Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Pablo,

    na ja, zu C. rene-hentic brauchst ja nur mit Deinem tollen Porträt vergleichen. An der Sporenbreite, die Du ja hier nicht angegeben hast, ist die vom A. heteromorpha/albida/serpens-Komplex relativ leicht abzugrenzen.

    Was mich a bissl stört ist, dass die Fk so rein resupinat sind, obwohl sie am vertikalen Substrat wachsen. Die paar C. rene-hentic Funde, die ich hatte und anfangs auch von H.Ostrow bestätigen ließ, hatten immer leichte Hutkanten, wie im Ryvarden/Melo abgebildet. Diese A.tanakai, von der vermutet wird, dass eine Belege als A. albida in Herbaren schlummern, soll aber auch

    "meist pileat" sein.

    Der Komplex um A. heteromorpha, serpens, albida ist mir ohnehin suspekt.

    A. albida ist eben nach Ryvarden/Melo nicht das was jetzt A. serpens ist, sondern in A. heteromorpha, die vorher eine reine Nadelwaldart war, eingegangen. Wie trennt man A. serpens von A. heteromorpha/albida dann sicher ab?

    C. rene-hentic hat ja doch deutlich schmälere Sporen.

    Was mich auch interessieren würde ist, als was die ganzen früheren Funde der Art bestimmt wurden.😊

    An liabn Gruaß aus dem oktoberfestbefreiten München,

    Werner

    GriasDi Herbisius,

    das ist ein breites Spektrum. Bei mir ist das nicht anders. Zum Söllner Hans fällt mir ein, dass ich in den 90ern mal unverhofft auf einem Konzert im Zirkus Krone war. Meine kleine Schwester war damals 16 und durfte von meinen Eltern aus nur aufs Konzert, wenn ihr großer Bruder dabei ist. Was soll ich sagen...es war toll. Er natürlich ständig auf Konfontation mit Gauweiler, Polizei und der bayrischen Staatsregierung. Einfach herrlich. Heut hat sich das ja geändert. Er wollte sogar Bürgermeister werden in Bad Reichenhall.

    Hier mal zwei frühe Stücke.


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    Vui Spaß dabei

    Werner

    Ein Pilz übrigens der im süddeutschen Raum, zumindest im relativ groß gefassten Einzugsgebiet des VfP München, nicht vorkommt. Ich hab den persönlich noch nicht gefunden.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    das seh ich genauso wie Stefan, aber

    bei Weide als Substrat fällt Neolentinus lepideus als Nadelholzbewohner matürlich aus.

    An liabn Gruaß aus dem oktoberfestbefreiten München,

    Werner

    GriasDi Stefan,

    mit der Form und der Größe der Spermogonien sollte noch was gehen. Ich hab das letztes Jahr mal versucht nachzuvollziehen, bin da aber ned wirklich zu einem sicheren Ergebnis gekommen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hat damit gar nix am Hut, fast ;.)


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    GriasDi Peter,

    ich bin ja auch ein riesiger ZZ-Top-Fan.

    Mein absoluter Favoritesong.....

    Vui Spaß für alle Freunde der E-Gitarre!


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    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand'

    "Time", ein Wahnsinnsalbum von ELO, das ich mir regelmäßig mal reinzieh. Ein Song geht in den anderen über...

    Weil ich's mir grad angehört hab, will ich Euch ein wenig teilhaben lassen.



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    Und auch wenn es in dem Song in einem anderen Kontext ist...das würd ich morgen gern sagen, wenn ich aus dem Fenster schau.😊


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    Vui Spaß damit!

    Werner

    GriasDi Peter,

    danke, seeeehr hilfreich😀

    Genau so mach ich das auch immer!😂

    Und sowas schon gleich in der Früh auf nüchternen Magen.

    Aber der Tag ist schon mal gerettet!😂👍

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wutzi,

    klar kann ein Panterpilz mal einen gerieften Ring haben. Die Riefung resultiert ja davon, dass das Teilvelum, das ja die Lamellen schützen soll, jung an den Lamellen abgedrückt ist. Beim Panterpilz ist der Velumansatz am Stiel, im Gegensatz zu Perlpilz oder Grauen Wulstling, normalerweise so tief, dass sich die Lamellen und das Teilvelum nicht berühren. Dass das natürlich nicht immer so ist, liegt auf der Hand, wenn man sieht welche Wuchsanomalien bei Pilzfruchtkörpern so vorkommen. Den Panterpilz z.B. vom Grauen Wulstling nur an dem einen Merkmal trennen so wollen, wär natürlich falsch und fatal.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Allerdings soll sich Antrodia serialis leicht lösen lassen. Das war hier definitiv nicht der Fall.

    GriasDi Nosozia,

    das mit dem "leicht ablösbar" ist relativ.

    Da muss man schon nachhelfen. Die Fk sind aber nicht fest mit dem Holz verwachsen. Wenn die ganze "Porlingsplatte" vom Holz ,nach dem Ablösen am Rand, abgezogen ist,

    mehr oder weniger unbeschadet. Es ist gar ned wirklich zu sehen, dass der Porling dran war. Ich denke, dass das damit gemeint ist.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich möcht hier auch mal einen Phyto vorstellen, den ich schon seit Anfang Februar beobachte.

    Es handelt sich um Leucotelium cerasi, ein Rostpilz an Eranthis hyemalis, dem Winterling, der einen Wirtswechsel zu Prunus vollzieht, auf dem dann die Uredien und Telien gebildet werden.

    Eher zufällig fielen mir in einer Winterlingspoulation in einem Beet am Straßenrand ein paar etwas anders aussehende Blätter auf.

    Bei genauerem Hinsehen entdeckte ich die schön verteilten kleinen glasigen Pünktchen auf der Blattoberseite auf, die ich als Spermogonien deutete.

    An der Blattunterseite war aber noch nichts zu erkennen.

    Nach dem Vergleich in Jule's Buch, wie auch im Klenke / Scholler blieb wegen der flächigen Verteilung der Spermogonien nur Leucotelium cerasi.

    Die Fotos sind vom 14. Februar





    Befallen waren übrigens nur Blätter an denen keine Blüten dran waren.


    Am 15. April, passend zum Laubaustrieb dann die ersten sich öffnenden Aecien an der Blattunterseite.

    Die Spermogonien sind immer noch vorhanden.



    Es öffnen sich erste Aecien an der Unterseite.



    Jule bestätigte mir, dass die Art wohl stark unterkartiert ist.

    Ich hab die Art in meinem Stadtteil in München jetzt schon mehrfach feststellen können und möchte hiermit zur Nachsuche aufrufen.

    Ich vermute, dass die Art hier zu den vielen angepflanzten Blutpflaumen wechselt und hoffe die Uredien und Telien dort im Herbst auch nachweisen zu können.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    Lieber Nobi, liebe Grüni, liebe Tuppi,

    ich wünsch Euch die Kraft über Euren Verlust hinwegzukommen.

    Dazu gehören auch die Momente sich der Trauer einfach hinzugeben.

    Ein Lied das von Andreas Gabalier viele kennen. Ich find aber diese Version von Joel Brandenstein auch sehr schön.


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    An liabn Gruaß,

    Werner

    Oh Mann...mein Problem taucht nur auf, wenn die Seite auf auf Deutsch übersetzt wird!

    Hallo Werner,

    vielen Dank für deinen Kommentar, aber jetzt bin ich etwas verwirrt: Diesen Schlüssel habe ich auch benutzt; finde da aber nur Nemania chestersii aufgeführt; weder N. thorersii, noch N. brustersii. Auch Index Fungorum kennt diese Artbezeichnungen nicht.

    Viele Grüße,

    Wilfried

    Eben!

    Geh mal auf die Seite und klick die Artbeschreibung von N. chestersii an und schau Dir an, wie die Art ausgeschlüsselt ist. Da tauchen alle 3 Namen auf, die scheinbar dasselbe bedeuten.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wilfried,

    interessant, aber auch irreführend, ist das Nachvollziehen der Art in der Pyrenomycetenseite Südwestfrankreichs.


    Dichotomous key to Nemania


    Da wird die Art als N. thorersii ausgeschlüsselt, in der Artbeschreibung aber dann N. brustersii genannt, die Bilder darin aber mit N. chestersii unterlegt.

    Im Netz stößt man dann drauf, dass N. chestersii wohl aus N. thorersii var chestersii resultiert. Über N. brustersii findet man allerdings gar nichts.

    An liabn Gruaß,

    Werner