Hallo Ihr Lieben,
dies hier ist ja super interessant, weitestgehend zumindest.
Mein Leben lang habe ich mich, allerdings mit Pflanzen, mit genau dieser Thematik (und auch Problematik) beschäftigt. Mein allgemeines Fazit ist, und ich denke, dies kann man auf die Heil-Pilze übertragen, dass man weit über 50 Prozent aller Erkrankungen mit relativ! nebenwirkungsfreien Pflanzen behandeln kann, dass wir alle aber mehr als froh sein können die sogenannte Schulmedizin zu haben, denn da ist ja immer noch ein relativ großer Rest.
Jetzt gibt es dabei aber verschieden geartete Probleme:
1. Die Schulmedizin anerkennt die Phytotherapie nach wie vor nicht wirklich (seit ein paar Jahren ein wenig, aber nach wie vor noch nicht wirklich). Hier wäre eine Anerkennung und eine Zusammenarbeit in Gemeinschaftspraxen dringend und zwingend notwendig. Hier wäre eine "Neuordnung" der "Zusammenarbeit" mit der finanzierenden und lobbyierenden Pharma-Industrie nötig. Hier wäre eine Änderung im Medizinstudium notwendig. Von den Heilpilzen wage ich da erst einmal gar nicht zu sprechen ![]()
2. Viele Menschen denken immer noch, dass alles aus der Natur keine Nebenwirkungen hat - dies ist mitnichten so!
3. Unglaublich viele unheilbar kranke Menschen die von der Schulmedizin austherapiert waren sind zu mir gekommen um ein "Wundermittel" zu erhalten. Diese Menschen gehen ja überall hin, suchen überall nach Hilfe ... aber Wunder gibt es nirgendwo, auch nicht in der Natur!
Gegen die Informationsflut gerade im Internet können wir nichts machen, leider, aber gerade deswegen finde ich auch die kritischen Nachfragen hier sehr gut und angebracht. Heilpilze werden ihrem Namen "Heil" zweifelsohne gerecht, man muss nur wissen was man tut, wie man sie einsetzt, gegen was und wann und auch ab wann nicht mehr! Also mir gefällt dieser Thread hier wirklich richtig gut!
Liebe Grüße
Maria
