Beiträge von boccaccio

    Hallo zusammen,


    mich erinnert das eher an eine eingetrocknete Phaeotremella. Mikroskopisch läßt sich das natürlich leicht von Auricularia trennen.


    Björn

    Hallo zusammen,


    am Samstag ging es dann mit der gesamten Mannschaft in den Totengrund, der leider auch wieder relativ pilzarm war.


    1. Thelephora wakefieldiae s.l.


    2. Thelephora punicea


    3. Parasola conopila

    Cheilozystiden

    Basidien

    Pleurozystiden

    Sporen in KOH

    Huthaut mit Pileozystiden


    4. Hier hat thorben96 den entscheidenden Hinweis zur Bestimmung geliefert: Botryosporium pulchrum auf Urtica dioica


    5. Stereum ochraceoflavum


    6. Und noch ein Rindenpilz, bei dem ich mir noch nicht sicher bin, wie er heißen möchte


    Björn

    Hallo zusammen,


    am Samstag hat sich das Teilnehmerfeld dann aufgeteilt. Während ein Teil im Apfelbaumgrund war, ging es für mich und einige andere zum Hohlen Stein.


    1. Gliophorus psittacinus


    2. Vascellum pratense


    3. Puccinia millefolii ex Achillea millefolium


    4. Uromyces viciae-fabae ex Vicia sepium


    5. Tubaria furfuracea

    Huthaut

    Sporen

    Hymenium mit Cheilozystiden


    6. Limacella guttata


    7. Neodasyscypha cerina


    8. Obvidator quercinae ex Peniophora quercina


    9. Hygrocybe chlorophana

    Hymenium mit sehr langen Hyphen in der Lamellentrama

    Huthaut mit Schleimschicht

    Sporen in Wasser


    10. Rhizomarasmius undatus auf Adlerfarnrhizomen

    Huthaut mit Pileozystiden

    Wellige Caulozystiden

    Hymenium mit spindelförmigen Cheilozystiden

    Sporen in Melzer

    Sporen in Wasser


    11. Parasola conopila


    12. Ramularia bistortae ex Bistorta officinalis


    Björn

    Hallo zusammen,


    letzte Woche fand von Donnerstag bis Sonntag wieder einmal die Alme-Tagung statt. Insgesamt 30 Pilzfreund:innen haben sich also im Sauerland getroffen und intensiv nach Pilzen geschaut. Auch wenn das Pilzaufkommen insgesamt überschaubar war, gab es trotzdem relativ lange Fundlisten und es wurden auf praktisch jeder Exkursion über 100 Arten notiert.


    Am Donnerstag vor Beginn der eigentlichen Tagung waren Tanja, Jan-Arne und ich dann zu einer ersten Exkursion am Weldaer Berg in Warburg. Hierbei handelt es sich um einen Kalkmagerrasen mit Wacholder, der im letzten Jahr um diese Zeit nur so mit Rötlingen übersät war.


    1. Ramaria gracilis


    2. Mycena olivaceomarginata


    3.Mycena galericulata


    4. Sphaerobolus stellatus


    5. Baeospora myosura


    6. Entoloma clandestinum

    Basidien mit Basalschnalle, keine Cheilozystiden beobachtet

    Huthautpigment inkrustierend

    Caulozystiden an der Stielspitze

    Sporen 10±0,6 µm × 7,4±0,4 µm, Q=1,4±0,1; 8,7-10,8 µm × 6,6-7,9 µm, Q=1,2-1,5


    7. Selinia pulchra auf Schafdung


    8. Ein Lophodermium auf Calamagrostis epigejos, das ich an Felli weitergereicht habe.


    9. Porostereum spadiceum


    10. Golovinomyces depressus ex Arctium sp.


    11. Stropharia coronilla


    12. Pucciniastrum agrimoniae ex Agrimonia procera


    13. Cyathus olla


    14. Podosphaera pauciseta auf Schafdung


    Björn

    Hallo zusammen,


    mit dem geselligen Wachstum, dem langen Stiel und dieser Hutform würde ich das auch für Parasola conopila halten. Die erkennt man mikroskopisch auch gut an den Haaren in der Huthaut (andere Parasola-Arten haben das zwar auch, sind aber makroskopisch ganz anders).


    Björn

    Hallo Oehrling,


    laut Finder ist der Geruch immerhin erdig. Das ist im Zweifelsfall ja gar nicht so weit von Rettich entfernt bei meiner eigenen Geruchswahrnehmung. Und so große, massige Hebelomas gibt es dann ja gar nicht so viele. Zu H. sinazipans kommt man in dem Schlüssel aus den Fungi Europaei 14 dann übrigens auch ganz ohne Rettichgeruch.


    Björn

    Hallo zusammen,


    ich sehe hier erstmal nichts, was gegen H. sinazipans spricht. Der Pilz ist groß, kräftig, hat mehr als 80 Lamellen und die Stiele haben eine weiße Natterung auf weißem Grund. Die Sporen passen von der Größe und Form her (man könnte noch die Dextrinoidität prüfen). Cheilozystiden sollten auf jeden Fall vorhanden sein, die könnte man noch mal anschauen und prüfen, daß sie an der Basis breiter als 6 µm sind.


    Björn

    Hallo zusammen,


    ich werde es heute wahrscheinlich gar nicht oder wenn nur sehr kurz schaffen, da es für mich morgen auf die Alme-Tagung geht. Dabei hätte ich so viele Cortinarien, Rötlinge und Stachelinge im Angebot...


    Björn

    Hallo Uwe,


    wenn du im neuen Portal bei Berichte - Funddaten bist (siehe hier) kannst du im Feld Sammler einen Namen eingeben, auf Enter drücken und dann werden die dazu passenden Funde angezeigt. Dabei scheint es aber aktuell so zu sein, daß nur über das neue Portal eingegebene Funde angezeigt werden. Altfunde werden zumindest bei meinem Namen nicht angezeigt.


    Björn

    Hallo Alis,


    ich habe mir gerade mal den Schlüssel im Boertman angeschaut (der ist zwar auch nicht mehr brandaktuell, aber wohl immer noch das beste Buch, was es zu dem Thema gibt) und da sind im mikroskopschen Schlüssel Merkmale der Basidien an praktisch keiner Stelle relevant. Boertman betrachtet subglobispora als forma und konradii als Varietät von acutoconica (=persistens) und nutzt im Wesentlichen Sporenform als Trennungsmerkmal der drei Taxa.


    Insgesamt wäre es aber schon gut, wenn du einmal zusammenhängend den Pilz in seiner makroskopischen Erscheinung und die zugehörigen Mikromerkmale zeigst. Ich weiß nämlich nicht, auf welchen Fruchtkörper im Eingangsbeitrag sich deine Mikrobilder beziehen.


    Björn

    Hallo Alis,


    die Basidien sind bei den Saftlingen eigentlich nicht bestimmungsrelevant. Wichtiger ist der Lamellenansatz auf makroskopischer Ebene und die Lamellentrama auf mikroskopischer Ebene.


    Björn

    Hallo zusammen,


    ich ergänze mal ein paar Mikrobilder von einer üppigen Kollektion aus Gerolstein vom 3.10.2025.



    Pileipellis


    Caulozystiden


    Hymenialzystiden


    Basidien


    Sporenabwurf in KOH, 8,4±0,5 µm × 3,6±0,2 µm, Q=2,4±0,1; 7,5-9,4 µm × 3,2-4 µm, Q=2,2-2,6


    Björn