GriasDi Schupfi,
ich würd eher eine Hohenbuehelia vermuten.
Das Spp wird's weisen.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Schupfi,
ich würd eher eine Hohenbuehelia vermuten.
Das Spp wird's weisen.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Bernd,
ich denke , dass Du die Zystiden noch finden wirst. Makroskopisch passt das sehr gut zu E. araneosum.
An liabn Gruaß
Werner
Alles anzeigenHallo Werner,
nach alles was Schupfnudel schon zusammengefasst hat und was in dem neuen Buch von Michal Mikšík nachzulesen ist, zeigt Dein Fund die Merkmale, welche es erlauben sollten C. kluzakii makroskopisch anzusprechen. Die ausführliche Diskussion in der oben verlinkten Originalbeschreibung von B. kluzakii zeigt das m. E. auch sehr gut.
Völlig unabhängig davon gibt es aber sequenzierte Funde von C. kluzakii, bei denen man makroskopisch nicht im Traum an diese Art denken würde und eben auch rosahütige C. radicans, dann aber mit bräunlicher Subkutis.
LG Karl
PS Michal wäre wahrscheinlich froh, wenn er Dein Schnittbild für sein Buch gehabt hätte
GriasDi Karl,
weder Michal, noch die Artbeschreiber hatten sich für den Fund interessiert.
Ich hatte beide per Mail kontaktiert.
Ich bekam nicht mal eine Antwort.
Ich hatte ihn 2011 schon mal im Pilzepilze vorgestellt.
An liabn Gruaß
Werner
Servus Werner,
wurde der Fund sequenziert?
viele Grüsse
Matthias
GriasDi Matthias,
nein, das war im Familienurlaub. Ich hab nur die Fotos.
Ich hatte mich natürlich gewundert, war zu der Zeit aber selbst erst ein paar Jahre intensiv mit Pilzen beschäftigt.
Das war 2005. Erst Jahre später erzählte mir Christoph beiläufig, dass da jetzt ein Wurzelnder Bitterröhrling mit rote Subcutis beschrieben worden sei, worauf ich mich an den Fund erinnerte.
Das ist also leider kein bestätigter C. kluzakii.
An liabn Gruaß
Werner
Alles anzeigenJa aber Hannes2 hatte so ein Exemplar mit deutlichem Rosaton, was sich bei der Sequenzierung als normaler WuBi herausgestellt hat. Auch Werner Edelmann hatte vor langer Zeit sowas im Urlaub gefunden, vor der Artabtrennung von C. kluzakii, und deshalb wohl nicht weiter verfolgt.
Jedenfalls habe ich das Exemplar in den Trockner gelegt, das wird wohl auch nach Spanien reisen. Wird teuer dieses Jahr, die Hauptsaison hat noch nicht begonnen und das ist schon Nummer vier ....
Beste Grüße,
Frank
P.S. Hast du den "T. umbonatum" schon angeschaut?
GriasDi Frank,
bei meinem Fund war aber die rote Subcutis so auffällig.
Ich denke, dass das auch so für C. kluzakii beschrieben ist.
Deshalb stört mich an Deinem Fund, dass der jung schon so rosa ist.
Von oben sieht man eigentlich noch gar nichts davon.
Von der Seite mein ich schon einen rötlichen Hauch erkennen zu können.
Hier sieht man deutlich die rote Subcutis. Da ist schon noch eine ziemlich dicke nichtrote Schicht drüber.
Der Fund ist von 2005 aus dem Drottningholmpark bei Stockholm. Mykorrhizabaum war Eiche.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Raphael,
super...danke.
Auch wenn H. fragicolor und H. persicolor synonym sind, glaub ich, dass viele vermeintliche H. erubescens (H. neoerubescens) hier her gehören.
Typische Purpurfleckende kenn ich aus dem Zillertal auf Quarzphyllit.
Schon jung Rötliche Aufsammlungen, nicht fleckend, später ausblassend und gilbend, sind bei uns im Alpenvorland auf Kalk nicht selten und mMn definitiv was anderes.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
da H. russula ja eine thermophile Laubwaldart ist, sollte der auszuschließen sein. Da der Fund hier nicht purpurn fleckt, sondern von Anfangvan rötlich durchgefärbt ist, sollten die eigentlichen Verwechslungspartner hier H. persicolor oder/und H. fragicolor sein, der meist synonym zu H. erubescens gestellt wird. Ein
typischer H. erubescens sollte aber jung weiß sein und dann purpurn flecken.
Interessant hierzu ist ein Thread aus dem Pilzepilze-Forum, in dem mich Jesko Kleine auf die Unterscheidung der oben genannten Arten hingewiesen hat.
Röhrlinge und bitte um Bestimmungshilfe (6Bilder)
Interessant wäre zu wissen, ob die Artengruppe inzwischen genetisch aufgedröselt ist.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Johanna,
ich komm zwar aus einer ganz anderen Ecke, aber schön, dass Du dabei bist.
Ich denke Du bist gut aufgehoben in unserem Haufen Verrückter.😀
An liabn Gruaß
Werner
Lieben Dank auch an Euch,
Karl, Linde und Larchbolete.
Hat mich sehr gefreut🙂
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand'
mit den eher braunen und nicht gräulich-schwärzlichen Farben der Huthaut, würd ich eher zum Rebhuhnegerling, A. phaeolepidotus, tendieren.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Inge,
ganz lieben Dank.😊
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Andy,
da fällt mir jetzt nichts dazu ein.
Auf jeden Fall scheint der Fruchtkörper mehrjährig zu sein.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
ja, würd ich mangels Alternativen auch sagen.
Der fehlende rote Röhrenboden fehlt aber.
So ganz typisch sind sie also nicht.
Die Zweifel vom Pilzfinder sind also nachvollziehbar.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
ich würd da eher auf einen der Stinker tippen. R. foetens oder R. subfoetens, Stinktäublinge.
Für Kammtäublinge sind mir die zu kräftig und zu braun.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand'
Ihr seid's ja echt da Hammer!😄
Ganz lieben Dank für die netten Glückwünsche und die lustigen Posts. 😘
Vllt schaff ich's ja doch mal auf ein Forumstreffen, damit i Eich alle moi kennenlern.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Luca,
richtig, richtig tolle Fotos!
Wirklich nicht schlecht für's "zum ersten mal mit Kamera versuchen".
Ich freu mich auf das was da noch kommen mag, wenn Du dich mal damit auskennst An liabn Gruaß
Werner
GriasDi,
das schaut nach Tapinella panuoides, dem Muschelkrempling aus. Der ist nah mit dem Samtfußkrempling verwandt.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Bernd,
genau so isses.
Der Schupfi hat's schon geschrieben.
Deine Makroaufnahmen sind einfach nur krass.
An liabn Gruaß
Werner
Mir war die Art völlig neu. Fand sie durch die FotE als Tricholomella constricta.
Sie scheint kürzlich in eine neue Gattung gestellt worden zu sein. Ich suchte nämlich dann in meinen älteren Pilzbüchern ebenfalls nach - dort existierte gar keine Gattung Tricholomella; die Art stand dort unter Calocybe.
Bei den beiden entnommenen Exemplaren war kein Ring zu sehen; schaue später nochmal, ob ich eins mit Ring finde. Es soll lt. Beschreibung in den FotE aber auch ringlose Exemplare geben. Bei 123Pilze sind die Ringe lt. Beschreibung "flüchtig".
GriasDi Grüni,
das liegt daran, dass in Tricholomella constricta zwei beschriebene Arten zusammen vereint sind. Calocybe constricta, Gegürtelter Schönkopf und C. leucocephala, Wurzelnder Schönkopf, die aber schon länger als synonym gelten, was wohl durch die Gensequenzierung bestätigt wurde.
Ich fand bisher nur die schmächtige, relativ langstielige und leicht wurzelnde Form (leucocephala), die nur angedeutete Velumreste am Stiel hat. Die kräftigere, untersetztere, auffallend gegürtelte Form (constricta) hatte ich noch nie.
An liabn Gruaß
Werner
Servus Frank,
ich denk auch an die Gattung Tricholoma.
Der Buckel ist schon markant.
Da gibt's diese T. umbonatum, die ich aber nicht aus eigener Anschauung kenne. Das ist wohl eine thermophile Laubwaldart.
Vergleich doch damit mal.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
ich bin da beim Benjamin.
Das sind bestimmt Anisegerlinge.
Und der Trichterling vom Anfang ist kein Keulenfußtrichterling. Der hat eine ganz andere Hutfarbe und ist eigentlich nie niedergedrückt. Das sollten was um Infundibilocybe gibba sein, wahrscheinlich eben der.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Frank,
des wär a tolle Sach!
Würd mich sehr freuen, wennst wieder auftauchst. Und bring Schwammerl mit.🙂
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Frank,
hier, im Münchner Bereich, kenn ich die Art nur aus der Literatur und aus Foren. Ich bin aber manchmal im Oberfränkischen unterwegs. Vllt taucht sie da mal auf.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Uwe,
im Stadtbereich von München gibt es praktisch keine Birne, die nicht vom Birnengitterrost befallen ist. Das liegt sicher an den dort angepflanzten Chinesischen Wacholdern und Stinkwacholdern, die als Zwischenwirt fungieren. Je weiter Du von den Gärten entfernt bist, in denen diese fremden Wacholderarten gepflanzt sind, denn der Echte Wacholder (Juniperus communis) dient ja nicht als Wechselwirt, desto größer ist die Chance nicht befallene Birnbäume zu sehen.
An liabn Gruaß
Werner
Alles anzeigenEin wirklich schönes Exemplar. Ich vermute, dass dem Substrat , auf dem dieser Laetiporus wächst, ein alter Nadelbaumstumpf ist. Allen Vermutungen zufolge könnte es sich bei diesem Pilz um einen Laetiporus montanus handeln.
Link unten zu Vergleichen mit L. montanus
Hallo beli,
danke für den Hinweis auf L. montanus. Ich habe erst vor einem Jahr von der Art gehört, als bei unserem Vereinstreffen Bilder aus dem Engadin gezeigt wurde.
Der Stumpf ist von einer alten Eiche, die wegen des Befalls mit Ganoderma resinaceum im Jahr 2005 gefällt wurde. G. resinaceum erschien dann noch über mehrere Jahre.
Ganoderma resinaceum Krefeld Stadtwald 27.07.09
Zwischenzeitlich waren auch mal Ganoderma applanatum, Tintlinge und Mycena galericulata dran. Der Schwefelorling erschien erstmals in diesem Jahr, also an einem 20 Jahre alten Stumpf
LG Karl
GriasDi Karl,
das ist ja interessant, da der Schwefelporling doch meist schon als Wundparasit an lebenden Bäumen sein zerstörerisches Werk beginnt. Dass er hier erst an dem Stumpf und erst nach 20 Jahren aufgetaucht ist, find ich zumindest bemerkenswert.
An liabn Gruaß
Werner