Beiträge von boccaccio
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Hallo Uwe,
das wird kein Software-, sondern ein Eingabefehler sein. Soweit ich weiß, können weder das Portal noch Mykis prüfen, ob Ort X wirklich im MTB Y liegt.
Björn
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Also die MTB-Angabe (die offenbar zur Visualisierung benutzt wird), liegt nicht auf Rügen. Da sollte man also noch mal kritisch nachprüfen, ob Fundort oder MTB stimmt.
Björn
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Interessant, der Fund von 1957 taucht bei mir gar nicht auf...
Björn
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Hallo zusammen,
am Samstag ging es dann mit der gesamten Mannschaft in den Totengrund, der leider auch wieder relativ pilzarm war.
1. Thelephora wakefieldiae s.l.
2. Thelephora punicea
3. Parasola conopila
Cheilozystiden
Basidien
Pleurozystiden
Sporen in KOH
Huthaut mit Pileozystiden
4. Hier hat thorben96 den entscheidenden Hinweis zur Bestimmung geliefert: Botryosporium pulchrum auf Urtica dioica
5. Stereum ochraceoflavum
6. Und noch ein Rindenpilz, bei dem ich mir noch nicht sicher bin, wie er heißen möchte
Björn
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Hallo zusammen,
am Samstag hat sich das Teilnehmerfeld dann aufgeteilt. Während ein Teil im Apfelbaumgrund war, ging es für mich und einige andere zum Hohlen Stein.
1. Gliophorus psittacinus
2. Vascellum pratense
3. Puccinia millefolii ex Achillea millefolium
4. Uromyces viciae-fabae ex Vicia sepium
5. Tubaria furfuracea
Huthaut
Sporen
Hymenium mit Cheilozystiden
6. Limacella guttata
7. Neodasyscypha cerina
8. Obvidator quercinae ex Peniophora quercina
9. Hygrocybe chlorophana
Hymenium mit sehr langen Hyphen in der Lamellentrama
Huthaut mit Schleimschicht
Sporen in Wasser
10. Rhizomarasmius undatus auf Adlerfarnrhizomen
Huthaut mit Pileozystiden
Wellige Caulozystiden
Hymenium mit spindelförmigen Cheilozystiden
Sporen in Melzer
Sporen in Wasser
11. Parasola conopila
12. Ramularia bistortae ex Bistorta officinalis
Björn
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Hallo zusammen,
letzte Woche fand von Donnerstag bis Sonntag wieder einmal die Alme-Tagung statt. Insgesamt 30 Pilzfreund:innen haben sich also im Sauerland getroffen und intensiv nach Pilzen geschaut. Auch wenn das Pilzaufkommen insgesamt überschaubar war, gab es trotzdem relativ lange Fundlisten und es wurden auf praktisch jeder Exkursion über 100 Arten notiert.
Am Donnerstag vor Beginn der eigentlichen Tagung waren Tanja, Jan-Arne und ich dann zu einer ersten Exkursion am Weldaer Berg in Warburg. Hierbei handelt es sich um einen Kalkmagerrasen mit Wacholder, der im letzten Jahr um diese Zeit nur so mit Rötlingen übersät war.
1. Ramaria gracilis
2. Mycena olivaceomarginata
3.Mycena galericulata
4. Sphaerobolus stellatus
5. Baeospora myosura
6. Entoloma clandestinum
Basidien mit Basalschnalle, keine Cheilozystiden beobachtet
Huthautpigment inkrustierend
Caulozystiden an der Stielspitze
Sporen 10±0,6 µm × 7,4±0,4 µm, Q=1,4±0,1; 8,7-10,8 µm × 6,6-7,9 µm, Q=1,2-1,5
7. Selinia pulchra auf Schafdung
8. Ein Lophodermium auf Calamagrostis epigejos, das ich an Felli weitergereicht habe.
9. Porostereum spadiceum
10. Golovinomyces depressus ex Arctium sp.
11. Stropharia coronilla
12. Pucciniastrum agrimoniae ex Agrimonia procera
13. Cyathus olla
14. Podosphaera pauciseta auf Schafdung
Björn
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Hallo Uwe,
der Fund von Tricholoma focale im neuen Portal scheint vom 11.10.2025 zu sein und nicht aus dem Jahr 1957.
Björn
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Hallo zusammen,
ich kenne den Tintenfisch durchaus auch von mageren Wiesen/Weiden, auf denen Saftlinge, Keulchen und Cyanulas wachsen.
Björn
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Hallo zusammen,
der Tintenfischpilz hat ein violettes Basalmycel.
Björn
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Hallo zusammen,
mit dem geselligen Wachstum, dem langen Stiel und dieser Hutform würde ich das auch für Parasola conopila halten. Die erkennt man mikroskopisch auch gut an den Haaren in der Huthaut (andere Parasola-Arten haben das zwar auch, sind aber makroskopisch ganz anders).
Björn
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Hallo Oehrling,
laut Finder ist der Geruch immerhin erdig. Das ist im Zweifelsfall ja gar nicht so weit von Rettich entfernt bei meiner eigenen Geruchswahrnehmung. Und so große, massige Hebelomas gibt es dann ja gar nicht so viele. Zu H. sinazipans kommt man in dem Schlüssel aus den Fungi Europaei 14 dann übrigens auch ganz ohne Rettichgeruch.
Björn
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Hallo zusammen,
ich sehe hier erstmal nichts, was gegen H. sinazipans spricht. Der Pilz ist groß, kräftig, hat mehr als 80 Lamellen und die Stiele haben eine weiße Natterung auf weißem Grund. Die Sporen passen von der Größe und Form her (man könnte noch die Dextrinoidität prüfen). Cheilozystiden sollten auf jeden Fall vorhanden sein, die könnte man noch mal anschauen und prüfen, daß sie an der Basis breiter als 6 µm sind.
Björn
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Hallo Brummel,
du mußt einfach mal Sämlinge von den entsprechenden Standorten verteilen, vielleicht haben wir dann auch mal eine Chance auf den Pilz

Björn
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Hallo TheWrestler,
bei dem alten Exemplar deines Erdsterns sieht man ja sehr schön die Halskrause, deshalb würde ich das für Geastrum michelianum halten.
Björn
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Hallo Violsax,
Hebelomas sind (leider) nur mikroskopisch auf Artebene zu bestimmen.
Björn
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Frost ist, wenn Wasser einen Phasenübergang erster Ordnung zu Eis macht. Weiß doch jedes Kind!
Björn
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Hallo zusammen,
ich werde es heute wahrscheinlich gar nicht oder wenn nur sehr kurz schaffen, da es für mich morgen auf die Alme-Tagung geht. Dabei hätte ich so viele Cortinarien, Rötlinge und Stachelinge im Angebot...
Björn
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Hallo Uwe,
wenn du im neuen Portal bei Berichte - Funddaten bist (siehe hier) kannst du im Feld Sammler einen Namen eingeben, auf Enter drücken und dann werden die dazu passenden Funde angezeigt. Dabei scheint es aber aktuell so zu sein, daß nur über das neue Portal eingegebene Funde angezeigt werden. Altfunde werden zumindest bei meinem Namen nicht angezeigt.
Björn
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Hallo Alis,
ich habe mir gerade mal den Schlüssel im Boertman angeschaut (der ist zwar auch nicht mehr brandaktuell, aber wohl immer noch das beste Buch, was es zu dem Thema gibt) und da sind im mikroskopschen Schlüssel Merkmale der Basidien an praktisch keiner Stelle relevant. Boertman betrachtet subglobispora als forma und konradii als Varietät von acutoconica (=persistens) und nutzt im Wesentlichen Sporenform als Trennungsmerkmal der drei Taxa.
Insgesamt wäre es aber schon gut, wenn du einmal zusammenhängend den Pilz in seiner makroskopischen Erscheinung und die zugehörigen Mikromerkmale zeigst. Ich weiß nämlich nicht, auf welchen Fruchtkörper im Eingangsbeitrag sich deine Mikrobilder beziehen.
Björn
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Hallo Alis,
die Basidien sind bei den Saftlingen eigentlich nicht bestimmungsrelevant. Wichtiger ist der Lamellenansatz auf makroskopischer Ebene und die Lamellentrama auf mikroskopischer Ebene.
Björn
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Hallo Pilzfreund47³,
vergleiche deinen Fund doch mal mit Chalciporus amarellus.
Björn
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Hallo Souleimonk,
auf deinen Fotos ist kein einziger Steinpilz zu erkennen.
Björn
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Hallo Emil,
Noordeloos hat kürzlich auf Facebook in einer Entoloma-Gruppe geschrieben, daß in der Rhodopolium-Clade ungefähr 7 Arten existieren, die schwer zu unterscheiden sind. Er bearbeitet die Gruppe gerade für den Fungi Europaei 5C Band, einen vorläufigen Schlüssel für die Gruppe gibt es aber noch nicht.
Björn
