Beiträge von Adi Meyer

    Guten Tag

    Mich hat die Frage interessiert, was eigentlich mit Pilzen im Wald geschieht, wenn man sie nicht sammelt, wie entwickeln sie sich, wie schnell zersetzen sie sich? Werden sie von jemanden anderem als Schnecken oder Insekten angefressen? Ich dachte an grössere Waldtiere, wie Fuchs, Marder oder Dachs. Ich wählte für meine Beobachtungen im Wald dafür unter anderen auch einen sehr schönen kräftigen Parasol aus, den ich am 7.Nov.2019 mitten im Wald entdeckte, aber bewusst nicht nach Hause zum Braten mitnahm. Ich besuchte in der Folge jede Woche "meinen" Parasol und fotografierte den stattlichen Pilz. Die untere Bildfolge zeigt diese Entwicklung während über 3 Monaten. Offenbar wollte ihn niemand fressen, denn er liegt immer noch im Wald! Andere Pilze wurden in dieser Zeit sehr schnell von besonders Schnecken zerfressen oder zersetzten sich sehr schnell, indem sie selber von Pilzen und Bakterien befallen wurden. Sie verschwanden vollständig von der Bildfläche!


    einen schönen Wintertag an alle


    Adrian


    7.Nov.19 Ein stolzer grosser Parasol mit braunen Velumresten auf dem Hut, mit nur wenig Insektenfrassstellen.

    12.Nov. Die braunen Velumreste fallen kontinuierlich ab, der Hut wird brauner

    13.Nov Der Hut beginnt zu schrumpfen, der Pilz steht noch stramm im Wald

    20.Nov. Der Hut verliert weiter Velumreste

    27.Nov. Der Pilz ist umgefallen, liegt nun auf dem feuchten Waldboden, die Zersetzung kann sich beschleunigen

    30.Nov. Die Lamellen werden zunehmend brauner, niemand frisst ihn!

    8.Dez. Fast alle braunen Velumreste sind abgefallen, der Hut schrumpft, kleinere Schneckenfrassstellen

    17.Dez. Der Stiel und Hut wird braun bis schwarz, er zersetzt sich zunehmend

    22.Dez. Der Regen beschleunigt die Zersetzung

    4.Jan.2020 Fortgeschrittene Zersetzung, ich war erstaunt, dass ihn niemand wegfrass!

    11.Jan. Der Hut schrumpft weiter

    18.Jan. Der Pilz verändert sich kaum noch.


    Die natürlichen Zersetzungsvorgänge wurden in dieser Zeit sicher durch die längere Trockenperiode und die winterliche Kälte von bis -3°C gehemmt. Die Schnecken sind auch nicht mehr aktiv und die wenigen noch aktiven Insekten, wie z.B. die Wintermücken,

    Trichocera species, fressen nichts mehr.

    Guten Abend

    War heute nochmals im Maiengrünwald Hägglingen CH 550m, sind die unteren Totholzpilze Ablösende Rindenpilze Cylindrobasidium laeve syn. C. evolvens Physalacriaceae?

    Um welche Totholzpilze handelt es sich bei diesen?


    Besten Dank für eure Hinweise


    Gruss aus der CH

    Adrian

    Hallo Pablo , Rudi und Werner , etc.

    Hier habe ich noch ein Bild der rötenden Tramete von unten

    War heute im Wald nochmals bei den Fleischroten Gallertbechern Ascocoryne cylichium, sie sehen immer noch gleich aus, die Bestimmung stimmt, danke!

    Die letzten Pilze waren heute etwas trocken, ich denke es sind wie ihr vorschlägt Striegelige Trameten (Trametes hirsuta)


    Besten Dank für eure wertvollen Ratschläge


    Gruss


    Adrian

    Guten Tag

    Besten Dank für eure Meldungen!

    Beim letzten Bild handelt es sich um sehr kleine Pilze, auf den unteren Bildern sieht man noch etwas von den Rückseiten, vielleicht hilft dies zur Bestimmung. Die vermeintlichen kleinen Judasohren waren alle unter 1cm und sie wuchsen auch nicht weiter in den letzten 2 Wochen.


    Besten Dank für alle Antworten und ein gutes neues Pilzjahr an alle!


    Adrian

    Guten Abend

    Im nahen Maiengrünwald Hägglingen um 550m wachsen wieder für mich typische "Winterpilze", in der trüben Winterzeit sind sie eine wahre Freude, in den letzten Wochen habe ich folgende entdeckt! Ich hoffe, dass ich bis auf die 3 letzten Pilze alle richtig bestimmt habe.

    Grüsse aus der Schweiz


    Adrian


    Samtfuss-Winterrüblinge

    Stockschwämmchen

    Blauende Saftporlinge Postia caesia

    Dreifarbige Tramete /Blättling Daedaleopsis confragosa var. tricolor

    Langstielige Holzkeule Xylaria longipes Schlauchpilz

    Striegelige Tramete Trametes hirsuta

    Junge Judasohren

    Spaltblättlinge

    Striegelige Schichtpilze??

    unklarer Schichtpilz

    unklarer Porling

    Guten Tag

    Besten Dank für Eure Hinweise und Bestätigungen zu meinen anderen Pilzfragen von heute.

    Hier habe ich noch eine goldgelbbraune Tramete, welche ich nicht zuordnen kann, sie wächst auch im Maiengrünwald CH am Totholz.



    besten Dank


    Adrian

    Guten Tag

    Diese gelblichen Täublinge wachsen zur Zeit im Maiengrünwald CH 550m, jung sind sie deutlich gelb, alt etwas beige, die Lamellen sind weiss, die Geschmacksprobe deutlich schärflich, kann es ein Ocker-Täubling oder ein Zitronen-Täubling sein?

    Besten Dank für eure Hinweise

    Guten Tag

    Zur Zeit findet man auf heruntergefallenen Ahornblätter im Maiengrünwald CH Hägglingen stellenweise massenhaft braunschwarze leicht erhabene Flecken. Können es Teer Fleck Pilze Rhytisma Acerinum sein?


    Besten Dank für eure Hinweise


    Adrian


    Guten Tag

    Habe diese blättlingsartigen kleinen fächerförmigen Pilze gestern im Maiengrünwald auf einem Laubholz-Totholz gefunden, sie bedeckten fast das ganze Aststück, die Oberflächen waren samtig, die Lamellen teilweise anastomisierend, alles könnte für Pilcaturopsis crispa passen, oder?


    Besten Dank für eure Hinweise


    Adrian


    Hallo Stefan

    Interessant war auch die Beobachtung, dass sich der Stiel auch ohne direkten Kontakt mit der Gallertmasse weiter ausdehnen konnte. Das Wasser muss also schon bevor der Stiel die zuerst feste weisse Hülle durchbricht, bei deren Entwicklung im Hexenei im schaumigen Gewebe eingelagert werden. Die Entfaltung oder das vermeintliche Wachstum wird danach offenbar über die Öffnung von irgendwelchen Membrankanälen gesteuert. So oder so scheint die Stinkmorchel ein sehr interessanter Pilz zu sein. Einige Inhaltsstoffe sind bereits im 18.Jahrhundert erstmals durch den berühmten Naturforscher und Pfarrer Jakob Christian Schaeffer (1760) untersucht worden.

    Grüsse von Adrian

    Hallo

    Da hat sich ein Bilderreihenfolgefehler eingeschlichen!

    Das letzte Bild zeigt den Pilz 30 Min nach dem Aufschneiden des Hexeneies!

    Gruss

    Adrian

    Guten Tag

    Da die Stinkmorchel zum Pilz des Jahres 2020 erkoren wurde, habe ich mich in den letzten 2 Wochen weiter mit ihnen beschäftigt und für mich überraschende Erkenntnisse erhalten. Ich habe nach jungen Hexeneier gesucht, welche gefunden und folgendes beobachtet, was ich so noch nie in Texten gelesen habe.

    Der Entwicklungsprozess läuft biologisch sehr bemerkenswert ab. In allen Texten, welche ich zum Wachstum gefunden habe, wird vom schnellen Wachstum gesprochen, meine Beobachtungen stellen dies aber in Frage! Schaut euch mal meine Bilder Story an, bin gespannt auf eure Feedbacks!


    Grüsse

    von Adrian


    Folgendes habe ich bei Stinkmorcheln beobachtet:
    1. Schneidet man ein junges Hexenei auf, welches noch fest ist, verändert sich die Form und Grösse des unter der Peridie (= weisse derbe Hülle) befindlichen bereits angelegten Receptaculum (= stark gekammerter schaumstoffartig zusammengepresster Pilzstiel) überhaupt nicht. Auch wenn man dieses Ei in Scheiben schneidet geschieht auch nach 10 Minuten und später nicht viel.

    10 Minuten später: keine Veränderungen

    3h später keine Veränderungen


    2. Schneidet man ein etwas reiferes Hexenei auf geschieht folgendes, was mich sehr überraschte:

    Innerhalb von Sekunden entfaltet sich das Receptaculum (Stielanlage), nach 1 Minute ist es schon 2cm "gewachsen"!

    Nach 8 Minuten ist das Receptaculum bereits über 9cm lang

    Dieses schnelle "Wachstum" kann biologisch nicht als Wachstum durch Zellteilungen erklärt werden, viel mehr ist es ein wahrscheinlich physikalisch und osmotisch induzierter Prozess. Das Schaumstoff-ähnliche Gewebe entfaltet sich infolge Wassereintritt oder steht in der Kapsel bereits vorbereitend unter Druck, sobald die Peridie (= Hülle) aufplatzt stösst der Pilzstiel ohne weitere Zellteilungen nach oben. Ein ähnliches "Entfalten" kennt man bei den Insektenflügeln nach der Verpuppung füllen sich die Flügel innerhalb von wenigen Minuten mit Körperwasser und werden so ausgebreitet.

    Der Stiel ist auch 3 Tage später keinen Millimeter mehr gewachsen, das kammrige Gewebe hat sich einfach entfaltet.

    Das gleiche lässt sich auch bei unberührten Stinkmorchel erkennen, wie die unteren Fotos zeigen!

    Natürlich aufgeplatzte Peridie, in diesem Stadium sieht das Hexenei wirklich wie ein aufgeschlagenes Hühnerei aus!

    Frisch entwickelte Stinkmorchel

    3 Tage später ist der Stiel (das Receptaculum) immer noch gleich gross. Wegen der Kälte wurden fast keine Insekten mehr angelockt und die olivgrüne Gelba wurde nicht mehr weggefressen!

    Besten Dank Rudis

    Ich habe dies auch so gesehen, aber in einer Vielzahl von Texten werden offenbar die Endungen nicht so genau genommen. Da werden die Träuschlinge zu Träuschlingsartigen, obwohl sie eigentlich zu den Träuschlingverwandten Strophariaceae zählen und diese wiederum zur Ordnung der Agariacales, den Champignonartigen, gezählt werden. Den Begriff "Träuschlingsartige" und alle anderen "...-artigen" sollte es doch eigentlich gar nicht geben und stiftet in der Nomenklatur nur Verwirrung. Bin gespannt über weitere Hinweise von Mykologen.


    Grüsse

    von Adrian

    Guten Tag

    Ich habe folgende Fragen zur Pilzsystematik, bestimmt können einige von Euch dazu Antworten finden!

    Ich finde ab und zu unterschiedliche Einteilungen für die gleichen Pilze, dann frage ich mich, was nun aktuell eigentlich zählt, z.B. findet man für den Trompetenschnitzling

    Tubaria furfuracea, dass er zu der Familie der Träuschlingsverwandten Strophariaceae zählt, andere benennen diese Familie aber Träuschlingsartige, wieder andere benennen für die selbe Art die zugehörige Familie der Risspilzverwandten Inocybaceae, die Familie der Schleierlingsverwandten Cortinariaceae habe ich im Netz zu diesem Pilz auch noch gefunden, weil ja die Inocybe Pilze eigentlich eine Gattung der Schleierlinge Cortinariaceae sind. Damit habe ich auch noch eine weitere Schreibweise erwähnt, in einigen Texten findet man die Endung ....linge, Trichterlinge, Träuschlinge, Schmierlinge, was zählt nun eigentlich? Es ist mir klar, dass die Systematik ändern kann, manchmal finde ich die Beschreibungen doch sehr unterschiedlich! Auch bei anderen Familien findet man entweder die Endungen. .....artige oder .....verwandte bei gleicher lateinischer Bezeichnung. Offenbar herrscht hier ein kleiner Wildwuchs der Ausdrucksweise. Irgend ein mykologisches Gremium hat sich bestimmt schon zu diesen sprachlichen Problemen oder Ungenauigkeiten geäussert. Im relativ neuen Buch: Welcher Pilz ist das? Kosmos Verlag 2017 werden alle Familien nur mit den Endungen .....artige bezeichnet, im Wikipedia findet man fast aber nur die Familien-Endungen ....verwandte. Leider habe ich im alten Buch 1200 Pilze von Rose Marie Dähncke (1993) keine Antworten dafür gefunden, Frau Dähncke beschränkt sich nur einfach auf die Artbezeichnung und gibt keine Hinweise auf die Familien oder Ordnungen. Auch im Buch GU Naturführer Pilze E. Garnweidner 1993 finde ich dazu keine Antworten.


    Besten Dank für klärende Hinweise


    Adrian Meyer

    Hallo alle

    Ja, dann könnte der dunkelste, mit den dunklen Lamellen, ein Parasolas auricoma sein und die anderen, inklusive die helleren Parasola conopileus?


    Besten Dank für weitere Ratschläge


    Adrian

    Guten Abend

    Im nahen Maiengrünwald Hägglingen CH hat es zur Zeit an den Wegrändern oft kleine Gruppen von braunen kegeligen Hutpilzen mit weissem Stiel und mehrheitlich hellen Lamellen. Sie sehen wirklich alle ähnlich aus, vergleicht man zuhause dann die Fotos werde ich zunehmend unsicher, ob diese Pilze wirklich alle Lederbraune Faserlinge Psathyrella conopilus sind. Was meint ihr?

    Besten Dank für eure Ratschläge


    Adrian


    ältere Pilze

    teilweise werden sie offenbar auch heller

    Guten Abend

    Diesen kleinen orange-braunen Pilz auf Totholz habe ich heute im Maiengrünwald fotografiert. Der geriefte Hut war lediglich um 1cm breit, der Stiel ≈ 4cm, man trifft ihn bei uns steht nur einzeln an! Geruch unbedeutend, die Lamellen breit stehend. Könnte es der Flaschenzystidenhäubling, Rettich-Häubling sein?


    Besten Dank für eure Hinweise


    Adrian

    Guten Tag

    Habe heute im Maiengrünwald Hägglingen 560m CH wieder einige unklare Pilze entdeckt.

    Besten Dank für Hinweise


    Adrian


    1) Dachpilz? Geruch unbedeutend, Hut ganz flach, schirmartig

    2) Zitzenrötling Entoloma hebes? Unbedeutender Geruch, Hut buckelig

    3) Gerieftes oder Abgeflachtes Stummelfüsschen Crepidotus applanatus. Die Pilze waren fast alle , auch die jungen bereits bräunlich

    4) Kahler Krempling? Die Hüte waren recht gross bis 13cm, Lamellen stark herablaufend

    5)

    Striegelige Schichtpilz Stereum hirsutum


    6) Zum Schluss eine Frage zum Hexenei Stinkmorchel. Ist es möglich, dass sich dieses Hexenei seit einer Woche wegen der Kälte nicht mehr weiter entwickelt! Ich habe es täglich beobachtet, es wächst fast nicht mehr!


    Guten Abend

    Diese relativ kleinen Pilze mit kegeligen, weissen, 1.5-3cm Hüten, weissen Lamellen und Stielen fand ich am Wegrand im Maiengrünwald 560m Hägglingen CH. Sind es Seidige Risspilze Inocybe geophylla oder Weissliche Risspilze Inocybe umbratica?

    Die alten Pilze werden hellbräunlich.

    Besten Dank für Hinweise


    Guten Tag

    Da die Stinkmorchel von der Deutschen Mykologischen Gesellschaft zum Pilz des Jahres 2020 ausgerufen wurde, wollte ich endlich selber ein Hexenei finden und sehen. Ich machte mich auf die Suche und fand heute tatsächlich eines! Im nahen Maiengrünwald Hägglingen CH 550m entdeckte ich ein richtiges Stinkmorchelzentrum! 8 Stinkmorcheln waren rund um einen Baum am Wachsen oder bereits am Zersetzen mit dem bekanntem aasigen Geruch. Zwischen 2 alten Stinkmorcheln wischte ich das bedeckende Laub etwas zur Seite und fand innert kurzer Zeit ein schönes Hexenei! Verschiedene Pilzstadien waren im Umfeld sichtbar und natürlich auch massenhaft sporenfressende Fliegen. Auf den Bildern kann man mindestens 6 verschiedene Fliegenarten entdecken, Nacktschnecken und 2 kleine Kurzflügler Käferarten waren ebenso am Fressen. Die folgenden Bilder habe ich innerhalb von 3 Tagen gemacht.

    Viel Vergnügen beim Betrachten den aasigen Gestank könnt ihr Euch selber vorstellen!


    Grüsse aus dem Stinkmorchelzentrum Hägglingen


    Adrian


    Hexenei: ≈ 6cm ø, oberhalb bedeckende gallertige gelbe Masse, unten weicher weisslichen Knollen

    junger spriessender Pilz

    5 Stunden später ist der gleiche Pilz ≈3cm gewachsen, die gallertige Sporenmasse ist dunkelbraungrün, noch kein übler Geruch, noch keine Insekten

    Bei den älteren Pilzen verflüssigt sich die Sporenmasse und wird etwas heller, übler Aasgeruch tritt auf, zunehmend finden sich Insekten ein zum Fressen!

    Ich habe folgende Fliegenarten bestimmt: Blaue Schmeissfliege, Goldfliege, Phaonia rufiventris, Dryomyza anilis, bei 3 weiteren Fliegen bin ich mir noch nicht sicher! Daneben sieht man kleine Kurzflüger Käfer und Nacktschnecken.

    Mit der Zeit ist die gesamte Sporenmasse abgefressen, die "Pilzköpfe" werden weiss, stinken weniger, die Insekten wechseln den Pilz!

    Guten Tag Pablo

    Ich war heute nochmals beim toten Baumstamm, es muss ein Nadelbaum gewesen sein, vielleicht eine Fichte! Habe weitere Fotos vom Baum und von den verschiedenen Feuerschwämmen (jung und alt) gemacht. Vielleicht kann man den Pilz nun näher eingrenzen.


    Besten Dank für Hinweise


    Adrian


    Guten Tag

    War heute Nachmittag bei schlechtem Wetter wieder im Maiengrünwald Hägglingen, dort kann man trotzdem die Formen- und Farbenpracht der spriessenden und zersetzenden Pilze bewundern. Wobei die "guten Speisepilze" sucht man nun dort vergeblich, die fallenden Blätter decken zur Zeit fast alles zu! Ich habe die folgenden Pilze hoffentlich richtig bestimmt, sonst wäre ich über Hinweise dankbar.

    Grüsse von Adrian

    1)

    Weisslicher Drüsling Exidia thuretiana

    pilzforum.eu/attachment/290276/pilzforum.eu/attachment/290275/pilzforum.eu/attachment/290274/

    2)

    Zitronengelbes Reisigbecherchen

    Bisporella citrina

    3) Violettrandige Tramete? Trichaptum biforme oder Gemeiner Violettporling Trichaptum abietinum ?

    4) Spalt-Blättlinge

    5)

    Geweihförmige Holzkeule, was mich jedoch stört ist, dass der Pilz nur weiss ist , üblicherweise ist die Basis grauschwarz

    6) nicht ganz sicher! Totholzpilz > Alte Flämmlinge? Alte ??

    Guten Abend

    Habe noch weitere unklare Pilze im Maiengrünwald Hägglingen CH 550m entdeckt, zum Glück habe ich auch noch einige erkannt, sonst wäre es fast frustrierend gewesen.

    Besten Dank für Hinweise


    Adrian


    +/- Erkannte Arten:

    1.Perlpilze

    2.Stinkmorchel

    3.Zwiebelfüssige Hallimasche mit Gesäten Tintlingen

    4.Herbstlorchel

    5.Fenchelporlinge

    Unklare Pilze:

    6.Braunfleckiger Milchling

    7.Gelber Knollenblätterpilz Weisse Form

    7.unklar

    8.Recht grosse leicht violette Lamellenpilze mit weissen Stielen, 2 älter Pilze

    8. 2 jünger Pilze

    9. Weiss genatterte Häublinge

    Besten Dank Pablo

    Die 3 vermeintlichen Tintlinge wuchsen alle alleine! Das hat mich etwas verwirrt! Tintlinge wachsen doch meist in Gruppen! Nr.4 könnte ein Lederbrauner Faserling Psathyrella conopilus sein!

    Bei Nr. 3 könnte man auch noch an Coprinellus saccharinus denken!

    Bei Nr. 5 kann ich am Wochenende nochmals nachschauen gehen, die Pilze wachsen auf einem grossen modernden Stamm.

    Vielleicht gibt es noch weitere Hinweise.


    besten Dank


    Adrian