Beiträge von Bernhard

    Hallo Craterelle!

    Ich hab mich auch sehr gefreut. Leider war es nur ein einziger. Weil ich mir nicht hundertprozentig sicher war hab ich ihn auch nicht zu Speisezwecken mitgenommen.

    Wenn ich ihn wiederfinde kommt der mit!

    Wie bereitest du den zu? Oder etwa gleich roh (er soll ja roh essbar sein)?

    LG Bernhard

    Grüß euch!


    Heute war ich wiedereinmal ausgiebig schwammerlsuchen. Leider war es wieder viel zu trocken. Mit Abstand ist das heuer das schlechteste Pilzjahr seit langem.


    Hier die Funde...

    Eierschwammerl, Cantharellus cibarius.


    Die Zwergerlfeuer sind leider auch schon wieder vertrocknet.


    Die Goldröhrlinge, Suillus grevillei, waren die einzige Röhrlingsart die heute zahlreich vertreten war.


    Perlpilze, Amanita rubescens, leider alle madig.


    Gesellige Glöckchennabelinge, Xeromphalina campanella, die ich seit einer Woche dank Nobi kenne.


    Ein Cortinarius:


    Mir unbekanntes...


    Ein Mohrenkopfmilchling, Lactarius lignyiotus? Das wäre für mich ein Erstfund!


    Welche Amanita ist das? Er war zitronengelb (Farbe am Foto täuscht), keine Velumreste am Hut.


    Der Graue Lärchenröhrling, Suillus viscidus.


    Grünblättrige Schwefelköpfe, Hypholoma fasciculare.


    Russula vesca, fleischrote Speisetäublinge.


    Ein trockener Frauentäubling, Russula cyanoxantha:


    Zum Schluss der Blick in den kaum gefüllten Korb, Cantharellus cibarius, Cantharellus amethysteus, Russula vesca, Russula cyanoxantha.

    Viel wars nicht, geschmeckt hats trotzdem und im Wald war es sehr schön!


    LG Bernhard

    Hallo!


    Ich finde es stillos, wenn Leute den Stiel des Fruchtkörpers bei der Ernte zerbrechen.

    Da wird der Stielbruch zum Stilbruch.

    Es hat hingegen Stil den Stiel ganz zu entnehmen und die bestimmungsrelevanten Details zu beachten.

    Stiele können stilvoll genattert, faserig, geflockt oder auch genetzt sein.

    Einen ganz besonderen Stil hat der Stiel vom flockenstieligen Hexenröhrling.


    LG Bernhard

    Grüß euch,


    heute war ich wieder einmal in meinem Lieblingsschwammerlwald in Etmißl.

    Die letzten beiden Wochenenden hat es geregnet, also hoffte ich ich ein paar Schwammerl zu finden.


    Erst ein paar Minuten im Wald, Macrolepiota procera, der erste heuer!


    Russula spec.


    Ein Goldröhrling, Suillus grivillei


    Der teuerste Pilz der Welt, Mycetinis scorodonius, Knoblauchschwindling. Den hätte man heute haufenweise ernten können.


    Zwergerlfeuer, Calocera viscosa:


    Eierschwammerl, Cantharellus cibarius, leider heute nicht viele:


    Fichtensteinpilz, Boletus edulis, der kleine nicht vermadet, der große Prachtkerl leider total hinüber.


    Unbestimmt, aber schön anzusehen!


    Phaeolus schweinitzii, Kiefern-Braunporling:


    Ein goldgelber Zitterling?


    Zum Schluss gibts den Blick in den kümmerlich gefüllten Korb. Macht aber nichts, es waren sehr schöne Stunden im Wald und endlich wiedereinmal Pilze!

    Im Korb waren Cantharellus cibarius. Cantharellus amethysteus, Boletus edulis und Macrolepiota procera.

    In einer Rahmsauce mit Schweinsmedaillons mundete das hervorragend.


    LG Bernhard

    Hi Peter,


    du spielst Didgeridoo? Cool!


    Bzgl. Kinder: In den Musikschulen meiner Gegend wird verdammt viel zum erschwinglichen Preis geboten. Auch "coole und hippe" Sachen wie Schlagzeug, E-Gitarre, Hip Hop Tanz etc. Aber natürlich muss das Elternhaus auch seinen Beitrag leisten um die Kids zu begeistern.


    LG Bernhard

    Hallo,


    leider etwas unscharf...die schönen Vögel haben nicht stillgehalten.

    Eichelhäher bei einer Zeder, fotografiert im wunderschönen Rovinj.



    LG Bernhard

    Hallo Peter,

    'Mariandl saß weinend im Garten' oder so ähnlich

    Schön wenn ihr das Instrument Freude bereitet hat. Aber diese Musik mag man oder eben nicht. Meins ists nicht.


    Ja vom Faschingdienstag-Konzert gibts ein kurzes Handyvideo. Ein eher einfacheres Stück, weil Kinder mitgespielt haben.

    Nicht wundern warum niemand die linke Hand verwendet; im Orchester gibts eigene Bassakkordeons...Eine eigene Bauform nur mit Tasten rechts, links keine Knöpfe, sehr tief gestimmt.



    LG Bernhard


    PS: Pilze gibts nicht, erst gestern und heute der erste Regen seit langem, vielleicht nächstes Wochenende. So poste ich halt im Forums-Soundtrack.

    Hallo Grüni!


    Die Steirische Harmonika ist ein wechseltöniges Instrument mit Knöpfen an beiden Seiten. Wechseltönig heißt dass auf Zug und Druck unterschiedliche Töne rauskommen wenn man denselben Knopf drückt. Der Tonumfang umfasst nur bestimmte Tonarten, d.h. man hat nicht alle Töne der Tonleiter zur Verfügung. Es gibt verschiedene Stimmungen mit den verbreiteten Tonarten in der alpenländischen Volksmusik. Rechts (im Diskant) sind die "normalen Töne" für die Melodie, links der Bass.


    Im Unterschied dazu klingen Akkordeons auf Zug und Druck gleich. Im Diskant (rechts) hat man die gesamte Tonleiter zur Verfügung. Links ist der Bass.

    Auf der Bassseite gibt es entweder Standardbass (Basstöne und Begleitakkorde) oder Melodiebass. Bei Akkordeons mit Melodiebass kann meist zwischen Standardbass und Melodiebass umgeschaltet werden. Wird der Melodiebass eingeschaltet, dann wird die Bassseite zu einem "zweiten Diskant" mit dem vollen Tonumfang. D.h. es kann (von virtuosen Spielern) eine ganze Band - mit mehreren Stimmen - auf nur einem Instrument gespielt werden. Das ist aber nicht der Standard an Musikschulen sondern eher Hochschulniveau.

    Dann gibt es noch das Pianoakkordeon und das Knopfakkordeon. Das Pianoakkordeon hat eine Klaviatur rechts (Tasten und Töne wie am Klavier). Das Knopfakkordeon hat rechts Knöpfe. Beide Bauarten haben links den Bass (immer Knöpfe, Standardbass oder Melodiebass).

    Beim Knopfakkordeon gibt es unterschiedliche Anordnungen der Töne rechts. Je nach Region ist diese oder jene Variante häufiger.


    Ich selbst spiele ein Pianoakkordeon mit Standardbass. Das ist im deutschsprachigen Raum die häufigste Variante. Knopfakkordeons sind eher in Osteuropa und Skandinavien verbreitet.

    Das sieht dann so aus (bin rechts am Bild):


    Ich hoffe meine Ausführungen waren nicht zu lang.

    LG Bernhard

    Danke Peter! Der Hubert von Goisern ist natürlich ein super Musiker.

    Ich möchte aber anmerken dass Quetschn nicht gleich Quetschn ist. Das gibts die Steirische und das Akkordeon. Beim Akkordeon wiederum Knopf und Piano-Akkordeon. Beim Knopf wiederum verschiedene Griffsysteme. *Klugscheissmodus aus*

    LG Bernhard