Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Harald,

    Trametopsis cervina schaut zwar farblich so aus, trotzdem sollte das Antrodia serialis bzw, wenn es sich nicht um Fichte handelt, einer aus dem Aggregat um A. serialis sein.

    Die Hütchen sollten sehr zäh gewesen sein und die Poren eng.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    da das noch ein Initialstadium darstellt, ist

    das wohl nur Raterei.

    Der seltene wärmeliebende I. dryophilus wächst tatsächlich in einiger Höhe am Stamm. Den würd ich aber schon deshalb ausschließen, weil der einen Mycelialkern bildet. Der kommt also ähnlich dem Zunderschwamm aus einem knolligen Gebilde. I. dryadeus kenn ich auch nur am Stammgrund und auch Abortiporus biennis würd ich ausschließen wollen, allein schon von den Farben her.

    Aber...einen Bestimmungsvorschlag hab ich nicht.🤷‍♂️

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Benjamin,

    Fichte, montan, nicht mild, blutrot und rotgeflammter Stiel. Die Farben der ersten Fotis gefielen gar nicht, aber die auf dem Studiofoto mit dem Meterstab sind sehr typisch, so wie ich R. rhidopus aus dem Zillertal kenne.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Nein, ich denk schon, dass das R. rhodopus ist. Der höchst wahrscheinliche Mykorrhizapartner ist ja auch Fichte. Ich hab die R. helodes nur zur Info genannt, weil der praktisch gleich aussieht. Ich kenn R. rhodopus vom Zillertal.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Benjamin,

    es gibt die makroskopisch sehr ähnliche und wohl auch seltenere R. helodes, auf die ich im Forum auch schon hingewiesen wurde, als ich mal eine R. rhodopus vorstellte.

    Die mag's aber eher nass.

    Auf den neuen Fotos ist übrigens die Hutfarbe viel typischer, als auf den Eingangsfotos.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Der Fund war übrigens aus der Bornaer Ecke im Lärchenwald inmitten dutzender Ringe von Spathularia flavida.


    VG Jörg

    GriasDi Hannes,

    das ist sehr interessant.

    Auch mein Fund aus Graubünden, bei dem die Fruchtkörper übrigens ausgewachsen auch, wie auf Deinem Bild, so Auswüchse bekamen, war mit Spathularia vergesellschaftet. Bei mir war es S. rufa.

    Es war als würde sich die Podostroma mit der Spathularia einen Hexenring teilen.

    Im B&K wird ein Mykologe namens Winter zitiert, der ähnliche Beobachtungen machte.

    Auch Helmut Grünert hat publiziert, dass sein P. alutacea-Fund mit Spathularia, hier S. neesii, vergesellschaftet war.

    Evtl parasitieren diese seltenen gestielten Hypocreaarten auf Spathularia, oder sind anderweitig damit verbandelt.


    APN-Mitteilungsblatt_11_1993_0101-0112.pdf

    Servus beinand',

    ich denk, dass es genau anders rum ist.

    Der echte Tigerritterling, T. pardinum hat die richtig schuppige Huthaut, und ist die seltenere Art. "Tigerritterlinge" sind an den Wegrändern unserer Buchenmischwälder auf den Jungmoränen relativ häufig. Nach dem aktuellen Stand würd ich alle meine Funde, die ich früher natürlich nicht differenzierte, zu T. filamentosum stellen.

    Die echte T. pardinum hätte ich demnach noch nicht gehabt.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Schupfi,

    das keulige Teil sollte eine gestielte Hypocrea/Trichoderma sein, die man früher Podostroma nannte. Ich denk da an H. alutacea oder wenn nicht direkt an Holz an H. leucopus.

    Ich meine auch die Perithezien im oberen Teil zu erkennen.

    Den Täubling halte ich, wie Uwe, für eine sogar recht typische R. olivacea.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Benjamin,

    L. blennius hat Grüntöne, lange Zeit weiße Lamellen und ist ein Buchenbegleiter. Welche Varietäten dazu meinst Du? Es gibt mit L. fluens eine ähnliche, aber in typischer Ausführung meist gut abgrenzbare Art, aber keine Varietäten.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Kauz,

    ich seh da auch ein Gloeophyllum. Keine jungen Fruchtkörper, sondern ausgetrocknete im Wachstum gestoppte. Deshalb sind auch keine farbigen Zuwachskanten zusehen. Nach dem Porenbild würd ich G. abietinum vermuten.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus,

    mit Puccinia antirrhini kannst Du besonders an mehrjährigen Pflanzen, die den Winter überlebt haben, einen Rostpilz darauf finden, der noch ziemlich unterkartiert ist.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Cornelius,

    der Büschelige aus der "Helmlingsverwandtschaft" ist Marasmiellus ramealis, der Ästchenschwindling. Jedenfalls hat er mal so geheißen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Andy,.

    schöne Fotos.

    Die R. densifolia ist makroskopisch ned unbedingt typisch. Hat die auch deutlich gerötet vorm schwärzen?

    Den L. azonites glaub ich nicht. Der sollte weißstielig sein. Schaut mir so makroskopisch eher nach L. pterosporus aus.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    das ist bestimmt eine Dermocybe und für C. malicorius hat der viel zu spärliches Velum, das auch nicht orangefarben ist. Da brauchts auch keinen Durchschnitt wegen der Farbe des Stielfleisches.

    Die Lamellen sind jung orangefarben, was auf die Gruppe um C. cinnamomeus hindeutet. Ich hab aber keine Ahnung wie da der Stand der Forschung ist und bin gespannt wieviele Arten da getrennt werden, wenn die Dermocyben mal so durchgeackert werden, wie bei Telamonia geschehen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    wir hatten K. lignicola mal bei einer Vereinsexkursion am Herzogstand an liegendem Fichtenstamm. Der exkursionsleitende Christoph Hahn war sich damals gleich sicher, dass das K. lignicola war. Ich denke schon, dass der Fund im typischen Habitat gleich K. lignicola vermuten lässt. Der Fund ist sowohl makroskopisch, wie mikroskopisch gut dokumentiert. Klar...bei so engstehenden Lamellen und bepuderten Stiel denkt man gleich an G. confluens, das Sporenbild zeigt aber eindeutig einen Braunsporer mit glatten Sporen und deutlichem Keimporus. Auch die Makroskopie ist typisch. Auch wenn Lothar (oben verlinkt) die auffallend engstehenden Lamellen nicht erwähnt, finden sie Ausdruck im erwähnten Synonym K. myriadophylla.

    Ich hab keine Zweifel an der Bestimmung.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Florian,

    und wie's gefallen hat!!

    Danke für die tollen Berichte.🙂

    Hast Du den Phellinus tremulae auch mit Ph. populicola verglichen?

    Ph. tremulae ist eigentlich dafür bekannt, dass die Fruchtkörper unmittelbar am Ansatz abgestorbener Äste entspringen und da neben konsolenartigen Fruchtkörpern unterhalb der Astreste oft auch sog. Astläufer produziert, die die Astunterseiten entlang wachsen.

    Makroskopisch würd ich Deinen Fund deshalb eher Ph. populicola zuordnen.

    An liabn Gruaß

    Werner