Beiträge von Bergwald

    Ohne hier vom Thema all zu weit abzuweichen und schon gar nicht eine Diskussion zu entfachen, schreibe ich ohne Fortsetzung "nur" Folgendes: Golfplätze gibt es nun wahrlich genug. Noch schlimmer sieht es - um mich dem obigen Schreiber als Bayer anzuschließen- mit Skigebieten aus. Skifahren ist schön, aber es gibt inzwischen endlos, ja fast unendlich viele Skigebiete, so dass man jeden Tag jahrelang woanders Skifahren könnte. Da muss doch nicht jedes Jahr wieder irgendeine bzw. mehrere Gemeinden ihren eigenen Skilift und Skizirkus bauen und die bereits erschreckend beschädigte Alpennatur noch weiter kaputt machen.

    Viele Grüße

    Thomas.

    Hallo Kauz,

    sehr gut, dass du hier über den geplanten Frevel informierst.

    Könntest du bitte auch weiterhin über die laufenden Entwicklungen berichten, vor allem, wenn z.B. erneut Unterschriftenaktionen geplant sind, oder sonstige Möglichkeiten für die einzelnen Bürger/innen bestehen.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo lubeca,

    sei herzlich willkommen im Forum. Wenn du hier nichts dazu lernen würdest, wüßte ich nicht wo sonst👍😁🤗.

    Viel Freude damit und natürlich mit den🍄🍄🍄.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,

    mir fällt gerade ein, Christoph schrieb – wenn ich mich diesbezüglich richtig erinnere – auch noch, dass T.ochracea eine dunkelbraune Linie haben kann. Vielleicht wollte er damit andeuten, dass es unter Umständen vorkommen kann, dass jemand diese dunkelbraune Linie für die schwarze von T.versicolor hält? Wissen tue ich dies aber nicht. Jedenfalls könnte man darauf mal sein Augenmerk richten.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo,

    ich kann mich erinnern, gelesen zu haben, dass Tricholoma der bevorzugte Pilz sei. Demnach kommen auch andere in Frage. Welche nun genau und ob z.B. der Fliegenpilz dazu gehört, ergibt sich daraus nicht.

    VG

    Thomas

    Hallo Gernot,

    erstmal danke. Klasse, dass Patrick schon auf das Entscheidende hingewiesen hat, denn da fehlt mir das Wissen. So kann ich auch gleich dazulernen. Insoweit auch danke an Patrick.

    VG

    Thomas

    Hallo Gernot,

    weißt du wie groß die Apothecien sind oder kannst du dies anhand der Fotos "berechnen"?

    L. carpinea soll eigentlich recht häufig sein, L.subcarpinea selten.

    VG

    Thomas

    Hallo Renate,

    für mich sind die Bilder schon spektakulär, denn die Aufnahmen sind klasse und z.B. Cortinarius saporatus=Breitknolliger Klumpfuß oder Hericium coralloides=Ästiger Stachelbart bekommt man so prachtvoll auch nicht gerade jeden Tag gezeigt, oder findet die gar.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Axel,

    wenn du es so siehst, schreibe ich natürlich noch was.

    Sich nur auf den einen Beitrag stützen, scheint mir zu wenig (Google mal im Internet). Die Schäfer sind verständlicherweise ZUM TEIL befangen. Natürlich auch andere Betroffene. Aber das nur nebenbei.

    Ich finde nicht, dass man ein Lebewesen töten sollte (wer wägt das ab), um eventuell ein anderes zu erhalten, wobei der Hinweis auf die Wölfe, die wahren Gründe verdeckt . Auch wenn es dir hier ausschließlich um die Wiesen geht, ist die Verhältnismäßigkeit von grundlegender Bedeutung. Ein einzelnes Problem herauszugreifen und isoliert zu betrachten, heißt sämtliche Bezüge außer Acht zu lassen. Wichtig ist auch zu schauen, wo es Wölfe denn überhaupt gibt (Verbreitungskarten im Internet). Wieso sind in den riesigen wolfsfreien Gebieten die Wiesen Pilze auch gefährdet, Orchideen und zahllose andere. Dazu muss man nur in die roten Listen schauen.

    Außerdem sind nicht die Wölfe am Niedergang - nicht nur der z. B. Saftlinge verantwortlich- sondern es starben bereits endlos viele Arten aus, sterben aus und werden aussterben, ohne dass auch nur ein Wolf, nur in der Nähe war. Es ist wichtig den/die wahren Täter zu benennen.

    Wenn man nun sämtliche Wölfe, die sich in einem Gebiet mit Magerwiesen aufhalten (und das sind bundesweit gesehen mehr als wenige) tötet - und das wäre ja nötig-, und wenn ich jetzt noch unterstelle, dadurch einige Pilze erhalte, aber gleichzeitig Millionen Einzelne aus ganz anderen Gründen vernichtet werden, sogar hunderte ganze Arten, stelle ich mir die Frage, sollen alle Wölfe in den entsprechenden Gebiete mit einem fraglichen Ergebnis für die Wiesen getötet werden, aber das Artensterben geht ungebremst weiter. Von mir ein klares Nein. Hier sind ganz andere Maßnahmen dringendst nötig, die dann nicht nur die Wiesen schützen, sondern den ganzen Reichtum unserer Natur. Mit einem Abschuss von Wölfen werden die brennenden Probleme und längst notwendigen Gesamtmaßnahmen nicht einmal marginal gelöst. Ich hoffe dass aus meinem vorherigen Beitrag klar wurde, dass alles versucht werden muss, um jeden Schaden zu vermeiden, nur nicht um jeden Preis.

    Es sind z.b. auch nur zu einem verschwindendem Teil die Pilzsammler am Rückgang der Pilze schuld, aber für gewisse Interessengruppen sind Sündenböcke sehr praktisch. Wenn es mit den Stickstoffeinträgen, dem Cadmium, Blei, usw. usf........ so weitergeht, werden die Wiesen Pilze sicher ein Problem sein, aber es wird in viel größerem Maß zahllose Arten treffen und trifft es schon lange. Das ganze nur auf Wiesen Pilze zu reduzieren, greift meines Erachtens zu kurz und lenkt von der wahren Katastrophe ab.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Uwe,

    meinst du mit Wölfen oder Menschen? Es gibt schon lange Städte, Dörfer und Siedlungen. Auch damals gab es Schafhaltung um diese Siedlungen, aber auch in ziemlicher Wildnis. Die sogenannten Konflikte gab es immer.

    Ohne einen direkten Vergleich zu machen und um dieses Thema mal im Hinblick auf die Verhältnismäßigkeit ins Bewußtsein zu bringen: Von Januar bis November 2019 wurden im Straßenverkehr 2.815 Menschen getötet und 352.600 verletzt. Viele davon völlig schuldlos. Nur nebenbei: Die Zahl der Tiere, die bei Kollisionen mit Autos ("dient" also nicht einmal der Nahrungsdeckung) getötet, oder schwerstverletzt in den Wald rannten um manchmal nach Tagen elend zu verenden kann nur in etwa geschätzt werden (Kaskoversicherungsfälle), liegt jedoch um Potenzen höher, als die gerissene Schafe.

    Ich hoffe ich muss mich nicht dahin erklären, dass all dies tragisch ist, ja und auch was die Schafe anbetrifft! Jedes ist wertvoll, wie all die anderen auch.

    Wieviele Menschen fahren auf Grund dieser schrecklichen Fälle nicht mehr Auto und gar wieviele sind für ein Autoverbot. Die autofreien Inseln sind eben nur eine kleine Enklave. Was tun? Ich sehe nur, dass diesbezüglich tunlichst wenig getan wird. Da müsste man sich ja persönlich einschränken.

    Letztendlich muss dies jede/r für sich selbst entscheiden, sicher auch im Meinungsaustausch.

    Dies ist ein Pilzforum und das Thema betrifft nur peripher die Pilze. Daher werde ich möglichst nichts Weiteres dazu schreiben, allenfalls kurz, wenn's mir unbedingt notwendig erscheint.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Axel,

    wurde dort auch über die verschiedenen Möglichkeiten von Schutzmaßnahmen gesprochen?

    Das Thema ist sehr beladen, dennoch muss die Frage erlaubt sein, wie es tausende von Jahren möglich war, Schafhaltung zu betreiben. Aber auch der heutige Blick, über die Grenzen in andere Länder, in denen es ein Nebeneinander gibt, sollte zu entsprechenden Überlegungen führen.

    Viele Grüße

    Thomas

    Tolle Darstellungen Chris.

    Das macht richtig Freude. Ich war, als ich vor etwa einem Jahr zum ersten Mal mit einer einfachen 10-fach Lupe einige Flechten anschaute, total begeistert, was sich einem da offenbart. Erst recht unter dem Bino. So geht es mir jetzt auch mit deinen Bildern. Wobei du auch noch wichtige Informationen beifügst.

    Danke dir.

    Bestimmt werden jetzt einige Forumsteilnehmer sich intensiver damit beschäftigen, denn ich bin auch erst durch Anregung Dritter zu diesen faszinierenden Pilzen gekommen.

    LG

    Thomas