Beiträge von Josef-08


    die zwei von mir gezeigten M. standen keine drei Meter voneinander entfernt. Von der Sonne haben sie gleichviel abbekommen, die unterschiedlichen Formen/Farben sind eher im Substrat begründet.


    Hallo Peter, das denke ich auch.



    Dunkle finde ich, ausschließlich, wenn eine Fichte in der Nähe steht, und dann sind sie fast unsichtbar,


    Das habe ich so noch nicht beobachtet. Dort, wo ich überwiegend dunkle finde, sind zwar einzelne Kiefern eingestreut, aber nicht in unmittelbarer Nähe; ich habe auch schon dunkle gefunden, wo keine Nadelbäume in der Nähe waren und umgekehrt. Da müßte ich künftig mal drauf achten.


    Das ganze scheint mir noch ziemlich unerforscht zu sein und ...
    wenn ich hier die teilweise sehr unterschiedlichen Fundberichte und Erfahrungen/Ansichten/Meinungen lese, diese mit meinen eigenen Erfahrungen vergleiche und doch immer wieder aufs neue überrascht werde, komme immer mehr zu der Ansicht, dass Morcheln sehr eigenwillige Wesen sind, die sich weder an feste Regeln halten, noch sich in ein bestimmtes Schema pressen lassen.
    Und das macht sie für mich so faszinierend.


    LG, Josef


    So kann man das generell auch wieder nicht sagen.
    Morcheln passen sich m.M. schon dem jeweiligen Standort bzw. Untergrund an. Deshalb sind sie auch so schwer zu finden.
    An meinen Fundstellen ist es so, dass auf dunklerem Boden eher dunkle (schwarze, graue) Morcheln vorkommen, an helleren Stellen (inmitten von Laub) eher hellere.
    Das schließt aber nicht aus, dass man auch mal verschiedenfarbene Morcheln am gleichen Standort finden kann. Morcheln sind halt sehr variabel.
    In diesem Jahr traute ich meinen Augen kaum, als ich inmitten von schwarzen bzw. dunklen Morcheln eine fast weisse Morchel fand. Die stand unter frischem Eschensägemehl und hatte die gleiche Farbe wie das Sägemehl. Schade, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte, und als ich am nächsten Tag wieder hin kam, waren die Schnecken leider schneller gewesen.


    LG, Josef

    Hallo schwammgieher,


    Erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem echt beeindruckenden Fund.


    Obwohl ich jedes Jahr danach Ausschau halte, habe ich bisher in unserer Umgebung noch keine RiMuMos gefunden und habe daher selbst keine geschmacklichen Vergleichsmöglichkeiten.
    Ich kenne nur die Speisemorchel.
    Allgemein wird behauptet, dass die Speisemorchel ein feineres Aroma habe, andere wiederum sehen Speise- und Spitzmnorchel (wozu auch die RiMoMu gehört) als gleichwertig an.
    Nachdem ich in diesem Jahr erstmals zwei "richtige" Spitzmorcheln (im Wald, nicht auf Rindenmulch) gefunden und getrocknet, aber noch nicht probiert habe, kann ich nur sagen, dass allein schon vom Duft her die Speisemorchel mich mehr überzeugt. Aber ich denke, das ist Geschmackssache.
    Du kannst sie genauso wie Speisemorcheln verwerten. Da aber alle Morcheln roh leicht giftig sind und frische Morcheln auch noch ein unbekanntes hitzestabiles Gift enthalten (Morchella Syndrom), solltest Du sie ausreichend garen und sie nicht in allzu großer Menge verzehren. Getrocknete Morcheln sollen allerdings unbedenklich sein. http://toxinfo.ch/386


    VG,
    Josef

    Hallo,


    Heute Vormittag hatte ich an der zum zweiten Mal stattfindenden Frühjahrsexkursion der Hochwaldtouristik Weiskirchen teilgenommen.
    Wie auch im letzten Jahr gings wieder an dem kleinen Flüsschen Prims entlang auf der gegenüber liegenden Seite des Naturschutzgebietes Bardenbacher Fels.
    Leider hatte es in den letzten Wochen nicht geregnet, so dass wir keine allzu großen Erwartungen bezügl. der Pilze hatten.
    So stellte uns der Exkursionsleiter und PSV H.W. Grass dann zahlreiche Frühlingskräuter und -blumen vor, wobei er auch dann auch auf die Begleitbäume und -pflanzen der Pilze einging.
    Dennoch fanden wir auch noch einige interessante Pilze, u.a. Stockschwämmchen, rotrandiger Baumschwamm, Birkenblättling, Spaltblättling und für mich persönlich als Erstfunde den Stäublingsschleimpilz und einen Pilz, von dem ich vorher noch nie vorher etwas gehört hatte, den Buchenwaldwasserfuß (Hydropus subalpinus).


    Hier einige Bilder:


    Der rotrandige Baumschwamm


    Der Buchenwald-Wasserfuß (Hydropus subalpinus)


    rechts eine "Mutation" des Buschwindröschens


    und hier noch eine kleine Kuriosität am Rande: der "Schilderfresser"


    Herzliche Grüße
    Josef


    Hahah ja die Vorstellung ist durchaus etwas seltsam...
    Aber wenn man bedenkt das wir Pilze essen die auf Pferdemist wachsen...
    Ist das dann besser :hmmnmz::D


    Nun Ja,
    Pferde- und Kühe sind reine Pflanzenfresser. Frischen Pferde- oder Kuhdung riecht man kaum und wenn er frisch u. fest ist, könnte ich ihn sogar in die Hand nehmen,
    aber wenn man bei einem Baby die Windel aufmacht, ist das doch schon etwas intensiver.


    VG, Josef

    Hallo Alexander,
    - Danke für den Link. Interessanter Bericht. Hatte ich bisher noch nichts davon gehört.


    Hallo LeChef,
    - nachdem ich den Bericht gelesen habe, muss ich hier natürlich meine Meinung ändern.
    Soweit ich mit meinem bißchen Schulenglisch verstanden habe, werden dafür allerdings nur die nassgemachten Windeln genommen.
    Ich hatte bei Deiner Frage natürlich erst mal bildlich so eine richtig schön vollgemachte Windel vor Augen und weiß natürlich auch wie die riechen.
    Deshalb meine etwas verstörte Reaktion.


    Ok, wenn man das Plastik vorher abmacht und nur den Zellstoff aus den nassen Windeln nimmt und sterilisiert, könnte ich mir das schon vorstellen.


    Herzliche Grüße,
    Josef

    Hallo Dieter,


    Da sich bisher hier offenbar keiner an die Bestimmung der schwarzen runden Objekte, die Ihr da gefunden habt, herangetraut hat, und diese auch in keiner Pilzliteratur zu finden sind, werde ich's mal versuchen und hoffe, dass ich dabei richtig liege:


    Wenn ich mir den ganzen Schmutz wegdenke, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass es sich um alte Langspielplatten (discina vinylata) mit leichten Hitzeschäden handeln könnte.
    Das waren die Vorgänger von CD's. Die waren früher sehr weit verbreitet, sind aber mittlerweile so selten geworden, dass sie eigentlich auf die Rote Liste gehören.
    Gelegentlich findet man sie noch in gutsortierten Plattenläden oder auf dem Flohmarkt. Dass sie aber neuerdings auch im Wald wachsen, ist auch für mich neu.
    Merkmale: Hut: Durchmesser ca. 30 cm, in der Mitte ein beschrifteter runder Papieraufkleber mit einem kleinen runden Loch, Hutfarbe im allgemeinen tiefschwarz (farbige Varianten eher selten), abwechselnd mit kleinen und größeren Rillen, Rand glatt, Unterseite wie Oberseite, kein Stiel, keine Röhren, Poren oder Lamellen, mit anderen Pilzen kaum verwechselbar; nicht eßbar.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hallo, Reiner


    Toll, was Du da so alles gefunden hast. Da könnte man ja ganz neidisch werden.
    Bei uns ist es leider seit Wochen sehr sehr trocken und es sieht auch nicht aus, als wenn Regen zu erwarten wäre.
    Da bei uns die Morcheln in diesem Jahr aussergewöhnlich früh kamen, befürchte ich auch, dass ein Regen jetzt nichts mehr nützen würde.
    Herzlichen Dank auch für Dein Bild vom Kastanienbraunen Porling.
    Jetzt weiß ich wenigstens, was ich gestern gefunden habe und brauche ihn nicht mehr selbst zu bestimmen.


    VG, Josef


    Die Verbreitung der Arten wird nicht zu stoppen sein, aber wenn es gelingt, das Tempo zu verringern, hat die Natur auch Zeit, Antworten auf Keime, Pilze oder invasive Arten zu finden. Wir hätten es schon in der Hand. Wenn.....
    Aber im Moment sieht es leider danach aus, als würden wir alles daran setzen, das Gegenteil zu erreichen.


    Hallo Claudia,


    In einem solch speziellen Fall, wenn der Pilz tatsächlich ausschließlich durch importierte Tiere nach hier gelangt ist, hätten wir es möglicherweise noch in der Hand, indem entweder ein Import- und Handelsverbot verhängt oder aber eine ausreichende Untersuchung dieser Tiere vorgeschrieben würde.


    Aber generell, befürchte ich, dürfte die Invasion fremdländischer Organismen nicht mehr zu stoppen sein.
    Da müßte man schon den gesamten Welthandel und sämtliche Reisen unterbinden, da diese Organismen ja auch unbemerkt mit Schiffen, Flugzeugen, in Transportkisten, Containern und sogar in der Kleidung und an den Schuhsohlen von Touristen hierher gelangen können.
    Das Einzige, was man da selbst tun kann, denke ich, ist auf das Halten von exotischen Tieren und das Anpflanzen exotischer Pflanzen ganz zu verzichten. Das wäre zwar nur ein ganz kleiner Beitrag, aber immerhin ein Anfang.


    HG, Josef

    Hallo,


    Solche Bilder machen natürlich betroffen.
    Da wird dann rasch der Ruf nach Verboten laut und sicherlich käme ein weltweites Handelsverbot auch diesen Tieren zugute.
    Aber würde dies allein das Problem mit der Verbreitung und Einschleppung fremder Lebensformen wirklich lösen?
    Die Eroberung fremder Lebenräume durch Pflanzen, Tiere, Pilze, Viren, Bakterien usw. hat schon immer stattgefunden und ist Teil der Natur und der Evolution. Dabei kommt es auch natürlich auch schon mal vor, dass heimische Arten, die sich nicht darauf einstellen können, verdrängt werden oder aussterben können.
    Allerdings hat das früher so langsam stattgefunden, dass sich die Natur anpassen und Abwehrmechanismen entwickeln konnte. Heute jedoch können durch den weltweiten und immer freieren Warenhandel und auch durch Tourismus (Fernreisen) diese Lebensformen o. deren Samen, Sporen, Eier innerhalb von Stunden zu den weitest entfernten Winkeln der Erde gelangen und sich bei günstigen Voraussetzungen dort ausbreiten. Und wie das zu verhindern wäre, dafür dürfte es sicherlich in naher Zukunft keine Lösung geben. Das ist wohl der Preis, den wir für die Globasierung und den freien Warenhandel zahlen müssen.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hallo, Ulli,


    Im letzten Jahr hatte ich auch schon Mitte April welche gefunden, noch bevor die Fingerhutverpeln erschienen. Da war ich auch sehr erstaunt. In diesem Jahr habe ich bis jetzt noch keine gefunden. Aber nachdem die Morcheln ungewöhnlich früh erschienen, würde es mich nicht wundern, wenn die ersten Maipilze jetzt ebenfalls schon kommen.


    VG, Josef

    Hallo,


    Nachdem in meinen Hauswald wieder einmal die Forstleute gehaust haben, meine bisherigen Morchelfundstellen plattgemacht wurden und es dort aussieht, als hätte der 3. Weltkrieg stattgefunden, habe ich beschlossen, dort nicht mehr hinzugehen, um mich nicht mehr jedesmal darüber ärgern zu müssen. Von Tag zu Tag sieht es dort schlimmer aus. Jetzt wurde sogar der Fußweg ins nächste Dorf auf ganzer Länge mit querliegenden Ästen versperrt, so dass das dort befindliche Bildstöckchen aus keiner Richtung mehr erreichbar ist. Da dort keine Bäume gefällt wurden, sondern aus nicht nachvollziehbaren Gründen einfach nur die Sträucher umgemacht wurden und quer auf dem Weg liegen, muss man schon annehmen, dass hier absichtlich Wanderer und Spaziergänger am Betreten des Waldes gehindert werden sollen.


    Daher war ich heute einmal in einem Gebiet unterwegs, das ich bisher nicht beachtet und in dem ich eigentlich auch morchelmäßig nichts erwartet hatte. Es ist zwar Muschelkalkgebiet, jedoch fast ausschließlich Nadelwald. Natürlich hoffte ich insgeheim darauf, aber als ich nach 2 Stunden erwartungsgemäß noch nichts gefunden hatte und mich gerade auf den Heimweg machen wollte, entdeckte ich am Waldrand in einem Gebüsch etwas ockergelbes und da standen sie dann, eine ganze Menge großer prächtiger Speisemorcheln. Leider waren die meisten schon in einem fortgeschritteneren Stadium, aber einige konnte ich doch noch mit nach Hause nehmen.
    Die Stelle werde ich mir natürlich merken und hoffe dass ich im nächsten Jahr rechtzeitig dorthin komme.


    Dieses Prachtexemplar war leider schon etwas hinüber:

    (das Zigarettenpäckchen dient nur zum Größenvergleich)


    Die hier konnte ich noch mit nach Hause nehmen:


    Die Morcheln waren in diesem Jahr aussergewöhnlich früh da. Normalerweise kommen die bei uns nicht vor Mitte April.
    Ich hoffe doch sehr, dass der angesagte Regen bald kommt und dann vielleicht noch was nachkommt.


    Herzliche Grüße
    Josef


    Hallo Wolfgang,


    Doch, es gibt noch weitere "Olympioniken"


    Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deiner neuen "alten" Kamera.
    Als Ausstellungsstück (also fast neuwertig) war das bei dem Preis natürlich ein echtes Schnäppchen. Da hätte ich auch nicht lange überlegt.


    Leider konnte ich Dir zur Adaption älterer Objektive nichts schreiben, da dies für mich (derzeit noch) nicht in Frage kommt.


    Die Hauptgründe, mich für das MFT-System zu entscheiden, waren nämlich hauptsächlich die geringere Größe und das geringere Gewicht.
    Und diesen m.M. nach einzigen Vorteil möchte ich mir durch diese größeren und schweren Objektive doch nicht wieder zunichte machen.
    Aber das ist natürlich Ansichtssache.


    Trotzdem würden mich Deine Erfahrungen mit Deinen neu erworbenen Objektiven sehr interessieren.
    Um welche Objektive handelt es sich genau? (Olympus OM, FT? oder andere)
    Ich habe nämlich auch noch zwei ältere M42-Objektive (35mm 2.8 und 135 2.8); allerdings noch nicht ausprobiert, da mir noch der Adapter fehlt.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hi, Mausmann,
    da sehe ich doch ungeahnte Möglichkeiten. Wie wärs mit:
    - Morcheln, die bei Annäherung von Pilzfreunden rot blinken,
    - Steinpilzen und Pfifferlingen, die Lockrufe aussenden,
    - Stinkmorcheln, die bei Motorsägenlärm ihren Duft ins Unerträgliche steigern, oder
    - Schleimpilzen, die sich über Harvester hermachen?
    Frag doch mal bitte Deinen japanischen Bekannten, ob er das bis 24.00 Uhr :giggle: noch schaffen kann.


    Herzliche Grüße
    Josef


    Übrigens:
    Ich kenne da ebenfalls einen Pilzfreund, der sich hobbymäßig mit der Genmanipulation an Pilzen beschäftigt.
    Der hat sich kürzlich eine Genschere gekauft. Die muss aber wohl aus dem Baupark gestammt haben.
    Vielleicht hat er aber auch nur CRISPR mit CRIMP verwechselt.
    Denn die Ergebnisse sahen nachher so aus:

    Hallo Tuppie,


    Nein, Du übertreibst gar nicht. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Fund. Da darfst Du Dich gerne richtig drüber freuen.
    Ich weiß noch wie es ist, wenn man jahrelang alle potenziellen Biotope erfolglos abgesucht hat und sie dann findet, wo man sie gar nicht vermutet hätte.
    Du hast zwar jetzt nicht das Jodeldiplom, aber vielleicht die "Morchelreife".
    Denn meist ist es doch so, dass dem lang ersehnten Erstfund dann auch noch weitere folgen werden.


    Herzliche Grüße
    Josef


    P.S.: Auch auf die Gefahr hin mich hier zu blamieren und obwohl ich mir nicht 100 % sicher bin, würde ich das für eine junge Speisemorchel halten.


    Hallo Holger,


    Obwohl wir hier auch Muschelkalkgebiete in der Nähe haben, finde ich hier nicht so viele Morcheln, dass ich mir allzu viele Gedanken über die einzelnen Arten machen müßte. Im Bliesgau scheint da mehr los zu sein.
    So unterscheide ich grundsätzlich nur zwischen Käppchen-, Speise- und Spitzmorchel, wobei die Rimumos doch schon anders aussehen als die im Wald gefundenen.
    Mit dem von Dir angesprochenen Link kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.
    Aber hier sind auch einige Morchelarten aufgeführt: http://www.pilzschule.de/html/morcheln___co.html.
    Vielleicht kannst Du damit was anfangen.
    Übrigens: Wie war Deine Verpeltour am Sonntag? Hast Du was gefunden?
    Meine böhmischen Verpeln waren offensichtlich Frühfunde. An meinen bekannten Stellen war noch nichts.
    Ich hoffe nur, dass die Forstarbeiter mir dort nicht alles plattmachen. Die sind zur Zeit wieder mächtig zu Gange. Heute war mal wieder alles abgesperrt.


    VG, Josef


    Da hätte mich echt der Standort interessiert.
    Vermutlich saurer Boden und Nadelholz ? Nachdem ich heute schon ein Fotos mit Spitz- und Speisemorcheln
    als gemeinsamen Fund am gleichen Standort gesehen habe, interessiert mich der Standort umso mehr.


    Hallo Markus,


    Ich möchte nochmals auf den Standort zurückkommen.
    Ich habe inzwischen ein bißchen "rumgegoogelt" und mich kundig gemacht.
    Kalk-/Lehmboden, Laubwald und Kiefern passen schon, auch bei den Spitzmorcheln.
    Ist also doch nicht ungewöhnlich, wenn man Spitz- und Speisemorcheln am gleichen Standort findet.


    VG, Josef


    Hallo,


    Die Zigarette war eigentlich nur zum Größenvergleich gedacht. Ich hatte gerade nichts anderes da.
    Es ist übrigens nicht LM; ist ne bei "Zigarettenschmugglern" beliebte luxemburger Marke, aber ich möchte hier natürlich keine Schleichwerbung machen.


    HG, Josef

    Hallo Markus,


    Nein, das sind keine Rindenmulchmorcheln, auch kein saurer Boden und kein reiner Nadelwald.
    Gefunden habe ich sie am Wegrand in einem Laubmischwald mit einzelnen eingestreuten Kiefern und auf Kalkboden.
    Dort, wo ich auch schon mal hin und wieder Speisemorcheln finde.
    Ich war auch sehr überrascht. Nach den "allgemein bekannten Regeln" dürften sie dort eigentlich gar nicht zu finden sein.


    Hier noch ein Standortfoto (es war leider schon etwas dunkel).


    VG; Josef

    Hallo,


    Endlich hab' ich sie auch gefunden! - Meine ersten "echten" Spitzmorcheln.


    Dabei war ich nicht mal auf der Suche. Ganz einfach so, zufällig, bei einem kurzen Abendspaziergang.



    Die große ist doch ein richtiges Prachtexemplar.


    VG, Josef

    Hallo,


    Ich habe heute diesen Pilz gefunden und bin mir fast sicher, dass es sich um den Größten Scheibling (Discina perlata) handelt.
    Morchelbecherling schließe ich aus.


    Fundort: auf einem morschen Baumstumpf - vermutlich Kiefer
    Durchmesser: ca. 8 cm
    Fleisch: brüchig
    Geruch: schwach, fast nicht wahrnehmbar; kein Chlorgeruch


    Oder kommt Ihr zu einem anderen Ergebnis?



    Herzliche Grüße


    Josef