Beiträge von Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    dies hier ist ja super interessant, weitestgehend zumindest.


    Mein Leben lang habe ich mich, allerdings mit Pflanzen, mit genau dieser Thematik (und auch Problematik) beschäftigt. Mein allgemeines Fazit ist, und ich denke, dies kann man auf die Heil-Pilze übertragen, dass man weit über 50 Prozent aller Erkrankungen mit relativ! nebenwirkungsfreien Pflanzen behandeln kann, dass wir alle aber mehr als froh sein können die sogenannte Schulmedizin zu haben, denn da ist ja immer noch ein relativ großer Rest.


    Jetzt gibt es dabei aber verschieden geartete Probleme:
    1. Die Schulmedizin anerkennt die Phytotherapie nach wie vor nicht wirklich (seit ein paar Jahren ein wenig, aber nach wie vor noch nicht wirklich). Hier wäre eine Anerkennung und eine Zusammenarbeit in Gemeinschaftspraxen dringend und zwingend notwendig. Hier wäre eine "Neuordnung" der "Zusammenarbeit" mit der finanzierenden und lobbyierenden Pharma-Industrie nötig. Hier wäre eine Änderung im Medizinstudium notwendig. Von den Heilpilzen wage ich da erst einmal gar nicht zu sprechen ;)

    2. Viele Menschen denken immer noch, dass alles aus der Natur keine Nebenwirkungen hat - dies ist mitnichten so!

    3. Unglaublich viele unheilbar kranke Menschen die von der Schulmedizin austherapiert waren sind zu mir gekommen um ein "Wundermittel" zu erhalten. Diese Menschen gehen ja überall hin, suchen überall nach Hilfe ... aber Wunder gibt es nirgendwo, auch nicht in der Natur!


    Gegen die Informationsflut gerade im Internet können wir nichts machen, leider, aber gerade deswegen finde ich auch die kritischen Nachfragen hier sehr gut und angebracht. Heilpilze werden ihrem Namen "Heil" zweifelsohne gerecht, man muss nur wissen was man tut, wie man sie einsetzt, gegen was und wann und auch ab wann nicht mehr! Also mir gefällt dieser Thread hier wirklich richtig gut!

    Liebe Grüße


    Maria

    Wo? Her damit!

    Sorry, da spuckt meine Tante Google überwiegend nur die Maroni aus, also die Esskastanien. Und die wenigen "glasierten" Maronen die ich gefunden habe, naja, glasiert ist etwas anderes und optisch ... tja, sprechen wir lieber über etwas anderes :D

    Ich wäre Dir echt dankbar über Links.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    ich würde hier gerne einen Punkt machen!

    Lassen wir doch einfach jeden einzelnen nach seiner Fasson leben! Aber bitte tolerieren wir doch auch andere Ansichten, andere Lebenseinstellungen - bitte.

    Ich hatte in meinem früheren Leben das Glück, von Kindheit an, immer wieder in wirklich gehobene Gastronomie, auch Sterne-Gastronomie, eingeladen zu werden. Einmal, dies war vor vielleicht vor 15 Jahren mit einer Delegation in Italien, im Piemont, gab es doch tatsächlich ein 15 (Fünzehn)-Gänge-Menü, also dies war, zusammen mit den jeweils passenden Getränken, schon der absolute Hammer zumal jedes einzelne Gericht noch unglaublich gut, jeweils gänzlich anders aber eben aufeinander abgestimmt, war. (Dies nur um ein Beispiel zu nennen.)

    In meinem neuen Leben arbeite ich nun seit gut 6 Jahren in wechselnden gastronomischen Betrieben - von einfacher "Bauern"-Küche (gutbürgerlich heißt dies eigentlich) bis hin zu gehobener Gastronomie, ja sogar in "Schicki-Micki-Betrieben". Ich habe dabei die verschiedenen Beweggründe warum viele Gäste zum Essen gehen studieren können. Die einen wollen zum Beispiel der Ehefrau einmal in der Woche das Kochen ersparen (aber halt trotzdem ihr Schnitzel (Schweineschnitzel selbstredend) haben ;) ), die anderen kommen weil sie nicht so gut kochen können oder weil es schlicht schwierig ist einen Schweinebraten für zwei Personen zu machen, die anderen gehen zum Essen weil sie spezielle Gerichte zuhause nicht kochen können (dazu gehöre ich, beim Karpfen zum Beispiel, oder bei einigen exotischen Küchen habe ich die Zutaten nicht zuhause), die anderen treffen sich einfach mit Freunden oder der Familie und essen nebenbei eben etwas, beinahe egal was. Was ich bei beinnahen allen Gästen immer sehr schade finde ist, dass in meinen Augen der Vorgang des Essens nicht ganz so genossen und zelebriert wird wie in vielen anderen Ländern. Wenn ich da an Frankreich, Italien oder Kolumbien denke - ein Unterschied wie Tag und Nacht. Aber gut, so ist es hier halt.

    Ja, und der eine ist halt glücklich und zufrieden mit seinem simplen Schnitzel, wahrscheinlich und möglichst mit Pommes gell ;) , und dies kann man, so finde ich, wirklich so stehen lassen! Der andere macht sich dieses Schnitzel nebenbei zu Hause und geht eben gänzlich anders Essen, legt Wert auf ganz andere Dinge, und auch dieses kann man wirklich so stehen lassen! Beides hat seine Berechtigung, beides ist gut so wie es ist.

    Also doch bitte alles einfach erst einmal stehen lassen und erst dann Kritik üben wenn man zum Beispiel die "gehobene" Küche mehrfach an unterschiedlichen Orten probiert hat. Und, nachdem hier ja auch Kritik an den Köchen geübt wurde, erst dann kritisieren, wenn man die Vorgänge in den Küchen kennt - egal ob gehoben oder einfach. Das Essen in der gehobenen Gastronomie ist übrigens immer, trotz des Anrichtens (also auch nach dem Dekorieren), brennend heiß und genau auf dem Punkt gebraten oder gegart - dies zu schaffen ist auch die Kunst in dieser Art von Gastronomie. Übrigens, schon gewusst, in vielen Lokalen, wenn nicht in den meisten, die "normale" / "einfache" Küche anbieten, werden in der Regel hauptsächlich Fertigprodukte verwendet - da wird vieles nicht mehr wirklich gekocht, da braucht man nur noch eine Schere. Gott sei Dank gibt es auch noch ein paar Lokale in denen die meisten Gerichte noch wirklich gekocht werden, aber es werden immer weniger. Und jetzt - wisst Ihr wie Euer Lokal kocht? Ehrlich oder mit Schere?

    Und jetzt lassen wir diesen Disput einfach gut sein, mich hat einfach nur interessiert wie er diese zwei Pilze vielleicht zubereitet haben könnte. Und genau dieses werde ich im nächsten Jahr ein wenig ausprobieren.

    Ganz viele liebe Grüße und lasst es Euch schmecken, jeder dabei nach seiner Fasson


    Maria

    Mojnsen!


    ein leckerer Weihnachtsteller zum Festtag...


    Is ja logisch - meine Lieblingsplätzchen sind als erstes wech - die Vanille-Kipferl - schnief

    Ich hoffe Du/Ihr hatte(s)t wunderschöne Weihnachtstage, dies wünsche ich Dir/Euch jedenfalls aus ganzem Herzen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Oh ...


    na dann hoffen wir einmal, dass vor allen Dingen die Landwirte genau wissen um was es eigentlich geht. Und hoffen wir einmal, dass Du Deine "Hausaufgaben" machen wirst - nicht böse gemeint, wirklich nicht!

    Zu Deiner Information, ich habe weit über 20 Jahre auf dem Dorf mit ausschließlich Landwirten, darunter auch Bio-Landwirte, gelebt und mit diesen zusammen gearbeitet, auch über meine Firma. Mit diesen habe ich zwar nicht am Stammtisch mit dem Stammtisch-Geschwafel gehockt, dafür aber diese im Dorf privat, und auch politisch offiziell, getroffen und eben diesbezüglich wirklich zusammen gearbeitet und mich kontinuierlich ausgetauscht. Alleine aus dieser Zeit, und alleine aus dieser sehr begrenzten Region, um bei Deinen Argumenten zu bleiben, und ungeachtet dessen was ich darüber hinaus gemacht und wo und wie ich darüber hinaus gearbeitet habe, ist bei mir die Erkenntnis geblieben, dass die Landwirte, die meisten zumindest, ja wollen, ihnen aber die diesbezügliche Fachkompetenz fehlt und wenn vorhanden, die Möglichkeiten der Umsetzung weitestgehend fehlen. Dafür können sie nichts, denn diese Kenntnisse wurde ihnen nicht während ihrer Ausbildung vermittelt, diese werden ihnen nicht durch die Bauernverbände oder durch wenn auch immer vermittelt, diese müssten sie sich mühsam selbst erarbeiten. Und dies ist wirklich, nach so vielen Jahren der sogenannten Konventionellen Landwirtschaft, doktriniert durch die Industrie und durch die Politik, sehr schwierig, zumal dies ja bis heute absolut in allen Bereichen anhält. Und zusätzlich wird ihnen von den verschiedensten Seiten noch der "Schwarze Peter" an beinahe allem in die Schuhe geschoben.

    Also, bitte, bitte, arbeite Dich ein wenig in dieses Thema ein!


    Liebe Grüße und bei der Einarbeitung viel Erfolg


    Maria

    Hallo Ihr,


    ich bin ja begeistert über so viele Kommentare. Aber erst einmal hoffe ich, dass Ihr alle ein wunderschönes Weihnachtsfest hattet mit rundum gelungenen kulinarischen Köstlichkeiten, ganz egal welche und ganz egal wie zubereitet.


    Die Krause Glucke empfinde ich auch als ziemlich geschmacksintensiv die eigentlich keine weiteren Geschmackskomponenten braucht. Aber ich finde, sie hat einen relativ hohen Wassergehalt. Bisher habe ich sie allerdings immer traditionell zubereitet, also mit Zwiebeln in der Pfanne oder im Topf angebraten und unterschiedlich weiter verarbeitet ... aber ehrlich gesagt war die Optik danach, wenn das Wasser weg war, nicht mehr ganz so ansehnlich, zumindest meiner Ansicht nach. Und das Auge, zumindest bei mir, isst ja auch mit. Diese Alternative mit dem Dämpfen finde ich daher sehr interessant und dies werde ich bestimmt ausprobieren, allerdings auch erst einmal ohne jegliche weitere Zutat. Wobei ich mir eine leichte Aromatisierung durchaus sehr gut vorstellen kann - Zwiebel, Butter oder was auch immer haben ja auch Aroma und ganz wenig Rosmarin, man darf ihn nicht dominierend hervorschmecken, kann ich mir durchaus vorstellen.


    Und ich komme auch noch einmal auf die im Film gezeigten Maronen zurück - hier wo ich wohne finde ich, wenn überhaupt, nur extrem wenige Maronen. Und als ich diesen Teller im Beitrag sah, dachte ich sofort an eine Vorspeise. Meistens lasse ich die 4 / 5 kleinen Maronen, wenn ich hier überhaupt einmal welche finde, stehen, denn was mach ich mit so wenigen? Dafür den Trockner anzuwerfen rentiert sich ja wirklich nicht. Allerdings nehme ich auch nur die wirklich kleinen, knackigen mit, so wie die, die im Film gezeigt wurden. Für mich ist nun die Frage, wie hat er das gemacht, dass die auch nach der Garzeit von mindestens 15 bis 20 Minuten noch so dastehen! Vielleicht auch gedämpft? Ich glaube, da muss ich wohl auch etwas experimentieren ;)


    Zur Ganz und/oder zur Niedrig-Garmethode:
    Wie schon in Euren Beiträgen geschrieben kann man vielerlei an Gerichten bzw. Fleisch auf diese Weise zubereiten, also im Ofen nur mit 80 Grad statt mit 180 Grad oder noch höher. Das Ergebnis ist immer richtig, richtig gut und absolut überzeugend. Darüber hinaus, aber dies hat eigentlich nichts mit der Niedrig-Garmethode zu tun, sollte man viele Schmorgerichte wie zum Beispiel Gulasch eben auch stundenlang sanft vor sich hin köcheln lassen.

    Auch bei der Niedrig-Garmethode ist nicht auszuschließen, dass man zum Beispiel die Ganz nicht komplett heil aus dem Bräter bekommt, eher im Gegenteil, denn das Fleisch wird viel zarter. Dieses Problem liegt sicher nicht an der Gar-Methode sondern an der Ganz (manche haben vermeintliche "1000 Flugstunden" ;) , manche nicht) und an der Länge des Bratvorgangs, also wann man die Ganz aus dem Ofen nimmt. Ich mache es so, dass ich, sobald die Ganz beten kann, diese aus dem Ofen nehme, zerlege und dann, zerlegt, noch einmal in den Ofen gebe (dann mit höherer Temperatur und/oder mit Grill), damit die Haut schön knusprig wird. Dazu muss auch ich ab einem gewissen Zeitpunkt probieren ob sie beten kann. (Vorsichtshalber - die Ganz kann beten, wenn man die Vorderflügel, über die Brust, zueinander gut bewegen kann.)


    Viele liebe Grüße und guten Appetit :D


    Maria

    und kannst Du uns zur Niedriggarmethode schlaumachen?

    Hallo Peter,


    dies ist ganz einfach mit wirklich überwältigenden Ergebnissen. Man brät einfach nur mit 80 Grad. Dies dauert ziemlich lange (bei einer Gans zum Beispiel, je nach Gewicht, zwischen 8 und 10 Stunden) aber das Fleisch ist derart zart, saftig und geschmackhaft - man will danach nie mehr anders braten!


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Vorsichtshalber, um den "Abers" vorzubeugen, ich brate die Gans am 24. während des Tages. Kurz bevor sie fertig ist nehme ich sie aus dem Ofen und am 25. habe ich kaum noch Arbeit und Zeitaufwand ... Echt sehr praktisch und echt sehr praktikabel.

    Jeder Weihnachtsgast hat ein Recht auf einen Krippenplatz...



    Ach ja...:

    mit dem Zug komm' ich nicht an, sondern mit dem Schlitten...

    Na dann ...

    ich baue morgen extra für Dich noch meine echt große Krippe auf und in der Wand-Nische daneben gibt es dann sicher noch Platz für eine Luftmatratze die Du allerdings mitbringen müsstest ...

    Wann kommt jetzt noch einmal Dein Zug, ah Sorry Schlitten - wobei hier ist kein Schnee ..., hier an :D

    Hallo Thorwulf,


    absolut ja aber eben auch, leider, nein.


    Du hast absolut Recht, dass man mit den Landwirten und Co. zwingend und dringend zusammenarbeiten muss! Die Mehrzahl der Landwirte, zumindest soweit ich sie kenne und ich kenne viele, sind wirklich mit der Natur verbunden, wollen die Natur ja schützen, müssen aber halt auch überleben, ihren Lebensunterhalt, oder Teil-Lebensunterhalt, erwirtschaften, und dies in unserer heutigen Zeit, in unserem diesbezüglichem irgendwie abstrusen System. Denn leider gibt es von "oben" eben Vorgaben, gesetzlicherseits oder behördlicherseits, und genau da liegt das Problem. Da kann ein Landwirt noch so sehr wollen, noch so sehr Fachkompetenz haben, wenn er nur dann Fördermittel bekommt, und da geht es ja um Flächen über die er normalerweise Erträge erwirtschaften kann, wenn er bestimmte Auflagen, Vorgaben erfüllt, ja dann .... Was soll der Landwirt denn machen?

    Der eigentliche Ansatz liegt also eigentlich ganz woanders, und dies zusammen mit den Landwirten und Co.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    vielen Dank für die vielen Antworten.


    Ich glaube, nächstes Jahr probiere ich dies mit der Krausen Glucke auch einmal aus. Also die "nur" zu dämpfen und dann werde ich weiter sehen wie man die dann evtl., vielleicht muss man dies ja gar nicht, weiter verarbeiten kann, kombinieren kann.

    Und ansonsten - viele von Euch haben wahrscheinlich noch nicht in der Gastronomie gearbeitet, egal in welcher "Preisklasse". Und ja, in der Sterne-Küche geht es nicht in erster Linie darum von einem einzigen Gericht papp-satt zu werden, deswegen gibt es ja mehrere Gänge, sondern da geht es um so viel mehr. Häufig finde ich dies auch mehr als fragwürdig und übertrieben und vor allem viel zu teuer, manchmal aber eben auch nicht. Und dies ist dann der Fall, wenn es mit grundlegenden Nahrungsmitteln, die wir alle vor Ort haben und verwenden, innovativ wird. Da sammle ich Ideen und setzte die dann auch privat um - kann ich nur empfehlen!

    Naja, und mit den Pilzen in der Gastronomie, da habt Ihr sicher Recht. Dies scheitert wohl an der gesetzlichen Lage in Deutschland. Wenn ich da an die Pfifferlinge die bei einer meiner Arbeitsstellen verkocht wurden denke - mich schüttelt es immer noch - tiefgefrorene mindere Qualität aus was weiß ich welchem Land - entsetzlich! Aber die Gäste waren zufrieden, nach dem Motto "Hauptsache Pfefferlinge". Ich glaube es liegt auch ein Stückweit an den Gästen die überhaupt keine gute Qualität, zumindest was Pilze angeht, mehr kennen.

    Naja, wie auch immer, morgen gibt es bei mit jedenfalls auch eine traditionelle Gans mit Sauerkraut und Klößen (allerdings mit Niedriggarmethode zubereitet - man lernt ja von den Sterneköchen ;) ), davor Feldsalat mit gebratener Gänseleber, und als Abschluss halbgefrorenes Pavé. Und am 2. Weihnachtstag dann gekräuterten Wolfsbarsch mit Gemüse und Kartöffelchen, davor ein Trüffel-Kartoffelsüppchen und danach ein Esponjado de Mango. Alles uralte traditionelle Gerichte aber eben zum Teil neu interpretiert und/oder kombiniert. Und genau dies macht Spaß.


    Ein wunderschönes Weihnachtsfest Euch allen, genießt die kulinarischen Köstlichkeiten, lasst es da so richtig "krachen" ;)


    Liebe Grüße und Frohe Weihnachten


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    ich wusste wieder einmal nicht wohin mit meinem Beitrag - heute einmal hier ...

    Ich koche leidenschaftlich gerne und, wie mir immer wieder bestätigt wird, wohl auch sehr gut und durchaus innovativ. Jedenfalls schaue ich mir auch gerne Sendungen zum Thema kochen an, sehr gerne auch zum Thema nachhaltiges kochen, was vegetarisch und vegan beinhaltet. Und dabei frage ich mich immer wieder, warum die ganzen Köche eigentlich nicht mehr auf heimische Pilze zurückgreifen, warum man diese so selten auf den entsprechenden Speisekarten in den durchaus gehobenen Restaurants findet... Jedenfalls ist eine der Sendungen die ich mir gerne ansehe "Am Pass" und heute sah ich mir eine Folge eines Koches aus Nürnberg an - was bitte könnte der mit den Pilzen gemacht haben? Die Maronen sehen ja fantastisch aus, aber wie hat er das gemacht? Und hat jemand eine Idee was er mit der Krausen Glucke gemacht haben könnte?


    Hier erst einmal der Link


    Ich finde die wenigen Szenen die man zu den Pilzen sieht ja echt richtig Klasse - habt ihr Ideen wie er dies gemacht hat und was er damit gemacht hat?


    Liebe Grüße


    Maria

    Cordiceps sp.?


    No tengo ni una idea, pero - ¿Quizás es mejor a cambiar el título a Cordiceps sp.? Entonces los especialistas lo encontrarán antes.


    Saludos collegiales


    Maria

    Hallo Jan-Arne,

    Manuel spricht, soweit ich dies recherchiert habe, weder Deutsch noch Englisch.

    Hola @Manuel Antonio Miranda Álvarez


    aquí en el foro hay algunos usuarios que hablan español y pueden traducir.Pero es necesario de que mandarás fotos por favor ...Y personalmente estoy muy contenta de poder poner en forma mi español por esso


    Saludos cortiales


    Maria

    Hallo Thorwulf,


    ich wollte Dir nicht zu nahe treten sondern nur darauf hinweisen, dass da ganz bestimmt bereits erfahrene Entomologen mit eingespannt sind oder waren. Und ja, meine eigene Erfahrung ist, dass man schon ein paar Kenntnisse mitbringen sollte, wenn man sich da engagiert (Zum Beispiel welche Insekten sind in der jeweiligen Region tatsächlich gefährdet und warum, und welche Pflanzen brauchen diese zur Eiablage und zur Überwinterung - in den Programmen geht es meistens nur um die Nahrungsaufnahme ;) ).

    Ich bin trotzdem der Meinung, dass Du es versuchen solltest. Ich habe Dich hier als einen argumentativ sehr starken User erlebt, der offen in alle Richtungen ist, in alle Richtungen interessiert ist, trotzdem jeweils am Ball bleibt, und dies auch sehr gut vertexten kann. Und genau diese Eigenschaften, so meine Erfahrungen, sind häufig bei den absolute Fachexperten eben leider oft nicht ganz so ausgeprägt. Da muss man einfach oft, nachdem man die Zusammenhänge jeglicher Art (weit über die Insekten hinaus) realisiert hat, Kompromisse schließen, bei eher unwichtigen Dingen nachgeben (die Sonnenblumen am Ackerrand sind ja wirklich hübsch aber lasst doch bitte die paar Pflanzen weg an denen Insekten überwintern könnten), bei wirklich wichtigen Dingen aber dran bleiben und dies geht eben nur mit einer gewissen fachlichen Kompetenz.


    Viel Glück und bleibe hier wirklich dran - ich denke es ist wichtig für uns alle.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Thorwulf,


    Klasse, dass Du Dich da einbringen willst. Dies sind ja von den Beteiligten keine "Schein-Aktionen" sondern sie meinen dies wirklich gut und ernst. Aber dann kommt halt die Bürokratie, kommen die Gelder/die Finanzierung, kommen die Lobbyisten, kommen ganz viele Menschen und Institutionen die es alle gut meinen aber irgendwie ... Sachkompetenz ist da manchmal nicht ganz so vorhanden. Aber dies muss ja nicht so sein, vielleicht ist das von Dir vorgestellte Projekt ja ganz anders!

    Dennoch, gut dass Du da genauer hinschauen willst. Sieh Dir erst einmal die Bedingungen für die Landwirte an und dann sieh Dir dies in diese Richtung genauer an. Wie gesagt, hier in Bayern konnte ich über die zwingend vorgegebenen diversen Samen-Mischungen nur noch den Kopf schütteln. Und bei den Blühstreifen und Co. sieh Dir darüber hinaus an, ob und wann und in welchem Turnus die untergeackert bzw. bei Gemeinde-Wiesen gemäht werden. Hier sind die Blühstreifen zum Beispiel mehr als häufig ein Friedhof für Insekten (die Allrounder - die anderen können damit eh nichts anfangen - nach dem Motto, nichts ist so schlecht, dass es nicht für etwas gut wäre ;) ).

    Ich bin neugierig was Du berichten wirst.


    Liebe Grüße


    Maria


    P.S.: Kennst Du Dich mit Insekten aus? Wenn nicht kannst Du hier im Forum etliche wirkliche Experten finden - ich bin keine, habe aber doch einiges an Kenntnisse.

    mmmh


    freue Dich bitte nicht zu früh - leider muss ich dies anmerken.


    Ich verfolge solche "Aktionen" schon seit Längerem (in Bayern) und bin doch immer wieder fassungslos. Schau Dir dies einmal genauer an, was ich jetzt hier nicht getan habe - sorry, da fehlt mir gerade die Zeit dazu. Meistens ist es so, zumindest in Bayern, dass die Landwirte einen finanziellen Ausgleich bekommen wenn sie mitmachen. Um diesen finanziellen Ausgleich, also Fördergelder (nicht selten EU-Fördermittel) zu bekommen, muss man aber vorgegebene Samenmischungen nehmen und ausbringen. Keine Ahnung ob dies hier auch so ist, Wenn ja, dann sieh Dir einmal diese Samenmischungen an!!! (Egal ob bei den schrecklichen Blühstreifen oder für ganze Flächen - da gibt es in Bayern unterschiedliche Samenmischungen, und dann noch einmal unterschiedlich je nach Boden). Und ja, da sind dann auch durchaus einheimische Pflanzen darunter, aber welche halt auch noch, und dies in der Regel über 50 Prozent (ich denke vielleicht als nett anzusehendes Füllmaterial?) ... Nix mit Insekten (außer den Allroundern die eh keine Hilfe brauchen), nix mit Pilzen (außer denen die eh überall wachsen), aber viel fürs Image ;) . Sorry, dies muss hier nicht so sein und natürlich ist jede Maßnahme, und schon beinahe egal welche, ein kleiner wichtiger Baustein. Mehr aber auch nicht und leider meistens nur fürs Image ohne wirklichen Nutzen und Effekt.


    Liebe Grüße


    Maria

    Sorry liebe Stamm-Tischler - das ist jetzt nun wirklich Stammtisch-Geschwätz, was, zugegebenermaßen und leider, aus meinem Stammtisch-Geschwätz resultiert, aber eben auch Soziale-Medien life oder ... ach was weiß ich. Lehnt Euch entspannt zurück, hebt das Glas mit mir und wartet einmal ab was da noch so kommen mag - irgendwann endet dies auch wieder. Mich amüsiert das Ganze doch sehr muss ich sagen.

    Ach so, meine "Blümchen" und "Insektchen" werde ich auch weiterhin posten, bei meinen Pilzfunden werde ich auch weiterhin um Eure dringend benötigte Hilfe bitten - für mich obsiegt einfach meine unbändige Freude an der Natur. Ob ich auch weiterhin mit irgendwelchen Leuten, und wenn sie auch noch so nett erscheinen, in irgendwelche Habitate gehe und ihnen meine Fundstellen zeige .... mmh ... der Stadtpark hier ist ja eigentlich auch ganz schön ;)

    Prost mit meinem letzten Schluck Single Malt

    Sehr gerne und er ist nur leicht rauchig Tuppie, man bekommt im Abklang so eine kleine Ahnung von Moor und Nebel und Holzbefeuerung ...

    Zum Wohl und lass es dir schmecken

    :D

    Liebe Leute, ich liege unterm Tisch vor lauter Lachen, aber echt.

    Wenn ich geahnt hätte wie dies hier ausartet, dann hätte ich nie und nimmer am Stammtisch, wie man dies im realen Leben halt auch so macht, meine menschliche Enttäuschung, meine Unverständnis, meine Verärgerung darüber wie die Menschen so sind und agieren, ausgebreitet. Aber gut, ich habe dies halt gemacht ... sorry für Euch und für den Stammtisch.

    So, und jetzt trinken wir zusammen einen Schnaps und auf die Rechtfertigungsversuche gehe ich aber wirklich nicht weiter ein - sind einfach nur lächerlich! Und konkret namentlich genannt habe ich ihn nie, weder hier noch anderswo (auch nicht bei den Anfragen interessierter Pilzler per PN oder Telefon - lediglich Stefan und Michl wussten intern Bescheid). Und wer eine wirkliche Hetze, mit Namensnennung, erleben will, der braucht nun nur auf fb gehen. Nicht bei meinen Posts, sondern bei denen von ... zum Beispiel .... und da geht die Hetze gegen mich, aber ganz massiv! Na sollen sie nur - hat ja durchaus Vorteile - so trennt sich die Spreu vom Weizen :)

    So, und jetzt genieße ich ganz relaxt meinen Feierabend-Drink zusammen mit Euch. Ich habe heute einen, für diesen günstigen Preis relativ guten, Whiskey vor mir: The Ardmore - Highland Single Malt Scotch Whiskey von Lidl. Wer eine leicht rauchige Komponente mag, der kann den ja einmal probieren - mir schmeckt er. (Ach so, ich bin weder betrunken oder gar Alkoholikerin oder was auch immer - wurde ja weiter oben angedeutet ;) , sondern genieße einfach und tatsächlich ab und an ein! Glas guten Whiskey.)

    Liebe Grüße, zum Wohl und nun wieder freudigere Themen


    Maria

    Hallo Frank,


    wie Dir Claudia und Nobi ja schon geschrieben haben steht bei uns noch kein Termin fest. ABER Du meldest Dich bitte unbedingt bei mir wenn Du einen Termin hast. Wäre echt schön, wenn wir uns kennen lernen könnten, egal ob es Pilze gibt oder nicht.


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Claudia - auch wenn es mir, rein menschlich, noch etwas schwerfällt, Du hast Recht. Und darauf heben wir nun das Glas! Und ich freue mich total auf Deinen Besuch im nächsten Jahr - nach so vielen Jahren wird dies ja nun auch wirklich einmal Zeit - findest Du nicht auch?

    Naja, wie Du Peter, wie Ihr ja wisst, gibt es hier im Altmühltal Wahnsinns Pilze und Pflanzen und zwischen diesem unglaublichem Vorkommen gibt es zudem dann auch noch Hotspots. Ganz vieles habe ich im Laufe der Zeit entdeckt und ich entdecke ständig aufs Neue ...

    Ich bin der Meinung, die Natur ist für alle da und sollte allen zur Verfügung stehen. Allerdings poste ich meine Fotos so, dass man nicht erkenne kann wo die Fotos entstanden sind. Eine Frau nun scheint meine Fotos und Kommentare, und auch die vom Michl, akribisch zu durchleuchten und hat nun tatsächlich ein paar Habitate ausfindige gemacht und die dortigen Funde als die ihren ausgegeben. Alles soweit o. K. - allerdings hat sie mich als Lügnerin in Sachen Pilze bezichtigt (dies war zu Funden und Fotos die beim Besuch vom Stephan ( Oehrling ) entstanden sind.

    Wie schon gesagt, ich zeige meine Fundstellen und Hotspots gerne, so bei einer Botanik-Exkursion und bei einer Cortinarien-Exkursion die ich organisierte, und vielen Freunden die mich besuchten, so zum Beispiel Stefan ( Climbingfreak), Stephan ( Oehrling), Pablo ( Beorn), Christoph ( Tricholomopsis), Enno (weiß ich gerade den Nicknamen hier nicht), Ulla ( lamproderma), Uwe ( Cortinarius) und noch so einigen mehr die hier im Forum sind. Keiner hat, soweit ich dies beurteilen kann, die exakten Fundstellen und Habitate weiter gegeben. Und dann kam ein T. L. (ebenfalls hier im Forum) - sehr nett, sehr vertrauenswürdig, sehr .... und auf einmal gibt es unglaublich viele "Erstfinder" von "Wahnsinns-Pilzen" bei Solnhofen (jetzt kann ich dies ja schreiben, denn es ist ja überall im Netz zu lesen!) Ich war dort in diesem Jahr mehrfach und habe nur noch mykologisch fachmännisch umgenietete Pilze gefunden sowie weitere Hinterlassenschaften wie Fotostative und Co. ... Im Netz dann nur noch stolz geschwellte "Erstfinder"! Und einer dieser "stolzen Finder" den hatte ich, als ich damals ins Altmühltal zog, voll Verzweiflung über alle Kanäle versucht zu Kontaktieren - der wohnt nur 20 Kilometer von mir entfernt, ist soweit ich weiß PSV, ist in leitender oder irgendwie verantwortlicher Position beim DGFM und ich braucht damals, ganz am Anfang, wirklich dringend Hilfe bei diesen unglaublichen Pilzen hier. Dieser Typ hat mich damals komplett auflaufen lassen, hat mich komplett ignoriert, um es einmal beschönigend zu umschreiben. Und jetzt frönt er mit meinen! Pilzfunden die von Fachleuten wie zum Beispiel dem Uwe bestimmt worden waren? Und dies nicht nur auf fb und Co sondern auch über die Dgfm?

    Könnt Ihr irgendwie verstehen, dass ich verletzt bin? Dass ich sauer bin? Dass ich nicht mehr weiß wem ich vertrauen kann?

    Claudia, es geht leider nicht nur um fb - dann wäre es einfach. Dieser T.L. ist zum Beispiel auch hier. Und jetzt frage ich Dich, wie soll ich mich weiter verhalten? (Auf Dich und Nobi freue ich mich natürlich :) )