Beiträge von eberhardS

    Den Pilz an den die Irmtraud denkt,

    hat, wenn man Glauben denen schenkt,

    die Pilzfunde in Listen schreiben,

    damit sie in Erinnrung bleiben,

    im Kärnterland erst zweimal wer*,

    (dort flattert Habicht wohl umher),

    gefunden bei, ihr ahnt es schon,

    doch andrer Vegetation.


    Grüße, Eberhard


    * : Austria.mykodata.net: 2 Funde, 2012)

    Hallo,

    ein Habichtsrätsel kann ich mir nicht entgehen lassen - ich mach mit.

    Bloß, wie pfählt man so {kryptisch}, dass es dem Rätselsteller gerecht wird?


    lieben Gruß

    Eberhard

    …….…………………………………….


    ...vielleich tso: wo's bodensauer magsein Ding - das in sei'm Pild* der Fogel** fing - des dortoftwachsend Baum dazu - den dortauchwachsend Schwamm' suchst Du... oder auch nicht


    *Pild = Pilzbild

    **tja, es kann nur einen solchen geben

    Liebe Leute,

    Ich hab mal auf einem Flohmarkt für ein paar Euro ein winziges Stück des Werkes "Die Röhrlinge (Boletaceae) von Kallenbach bekommen, das in sogenannten "Lieferungen" von 1926 bis 1943 erschienen ist. Es ist "Lieferung 21", sprich zwei je ca 6-seitige Textteile und eine Schwarzweisstafel, also leider nicht die wunderbaren Bildtafeln (die hätt ich selber mal gerne irgendwo -leistbar- gefunden). Kurz gesagt, ich möchte das an wen abgeben, der/die was damit anfangen kann oder möchte: für den Betrag, den es demjenigen wert ist plus die Versandkosten plus eine Tafel Schokolade. ...Schließlich ist ja schon der Einband ein schönes Bild für sich g:-).


    Schöne Grüße,

    Eberhard

    Hallo Sandra,

    heut hab ich endlich mal Zeit, etwas in Deinen schönen Beitrag zu schreiben:


    5 Jahre alt, das erste Mal Pilze sammeln mit den Eltern! Ich sehe noch meine allerersten beiden Pfifferlinge gelb hinter einem riesigen moosbewachsenen Stein herausleuchten, der wie ein Wegweiser am Waldweg stand. Jedesmal, wenn ich daran denke, spüre ich diesen Moment der Faszination, als ob es jetzt wäre. Es war dann auch egal, dass wir an dem Tag sonst fast nichts finden sollten…


    Dieser Stein (des Anstoßes im positiven Sinn?) liegt immer noch dort im hinteren Südtiroler Passeiertal, auch wenn sich der Wald, der mein Lieblings(pilz)Wald wurde, mittlerweile verändert hat. Dort habe ich zu jeder Tages- und Jahreszeit viele Stunden verbracht und alles erdenkliche, Pflanzen Pilze und Getier, oft zum Entsetzen meiner Eltern mit nach Hause genommen. Dadurch und durch die Entdeckung des „Cetto“ im Bücherregal meines Vaters war der weitere Weg irgendwie vorzeichnet. Ich kam zum BioStudium an Innsbrucks Uni, in die Arbeitsgruppe Mykologie, damals (1996) geleitet von Reinhold (Bodo) Pöder. Auch Meinhard Moser war damals noch am Institut und so waren oft Verfasser mykologischer Standardwerke zu Gast. Doch wie ich schon mal wem hier geschrieben habe, werden allein dadurch, verdiente Mykologen getroffen zu haben, die eigenen Pilzkenntnisse nicht größer. Allerdings ändert sich das, wenn man als Grünschnabel öfters dabei sein kann, wenn solche beispielsweise vor einem Tisch voller Phlegmacien oder einem Korb mit mediterranen Boleti stehen und diskutieren. Zusätzlich herrschte der nette Brauch, Funde bei den Kaffeepausen zu diskutieren und manchmal auch bis spät zu mikroskopieren. Alle brachten mit, was sie interessierte. Und die Interessen waren vielfältig: von allem was auf Erde und Holz wächst über Pflanzenparasiten bis hin zu den Myxomyzeten.

    Ich wechselte dann von der Seite der Lernenden für einige Zeit auf die der zusätzlich Lehrenden (u.a. Pilzsystematik), betreute mykologische Uni-Exkursionen vom Mittelmeerraum bis unters Nordkap mit, was meinem Selbstverständnis, dass man auch als Mikrobiologe kennen darf, was rund herum wächst, krabbelt und flattert auch sehr entgegen kam.

    Ebenso schaute ich den Kollegen bei Pilzvergiftungsgutachten über die Schulter und arbeitete an Forschungsprojekten mit. Die Umweltbedingungen an der Uni führten später dazu, dass ich mein Brot in der medizinischen Forschung verdienen sollte. Doch seit einiger Zeit begleite ich - nach gefühlten 10 Jahren mykologischem Stillstand - wieder als Mykologe „nebenbei“ Naturinteressierte/Lernende jeden Alters in Kursen, Exkursionen etc... (sozusagen etwas Honig aufs Brot). Damals, 2016 habe ich auch dieses Forum entdeckt, das mich motiviert hat, endlich an meinem Wissensstand von anno 2006 wieder etwas zu ändern und wo in angenehmer Weise über verschiedenste Themen der Mykologie und auch über den Tellerrand hinaus diskutiert werden darf und…


    …ach ja, es sollte nicht 3 Stunden dauern…

    Schöne Grüße aus Innsbruck, allen, und alles Gute in dieser eigenartigen Zeit
    Eberhard

    Hallo allseits

    ich tippe hier bei der Flechte mit den langen "Ästchen" mal schnell und mit etwas Restunsicherheit auf Evernia prunastri, (dem Ding, das sich Eichenmoos nennt, aber weder ein Moos ist noch zwingend an Eiche wachsen muss... bei mir beispielsweise oft auf Lärche).

    Das mache ich aufgrund: Gesamtbild, Wuchsform, Bau der Verzweigungen, den Farben an Ober und Unterseite (der eigenartige blasse Pastell-Grünton, kein Grau oder Schwarz wie bei Pseudevernia) .

    Ich freue mich allerdings auch, wenn mir jetzt jemand widerspricht und erklärt, wieso sie es nicht ist, denn dann lerne ich ein paar neue Details, auf die man hier achten sollte :)


    beste Grüße (und Wünsche Euch allen),

    Eberhard

    Hi Tuppie,

    keine Karamellbonbons, diese Kugelchen haben einen Durchmesser von 3 cm und bestehen laut Hersteller aus: "zartschmelzende Füllung umhüllt von feiner Lindt-Schokolade" :)

    Ist auch ok, oder?


    Euch alle grüßt

    Eberhard

    "...Die Ergebnisse mit den Chips zeigen schließlich Jahr für Jahr immer besser, wo das wirkliche effektive Potential zum Chips-Verdienen liegt."

    Hallo, da würde mir Don Gnolmeone jetzt vermutlich noch raten,

    - endlich ein wenig gnolmisch zu lernen

    - mich im APR mal einzubringen

    - oder weiteren Gnolmen Karton und Keksschüssel zu bieten,

    weils dafür ja mit etwas Glück auch noch ein paar Chipse... ==Gnolm7


    Schön' Abend,

    E. mit U

    ...wo isser jetzt eigentlich, der U?? Heut morgen war er noch hier... Aha, eine Krümelspur! Sie führt ...

    ...in den Keller!

    Hallo (Jetzt wieder-)Ingo,

    danke für die Phahlrechnereien, gratuliere zur ebenso besten Phahlkreation!

    Allen anderen danke fürs wählen!

    Eberhard und Unki

    (Der mir vorgeschlagen hat, mich wegen der Chipsenzahl in Ebobert Unk umbenennen zu lassen ==Gnolm7)

    Hallo Ingo,

    das hab ich so verstanden, dass es sich auf das "Warzen besprechen" (google mal) bezieht, eine der vielen Methoden, mit denen Mensch seit jeher versucht/versuchte, Warzen +- erfolgreich zum Verschwinden zu bringen. Fragen wir mal Anja, ob s so gemeint war.


    schöne Grüße,

    Eberhard

    Hallo Gnixio!

    "Keine Ahnung, wozu E+U und Anna je 25 PC für die Segmentwette brauchen, zum Preisgeld für die Platzierung hinzu..."

    Es war halt auch nicht vorhersehbar, dass sie als einziges bei der Segmentwette absahnen. Die ganzen Jahre über waren es mehr als 2 Gewinner.

    Aber liebe Ingos,

    "brauchen" ist zwar relativ, aber klar ist, wie schon der Finanzgnolm schreibt: man bekommt man dafür Keksgroßpackungen etc...==Gnolm7. Und ja, ich hatte vermutlich Glück, freuen wir uns doch mit mir!


    Wir können uns allerdings auch, lieber Ingosixecho, zu Deiner Frage die Frage stellen, ob ich also in dem Moment, in dem ich Gründe fand, zu glauben, bei der Segmentwette im 1. Segment zu landen, bei dieser Wette eigentlich schon nicht mehr hätte mitmachen dürfen, weil ich im Fall, dass ich richtig läge, damit hätte rechnen müssen, zusätzliche Chipse zu bekommen? Oder gar viele* oder viele viele Zusatz-Zusatzchipse, falls ich das Glück haben sollte, fast als einziger das Segment richtig einzuschätzen? ==Gnolm4==Gnolm7


    *ab wann ist eigentlich viel genug oder zuviel, bzw. zuviel zuviel?==Gnolm10


    lieb grüßt Euch

    E mit U

    Bravo, allseits! Ihr seid super! Das ist genau die Art Rätsel, bei mir immer schon rätselhaft war, wie man sowas lösen kann ==Pilz24

    Einen schönen Tag,

    Eberhard

    Hallo, so, schneller als vermutlich der Habicht alles nochmal durchflogen und die Notizengekritzel durchsucht... hat mir gezeigt, dass das, was ich suchte, schon da ist: der Tannenflämmling vom Hans, der Erdwarzenphahl von Naan und Konfuzius.

    Schade find ich, dass Ingnolms Nikolausstiefel möglicherweise gar kein Phahl war ( ich wollte ihn als Phahl für meinen Hohlfußröhrlingstipp auf Nr1 sehen, bzw als erst unbeabsichtig gesetzten und dann aber schön verwertbaren Phahl für die erst später erschienene Nr12: den wolliggestiefelten Schirmling.

    Soweit wie gesagt meine Lieblingsphähle schon alle da.


    Schön'Abend, Eberhard