Beiträge von Pilzfinder

    Wie gesagt,

    ich kann die Quelle mal raussuchen und werde sie mitteilen. Ob ich den gesamten Artikel noch habe, weiß ich nicht, aber die Quellenangabe habe ich sicher im Anhang meiner Dipl.-Arbeit.

    Aber ich denke, Weizen und Pilze kannst du hier nicht wirklich vergleichen.

    Weizen hat ein Zellulose-Gerüst und das der Pilze besteht aus Chitin, und Chitin kann der menschliche Magen-Darm-Trakt nicht aufschließen und wenn das Cd daran gebunden ist, ist die Resorption in Frage zu stellen.

    Gruß

    Bernd

    Das mag sein, ist aber für den Pilzsammler wohl nicht relevant. Eine Gruppe mutiger Wissenschaftler aus Braunschweig hat in den 80ern in einem Selbstversuch ermittelt, dass, zumindest was Cadmium und Blei angeht, die Schwermetalle nach dem Verzehr den Magen-Darm-Trakt passieren, ohne resorbiert zu werden. Zumindest konnten Sie weder im Blut noch im Urin nach dem Verzehr eine Erhöhung der entsprechenden Metall-Konzentrationen feststellen, vielmehr waren die Metalle in entsprechender Menge im Stuhl zu finden. Könnte heute Abend die genaue Quelle mal raussuchen.


    Gruß

    Bernd

    Hallo Jess,


    sag doch noch einmal etwas zur Größe. Wenn du schreibst, dass du ihn nicht hättest tragen können und er so breit sei (wenn das nicht ironisch gemeint war), dann glaub ich nicht an einen Maronen-Röhrling sondern tendiere eher in Richtung oller Steinpilz/Boletus (sorry, wieder Latein), den ich niemals mehr mitgenommen hätte oder zu nem anderen Dickröhrling.

    Gruß

    Bernd

    DMit meinem Glück find ich den auch noch irgendwann im Garten :D

    Hab schon so manches Gekriech und Gewächs gefunden das eher selten ist.

    Dann streue mal ein wenig Kalk, oder ein wenig mehr Kalk unter deine Lärchen, hole dir einen Stuhl und eine warme Decke, setz dich hin und warte ab... :)

    Bitte vergleicht doch mal das erste Foto mit dem von Pilzliesl.

    Selbst wenn Pilzliesls Glucke mehr Wasser bekommen hätte, würde sie doch niemals so gewachsen sein wie die Breite. Die Struktur der "Blätter" ist doch total anders, was man auch ohne Mikroskop gut erkennen kann.

    Ich habe erst einmal eine Breitblättrige gefunden, der Standort sah genauso aus, wuchs auf einem Fichtenstumpf. Ich habe damals gleich gedacht "das ist was anderes", habe ein Stück mitgenommen und nach Recherche gegessen.

    Ich habe die Krausen bisher nur an Kiefern gefunden.

    Vielleicht gibt es ja Gegenden, in denen die Breitblättrige so häufig ist, dass man nie auf den GEdanken gekommen wäre, es könnte auch etwas anderes sein....?

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    mein erster Eindruck war auch ganz klar Richtung Breitblättrige Glucke. Ich denke man kann sehr gut den Unterschied zu Pilzliesl's Bild einer echten Krausen Glucke erkennen.

    Mir hat die Breite bei weitem nicht so gut geschmeckt wie die Krause, zudem ist das Fruchtfleisch viel zäher bei der Breitblättrigen und nicht so brüchig. Du wirst es beim Essen merken.

    Ich nehme die Breitblättrige nicht mehr mit, für mich kein Genuss.

    Wundert mich echt, dass der PSV die Krause bestätigt hat.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,
    ich sehe auch eine B. edulis.
    Ob ich allerdings einen Pilz, den ich unter einer Parkbank gefunden haben, verwenden würde, weiß ich nicht...
    Das sind stellen, an denen Hunde gerne mal ihr Bein heben...
    Ob der Pilz noch gut ist, kann dir nur jemand sagen, der ihn in Händen hält, bistimmt hast du ihn aber korrekt.
    Gruß
    Bernd

    Hallo,
    Fliegenpilze sind immer ein schönes Motiv.
    Wenn ich dir ein paar Tipps geben darf: Diesen Nebelschleier bekommst du aus den Fotos wenn du die Tonwerte etwas korrigierst.
    Und wenn du vor den Biltz ein dünnes Papier machst, ist der Blitz nicht so sichtbar.
    Kurzum: Vom Motiv finde ich die Fotos gut, vom fotografischen Standpunkt aus betrachtet, gibt es noch viel Platz für die Entwicklung nach oben.
    Hier verschenkst du zu viel.
    Gruß
    Bernd

    Ein paar mit Augenzwinkern...


    Penner saufen Veltins
    Pabst stalkt Vikar
    Podolski statt Vidal
    Pilze statt Veltins
    Plautze schmückt Väter
    PilzSportVerein
    Paulaner statt Veltins
    PilzSpaßVeranstalter
    PilzSpeiVerhinderer
    PilzSpuckVermeider
    PilzSpaßVermittler
    Pilzgenuss statt Vergiftung (auch in Kombi mit: "Vertrauen Sie nur einem Fachmann!" als Slogan)
    Pilze sicher verzehren


    Gruß
    Bernd

    Hallo,
    du schreibst es ja selbst: "Die alten Schlappen war nichts mehr"
    Das sieht man beim ersten Blick aufs Foto. Ich frage mich, warum sie dann dennoch im Korb landen müssen.
    Für mich ist weniger im Korb meist mehr.
    Dennoch würde ich mich über die Funde freuen.
    Gruß
    Bernd

    Oh, diese Viecher hasse ich auch wie die Pest.
    Ich habe zwei Jahre regelmäßig im Wald gearbeitet, besonders an feuchten Stellen (z.B. Erlen- und Auwälder) waren die Biester eine Pest.
    Ich hatte immer einen Floh-Kamm dabei, damit war ich die ruckzuck los. Dazu vorbeugend, was natürlich nicht immer ging wegen der Helm-Pflicht, eine eng anliegende Kopfbedeckung.


    Gruß
    Bernd

    Hallo,


    für mich sind das auch eindeutig gammelige Steinpilze.
    Deine Beobachtung "denn auch die Stiele sind ziemlich dünn" passt dazu.
    Steinpilze, selbst wenn sie ursprünglich den typischen dicken Stiel hatten, bekommen im Alter dünne Stiele.
    Dein Fund ist einfach alt und gammelig. Ich würde nicht mal in Erwägung ziehen, sie überhaupt in die Pfanne zu hauen.
    Gruß
    Bernd

    Dagmar,
    sicher ist DK ein Pilzland, und zwar ein gutes. Ob Fanö das auch ist, kann ich persönlich nicht beurteilen.
    Ich war bisher im Norden am Mariager-Fjord (im Oktober), da gab es Steinpilze in Massen, während ich im Juli dort nur Pfifferlinge und ein paar Rotkappen fand.
    Dann war ich in der Nähe von Aarhus, das war im Juli und es gab noch keine Pilze, aber die Wälder sprachen für sich.
    Im August war ich auf Bornholm und da startete es gerade mit den Pfifferlingen. Selbst nach starken Regenfällen waren Mitte August außer Pfifferlingen noch keine anderen "deiner" Arten am Start. Auf Bornholm war auffällig, dass die Pfifferlinge unter Buchen als erste kamen, die unter Fichten erst später. Einheimische auf Bornholm sagten mir, dass die Pilze dort erst so Mitte September richtig starten würden, wenn der August feucht genug war.
    Ich würde dir also empfehlen, dich mit den Merkmalen des Pfifferlings vertraut zu machen, das ist recht einfach, den von seimem Doppelgänger zu unterscheiden.
    Viel Glück bei der Suche.
    Bernd

    Hallo Milamber,


    sie werden dich nicht anspringen, wenn du das mit "gefährlich" meinst :)


    Bitte mache doch mal ein Detail-Foto von einem Fruchtkörper, auch im Querschnitt.


    Ich traue mich nicht, meine VErmutung zu äußern, weil sie mir für diesen Ort zu unwahrscheinlich erscheint ( L. ....), fände ich aber als nicht Betroffener ziemlich cool.


    Auf jeden Fall gibt es an diesem Ort ein Feuchtigkeits-Problem. Ein Schimmelpilz ist es jedenfalls nicht, dann würde er diese Fruchtkörper nicht ausbilden.
    Ob zusätzlich noch Schimmel anwesend ist, ist allerdings ziemlich sicher.


    Bei besseren Fotos, bekommst du bessere Hilfe.


    Gruß
    Bernd

    Danke Oehrling und Thomas für die ergänzenden Hinweise,


    als ich heute früh den Kühlschrank öffnete, bin ich fast nach hinten umgefallen. Obwohl in Tupperdose und Küchenpapier gehüllt, ist alles "vertrüffelt". Mal sehen, vielleicht traue ich mich doch noch da ran.


    Und Oehrling, noch ein Volltreffer. Mein Garten ist in Weilimdorf - aber am entgegengesetzten Ende, eingezäunt, ohne Hund und Co.
    Und den zweiten Fruchtkörper habe ich auch wie beschrieben gefunden: Er schaute etwas aus der Erde.


    Nochmals Dank an euch.
    Gruß
    Bernd


    Hallo Pablo,
    "hier" könnte sich aus dem Thread-Titel ergeben ;)


    Und du hast natürlich Recht. Die Trüffel standen zwar im direkten Wurzelbereich des Apfelbaums, doch eine riesige Eiche ist ca. 25m weit weg.
    Ich weiß noch nicht, ob ich mich zum Verzehr entscheiden kann, mich stößt der extrem intensive Geruch ebenfalls ziemlich ab.


    Jedenfalls noch einen herzlichen Dank.
    Gruß
    Bernd

    Hallo miteinander,


    heute machte ich einen Zufallsfund bei uns im Garten und benötige eure Hilfe


    Meine Frau machte mich auf eine aufgescharrte Stelle unter einem alten Apfelbaum (schwerer Keuper (Lette-)Boden) aufmerksam.
    Darin erkannte ich eine helle, marmorierte Masse, von der ich ein Stück herausschnitt die ein sehr intensives Aroma verströmte, fast schon unangenehm. Mir war eigentlich schnell klar, dass es sich um einen Pilzfruchtkörper handeln musste.
    Ich grub das ganze Gebilde dann aus und ein weiteres nicht weit davon weg.
    Ich habe die angehängten Fotos davon gemacht und mich daheim gleich auf meine Bücher gestürzt, leider ohne großen Erfolg.
    Im Netz habe ich dann vergelichbare Fotos gefunden und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich hier wohl
    Schwarze Sommertrüffel Tuber aevistum gefunden haben muss.


    Könnt ihr diese Bestimmung unterstützen? Mit was könnte man die verwechseln?


    Würde mich über eure Kommentare freuen.


    Gruß
    Bernd

    Hallo,


    für mich ist das ziemlich klar ein Pfifferling. Je nachdem, wo der sich durchquetschen musste, wachsen die schon mal recht eigenwillig. Sollte eigentlich nach Aprikose riechen.
    Und Leisten hat er auch, er ist brüchig...
    Für mich klar.
    Gruß
    Bernd

    Hallo,


    du schreibst, dass du die Pilze im Auto in Alu-Folie eingepackt hast.
    Ich kann nur für mich sprechen: Reagiere extrem darauf, wenn etwas in Alufolie gewickelt war und ich es dann esse.
    Vielleicht wurden durch den Schleim ja Ionen aus der Alufolie gelöst, die du selbst nach Abziehen der Schleimschicht noch im Pilz geschmeckt hast. Das wäre eine Erklärung für den metallischen Geschmack, nicht unbedingt für den muffigen Geschmack.
    Nur eine Idee.
    Gruß
    Bernd


    So sehen die Maronen hier üblicherweise aus, daher war ich gestern etwas skeptisch. Aber vielen Dank für eure Hilfe :)


    [hr]
    Das hier müsste ein Parasol Pilz sein oder?


    Hallo
    Für mich ich das auch klar ein Parasol.
    Einen Maronenröhrling, wie den hier zuletzt gezeigten, würde ich persönlich nicht mehr mitnehmen, der wäre mir viel zu alt und in der Pfanne viel zu "rotzig".
    Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.
    Von einem Maronenröhrling wie im ersten Post, würde ich mri dagegen viele wünschen.
    Gruß
    Bernd

    Hallo,


    nein, du hast keine Steinpilze gefunden, sondern Maronenröhrlinge.
    Die sind essbar, aber da keiner anhand der Fotos den wahren Zustand beurteilen kann, ist dass keine Freigabe zum Verzehr.
    Ich bewundere aber immer wieder den Mut von "Ahnungslosen" (so bezeichnest du dich ja selbst), Pilze mit dem Vorhaben, sie zu essen, mitzunehmen.
    Den Mut hätte ich damals nicht gehabt.


    Gruß
    Bernd


    Habe mir den Link mal angesehen,
    durchaus möglich, auf einem der Fotos war auch ein Weymouth-Kiefern-Zapfen zu sehen.
    Vielleicht kommen ja noch weitere Fotos.
    Gruß
    Bernd