Beiträge von Bernd Miggel

    Willkommen in Teil 25 der Forumsreihe „QGIS für Pilzfreunde“!


    Hier die Übersicht über alle Teile dieser Forumsreihe


    Heute möchte ich die Pflanzengesellschaften des Kartierungsgebietes erläutern.


    Ausgangspunkt ist Bild 1 mit den Pflanzengesellschaften, dem "Biotop" Misse und der Boden- sowie der Geologischen Karte. Wie man die letztgenannten Karten integriert, zeigt Teil 4 dieser Forumsreihe. Hier noch der Symbolschlüssel Geologie.






    Der Moorrandwald (vab und miss nach Bild 2)





    a) Vaccinio-Abietetum (vab) - Beerstrauch-Fichten-Tannenwald

    Bei diesem bodensauren Moorrandwald handelt es sich hier um eine teils mehr, teil weniger naturnahe Waldgesellschaft mit Weißtanne, Fichte und Waldkiefer. Es liegt überwiegend Kronenschluss vor. Sehr vereinzelt tritt auch die Moorbirke auf. Die Zwergstrauchschicht besteht im wesentlichen aus Blaubeere in sehr unterschiedlichen Deckungsgraden sowie in etlichen kleineren Flächen Rauschbeere und Preiselbeere. Moose, Farne, Bärlappe: Glänzendes Etagenmoos (Hylocomium splendens), Schönes Kranzmoos (Rhytidiadelphus loreus), Rotstängelmoos (Pleurozium schreberi), Sprossender Bärlapp (Lycopodium annotinum).


    Bild 3 zeigt vab im Winteraspekt, in naturnaher Ausprägung: Mehrstufigkeit, gute Bodenbedeckung mit Blaubeere und Moosen:




    Bild 4 zeigt vab im Winteraspekt, mit wenig Naturnähe, erinnert stark an Wirtschaftswald: Einstufigkeit, fast ohne Bodenbedeckung:




    b) "Biotop" Misse (miss)

    Dieses Areal ist sehr heterogen und besteht zu einem großen Teil aus ehemaligem Wirtschaftswald. Etwaige Pflanzengesellschaften dieses Areals werden hier nicht berücksichtigt.





    Der Moorwald - Vaccinio uliginosi-Pinetum sylvestris - Rauschbeeren-Waldkiefern-Moorwald

    in verschiedenen Ausprägungen (vpm, vps, vph, vpd, vpb und vpn nach Bild 5)




    c) Vaccinio uliginosi-Pinetum sylvestris - Ausprägung mit Moorkiefern Pinus mugo (vpm)

    Dieses bodensaure, im wesentlichen trockene Areal wurde vor rund vierzig Jahren als Vaccinio mugetum betuletosum (birkenreicher Pinus-mugo-Filz) eingestuft. Nach einem katastrophalen "Moorkiefern-Sterben" um das Jahr 2000 herum liegt aktuell ein relativ lückiger Bestand von Weißtanne, Fichte, Waldkiefer und Moorkiefer (Pinus mugo), jeweils etwa zu gleichen Anteilen, vor. Ein naturnahes Areal, das zusätzlich verstreut Moorbirken aufweist. In der Zwergstrauchschicht findet sich fast deckend die Blaubeere sowie zerstreut Preiselbeere. Moose, Farne, Bärlappe: Glänzendes Etagenmoos (Hylocomium splendens), Schlafmoos (Hypnum cupressiforme), Schönes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum), Schönes Kranzmoos (Rhytidiadelphus loreus), Sprossender Bärlapp (Lycopodium annotinum), an einzelnen Stellen Polster von Gemeinem Weißmoos (Leucobryum glaucum), je nach Feuchtigkeitsgrad unterschiedliche Torfmoosarten (Sphagnum sp.) :


    vpm im Winteraspekt:



    vpm im Winteraspekt, im Vordergrund eine relativ junge Moorkiefer:




    d) Vaccinio uliginosi-Pinetum sylvestris - Feuchter bis nasser Bereich des ehemaligen Torfstichs (vps)

    Feuchter bis nasser, saurer, wenig baumbestandener Bereich. Baumschicht: überwiegend Waldkiefern und Moorbirken; Strauchschicht: Faulbaum, Waldkiefern, Moorbirken; Zwergstrauchschicht: Blaubeere, Rauschbeere, Moosbeere (Oxycoccus palustris); Moose: Schönes Kranzmoos, Etagenmoos, eine noch zu bestimmende Dicranum-Art, das Wacholder-Weißmoos (Leucobryum juniperoideum) sowie diverse Sphagnum-Arten.


    Bild 8 zeigt mittig, von vorne nach hinten verlaufend, einen der ehemaligen Stiche (vps) im Winteraspekt. Rechts und links steigt das Gelände zum Heidestadium (vph) an:


    Bild 9 zeigt im unteren Drittel einen der Stiche (vps), rechts auf mittlerer Höhe Bulte mit Goldenem Frauenhaarmoos (Polytrichum commune) (fpc), im Hintergrund der Birken-dominierte Kiefern-Moorwald (vpb):


    vps im Winteraspekt:





    e) Vaccinio uliginosi-Pinetum sylvestris - Heidestadium (vph)

    Lockerer Waldkiefernmoorwald auf trockenem, saurem Boden, sehr licht, d.h. Halbschatten bis sonnig. d.h. es ist kaum Kronenschluß vorhanden. Außer Kiefern sind in einigen Arealen Moorbirken vorhanden, sowohl adulte als auch junge, sowohl gut wüchsig und gesund als auch morsch und abgestorben. Außer Waldkiefern wachsen dort vereinzelt adulte, an die 20 Meter hohe Spirken. Weiterhin vereinzelt junge Fichten und Weißtannen. Sträucher: vereinzelt Faulbaum (Frangula alnus), Zwergsträucher: etwa zu 90 Prozent Blaubeere, zu 5 Prozent Preiselbeere, Rest Heidekraut (Calluna vulgaris). Bisher notierte Moose: Schönes Frauenhaarmoos (Polytrichum formosum), Schlafmoos (Hypnum cupressiforme), Wacholder-Weißmoos (Leucobryum juniperoideum) . Ein naturtreues Gebiet:





    f) Vaccinio uliginosi-Pinetum sylvestris - Waldkieferndickung (vpd)

    Jungkiefern-Dickung auf feuchtem, saurem Boden. Alter dieser Waldkiefern etwa 30-35 Jahre.


    vpd im Winteraspekt:




    g) Vaccinio uliginosi-Pinetum sylvestris - Ausbildung mit dominierend Betula pubescens (vpb)

    Feuchter Bereich mit jungen Moorbirken, jungen Fichten, jungen und adulten Waldkiefern, einige Faulbaum-Büsche, viele Bulte und Flächen mit Scheidigem Wollgras (Eriophorum vaginatum), Teppiche der Blaubeere und der Rauschbeere, im Randbereich Blaubeere. Auch einige Pflanzen Dornfarn (Dryopteris sp.). Einige Sphagnum-Bulte, viele Flächen mit diversen Sphagnum-Arten.


    vpb im Winteraspekt:




    h) Vaccinio uliginosi-Pinetum sylvestris - Bachniederung (vpn)

    Dieses Quellgebiet des Vorderen Rotenbachs ist baumbestanden mit meist adulten Weißtannen, Fichten und Waldkiefern. Es steht zeitweise unter Wasser, wie in Bild 13 zu sehen.


    vpn im Winteraspekt:





    Die baumfreien Moorbereiche (eva, evm und sma nach Bild 13a)




    Von diesen offenen Moorbereichen sind im Verlaufe der letzten Jahrzehnte nur noch wenige Relikte vorhanden:


    i) Eriophorum vaginatum-Gesellschaft (eva) - Scheidenwollgras-Gesellschaft

    Es finden sich zwei jeweils zusammenhängende Bereiche, die ich als "Moor3" und "Moor4" bezeichnen möchte.


    Moor 3: Fast komplette Bedeckung mit Scheidigem Wollgras (Eriophorum vaginatum), kleinere Sphagnum-Bereiche und Bereiche mit Blaubeere, auch die Rauschbeere, die Moosbeere (Oxycoccus palustris) und der Faulbaum sind jeweils zu geringem Anteil vertreten. Am Rand Pfeifengras (Molinia caerulea).


    eva/Moor 3 im Winteraspekt:



    Moor 4: Gute bultmäßige Bedeckung mit Scheidigem Wollgras (Eriophorum vaginatum) und Moosbeere, zwischen den Bulten Sphagnum. Randbereich Waldkiefern, Moorbirken, mit großem Feld Rauschbeere, kleinere Bereiche Blaubeere, Preiselbeere), Heidekraut (Calluna vulgaris), Faulbaum, mittig eine Inseln mit kleiner Moorbirke, Waldkiefer, Rauschbeeren, Preiselbeeren. Keinerlei Pfeifengras.


    eva/Moor 4 im Winteraspekt:




    j) Eriophorum vaginatum-Gesellschaft (evm) - Scheidenwollgras-Gesellschaft mit Molinia caerulea

    Im Gegensatz zu eva besitzt diese Gesellschaft (Moor2) einen hohen Anteil an Pfeifengras (Molinia caerulea). Außerdem natürlich Scheidiges Wollgras, zentral inselartig ein Faulbaum und wenig Dornfarn. Bereiche mit rotem und grünem Sphagnum, Randbereich Blaubeere, Moorbirke, Waldkiefer, Fichte, Faulbaum.


    evm/Moor 2 im Winteraspekt:




    k) Sphagnetum magellanici (sma) - Bunte Torfmoosgesellschaft
    Ein sehr feuchter bis nasser, baumloser Bereich mit viel Sphagnum, vor allem Sphagnum magellanicum, mit Scheidigem Wollgras, Blaubeere, einige Pfeifengras-Horste, wenige Moosbeer-Pflänzchen (Oxycoccus palustris), vereinzelt Dornfarn (Dryopteris sp.). Sphagnum und Scheidiges Wollgras bilden teilweise Bulte, die Moosbeeren überziehen die Sphagnen. Randbereich mit jungen Moorbirken, jungen Fichten, Faulbaum und Blaubeeren.


    Bild 17 - Sphagnum-Rasen mit Sphagnum magellanicum:



    Bild 18 - Zwei typische Sphagnum-Arten des Sphagnetum magellanici:




    l) Fazies mit Polytrichum commune (fpc) - Geografische Lage: siehe Bild 13a

    Eine in den zeitweise überschwemmten Bereichen einiger Pflanzengesellschaften auftretende Bult-Landschaft aus Goldenem Frauenhaarmoos (Polytrichum commune).


    fpc im Winteraspekt:




    Notiz: Aus meiner Sicht ist es vertretbar, sämtliche baumfreien Bereiche (eva, evm, sma) als unterschiedliche Ausbildungen des Sphagnetum magellanici (sma) aufzufassen.



    Das wär’s für heute.


    Über Fragen und Anregungen würde ich mich riesig freuen!:kaffee:


    Viel Erfolg!

    Bernd



    Literatur:

    Dierßen, B. & K. Dierßen (1984): Vegetation und Flora der Schwarzwaldmoore.‑ Beih. Veröff. Naturschutz Landschaftspflege Bad.‑Württ., 39: 1‑512

    Dierßen, K. (1990): Einführung in die Pflanzensoziologie (Vegetationskunde)

    Grossmann, A. (1985): Die Höheren Pflanzen und Moose des Bannwaldes Waldmoor-Torfstich, ihre Vergesellschaftung und ihre Standorte. In: Der Bannwald "Waldmoor‑Torfstich".‑ Mitt. forstl. Versuchs‑ und Forschungsanstalt Bad.‑Württ., "Reihe Waldschutzgebiete", 3: 29-51

    HAAS, H. & G. KOST (1985): Basidiomycetenflora des Bannwaldes "Waldmoor-Torfstich". In: Der Bannwald "Waldmoor‑Torfstich".‑ Mitt. forstl. Versuchs‑ und Forschungsanstalt Bad.‑Württ., Reihe Waldschutzgebiete, 3: 105-123

    Oberdorfer, E. (1992): Süddeutsche Pflanzengesellschaften - Teil I: Fels- und Mauergesellschaften, alpine Fluren, Wasser-, Verlandungs- und Moorgesellschaften.

    Oberdorfer, E. (1992): Süddeutsche Pflanzengesellschaften - Teil IV: Wälder und Gebüsche



    Glossar, Abürzungen:

    Biotop - Charakteristischer Lebensraum in der Natur mit Tieren, Pflanzen und Pilzen

    Bulte - Über dem Wasserspiegel zeitweise überschwemmter Moorbereiche (Hoch- und Übergangsmoore) herausragende Erhebungen. Sie sind mit Moosen
    (Polytrichum, Sphagnum), Wollgräsern (Eriophorum).und/oder Moosbeeren (Oxycoccus) bewachsen.

    BW – Baden-Württemberg

    Georeferenzierung – Objekt (Karte, Foto...) mit geografischen Koordinaten versehen

    DGM – Digitales Gekändemodell, Gebäude und Bewuchs sind eliminiert

    DGMx - Digitales Geländemodell mit x Metern Gitterweite

    DOM – Digitales Oberflächenmodell

    ETRS89 / UTM (Universal transverse Mercator) - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, d.h. geeignet zum Messen von Strecken und Flächen

    Fazies - Aspektwechsel innerhalb gleichartiger Bestände (Dierßen 1990)

    Gauss-Krüger - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, allerdings inzwischen vielfach durch ETRS89 / UTM ersetzt worden

    Georeferenzierung (Geocodierung, Verortung, Geotagging) - Einen Datensatz, z.B. ein Foto oder eine Karte, mit Koordinaten versehen

    GIS – Geoinformationssystem

    Google Maps - Online-Kartendienst von Google LLC

    GPX (GPS eXchange Format) – für Datenaustausch mit GPS-Empfängern

    KBS - Koordinatenbezugssystem

    KML (Keyhole Markup Language) - Austauschformat für Geodaten, vorgesehen für Google Earth (aber auch für GPS-Empfänger nutzbar)

    KMZ - dasselbe wie KML, lediglich in komprimierter Form

    Lidar (Light Detection And Ranging) – Laser-Scan der Geländeoberfläche

    LiMT – Linke Maustaste

    Open Data – Für jedermann frei nutzbar zur Verfügung gestellte Daten

    OSM – OpenStreetMap

    QGIS – Kostenfreies, sehr mächtiges GIS

    Pflanzengesellschaft - Spezifische Gruppe von Pflanzen mit gleichen ökolog. Ansprüchen und mit Wechselbeziehungen zueinander

    ReMT – Rechte Maustaste

    Rasterlayer - Layer, bestehend aus bildhaften, pixelcodierten Geodaten

    Schummerung – Pseudo-3D-Darstellung durch Schattenwurf

    Shape, Shapefile - Datei zum Darstellen von Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    Spirke - Aufrecht wachende Form der Berg- oder Moorkiefer Pinus mugo

    Tiles – Karten in Form von sogen. „Kacheln“

    URL – ein Internet-Link oder die Adresse einer Website

    Vektorlayer - Layer, bestehend aus vektorcodierten Geodaten, d.h. aus Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    WGS 84 EPSG:4326 – globales KBS, bei GPS-Empfängern verbreitet, nicht zum Messen geeignet

    WGS 84/ Pseudo-Mercator EPSG:3857 – globales KBS für WMS-Einbindungen, nicht zum Messen geeignet

    WMS (Web Map Service) – Internet-Schnittstelle für Landkarten

    Hallo Günter,


    jetzt musste ich mich erst noch mal gründlich in QGIS 2.18 und die damalige Aufgabenstellung einarbeiten.

    Zu deinen Fragen bzw. Korrekturen, für die ich mich bedanken möchte!:

    a) Beim Plugin Objekt hinzufügen wird die Koordinate der Clickposition übernommen, die Felder in den Tabellen sind nur zum Vergleichen.

    b) Die Excel-Tabelle werde ich noch korrigieren, Dezimalpunkt ist korrekt.

    c) Bisher galt für mich in QGIS folgende Zuordnung: y entspricht dem Breitengrad/latitude, x dem Längengrad/longitude. So war das auch in Teil 11 und in Teil 13 der Fall.

    d) Eine direkte Übernahme der Koordinatenangaben aus baeume.xlsx bekomme ich mit dem Plugin Numerical Digitize problemlos hin. Mir scheint nur x mit y vertauscht zu sein(?)


    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Günter,


    das funktioniert mit QGIS 2.18 einwandfrei.

    Diese Bilderfolge habe ich heute früh damit generiert:


    Projekt-KBS: ETRS89/UTM32N EPSG:25832

    Layer > Layer erstellen > Shapedatei-Layer erstellen:




    Punktlayer selektieren. Erstes Feld eingeben, zur Feldliste hinzufügen:




    ... Sobald sämtliche Felder eingegeben sind, mit OK abschließen:




    Zum Ordner für die Shapedatei manövrieren, als Dateinamen "baeume.shp" eintragen, speichern:




    Ergebnis: Shapedatei-Layer generiert und ins Projekt übernommen:




    Jetzt das erste Objekt (Baum = Hainbuche) eingeben. Dazu den Layer selektieren bzw. selektiert lassen (1.), Editiermodus aktivieren (2.) und Button "Objekt hinzufügen" clicken:




    Auf die Position von baum_1 clicken:




    ... und im sich öffnenden Menü "baeume - Objektattribute" (Bild 31) alles aus der Excel-Tabelle "baeume.xlsx" (Bild 30) manuell übernehmen. Bei den Koordinaten habe ich es per Copy & Paste gemacht:




    Nun noch mit OK abschließen:




    Zur Kontrolle Rechtsclick auf den Layer und im Kontextmenü "Attributtabelle öffnen" selektieren:




    Ergebnis: Attributtabelle des Shapefile-Layers "baeume" mitbisher nur einem Eintrag:




    Zum Spaß kann im Fenster "Koordinatenaufnahme" mal eine Aufnahme gestartet werden:




    Nun ein Linksclick auf die Position von Baum 1 (1.) und es ergibt sich das Koordinatenpaar dieser Position (2.):





    Das Erstellen derartiger Shapedatei-Layer wird auch hier von Marshal Mappers ausführlich beschrieben.


    Herzliche Grüße


    Bernd

    Lieber Günter,


    die Beiträge sprudeln, sobald sich für mich etwas Neues ergibt.


    Interessant ist, dass man in vielen Bereichen zunehmend GIS eingesetzt, so z.B. bei den Archäologen, bei den Verantwortlichen für Baum-Kataster der Städte, sogar bei den Imkern. Mein eigentliches, fast unerreichbares Ziel mit GIS ist ein Kataster der Mykorrhizen des Kartierungsgebietes.

    Wenn du Ideen dazu hast, nur heraus damit!


    Dir - und allen anderen Lesern der Serie - ein gutes Neues Jahr!


    Bernd

    Willkommen in Teil 26 der Forumsreihe „QGIS für Pilzfreunde“!


    Hier die Übersicht über alle Teile dieser Forumsreihe


    Heute soll es darum gehen, die Pflanzengesellschaften des Kartierungsgebietes mit Fotos zu versehen.


    Vorarbeit

    a) Dazu wurden typische Vor-Ort-Fotos der Pflanzengesellschaften im jpg-Format angefertigt. Sie beinhalten in ihren Metadaten die geometrischen Koordinaten, was für unser Vorgehen erforderlich ist.

    b) Für jede der Pflanzengesellschaften wurde im Projektbereich unter ...\Fotos\WT\PflGes\ ein eigener Ordner erstellt und in diesem Ordner die zugehörigen Fotos abgelegt.

    c) Für jede der Pflanzengesellschaften wurde im Projektbereich unter ...\Shape-Exporte\WT\PflGes_Fotos\ ein eigener Ordner für die zu generierenden Shapes erstellt.


    Wir wollen nun wie folgt vorgehen:


    A) Mit Hilfe des Plugins ImportPhotos werden die Fotos einer bestimmten Pflanzengesellschaft in Shapefiles gewandelt.

    B) Das eVis Ereignis-ID-Werkzeug wird konfiguriert, und mit dem gleichen Werkzeug werden die Fotos angezeigt.


    A) Es soll beispielhaft die Pflanzengesellschaft vpd = Vaccinio uliginosi-Pinetum sylvestris in der Ausprägung Dickung (Waldkiefern-Dickung) herangezogen werden:

    Bild 1 zeigt im Browser-Fenster den vpd-Ordner mit drei Fotos: vpd_01.jpg ... vpd_03.jpg. Im Layer-Fenster selektieren wir den Layer Vaccinio_uliginosi_Pinetus_sylvestris_Dickung und machen ihn sichtbar (Haken).

    Als Nächstes starten wir den Plugin Import Photos über die Menüfolge Erweiterungen > ImportPhotos > Import Photos:



    Im nun erscheinenden ImportPhotos-Menü haben wir nun den Quellordner mit den jpg-Fotos sowie den Ordner und Dateiname für das zu generierende Shapefile anzugeben. Wie mas das macht, zeigt die Folge Bild 2 bis Bild 5:










    Anschließend zeigt das ImportPhotos-Menü diese Informationen, und wird bestätigen dies mit OK:




    Nun kommt als abschließende Info, dass drei Fotos fehlerfrei importiert wurden. Dies bestätigen wir mit OK:




    Als Ergebnis sieht man im Layer-Fenster und im Browser-Fenster eine Gruppe vpd mit einem einzelnen Layer vpd:




    Wir selektieren im Layer-Fenster den vpd-Layer, öffnen mit einem Rechtsclick darauf das Kontext-Menü und selektieren hieraus Auf den Layer zoomen:




    Die drei Foto-Icons werden dadurch im Bildfenster sichtbar. Die olivgrüne Fläche stellt den Bereich vpd dar.

    Man kann schlussfolgern, dass der Fotograf vom Rand her in den Bereich hinein fotografiert hat:





    B) Das eVis Ereignis-ID-Werkzeug wird konfiguriert.

    Dazu bleibt im Layer-Fenster der vpd-Layer selektiert. Dann aktivieren wir über Datenbank > eVis das eVis-Ereignis-ID-Werkzeug:




    Der Cursor nimmt nun die Form eines Pfeiles an. Navigieren wir hiermit zu dem untersten der Foto-Icons und clicken darauf, so öffnet sich der Ereignis-Browser mit der Karte Anzeigen und dem entsprechenden Foto (Bilder 12 und 13):






    Wir wechseln im Ereignis-Browser zur Karte Optionen, stellen die Parameter wie folgt ein und schließen mit Speichern ab:




    Wenn wir zukünftig mit dem eVis Ereignis-ID-Werkzeug auf eines der Foto-Icons clicken, erscheint statt des Icons ein roter Stern und es öffnet sich der Ereignis-Browser mit dem zugehörigen Foto:





    Nun ziehen wir noch die vpd-Gruppe unter die Gruppe Vaccinio_uliginosi_Pinetum_sylvestris_Dickung, wo sie ja auch hingehört:



    Dann noch das Projekt abspeichern als QGIS für Pilzfreunde 26.qgs.



    Das wär’s für heute.


    Über Fragen und Anregungen würde ich mich riesig freuen!:kaffee:


    Viel Erfolg!

    Bernd



    Literatur:

    Dierßen, B. & K. Dierßen (1984): Vegetation und Flora der Schwarzwaldmoore.‑ Beih. Veröff. Naturschutz Landschaftspflege Bad.‑Württ., 39: 1‑512Dierßen, K. (1990): Einführung in die Pflanzensoziologie (Vegetationskunde)

    Grossmann, A. (1985): Die Höheren Pflanzen und Moose des Bannwaldes Waldmoor-Torfstich, ihre Vergesellschaftung und ihre Standorte. In: Der Bannwald "Waldmoor‑Torfstich".‑ Mitt. forstl. Versuchs‑ und Forschungsanstalt Bad.‑Württ., "Reihe Waldschutzgebiete", 3: 29-51

    HAAS, H. & G. KOST (1985): Basidiomycetenflora des Bannwaldes "Waldmoor-Torfstich". In: Der Bannwald "Waldmoor‑Torfstich".‑ Mitt. forstl. Versuchs‑ und Forschungsanstalt Bad.‑Württ., Reihe Waldschutzgebiete, 3: 105-123

    Oberdorfer, E. (1992): Süddeutsche Pflanzengesellschaften - Teil I: Fels- und Mauergesellschaften, alpine Fluren, Wasser-, Verlandungs- und Moorgesellschaften.

    Oberdorfer, E. (1992): Süddeutsche Pflanzengesellschaften - Teil IV: Wälder und Gebüsche



    Glossar, Abürzungen:

    Biotop - Charakteristischer Lebensraum in der Natur mit Tieren, Pflanzen und Pilzen

    Bulte - Über dem Wasserspiegel zeitweise überschwemmter Moorbereiche (Hoch- und Übergangsmoore) herausragende Erhebungen. Sie sind mit Moosen

    (Polytrichum, Sphagnum), Wollgräsern (Eriophorum).und/oder Moosbeeren (Oxycoccus) bewachsen.BW – Baden-Württemberg

    Georeferenzierung – Objekt (Karte, Foto...) mit geografischen Koordinaten versehen

    DGM – Digitales Gekändemodell, Gebäude und Bewuchs sind eliminiert

    DGMx - Digitales Geländemodell mit x Metern Gitterweite

    DOM – Digitales Oberflächenmodell

    ETRS89 / UTM (Universal transverse Mercator) - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, d.h. geeignet zum Messen von Strecken und Flächen

    Fazies - Aspektwechsel innerhalb gleichartiger Bestände (Dierßen 1990)

    Gauss-Krüger - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, allerdings inzwischen vielfach durch ETRS89 / UTM ersetzt worden

    Georeferenzierung (Geocodierung, Verortung, Geotagging) - Einen Datensatz, z.B. ein Foto oder eine Karte, mit Koordinaten versehen

    GIS – Geoinformationssystem

    Google Maps - Online-Kartendienst von Google LLC

    GPX (GPS eXchange Format) – für Datenaustausch mit GPS-Empfängern

    KBS - Koordinatenbezugssystem

    KML (Keyhole Markup Language) - Austauschformat für Geodaten, vorgesehen für Google Earth (aber auch für GPS-Empfänger nutzbar)

    KMZ - dasselbe wie KML, lediglich in komprimierter Form

    Lidar (Light Detection And Ranging) – Laser-Scan der Geländeoberfläche

    LiMT – Linke Maustaste

    Open Data – Für jedermann frei nutzbar zur Verfügung gestellte Daten

    OSM – OpenStreetMap

    QGIS – Kostenfreies, sehr mächtiges GIS

    Pflanzengesellschaft - Spezifische Gruppe von Pflanzen mit gleichen ökolog. Ansprüchen und mit Wechselbeziehungen zueinander

    ReMT – Rechte Maustaste

    Rasterlayer - Layer, bestehend aus bildhaften, pixelcodierten Geodaten

    Schummerung – Pseudo-3D-Darstellung durch Schattenwurf

    Shape, Shapefile - Datei zum Darstellen von Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    Tiles – Karten in Form von sogen. „Kacheln“

    URL – ein Internet-Link oder die Adresse einer Website

    Vektorlayer - Layer, bestehend aus vektorcodierten Geodaten, d.h. aus Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    WGS 84 EPSG:4326 – globales KBS, bei GPS-Empfängern verbreitet, nicht zum Messen geeignet

    WGS 84/ Pseudo-Mercator EPSG:3857 – globales KBS für WMS-Einbindungen, nicht zum Messen geeignet

    WMS (Web Map Service) – Internet-Schnittstelle für Landkarten

    Hallo zusammen,


    in diesem Beitrag habe ich ein kleines Problem:

    Ganz unten steht der Text "Bilder" und darunter ein großes, schwarzes Feld mit einem Bild mittendrin. All dies gehört gar nicht in den Beitrag hinein, und ich habe keine Ahnung, wie es hineingekommen ist!

    Kann mir ein Kenner aus der Patsche helfen?


    Danke - Bernd

    Ergänzung


    Es soll der Linien-Layer Vaccinio_uliginosi_Pinetum_sylvestris_Dickung zu einer geschlossenen Kontur editiert und dann daraus ein farblich auszufüllendes Flächenlayer generiert werden. Wie man ein Linien-Layer editiert, kann in Teil 15 angeschaut werden. Es lohnt sich sicher, diesen Teil noch einmal durchzuarbeiten!


    In unserem Fall öffnen wir QGIS für Pilzfreunde 24.qgs. Es handelt sich bei den zu bearbeitenden Layer um die dicke, rote Linie, die wie ein"U" aussieht. Dieser Linien-Layer rührt von einem gpx-Import her, stellt also einen gpx-Layer dar. Editierbar sind allerdings nur Shapfefile-Layer, so dass erst einmal ein solcher Layer erzeugt werden muss:

    Wir klappen im Layer-Fenster die Gruppe Vaccinio_uliginosi_Pinetum_sylvestris_Dickung auf, und mit einem Rechtsclick auf den Linien-Layer wählen wir im Kontext-Menü: Exportieren > Objekt speichern als...:



    Im erscheinenden Menü wählen wir als Format ESRI Shapedatei (1.) und clicken bei Dateiname den Browser-Button (2.).

    Im erscheinenden Menü selektieren wir einen passenden Ordner, geben einen passenden Dateinamen an (3.) und speichern ab (4.):




    Nun noch abspeichern mit OK:




    Wie man im nächsten Bild im Layer-Fenster erkennen kann, ist unser Shapefile-Layer generiert worden (Pfeil). Im Bildfenster sieht man noch nichts, da die zugehörige Linie noch zu dünn ist:




    Wir verbergen nun den gpx-Layer, indem wir den Pfeil im Layerfenster entfernen.

    Dann öffnen wir durch Doppelclick auf den Shapefile-Layer dessen Layereigenschaften und ändern Liniendicke und -Farbe entsprechend dem folgenden Bild:




    Um die Linie umzuzeichnen, lassen wir im Layerfenster den Shapefile-Layer selektiert, schalten in den Bearbeitungs-Modus um (1.) und wählen das Knotenwerkzeug (2.):




    Wie in Teil 15 dieser Reihe beschrieben, editieren wir die Kontur, so dass eine geschlossene Linie entsteht (1.). Die Änderung speichern wir mit Layoutänderungen speichern ab (2.) und beenden den Bearbeitungs-Mode (3.):




    Aus dieser geschlossenen Linie kann nur eine Fläche (Polygon) erzeugt werden. Dies wickeln wir über die Menü-Folge Vektor > Geometrie-Werkzeuge > Linien zu Polygonen ab:





    Hier das Ergebnis: Im Layerfenster ist der Flächen/Polygon-Layer als Polygone aufgeführt, und im Bildfenster springt die zugehörige Fläche in auffälligem Rot ins Auge:



    Wir lassen den Layer selektiert, ändern über die Layer-Eigenschaften die Farbe zu Gelb und setzen die Deckkraft auf 50 %.

    Mit dem durchscheinenden Blau des darunterliegenden Layers ergibt sich eine grüne Färbung:




    Das wär's!


    Viele Grüße - Bernd

    Willkommen in Teil 24 der Forumsreihe „QGIS für Pilzfreunde“!


    Hier die Übersicht über alle Teile dieser Forumsreihe


    Heute soll es darum gehen, die Pflanzengesellschaften des Kartierungsgebietes in unser Projekt zu integrieren.

    Dazu habe ich deren Begrenzungslinien in der BaseCamp-Software erstellt und im Projektordner \_QGIS für Pilzfreunde\gpx-Importe\WT\PflGes\ als gpx-Dateien abgespeichert. Diese gpx-Dateien stelle ich hier zum Nachvollziehen in komprimierter Form zur Verfügung: PflGes.zip


    Als Vorbereitung gehen wir nun folgendermaßen vor:


    1) gpx-Dateien

    Die zip-Datei wird in einen geeigneten Ordner entpackt (Browser-Fenster in Bild 1).


    2) Layer-Gruppen

    Dann Rechtsclick im freien Bereich des Layer-Fensters, im Kontext-Menü Gruppe hinzufügen selektieren und als Text Gebiete_und_Wege eingeben:





    Nun die Gruppe Biotope in der gleichen Weise generieren.

    Anschließend die einzelnen Layer per Drag & Drop in die passenden Gruppen ziehen:




    Als letzten Vorbereitungs-Schritt noch die Gruppen zuklappen und den Haken (Sichtbarkeit) bei Biotope löschen:




    3) Die Pflanzengesellschaften

    Dabei gehen wir entsprechend Teil 23, ab "b) Import der gpx-Dateien", vor.

    Allerdings hier achtgeben:

    Das Layer Polytrichum_commune_Fazies ist ein Punktlayer, d.h. es muss im Dialog waypoints selektiert werden!

    Bei den restlichen Layern handelt es sich um Linienlayer, hier ist in den Dialogen jeweils tracks zu selektieren:








    Das Ergebnis sehen wir hier:




    Nun geht es noch darum, die Linien dicker und mit ansprechenden Farben auszuführen.

    Dies führen wir entsprechend Teil 23, Abschnitt "d) Bearbeiten der "Linien" aus,mit etwa folgendem Ergebnis:





    Nun erzeugen wir eine neue Gruppe Pflanzengesellschaften, ziehen sämtliche Layer hinein und achten darauf dass der Layer Polytrichum_commune_Fazies den obersten Layer bildet:





    Nun wäre es sicher von Vorteil, wenn wir alle Flächen farbig ausfüllen würden. Ausgenommen bleiben die Layer Polytrichum_commund_Fazies und

    Vaccinio_uliginosi_Pinetum_sylvestris_Dickung.

    Man kann sich hier an Teil 23, Abschnitt "e) Umformen die "Biotope" zu eingefärbten Flächen" bzw. an der anschließenden Bilderfolge orientieren:







    Abschließend speichern wir das Projekt als QGIS für Pilzfreunde 24.qgs im Projektordner ab.


    Das wär’s für heute.


    Über Fragen und Anregungen würde ich mich riesig freuen!:kaffee:


    Viel Erfolg!

    Bernd



    Literatur:

    Dierßen, K. (1990): Einführung in die Pflanzensoziologie (Vegetationskunde)

    Grossmann, A. (1985): Die Höheren Pflanzen und Moose des Bannwaldes Waldmoor-Torfstich, ihre Vergesellschaftung und ihre Standorte. In: Der Bannwald "Waldmoor‑Torfstich".‑ Mitt. forstl. Versuchs‑ und Forschungsanstalt Bad.‑Württ., "Reihe Waldschutzgebiete", 3: 29-51

    HAAS, H. & G. KOST (1985): Basidiomycetenflora des Bannwaldes "Waldmoor-Torfstich". In: Der Bannwald "Waldmoor‑Torfstich".‑ Mitt. forstl. Versuchs‑ und Forschungsanstalt Bad.‑Württ., Reihe Waldschutzgebiete, 3: 105-123

    Oberdorfer, E. (1992): Süddeutsche Pflanzengesellschaften - Teil I: Fels- und Mauergesellschaften, alpine Fluren, Wasser-, Verlandungs- und Moorgesellschaften.

    Oberdorfer, E. (1992): Süddeutsche Pflanzengesellschaften - Teil IV: Wälder und Gebüsche



    Glossar, Abürzungen:

    Biotop - Charakteristischer Lebensraum in der Natur mit Tieren, Pflanzen und Pilzen

    BW – Baden-Württemberg

    Georeferenzierung – Objekt (Karte, Foto...) mit geografischen Koordinaten versehen

    DGM – Digitales Gekändemodell, Gebäude und Bewuchs sind eliminiert

    DGMx - Digitales Geländemodell mit x Metern Gitterweite

    DOM – Digitales Oberflächenmodell

    ETRS89 / UTM (Universal transverse Mercator) - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, d.h. geeignet zum Messen von Strecken und Flächen

    Fazies - Aspektwechsel innerhalb gleichartiger Bestände (Dierßen 1990)

    Gauss-Krüger - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, allerdings inzwischen vielfach durch ETRS89 / UTM ersetzt worden

    Georeferenzierung (Geocodierung, Verortung, Geotagging) - Einen Datensatz, z.B. ein Foto oder eine Karte, mit Koordinaten versehen

    GIS – Geoinformationssystem

    Google Maps - Online-Kartendienst von Google LLC

    GPX (GPS eXchange Format) – für Datenaustausch mit GPS-Empfängern

    KBS - Koordinatenbezugssystem

    KML (Keyhole Markup Language) - Austauschformat für Geodaten, vorgesehen für Google Earth (aber auch für GPS-Empfänger nutzbar)

    KMZ - dasselbe wie KML, lediglich in komprimierter Form

    Lidar (Light Detection And Ranging) – Laser-Scan der Geländeoberfläche

    LiMT – Linke Maustaste

    Open Data – Für jedermann frei nutzbar zur Verfügung gestellte Daten

    OSM – OpenStreetMap

    QGIS – Kostenfreies, sehr mächtiges GIS

    Pflanzengesellschaft - Spezifische Gruppe von Pflanzen mit gleichen ökolog. Ansprüchen und mit Wechselbeziehungen zueinander

    ReMT – Rechte Maustaste

    Rasterlayer - Layer, bestehend aus bildhaften, pixelcodierten Geodaten

    Schummerung – Pseudo-3D-Darstellung durch Schattenwurf

    Shape, Shapefile - Datei zum Darstellen von Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    Tiles – Karten in Form von sogen. „Kacheln“

    URL – ein Internet-Link oder die Adresse einer Website

    Vektorlayer - Layer, bestehend aus vektorcodierten Geodaten, d.h. aus Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    WGS 84 EPSG:4326 – globales KBS, bei GPS-Empfängern verbreitet, nicht zum Messen geeignet

    WGS 84/ Pseudo-Mercator EPSG:3857 – globales KBS für WMS-Einbindungen, nicht zum Messen geeignet

    WMS (Web Map Service) – Internet-Schnittstelle für Landkarten

    Hallo zusammen,


    aufgrund des Digitalen Geländemodells DGM1 (Lidar-Laserscan) und anschließender Begehung des Geländes habe ich festgestellt, dass die Abgrenzung der beiden Biotope "Heidwald" und "Moorwald" zueinander in einem bestimmten Bereich falsch ist.

    Aus diesem Grund habe ich für beide Biotope neue Shapedateien (Heidewald_1.* und Moorwald_1.*) erstellt und gemeinsam komprimiert. Hier die zip-Datei zum Herunterladen: Heidew_1, Moorw_1.zip


    Um die Shapedateien in QGIS zu integrieren, gehen wir folgendermaßen vor:

    a) zip-Datei herunterladen und in geeignetem Projektordner dekomprimieren (bei mir in \Shape-Exporte\WT\).

    b) QGIS starten, QGIS für Pilzfreunde 23.qgs öffnen

    c) Im Browser-Fewnster die Shapefiles sichtbar machen und per Drag & Drop ins Layer-Fenster ziehen

    d) Im Layer-Fenster die dadurch entstandenen beiden Layer an die korrekte Position ziehen

    e) Die beiden alten Layer unsichtbar schalten (Haken entfernen) oder löschen:




    Viel Erfolg!


    Bernd

    Willkommen in Teil 23 der Forumsreihe „QGIS für Pilzfreunde“!


    Hier die Übersicht über alle Teile dieser Forumsreihe


    In Teil 22 wurde QGIS 3.10 auf dem PC eingerichtet mit ETRS 89 / UTM 32N (Baden-Württemberg) als Koordinatenbezugssystem und OSM als Hintergrundkarte.


    ! Heute wird es bunt ! :)


    In diesem Teil soll nun das Kartierungsgebiet inklusive sämtlicher "Biotope" gemäß LUBW (Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg) dargestellt werden.

    Beim Kartierungsgebiet handelt es sich um ein Übergangsmoor, das im 19. und 20. Jahrhundert ab und zu als Torfstich genutzt wurde.

    1937 wurden ca. 11 ha als NSG und 1970 als Bannwald ("Alter Bannwald") ausgewiesen.

    Eine Erweiterung des NSGs auf ca. 63 ha erfolgte 1983.

    Der Bannwald wurde 1998 auf ca. 66 ha erweitert, nahezu deckungsgleich mit dem NSG von 1983.

    Sowohl NSG als auch Bannwald sind allgemein unter dem Namen Waldmoor-Torfstich bekannt.


    Das folgende Bild zeigt unser Ziel für heute. Das große, dunkelgrüne Polygon stellt den Umriss des gesamten NSGs dar. Bei den schwarzen Linien handelt es sich um den Rundweg durch das NSG sowie um ein Sträßchen.

    Ein dünnes, grünes Polygon im zentralen Teil zeigt den Umriss des "Alten Bannwaldes".

    Die einzelnen "Biotope" sind als farbige Flächen ausgeführt:




    Fangen wir also an:


    a) Gewinnen und Abspeichern der Rohdaten


    Als Rohdaten dienen zwölf gpx-Dateien, die ich hier in komprimierter Form zur Verfügung stelle: Waldmoor-Torfstich.zip.

    Wir gehen nun folgendermaßen vor:

    Zuerst erzeugen wir im Bereich des Projektes einen Ordner "gpx-Importe".

    Dann dekomprimieren wir die .zip-Datei und speichern die gewonnenen gpx-Dateien in obigem Ordner ab.



    b) Import der gpx-Dateien


    Wir starten QGIS und navigieren im Browser-Fenster zu unseren gpx-Dateien.

    Wir selektieren sämtliche gpx-Dateien gemeinsam und ziehen die gesamte Packung ins Layer-Fenster:





    Daraufhin öffnet sich ein kleines Menü, in dem wir die Zeile mit "tracks" clicken und mit OK den gpx-Track übernehmen

    (Die GPX-Daten wurden ursprünglich in BaseCamp als Tracks generiert):






    Dieses "Spielchen" nach Bild 2 wiederholt sich nun noch elf mal, bis sämtliche zwölf Tracks übernommen worden sind.

    Danach haben wir folgendes Ergebnis, wobei im Bild-Fenster alle übernommenen Tracks als feine Linien sichtbar sind:






    c) Anpassen der Layer


    Zur Übersichtlichkeit klappen wir im Layer-Fenster die einzelnen Layer-Bereiche zu und sortieren per Drag & Drop nach Bild 4. Hier sind oben vier Layer angeordnet, die Linien darstellen werden, darunter die restlichen Layer, die zu farbigen Flächen werden sollen:






    d) Bearbeiten der "Linien"


    Der Layer "Strasse" soll eine dicke, schwarze Linie ergeben.

    Dazu wird dieser Layerbereich heruntergeklappt, und mit Doppelclick auf "- - Straße tracks" öffnen wir die Layereigenschaften. Hier stellen wir Farbe und Breite nach Bild 5 ein, übernehmen mit Anwenden und schließen mit OK ab:




    Das nächste Bild zeigt das Ergebnis:





    Entsprechend verfahren wir mit "Rundweg", "NSG" und "Bannwald_alt", und zwar ungefähr in den Farben und Liniendicken, wie sie im folgenden Bild zu sehen sind:






    e) Umformen der "Biotope" zu eingefärbten Flächen


    Um gpx-Layer in Flächen unzuwandeln, muss man aus ihnen Shapefile-Layer generieren. Wie man das in einfacher Art und Weise hinbekommt, zeige ich am Beispiel "Heidewald":

    Wir selektieren "- - Heidewald tracks" und öffnen das Menü: Vektor > Geometrie-Werkzeuge > Linien zu Polygonen (Bild 8).




    Im erscheinenden "Linien zu Polygonen"-Menü clicken wir den Browse-Button und wählen im Kontext-Menü "In Datei speichern" (Bild 8a)





    Im nächsten Menü manövrieren wir zum Ziel-Ordner "Shape-Exporte" für das abzuspeichernde Shapefile und speichern als Heidwald.shp ab (Bild 8b). Vorher natürlich den Ordner erstellen!




    Zurück im "Linien zu Polygonen"-Menü jetzt noch mit "Starte" den Vorgang der Shapefile-Generierung starten und mit "Schließe" abschließen:





    Als Ergebnis ist im Layer-Fenster im Heidwald-Bereich ein Layer "Polygone" entstanden, der im Bildfenster als dunkel olivgrüne Fläche zu sehen ist (Bild 10). Auf die Füllfarbe hat man in dieser Situation keinen Einfluss:




    Entsprechend verfahren wir mit den restlichen sieben "Biotopen" (im Layerfenster unterhalb "Heidwald").

    Und so entsteht schließlich folgendes Bild:





    Nun kann man abschließend die Farben der einzelnen Flächen nach eigener Anschauung optimieren, indem man eine andere Farbe wählt und ggf. die Deckkraft reduziert.

    Dazu muss man im Layer-Fenster nur auf den entsprechenden "Polygone"-Layer doppelclicken und dann in den Layereigenschaften die Anpassungen vornehmen (hier im Beispiel "Moorkern1" - Weiß mit 100 % Deckkraft):





    Hier das Endergebnis, nachdem auch für die restlichen "Biotope" Shapefiles generiert und die Flächen farbig ausgefüllt wurden:





    Abschließend speichern wir das Projekt als QGIS für Pilzfreunde 23.qgs im Projektordner ab.



    Das war’s für heute. Ich hoffe, es war nicht zu stressig ;)


    Über Fragen und Anregungen würde ich mich freuen!


    Viel Erfolg!

    Bernd



    Glossar, Abürzungen:

    Biotop - Charakteristischer Lebensraum in der Natur mit Tieren, Pflanzen und Pilzen

    BW – Baden-Württemberg

    Georeferenzierung – Objekt (Karte, Foto...) mit geografischen Koordinaten versehen

    DGM – Digitales Gekändemodell, Gebäude und Bewuchs sind eliminiert

    DGMx - Digitales Geländemodell mit x Metern Gitterweite

    DOM – Digitales Oberflächenmodell

    ETRS89 / UTM (Universal transverse Mercator) - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, d.h. geeignet zum Messen von Strecken und Flächen

    Gauss-Krüger - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, allerdings inzwischen vielfach durch ETRS89 / UTM ersetzt worden

    Georeferenzierung (Geocodierung, Verortung, Geotagging) - Einen Datensatz, z.B. ein Foto oder eine Karte, mit Koordinaten versehen

    GIS – Geoinformationssystem

    Google Maps - Online-Kartendienst von Google LLC

    GPX (GPS eXchange Format) – für Datenaustausch mit GPS-Empfängern

    KBS - Koordinatenbezugssystem

    KML (Keyhole Markup Language) - Austauschformat für Geodaten, vorgesehen für Google Earth (aber auch für GPS-Empfänger nutzbar)

    KMZ - dasselbe wie KML, lediglich in komprimierter Form

    Lidar (Light Detection And Ranging) – Laser-Scan der Geländeoberfläche

    LiMT – Linke Maustaste

    Open Data – Für jedermann frei nutzbar zur Verfügung gestellte Daten

    OSM – OpenStreetMap

    QGIS – Kostenfreies, sehr mächtiges GIS

    Pflanzengesellschaft - Spezifische Gruppe von Pflanzen mit gleichen ökolog. Ansprüchen und mit Wechselbeziehungen zueinander

    ReMT – Rechte Maustaste

    Rasterlayer - Layer, bestehend aus bildhaften, pixelcodierten Geodaten

    Schummerung – Pseudo-3D-Darstellung durch Schattenwurf

    Shape, Shapefile - Datei zum Darstellen von Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    Tiles – Karten in Form von sogen. „Kacheln“

    URL – ein Internet-Link oder die Adresse einer Website

    Vektorlayer - Layer, bestehend aus vektorcodierten Geodaten, d.h. aus Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    WGS 84 EPSG:4326 – globales KBS, bei GPS-Empfängern verbreitet, nicht zum Messen geeignet

    WGS 84/ Pseudo-Mercator EPSG:3857 – globales KBS für WMS-Einbindungen, nicht zum Messen geeignet

    WMS (Web Map Service) – Internet-Schnittstelle für Landkarten









    Hallo Josef,


    schön, dass du wieder dabei bist und dass die Reihe dir 'was gebracht hat! :daumen:


    Du und andere könntet mir gern ein paar nützliche Hinweise geben, welche speziellen grafischen Auswertungen bzw. Darstellungen ihr für sinnvoll haltet! :)

    Für mich ist so eine GIS-Auswertung ja auch Neuland. Was mir selber an Beispielen spontan einfällt, wären Darstellungen wie:

    Mykorrhizapilze (bzw. lignikole Pilze) des gesamten Kartierungsgebietes,

    sämtliche Funde in einem bestimmten Biotop,

    Russulaceae über der Bodenartenkarte,

    ...


    Herzliche Grüße


    Bernd

    Ergänzung - Aufbau einer neuen OSM-Verbindung


    Sollte die OSM-Verbindung zu QGIS noch nicht bestehen, gehen wir wie folgt vor:


    1) Im Browser-Fenster Rechtsclick auf XYZ Tiles. Im erscheinenden Kontext-Menü Linksclick auf Neue Verbindung (Bild 8)


    2) Im erscheinenden Menü XYZ-Verbindung geben wir bei Name z.B. OSM ein. Bei URL die URL von OSM eintragen:

    https://a.tile.openstreetmap.org/{z}/{x}/{y}.png


    Diese URL können wir auch dem folgenden Internet-Beitrag entnehmen:

    How to add OpenStreetMap Basemaps in QGIS 3.0


    Mit OK abschließen (Bild 9)


    3) Daraufhin erscheint im Browser-Fenster unter XYZ Tiles der Eintrag OSM.

    Diesen Eintrag ziehen wir ins Layer-Fenster, wodurch dort ein entsprechender Eintrag entsteht. Bei gesetztem Haken erscheint die OSM-Karte im Karten-Fenster (Bild 10):





    Viele Grüße - Bernd

    Willkommen in Teil 22 der Forumsreihe „QGIS für Pilzfreunde“!


    Hier die Übersicht über alle Teile dieser Forumsreihe


    Aufbauend auf den Teilen 1 bis 21 beginnt mit diesem Teil die

    Auswertung realer Funddaten eines Kartierungsgebiets mit diversen Biotopen und Pflanzengesellschaften.

    Es würde mich freuen, wenn möglichst viele Pilzfreunde aktiv an dieser Forumsreihe teilnehmen und die einzelnen Folgen an ihrem PC nachvollziehen würden!


    Ab jetzt werde ich mit der aktuellen QGIS-Version 3.10 arbeiten. Doch kann man auch z.B. mit der älteren Version 3.4 arbeiten.


    Im einzelnen ergeben sich folgende Aufgabenstellungen:


    A) QGIS-Installation, Wahl des KBS und der Hintergrundkarte (wird in diesem Teil behandelt)


    B) Kartierungsgebietes sowie dessen Biotope

    C) Geologische Karte, Bodenkarte

    D) Excel-Datei der zur Verfügung stehenden Pilzfunde

    E) Beginn der Auswertungen

    F) Gestaltung der Dokumentationsblätter

    G) Zusammenfassung der Dokumentation in Form eines "Atlas"



    Fangen wir also an:


    a) Installation von QGIS 3.10. Hier die relevante Internetseite.


    Bei mir die 64 Bit Windows-Version nach Bild 1:





    Wir starten QGIS 3.10, indem wir QGIS Desktop 3.10.0 doppelclicken. Wir erhalten in etwa Bild 2. Hier sind das Layer-Fenster links oben, die Koordinatenaufnahme darunter und das Browser-Fenster rechts oben angeordnet:






    b) Nun das KBS.

    Wir installieren ein flächengetreues KBS mit karthesischen Koordinaten in der Einheit Meter, d.h. geeignet zum Messen von Strecken und Flächen. Hier bietet sich ETRS89 an, und zwar für Baden-Württemberg ETRS89 / UTM32N EPSG:25832. Die anschließende Bilderfolge zeigt das Vorgehen:








    c) Wir sehen OpenStreetMap (OSM) als Hintergrundkarte für unser Projekt vor (Natürlich kann man alternativ z.B. Google Maps oder OpenTopoMap installieren):

    Im Browser-Fenster mit Linksclick XYZ Tiles herunterklappen.

    Sollte die QGIS-Verbindung zu OSM bereits bestehen, findet man dort den OSM Standard-Eintrag.

    Mit einem Rechtsclick darauf öffnet man das Kontext-Menü und clickt auf Layer zu Projekt hinzufügen. Daraufhin Wird OSM Standard ins Projekt übernommen (Bilder 5. 6 und 7)









    Abschließend speichern wir das Projekt als QGIS für Pilzfreunde 22.qgs im Projektordner ab.


    Wichtige Notiz:

    Sollte die QGIS-Verbindung zu OSM noch nicht bestehen, dann siehe den Ergänzungs-Beitrag unten!



    Das war’s für heute.


    Über Fragen und Anregungen würde ich mich freuen!


    Viel Erfolg!

    Bernd



    Glossar, Abürzungen:

    BW – Baden-Württemberg

    Georeferenzierung – Objekt (Karte, Foto...) mit geografischen Koordinaten versehen

    DGM – Digitales Gekändemodell, Gebäude und Bewuchs sind eliminiert

    DGMx - Digitales Geländemodell mit x Metern Gitterweite

    DOM – Digitales Oberflächenmodell

    ETRS89 / UTM (Universal transverse Mercator) - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, d.h. geeignet zum Messen von Strecken und Flächen

    Gauss-Krüger - Flächengetreues KBS in der Einheit Meter, allerdings inzwischen vielfach durch ETRS89 / UTM ersetzt worden

    Georeferenzierung (Geocodierung, Verortung, Geotagging) - Einen Datensatz, z.B. ein Foto oder eine Karte, mit Koordinaten versehen

    GIS – Geoinformationssystem

    Google Maps - Online-Kartendienst von Google LLC

    GPX (GPS eXchange Format) – für Datenaustausch mit GPS-Empfängern

    KBS - Koordinatenbezugssystem

    KML (Keyhole Markup Language) - Austauschformat für Geodaten, vorgesehen für Google Earth (aber auch für GPS-Empfänger nutzbar)

    KMZ - dasselbe wie KML, lediglich in komprimierter Form

    Lidar (Light Detection And Ranging) – Laser-Scan der Geländeoberfläche

    LiMT – Linke Maustaste

    Open Data – Für jedermann frei nutzbar zur Verfügung gestellte Daten

    OSM – OpenStreetMap

    QGIS – Kostenfreies, sehr mächtiges GIS

    ReMT – Rechte Maustaste

    Rasterlayer - Layer, bestehend aus bildhaften, pixelcodierten Geodaten

    Schummerung – Pseudo-3D-Darstellung durch Schattenwurf

    Shape, Shapefile - Datei zum Darstellen von Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    Tiles – Karten in Form von sogen. „Kacheln“

    URL – ein Internet-Link oder die Adresse einer Website

    Vektorlayer - Layer, bestehend aus vektorcodierten Geodaten, d.h. aus Punkten, Linien und Polygonen (Flächen)

    WGS 84 EPSG:4326 – globales KBS, bei GPS-Empfängern verbreitet, nicht zum Messen geeignet

    WGS 84/ Pseudo-Mercator EPSG:3857 – globales KBS für WMS-Einbindungen, nicht zum Messen geeignet

    WMS (Web Map Service) – Internet-Schnittstelle für Landkarten



    Hallo Carlson,


    am besten, du arbeiterst den Teil 18 Punkt für Punkt durch. Mit anderen Worten, du musst die .zip-Datei deiner gewünschten Stadt dekomprimieren, wodurch eine Anzahl .xyz-Dateien entsteht. Hieraus wähst du diejenige, die in ihrem Dateinamen den von dir gewünschten Koordinatenbereich aufweist und verfährst damit, wie in Teil 18 beschrieben. Voraussetzung ist, du arbeitest mit QGIS 3.x.


    Herzliche Grüße und viel Erfolg - Bernd