Lamellemansatz haben.

    Das "Polster" Nr.9 ist Ceratiomyxa (fruticulosa var) poroides.

    Und die "Kohlenberre sp" kann so globos nur H. fragiforme oder H. howeanum sein. Auf Buche H. fragiforme, an anderen Substraten (oft an Eiche oder Hainbuche) mit typischer Nebenfruchtform H. howeanum. An anderem Substrat als Buche ohne Nff muss mikroskopiert werden. Ich hatte H. fragiforme schon an Birke und Salweide.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Du,

    das schaut sehr nach Agaricus bohusii, dem Spindelfüßigen Egerling, aus. Ein schöner Fund, der mir noch nicht untergekommen ist, und eher in wärmebegünstigten Flusstälern beheimatet ist.

    Hier im Forum gibt's keine Essensfreigaben.

    Der Pilz (wenn er es denn ist) gilt als essbar, ich hab aber schon von Vergiftungen gelesen.


    Spindelfüßiger Riesenegerling (Agaricus bohusii)


    Allein schon wegen seiner Seltenheit würd ich sowas nie zu Speisezwecken sammeln.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand', griasDi Corinne,

    ich glaub weder bei dem Fund in Schweden an T. ustale, noch bei Deinem Fund, Corinne.

    T. ustale ist ein strikter Buchenbegleiter, der in unseren buchendominierten Jungmoränen sehr häufig ist. Das starke Bräunen im Alter machen auch andere braune Ritterlinge, wie z.B. der birkengebundene gelbfleischige T. fulvum bzw die Nadelwaldart T. pseudonictitans, wenn man sie von T. fulvum trennen will.

    Genau danach sieht Dein Fund aus, Corinne.

    Der Fund aus Schweden wird wohl einer der schwer differenzierbaren kiefernbegleitenden Braunen sein.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi beli,

    die Antrodiella serpula/hoehnellii glaub ich nicht. Die hat nur eine gelbe äußerste Zuwachskante. Die kenn ich.

    Und auch an den Harzigen Sägeblättling glaub ich nicht. Das ist ein Schwammerl des Winterhalbjahres und schaut trotz fehlender Schuppen anders aus.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi,

    leider schreibst Du halt zu den Funden einfach rein gar nichts dazu. Kein Geruch, nichts über die Weichfleischigkeit bzw Zähigkeit der Fruchtkörper, nicht mal auf welchem Holz sie wuchsen. Nur Nadel- oder Laubholz würd schon helfen.

    Du musst doch mittlerweile mitbekommen haben, dass solche Dinge für Bestimmungsvorschläge wichtig sind.

    Trotzdem...

    Nr.2 würd ich für Neolentinus aspideus, den Schuppigen Sägeblättling halten, auch wenn er alles andere als schuppig daherkommt.

    Der sollte einen auffälligen süßlich chemischen Geruch gehabt haben und an Nadelholz gewachsen sein.

    Bei Nr.3 schaut das Substrat nach Buche oder zumindest Laubholz aus. Da fällt mir erstmal für beide Porlinge nichts ein.

    Nr.4 schaut nach einer Nebenfruchtform aus, wie sie manche Ascomyceten bilden. Trichoderma z.B.

    Und Nr.5 ist Pycnoporellus fulgens. Ein schöner Fund. Eine vor Jahren recht seltene Art, die sich ausbreitet.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    da würd ich jetzt auch mal einhaken wollen.

    Waldfreundrüblinge als Speisepilze...das isr unnötig und wenn dann was für Spezialisten.

    Wenn schon Fachkundige die Waldfeunde nicht sicher trennen können und dann noch Arten wie der Brennende Rübling oder der Striegelige Rübling oder auch für Fachleute eher kryptische Arten, wie z.B. Gymnopus intermedius existieren, von dem über die Essbarkeit wohl nichts bekannt ist,...

    Das sind keine Speisepilze, auch wenn sie sicher bestimmt essbar wären.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Umformuliert, die ätere Version dieser Nachricht war unhöflich, sorry

    Hallo,

    darf ich als Laie davon ausgehen, dass es sich um ein Goldblatt handelt? Ich habe die Bestätigung nicht gefunden. Wenn ja, ist es ein seltener Pilz? (die Glückwünsche weisen für mich darauf hin).

    Danke und LG Paulis

    GriasDi Paulis nochmal,

    Dein Einwand bzw. dein Nachboren war auch unumformuliert total gerechtfertigt und nicht unhöflich.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Paulis,

    freilich..Du hast vollkommen recht.

    Ja, das Goldblatt.

    Eine lamellige Ziegenlippe sozusagen.

    Ich weiß das von mir...es ist was besonderes dss Goldblatt zum ersten mal zu finden, weil Du beim aufsammeln an eine Ziegenlippe denkst, und beim umdrehen der Ahaeffekt kommt.

    Genau so wird's beim Matthias gewesen sein.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi,

    schade, dass Du keine detaillierten Bilder der Hutober- und unterseite gemacht hast.

    Vom Erscheinungsbild würd ich aber an Oxyporus ravidus denken.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Jörg,

    der erste ist ein junger Leberreischling und der zweite schaut sehr nach I. dryadeus, dem Tropfenden Schillerporling aus.

    I. dryophilus ist viel seltener und wächst höher am Stamm.

    Im Unterschied zu I. dryadeus besitzt er einen auffälligen Mycelialkern.

    An liabn Gruaß

    Werner