Hallo Marcel,
vielleicht sagt dir Dr.Christoph Hahn etwas.
Promovierter Mykologe, war unter anderem in der Forstwirtschaft tätig. Freiberuflich in Forschungsprojekten und der Erwachsenenbildung tätig.
Lehrt am Gymnasium Biologie und Physik.
Präsident der Bayerischen Mykologischen Gesellschaft, Ausbilder von Pilzberatern und Pilzsachverständigen.
Es ist nicht meine Art, dies so ausführlich darzulegen.
Aber hier mache ich aufgrund deiner Darlegungen eine Ausnahme.
Ansonsten möchte ich nicht näher auf deine bisherigen Ausführungen eingehen, sondern aus dem von Hahn/Guthmann 2021 herausgegebenen Buch:
"Die Pilze Deutschlands, Jürgen Guthmann(Laboringenieur Weihenstephan), Christoph Hahn, Beschreibung, Vorkommen und Verwendung der wichtigsten Arten, 2021, Seite 312/313: Chalciporus piperatus",
wie Folgt zitieren:
"Der scharfe Geschmackstoff, das Chalcipurin (und Verwandte Verbindungen) ist jedoch sehr leicht flüchtig und geht beim Garen in die Gasphase über. Zubereitete Pfefferröhrlinge schmecken daher *mild,* sind allerdings recht geschmacksarm und fad" .
Entscheidend ist:
"Zubereitete Pfefferröhrlinge schmecken daher mild,....."
Was für dich sicher interessant ist, im Anschluss an die Pilzbeschreibungen im Buch finden sich dann auch Ausführungen über die chemischen Zusammensetzungen etc.
Viele Grüße
Thomas