Hallo,
ich bleibe mit den Merkmalen immer bei R. velenovskyi hängen.
Geht mir ähnlich.
LG Thiemo
Hallo,
ich bleibe mit den Merkmalen immer bei R. velenovskyi hängen.
Geht mir ähnlich.
LG Thiemo
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Antworten.
Für meinen Teil gehe ich sogar stark davon aus, dass diese stattlichen Rötlinge analog zu E.sepium und Co. Mykorrhizapilze sind, wie Karl schon geschrieben hat.
Bei meinem Fund war auf jeden Fall ein Mehlgeruch-Geruch festzustellen. Nicht so aufdringlich ranzig wie beim Maipilz, aber schon deutlich gurkenartig. Dann sollte alles zum Weißstielige Rötling Entoloma lividoalbum passen, nehme ich an? Freue mich über diesen persönlichen Erstfund. ![]()
LG Thiemo
Hallo Peter,
Danke für die weiterführenden Informationen.
LG Thiemo
Hallo,
Aber gut "gephotoshopt"
.
Ich wüsste jetzt auch nocht nicht welche Art das sein soll. Vielleicht ist der Hut wirklich aufgrund eines Trockenschadens so aufgerissen. Das kenne ich z.B. von R.vesca, der kann nämlich auch gefeldert sein (ist hier natürlich keine Optioin). Hättest du mal Guajak daraufgeschmiert um einen der Buchenspeiteufel festzunageln.
LG Thiemo
Hallo,
Ich habe heute diese großen Rötlinge in einem lichten Laubbaumareal (Tilia, Fagus dominiert) gefunden. Aufgrund der Größe (über 12cm Durchmesser!) und des Mehl-Gurkengeruchs dachte ich zuerst an den Riesen-Rötling, aber der müsste ja gelbe Lamellen im Jungzustand haben und einen heller gefärbten Hut. Bei diesem Rötling sind die Lamellen jung weißlich. In Verbindung mit dem etwas dunkleren, ungerieften Hut mit leicht konzentrischer hygrophaner Zone und dem sehr festen, weißfaserigen Stiel komme ich auf den Weißstieligen Rötling Entoloma lividoalbum.
Welche weiteren Rötlinge müsste man differentialdiagnostisch abklären, ggf. auch mikroskopisch? Ich finde in der mir zur Verfügung stehenden Literatur keine echten Doppelgänger.
Danke schon einmal für alle Hinweise.
LG Thiemo
Hi,
also ist das Bild farblich bearbeitet und es stimmt die grüne Hutfarbe nicht. Welcher scharfe Täubling darf denn so gefeldert sein. ![]()
Stimmt denn zumindest die Lamellenfarbe?
LG Thiemo
Halle,
nach "Fungi of Northern Europe 2" liegt der Unterschied dieser beiden hauptsächlich in der ausbleibenden Reaktion der Milch mit KOH und eine dickeren Schleimschicht der HDS bei L.utilis.
LG Thiemo
Hallo,
Hm, eigentlich sollte die Milch von L.trivialis gilben. Du könntest noch versuchen auf die Milch etwas Lauge (KOH, NaOH) zu geben, beim Nordischen Milchling verfärbt sich diese orangegelb - ansonsten ist er's nicht. Dann kommt Lactarius utilis in Betracht.
LG Thiemo
Hallo,
gilbt denn die Milch auf einem Taschentuch?
LG Thiemo
Hallo,
hier gäbe es einen Vergleich zu L.lacunarum Torfmoos-Milchling - Lactarius sphagneti? -> Pfützen-Milchling -Lactarius lacunarum
Wie schmeckt denn die Milch? Im Gegensatz zu vielen anderen Milchlingen bleibt der Pfützen-Milchling dabei fast ganz mild, wie ich verifizieren konnte. Bei L.tabidus und Co. wird's schon ziemlich bitter oder schärflich.
LG Thiemo
Hallo,
Also weiterraten. Was bleibt? Von einem Weißsporer gehe ich jetzt einfach mal aus. Sehr scharf und wechselfarbig, kann's eine grüne Form von R.fragilis sein. Sehe ich da nicht ein "F"?
LG Thiemo
Hallo,
dann tippe ich auf R.cyanoxantha s.l. - Der kann auch so gefeldert sein.
LG Thiemo
Hi,
L.subumbonatus gehört zu den Wanzenmilchlingen. Mit der runzeligen Hutoberfläche wäre das schon passend. Dir müsste auch ein besonderer Geruch aufgefallen sein.
LG Thiemo
Hallo,
alles ist Super gelaufen und ich freue mich auf die Lektüre!
LG Thiemo
Hallo,
hier gibt es zu diesen Trichterlingen etwas Lesestoff -> https://www.zobodat.at/pdf/Z-Mykologie_80_2014_0011-0042.pdf
Grundsätzlich stelle ich mir Clitocybe rivulosa mit beigen Lamellen und Clitocybe quisquiliarum (vormals dealbata) nicht so dunkel gefärbt vor.
LG Thiemo
Hallo,
falls du mit Wiesentrichterling, Clitocybe agrestis meist, der sieht nach meiner Vorstellung etwas anders aus. Dieser hat u.a. einen durchscheinend gerieften Hutrand und keinen sichtbar scheinbereiften Hut.
Clitocybe agrestis
Bei deinem Fund würde ich erst einmal einen Sporenabwurf machen um die Farbe zu beurteilen.
LG Thiemo
Hallo Werner,
Gilbt die Milch denn auf dem Taschentuch auch nach einiger Zeit wirklich gar nicht?
Nein, weder nach einer Stunde noch am nächsten Morgen war der Zipfel Taschentuch verfärbt. Allerding könnte man mit gutem Willen ein leichtes Gilben der eingetrockneten Milch auf den Lamellen und der Glasplatte erkennen. Aber keinesfalls stark und deutlich. Ist das so schwach üblich? Ich hatte gelesen die MIlch müsse bei dieser Art analog zu L.tabidus o. hepaticus deutlich auf einem Taschentuch gilben.
Für L. sphagneti soll ja die außerordentlich starke Amyloidität der Sporenornamentation typisch sein. Ist Dir das aufgefallen?
EIne "besonders starke" Amyloidität konnte ich nicht feststellen. Auch der Hillarfleck ist nicht amyloid, was eher gegen L sphagneti spricht.
Beim Vergleichen der Sporenornamentierung mit FN finde ich bei den Sporen von L.lacunarum tatsächlich die größte Übereinstimmung.
Vielleicht ist es tatsächlich der Pfützen-Milchling. Was mich aber irritiert ist die Ökologie. Braucht der Pfützen-Milchling Lactarius lacunarum nicht zwingend Birke/Erle/Pappel? Diese kann ich ausschließen, denn außer der 50m+ entferneten Buche gibt und gab es dort die letzten Jahre keine Laubbäume.
LG Thiemo
Hallo Peter,
Danke für deine Antwort. An L.subdulcis hatte ich hier gar nicht gedacht.
Allerdings ist die nächste Buche am Waldrand, rund 50m entfernt - möglich für Mykorrhiza aber unwahrscheinlich. Auch die deutlichen Rottöne und den vollkommen milden Geschmack kenne ich so nicht von L.subdulcis
.
LG Thiemo
Hi,
das häte mich bei dem adulten Frkp. nicht gestört. Ich denke bei den jungen sind sie dafür etwas heller. Habitus, Farbe, die Eiche, herablaufenden Lamellen - alles passt soweit.
LG Thiemo
Hi,
was spricht gegen den Orangefuchsigen Milchling Lactarius fulvissimus agg.?
LG Thiemo
Hallo zusammen,
bei diesem kleinen Milchling bin ich mir unsicher. Ich hätte ihn als Erstfund Torfmoos-Milchling Lactarius sphagneti genannt.
Werner Edelmann darf ich vielleicht hierfür herbeirufen? ![]()
Hut: 3-5cm breit, Hutoberfläche glatt, nicht runzelig.
Milch und Fleisch schmecken ganz mild.
Geruch schwach, auch nach dem sammeln und antrocknen.
Die Milch gilbt nicht auf Taschentuch oder Glasplatte.
Fundort im Nadelwald bei Fichte, Kiefer. Auf einem grasig-bemoosten Weg mit Pfützen.
Sporen deutlich retikuliert, fast vollständig netzig
L.tabidus, decipiens, hepaticus, lacunarum würden gilbende Milch besitzten und bitter/scharf schmecken. Lacunarum bräuchte zudem Pappel, Erle oder Birke.
L.camphoratus und die anderen Wanzenmilchlinge riechen deutlich und haben runzelige Hutoberflächen.
L. badiosanguineus soll l. Lit an basenreichen Standorten vorkommen. Der Boden ist bei uns fast überall sauer außer an geschotterten Waldwegen, die hier weit entfernt wären. Ansonsten kommt dieser meinem Vorschlag am nähsten. Gibt es außer der Ökologie noch andere, gute Trennmerkmale?
L.aurantiacus, fulvissimus, rubrocinctus sind mehr orange gefärbt. Ersterer hat eine bitterliche Milch, die anderen beiden sind stattlicher und passen auch nicht.
Mir fehlt nur irgendwie der helle Hutrand, von dem man liest. Dort wird er zwar etwas heller aber kaum deutlich.
LG Thiemo
Hallo,
Agaricus urinascens bildet zwar so große Fruchtkörper, jedoch steht bei GRÖGER "Ringunterseite ohne auffallendes Sternförmmiges Muster". Hier ist der "Zahnradkranz" ja ziemlich deutlich, darf der das trotzdem?
LG Thiemo
Hallo,
Alles klar.
Den Schreibfehler lasse ich mal so stehen
.
LG Thiemo
Hallo,
Und, gab es Spirenpulver? Bin auf das Ergebnis gespannt. ![]()
LG Thiemo
