Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Uwe,

    zu der dunklen Struktur am Holz kann ich nichts beitragen, obwohl ich denke das regelmäßig an der Innenseite von Buchenrinde zu sehen. Beim Porling könnte es sich um Oxyporus corticola/ravidus handeln.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus,

    nein, das ist ganz sicher kein Fichtenzapfenrübling.

    Das sieht sehr nach einem Rötling, nämlich Entiloma hirtipes, aus.

    Ein Fichtenzapfenrübling hat praktisch, außer dass er auch Lamellen hat, überhaupt keine Ähnlichkeit damit.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    ich denke die übertreiben etwas.an mrsa gehen allein bei uns jedes jahr 20000 und mehr

    an grippe auch .an rauchen Alkohol,verkehr,krebs,usw gar nicht gedacht.

    es werden einige vorerkrankte gehen vielleicht erwischt es mich auch aber am ende des Jahres werden es wohl soviel wie jedes jahr.

    schauen wir das es uns nicht erwischt

    GriasDi Didi,

    es geht nicht darum ob es uns erwischt, sondern darum wie schnell es uns erwischt.

    Es geht darum, ob am Ende 0,5% sterben, oder 5%.

    Es geht darum, ob jeder Schwerkranke bestmöglich intensiv behandelt werden kann, oder ob man am Ende aus 10 Schwerkranken die 2 raussuchen muss, wo man die besten Chancen sieht sie durchzubringen.

    Nix für unguad, aber Du hast nicht verstanden um was es geht.

    Ich weiß das gehört nicht in dieses Forum, aber darauf musste ich einfach antworten.

    An besorgten Gruaß,

    Werner

    GriasDi Norbert,

    ja, das ist sogar ganz typisch, wie ich finde.

    Die sind extrem hygrophan.

    Interessant wird's, wenn in der selben Kollektion Fruchtkörper mit komplett unterschiedlichem Wasserhaushalt auftreten.

    Dann meint man verschiedene Arten zu haben und erst der Blick auf die Untetseite verrät den Irrtum.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Peter,

    der Schlauch auf dem Du stehst muss aber lang sein. Ich steh nämlich auch drauf.;)

    Am ehesten würd ich an eine Pholiota, Schüppling denken.

    Eine Art hab ich aber nicht parat.

    Evtl eine schmächtige P. lenta?

    Oder eine etwas entfärbte P. gummosa?

    Wirklich gefallen tun mir meine Vorschläge aber nicht.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Nr 5: Ist dies dann der Verwechslungspartner, der Fichtenzapfenhelmling? Konnte allerdings keinen (Chlor-)Geruch feststellen.

    Den würd ich mit dem gänzlich gereiften Stiel für Mycena amicta, dem Geschmückten Helmling halten. Der Fichtenzapfenhelmling ist es sicher nicht.

    Nr 4: entweder Fichten- oder Kiefernzapfenrübling - in unmittelbarer Nähe waren sowohl ein Kiefern-, als auch ein Fichtenzapfen vergraben. Gibt es da irgendwelche Unterscheidungsmerkmale, abgesehen vom Substrat? Bei einer Geschmacksprobe war jedenfalls nichts Bitteres festzustellen; sie waren eher wässrig und ansonsten geschmacklos.

    Ohne Zapfen eigentlich nur mikroskopisch an den verschiedenen Zystiden sicher zu bestimmen.

    Nr 3: ein Dufttrichterling?

    mehrere Exemplare in einigem Abstand zueinander zu finden, hauptsächlich Fichten- und Kiefernwald, sehr eigener, aber angenehmer Geruch- irgendwie frisch in Richtung Sellerie oder ähnliches, aber auch süßlich

    Clitocybe fragrans/suaveolens mit Zusatz s.l. für im weiteren Sinn. Das ist ein Aggregat mit noch mehreren mehr oder weniger nach Anis riechenden Arten.

    Moin zusammen! Habe mich in letzter Zeit ein wenig im Bestimmen versucht und hätte gern eure Einschätzung zu einigen Arten:


    Nr 1: Büscheliger Nitrathelmling? Chlorgeruch, auf Überresten einer toten Kiefer, weißes Sporenpulver am Stiel erkennbar

    GriasDi lubeca,

    Deine Bestimmungsversuche laufen nicht schlecht.

    Ich denke Du meinst beim Nitrathelmling Mycena stipata. Das ist sehr wahrscheinlich. Der schaut genau so aus, auch das Substrat passt. Es gibt aber noch andere nach Schwimmbad riechende büschelige Helmlinge, die sicher nur mikroskopisch abzugrenzen sind.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Dodo,

    das Blümchen mit den unscheinbaren Blüten ist ein Milzkraut. Da gibt's eines mit gegenständigen Blättern und eins mit wechselständigen. Ich hab bisher immer nur die mit den wechselständigen gesehen.

    Ich könnte bei der zweiten Tramete auch Lenzites betulinus, den Birkenblättling vorstellen. Hast Du auch unters Röckchen geschaut?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich nochmal.

    Ich hab mir den Thread zum Anlass genommen die ja schon bald 10 Jahre zurückliegenden Funde mit dem Xerocomus /Xerocomellus-Schlüssel von Rödig nach dem Gattungskonzept von Sutara Roedig_Xerocomus_12_07.pdf zu vergleichen.

    Demnach würde mein vermeintlicher X.dryophilus-Fund schon wegen der Mykorrhiza mit Alnus/Salix sehr gut zu X.ripariellus passen, und die Fleischverfärbung des X.bubalinus-Fundes besser zu X.erubescens. Dazu passt dann aber die Populus-Mykorrhiza gar nicht.

    Die Belege müssen also nochmal einer genaueren Überprüfung unterzogen werden.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    tolle Bilder dieser sehr interessanten rothütigen Filzröhrlinge.

    ich könnte mir auch vorstellen, dass es sich bei den beiden Kollektionen verschiedene Arten handelt.

    Ich bleib jetzt der Einfachkeit halber bei der Gattung Xerocomus.

    Ich stelle bei Funden von X. communis / rubellus eigentlich immer die korattenfarbenen Flecken in der Stielbasis fest.

    Zumindest bei einzelnen nicht zu alten Fruchtkörpern einer Kollektion, die natürlich im unteren Stielbereich auch nicht madig sein dürfen. Ich denke deshalb, dass diese Flecken bei größeren Kollektionen schon ein gutes Merkmal sind.

    Neben X. ripariellus sollte man als Verwechslungsarten auch noch X. dryophilus, bzw. sein europäisches Pendent und auch X. bubalinus auf dem Schirm haben.

    Man weiss übrigens schon eine Zeit lang, dass die europäischen "X. dryophilus"-Funde mit dem aus Amerika beschriebenen X. dryophilus nicht identisch sind, und deshalb einen neuen Namen brauchen. Es wurde mal X. guidonis vorgeschlagen, weiss aber nicht, ob sich da schon was getan hat.

    Hier die Bilder eines Fundes, den ich, wegen der direkten Ufernähe an einem Baggersees auf der Münchner Schotterebene als X. cf ripariellus abgelegt hatte, und von meinem Vereinsfreund Robert Tardino als X. dryophilus bestimmt wurde.

    Auffällig ist das rot durchgefärbte Stielfleisch im unteren Bereich und das schmächtige Wachstum bis 4,5cm Hutdurchmesser.

    Aussergewöhnlich war mit Grauerle auch der röhrlingsuntypische Mykorrhizapartner. Evtl infrage käme auch eine etwas entfernte Salweide.



    Hier noch die Bilder eines X. bubalinus-Fundes von Robert Tardino aus der Münchner Innenstadt, auf einem Grünstreifen zwischen Straße und Gehweg,der seit Jahren üppig fruktifiziert. Als Mykorrhizapartner kommt passenderweise nur Schwarz- bzw. Hybridpappel infrage.

    Typisch ist das rosarötlich verfärbende Fleisch im Hut.

    Die Lindenfrüchte stören etwas. Die Fotos wurden aber nicht am Standort gemacht.




    Spannend diese Rothüter !


    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hallo zusammen,


    die Nr.5 ist doch nicht Diatrypella verruciformis, sondern hat sich mit Blick durchs Mikroskop und Björn Wergens Pyrenomyceten-Kenntnissen als Sillia ferruginea entpuppt:


    Björn

    GriasDi Björn,

    das ist interessant.

    Den hätt ich einfach als D. verruciformis abgetan. Wenn ma ned alles mikroskopiert...

    Wenn man aber die Stromata vergrößert, sieht man doch noch die Reste der geschnäbelten Peritezien.

    Da muss ich mal drauf aufpassen!

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wutzi,

    der schöne Porling an dem morschen Fichtenstamm schaut von der Weite aus wie eine typische Antrodia serialis, Reihige Tramete. Beim Gezähnten Rindenpilz kommt Radulomyces molare, Gezähnter Reibeisenpilz und Hyphoderma radula, Kreisförmiger Reibeisenpilz infrage. R. molare wächst hauptsächlich an Eiche und wird rel. schnell braun. H. radula kommt hauptsächlich an Kirsche vor und die Farbe Deines Fundes wär recht typisch dafür.

    Ich tippe deshalb auf H. radula.

    Sollte aber mikroskopiert werden.

    An liabn Gruaß,

    Werner