Beiträge von Cortinarius

    Hallo Frank,

    Nr1 +2 würde ich auch so nennen


    Bei Nr3 würden Angaben zu den Sporen sicher mehr Klarheit geben. Was ich mir vorstellen könnte, wäre ein ausgeblasster C.salor

    C.salor kommt auch im Buchenwald, wenn auch seltener wie bei Weisstanne


    Gruss

    Uwe

    Hallo Peter

    Fluens passt, wir hatten heute auch genau so eine Kollektion

    Für L.pallidus scheint mir der Fund zu viel gelb zu haben, oder verfälscht das Bild den Farbeindruck

    Pallidus ist fleischbraun, quasi ohne Abweichung immer ziemlich gleichfarbig. Eine gelblich wirkenden Fund hatte ich da noch nie.

    Gruss

    Uwe

    Hallo

    Wenn man der neuesten Arbeit der Innsbrucker folgt, ist das wohl so.

    Der "echte" C.semisanguineus ist dann sehr selten und auf Kalkböden beschränkt.

    Alles was man bisher im sauren Nadelwald gefunden hat , wäre dann C.ominosus , Bidaud

    Ich bleib trotzdem erstmal bei C.semisanguineus und mach vielleicht ein agg. dahinter

    Gruss

    Uwe

    Hallo

    Nur ganz kurz

    Nr1. Ist klar, mit der KOH Reaktion

    Immer wieder eindrucksvoll die Geschwindigkeit der Reaktion


    Nr 2. Siehst du einen hell gelben Velumring am Knollenrand oder etwas darüber ?


    Nr 3. Wahrscheinlich C.corrosus

    Aber die Sporen müssen überprüft werden


    Nr 4 . Mit .Mehlgeruch bzw. Geschmack C.dionysae Agg.

    Da gibt es seit 2014 eine neue Art

    C.olivaceodionysae mit oliv-braunen Farben

    Der wird es wohl sein


    Nr 5. ???


    Nr 6. mit so breiter gerandeter Knolle sind die Variecolores raus. Das wird einer der Caerulentes sein. Eventuell C.caesiocanescens


    Die Bilder sind leider teilweise unscharf bzw. von der Perspektive ungünstig, das macht es nicht einfach


    Gruss

    Uwe

    Hallo,

    also den Tip mit c.glaucopus nehm ich zurück, da fehlt das blau.

    Ohne Sporenmikroskopie und KOH-Reaktion kann ich den nicht näher eingrenzen.

    Beim Seifenritterling bleib ich aber, auch wenn Ingo das anderst sieht.

    Gruss

    Uwe

    Hallo zusammen

    Nochmal zum Hautkopftest.

    Der wichtigste Schritt würde bisher nicht erklärt.

    Nach den lösen der Farbstoffe mit Alkohol und dem Papier, gibt man entweder Ammoniakdampf oder KOH auf das Papier. Bei einem Hautkopf schlägt die Farbe sofort in ein Purpurrot um.

    Damit sind die typischen Antrachinon Farbstoffe der Hautköpfe nachgewiesen. Bei den gleichfarbigen Rauhköpfen gibt es keinen Farbumschlag


    Zu C.malicorius : das Fleisch sollte im Schnitt deutliche Olivtöne zeigen. Ist es nur orange-gelb ist C.cinnamomeus wahrscheinlicher


    Gruss

    Uwe

    Hallo

    Bei der Nr 1. denke. Ich an Seifenritterlingen, die ja sehr variabel daher kommen können.

    Prüf doch nochmal den Geruch.

    Die braunen Hüte sollten eine minimalen Grünoliv Ton haben. Den genatterten Stiel gibt es immer mal wieder und das Röten ist arztspezifisch


    Nr 3. kann gut C.glaucopus, der reihige Klumpfuss sein, die Lamellen sollten aber zumindest minimale Blautöne zeigen


    Gruss

    Uwe

    Von der Sporengrösse käme C.lilacinovelatus in Frage, allerdings ohne lila Velum ist das nur ein ungewisse Möglichkeit.

    Der von Hias vorgeschlagene Platypus hat etwas grössere Sporen. Wenn du googlest findest du die super Beschreibung und Bilder von Hias, auch die besagten "quasi" Cheilozystiden die er erwähnt.

    Wenn noch was herauskommt, bitte berichten

    LG

    Uwe

    Hallo Thomas,

    Einer aus der Gruppe der Calochroi ist das schon, das sieht man an den Lamellen die typisch amethystfarben sind

    Hast du das Basal- Mycel , d.h. die weissen Stellen unter der Knolle, mal mit KOH getestet ?

    Für C.calochrous s.str. ist mir die Hutfarbe zu blass, der hat das satteste Gelb in der Gruppe.

    Falls das Basal- Mycel doch eindeutig rosa-pink reagiert sollte es sich um C.insignibulbus handeln, der reagiert auf dem Hut schwach oder gar nicht aber dafür am Basalmycel.

    Ohne KOH Reaktion wird's schwierig, da habe ich gerade auch eine Kollektion unter Hainbuchen/Eiche die sich nicht bestimmen lässt.

    Da hilft nur sequenzieren

    Gruss

    Uwe

    Hi,

    Die Sequenzierung solcher Funde ist immer spannend, manchmal erlebt man da auch eine Überaschung

    Die Phlegmacien sind ja gut bearbeitet und man bekommt eigentlich immer ein valides Ergebnis.

    Falls du das durchführst, wäre ich an der Sequenz interessiert. Auf jeden Fall hast du einen interessanten Kalk Nadelwald, wo noch mehr interessante Arten zu erwarten sind

    Wenn du magst, kannst du mir mal sagen wo das Gebiet so ca. liegt, falls ich mal in die Gegend komme. Gerne auch per PN

    Gruss

    Uwe

    Hallo

    Ja genau bei Nr 7 war C.pseudoglaucopus die Idee. Das Violette Velum am Knollenrand ist äusserst vergänglich, aber die Farbe ein seltsames Oliv-braun-grau ist recht typisch.

    Mit dem Geruch und Sporengrösse aber Recht sicher



    Nr 6.

    Der ist wahrscheinlich bei den Humolentes um C.humolens zu suchen. Da gibt es einige neuer beschriebene Nadelwald Arten wie C.laberiae , C.hildegardiae ..., die schwierig zu trennen sind


    Gruss

    Uwe

    Hallo

    Ein paar Tipps was du noch testen solltest, wenn die Pilze noch verfügbar sind

    Nr.6 mach mal eine Geschmacksprobe ob der bitter oder eventuell deutlich mehlig schmeckt


    Nr.7 riecht der nach Rettich, Sporen bis 12,5 um lang und Mandel bis zitronenförmig, stark warzig


    Nr.8 hier braucht's die Sporen max 9um oder bis 14um lang


    Gruss

    Uwe

    Hallo liebe Pilzfreunde,

    Am Freitag endete schon wieder unsere jährliche VAPKO Ausbildungswoche für Pilzkontrolleure in Landquart.
    Für mich seit langem mal wieder als "normaler" Kurteilnehmer und nicht als Ausbildner.

    In unserem Kurs traf ich dann CH-Andy und wir gingen gemeinsam auf eine kleine Privat-Exkursion

    Am Vortag hatte Andy schon einen tollen Fund gemacht.
    Die wenigsten von euch werden diesen Pilz schon mal gesehen haben

    In unseren Breitengraden eine absolute Seltenheit und so schön

    Cortinarius suaveolens, Orangenblüten Klumpfuss
    Mit seinem süsslichen Geruch , ähnlich dem Süsriechenden Fälbling und den Violett-Gelben Farben unverkennbar

    ( Bild nicht vom Standort,sondern nachträglich drapiert )

    Übrigens wurde dann am nächsten Tag an anderer Stelle noch der zweite Orangenblüten Klumpfuss , C.osmophorus gefunden


    Auf unserer Tour gab es dann noch weitere seltene Schleierlinge

    wie Cortinarius luhmanii, Cremeflockiger Klumpfuss


    und Cortinarius nanceiensis, Gelbflockiger Schleimkopf


    weitere Phlegmacien waren C.subgracilis, C.rhizophorus , C.elegantior und einige andere mehr


    schön war auch diese Gruppe von Rötenden Erdsternen, die Andy ablichtete


    und der allgegenwärtige Rostrote Lärchenröhrling


    Schön wars !!!
    Vielen Dank an all die fleissigen Helfer und Teilnehmer


    beste Grüße

    Uwe

    Ich bin da eher bei L.aspideus, falls da Weiden waren und eher ein Feuchtgebiet.

    Die Farbe ist für L.flavidus zu blass, der ist schon deutlich hellgelb gefärbt und verblasst im Alter kaum. Das Sporen Ornament, flügelartige Grate über die ganze Spore gehend, passt besser zu L.aspideus

    L.flavidus finde ich bei Hainbuchen/Eiche trocken und warm.

    Gruß

    Uwe

    Hi,

    R.firmula ist deutlich scharf und zeigt meist irgendwo eher dunkle violett Töne , das müsstest du jetzt am besten selbst beurteilen. Auf der anderen Seite ist die Art auch ein echtes Farb- Chamäleon . Helga Marxmüller zeigt auch Exemplare mit Braun und Grüntönen

    Ich würde die wohl auch so bestimmen.

    Gruss

    Uwe

    C.cordatae ist mir schon ein Begriff, ich hab nur noch keine Funde davon gesehen, das meinte ich damit

    Die Farbe von cordstae passt nicht zu deinem Fund, dein Fund ist deutlich freudiger violett-blau gefärbt und zeigt die typische Wasserflecken d.h. das erste Bild von Nr.5 zeigt zu 99% C.sodagnitus. Von dem habe ich sicher schon an die 100 Fruchtkörper gesehen.

    Gruss

    Uwe