Beiträge von Jikela

    Hallo Andreas,


    das mit den Erdbeeren ist gar nicht so ungewöhnlich. Hatte ich in den letzten Jahren bei mir im Garten auch................ Allerdings nicht alle Pflanzen, sondern immer nur vereinzelte Pflanzen, die erneut bis zum Frost noch mal Früchte gebracht hatten - aber nicht zu verwechseln mit den Monatserdbeeren, welche ja das ganze Jahr über Früchte bringen. g:-)

    Und hier scheint es wirklich auch noch mit an der Sorte zu liegen...............

    Bei den Walderdbeeren bin ich etwas skeptisch - dachte ich letztens auch und dann war es die absolut geschmacklose indische Scheinerdbeere............==Gnolm9

    Und jetzt zum nächsten Bäcker - mmhh lecker Erdbeertorte.........................:grolleyes: Es lebe das Hüftgold! ==Gnolm1


    Viele Grüße aus Sachsen

    Ute

    Hallo Michl,


    hier kann ich mich mal mit reinklinken. Auch ich bin Hallimasch-Liebhaber und ich verarbeite diese gern zu einer Pilzsuppe. Und die wird von der gesamten Familie und auch Bekanntenkreis prima vertragen.

    Pilze mit einigen Spritzern Zitrone kochen - mindestens die besagten 20 Min., Pilze mit dem Schaumlöffel rausfischen, den Sud durchseihen (wegen ev. Schmutz-, Nadel-, Laubpartikel) - nicht wegschütten! Dann je nach persönlichem Geschmack eine kleine Buttermehlschwitze (Mehr Butter als Mehl) für die Cremigkeit einrühren, ev. wers Hüftgold mag, noch mit etwas Sahne verfeinern. Pilze in feine Gleichmäßige Stücke schnippeln, wieder in den Sud rein, nach Geschmack abwürzen - fertig-lecker. Bei vielen Pilzen nehme ich dann noch von aromaintensiven die Stiele mit zum Kochen, am liebsten violetter Rötelritterling, Hexen, Maronen oder Steinis. Nicht die Hüte - wird schleimig.

    Wärmt an kälteren Herbstabenden schön durch und schmeckt uns einfach gut.


    Damit viele Grüße aus Sachsen

    Ute

    Hallo Stefan und RudiS,


    komme erst jetzt dazu, mal wieder vorbei zu schauen. Und auch Stefan - vielen Dank für die Erklärung. Ich versorge das Labor seit Jahren mit Pilzen immer von der selben Stelle - so dass ein Dauermonitoring möglich ist.

    Wie Stefan schon sagt, es ist beruhigend, dass nichts gefunden wird. Und so kann ab und zu mal ein Bericht an die Presse gegeben werden, dass unsere Wildpilze unbedenklich verzehrt werden können - was vor allem wegen den Nachwirkungen von Tschernobyl eine nicht ganz unbedeutende Rolle spielt.

    Und ans Labor gehen dann die nicht mehr ganz so taufrischen oder die madigen.


    War am Samstag noch mal an der selben Stelle - 16! Hexen, 2 Klopper von Steinpilzen, Hallimasch und ein paar frische Rotfüßchen - aber nur eine Marone. überall leuchtete es gelblich von den falschen Pfifferlingen.

    Und ganz kurioserweise - die kleinen, wie Helmlinge, Rüblinge, Schwindlinge usw. - davon keine Spur.


    Viele LG

    Ute

    Irgendwie hatte ich gestern auf Arbeit ein komisches Gefühl in den Fingern und auf dem Nachhauseweg bog mein Auto von allein in mein Lieblingswaldstück in der Nähe von Müller Milch Leppersdorf ein. Und siehe da:

    ganz zaghaft spross es:

    wunderschöne Flocki´s

    und das war die gesamt-essbare Ausbeute:

    41/4 Flockis, herrlich jung und ganz fest und der Steini war auch noch verwendbar-war noch ganz fest und ohne Proteine


    Dies war nur die Ausbeute von der knapp halben Stunde bis zum dunkelwerden.

    Gesehen wurde noch:

    ganz kleine junge Hallimasche - die werden Sa fürs Wochenende geholt

    grünblättriger Schwefelkopf

    beringter Flämmling

    Kahler Krempling

    falscher Pfifferling

    Frauentäubling

    Zum fotografieren war es allerdings schon zu duster.

    Es fehlten zwar noch meine geliebten violetten Rötelritterlinge und die Maronen. Aber es lohnt sich, jetzt auch wieder im Dresdner Raum auf die Pirsch zu gehen



    PSV´s bitte nicht den Zeigefinger erheben - die sehr protein- und eiweißhaltigen Rotfüßchen landeten nicht in der Pfanne, sondern im Umweltlabor zur Analyse.


    Damit wieder viele Grüße aus Ostsachsen

    Ute

    Hallo Michi,


    ich komme aus Ostsachsen und bin auch regelmäßig jedes Jahr ein paar mal in den reinen Kiefernwäldern im Braunkohlenrevier um Boxberg und den Truppenübungsplatz Nochten unterwegs. Kurioserweise habe ich den Kiefern-Habichtspilz bis jetzt noch gar nicht entdeckt und den Kupferroten Gelbfuss höchstens erst 2 oder 3 mal.

    Dafür gab es in guten Jahren die Körnchenröhrlinge, Butterpilzarten (ringloser und beringter) und die Heidesandpilze+Pfefferröhrlinge+Kuhpilze in rauen Mengen und fast immer in bunter Mischung gesellig mit- und nebeneinander.


    LG

    Ute

    ich war mir hier nicht sicher, unter welches Thema das passt...................

    Wenn das Thema nicht so verdammt ernst wäre - käme es unter die Ruprik: Auch das gibt´s

    Ist wirklich passiert und aus unserer doch etwas seriösen Tageszeitung und nicht aus der "Entenzeitung"

    Hier fällt mir auch kein Kommentar dazu weiter ein.


    Viele Grüße

    Ute

    Auch meine Familie und ich waren am Wochenende wieder in der Oberlausitz auf Pilzpirsch und ich möchte DEN Fund präsentieren:


    Seit Wochen kein richtiges Nass mehr von oben,

    trotzdem habe ich mich durchs Erdreich geschoben.

    Jetzt ist weg die Kraft und ich brauch Ruh´

    drum ohne Regen bleibt mein Schirm auch zu!


    Und ab heute sind die Nächte bei uns frostig und als hoffnungslose Optimisten versprechen wir uns 2019 ein besseres Pilzjahr........==)

    Damit viele Grüße aus dem immer noch pilzlosen, knochentrockenen Ostsachsen


    Ute

    Hallo Veronika,


    normalerweise putze ich schon unterwegs, aber es war Gras, was fest klebte und unser Wuffi und auch wir hatten im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll vom "Böhmischen Wind", der schon fast Sturm war und auch im Sommer immer kalt ist. Da wars zu Hause am Tisch gemütlicher zum putzen.

    LG

    Ute

    Als heimlicher Gastleser und absoluter Netzwerk und Kommunitymuffel habe ich mich durchgerungen und auch angemeldet. Mein Name ist Ute, ich komme aus Sachsen, speziell aus der dieses Jahr knochentrockenen Oberlausitz , aus Großröhrsdorf. Bin seit 48 Jahren auf der erfolgreichen Jagd nach den essbaren Hutträgern. Durch Stefan bin ich aufs Forum aufmerksam geworden und finde es Spitze!

    Wir waren letzte Woche wieder in "Randpolen" - am Bärwalder See - unterwegs, wo normalerweise Butterpilze, Birkenpilze etc. um diese Zeit in Massen stehen. Nach kilometgerlangem Latschen um den See alles knochentrocken-null komma nix von Pilzen zu sehen- sogar die sonst so wunderschön an zu sehenden grünen Trompetenflechten nur ganz vereinzelt in Millimetergröße. Und dann auf einer Stelle ca. 2m² groß - Butterpilze! Nur auf dieser Stelle und viele! Leider ließen sie sich nicht fotografieren, denn sie hatten sich alle unter dem Gras versteckt. Aber gesammelt und geputzt war es doch eine schöne Menge. Nur die fertige Pilzpfanne konnte ich leider nicht mehr fotografieren - die war zu schnell leer.==Pilz27

    Und das verstehe nun einer, warum gerade an dieser Stelle auf engstem Raum die Pilze gewachsen waren und kilometerweit drumherum nix.



    Damit viele Grüße aus der Oberlausitz

    Ute