Guten Morgen zusammen!
Gestern waren wir "Wandern" im Odenwald, Grenzgebiet Baden-Württemberg/Hessen. Also, ich denke dass die Pilze erst mal durch sind. Selbst dort wo es über 20l/m² Niederschlag unter der Woche gab wächst gerade nicht so viel. Die Pilzarten kann man quasi an einer Hand abzählen.
Aber zuerst - es ist immer SCHÖN bei gutem Wetter in ein Wald zu gehen. Mein interner Akku wird bei so einem Wald-Spaziergang auf angenehme Art und Weise aufgeladen:

Jetzt zu den Pilzen:
Goldröhrling, ein Einzelstück:

Pfirsichtäubling, alt, auch nur vereinzelt getroffen:

Strubbelköpfe, etwas älter (ob sie bis zur Pilzaustellung in Mannheim nächste Woche überleben werden?):

Grünblättriger Pest Schwefelkopf
auch für die Austellung nächste Woche mitgenommen, samt ein Stück vom Substrat. Ich bin jetzt gespannt ob diese Pilzchen auf meinem Balkon weiter wachsen oder verrecken werden.

Noch ein Einzelgänger, den ich als Tränender Saumpilz bestimmt habe:

Und, wie es so oft ist, wenn man quasi mit leeren Händen aus dem Wald zum Parkplatz zurück läuft, bekommt man vom Wald ein Trost-Geschenk!
Ein frischer junger Riesenporling, mein Speisepilz des Tages! Gewicht (nur verwertbare Teile): 1,2 kg. Beste Qualität!



Ich habe vor kurzem entschieden Riesenporling zu trocknen. Ich probiere den mal einzuweichen und, falls er danach doch zu zäh ist, dann verarbeite ich ihn nächstes Mal zum Pilzpulver.
Schwärzt nach wenigen Minuten, wie hier schön zu sehen ist:

Geschrumpft beim Trocknen:


