Beiträge von Josef-08

    Hallo


    Nach wochenlanger Trockenheit sah es heute endlich mal nach Regen aus.
    Also Regenjacke in den Rucksack und ab in den Wald.
    Und tatsächlich, kaum im Wald, begann es doch leicht zu regnen.
    Aber noch bevor ich die Regenjacke draussen hatte, hörte es (nach gefühlten 3 Tropfen) schon wieder auf.


    Aber die Pilze scheinen doch so langsam ungeduldig zu werden und nicht mehr länger warten zu wollen.
    Und so wurde ich nach meinem gestrigen Glücksfund, dem glänzenden Lackporling (unter Vorbehalt, der Fruchtkörper war noch zu jung, um ganz sicher zu sein) auch heute wieder fündig.


    Die ersten Täublinge:





    Gefunden im Mischwald, Saurer Boden (Kalkeinschlüsse vom Weg nicht ganz ausgeschlossen).
    Lamellen brüchig, Geruch soweit wahrnehmbar leicht obstartig (meine ich jedenfalls) Geschmack mild
    Sporenpulver weiß, Hut bis zur Hälfte leicht abziehbar.


    Ein schöner frischer Schwefelporling:


    Noch ein Porling (habe ich schon öfters gesehen, kenne aber immer noch nicht seinen Namen.
    Wer kann weiterhelfen?


    Die Bestimmung des folgenden Pilzes möchte ich in diesem Zustand eigentlich niemand mehr zumuten,
    aber vielleicht /möglicherweise kann doch jemand was dazu sagen ??? Sauerer Boden, Mischwald. Manschette gerieft (Amanita?)



    Hier noch ein neugieriger Gnolm:


    und ein mir völlig unbekannter Baumpilz (persönlicher Erstfund)


    Ich hoffe, dass Euch die Bilder gefallen.


    Herzliche Grüße aus dem Saarland
    Josef

    Hi,


    Ich weiß nicht so recht, ob das hier zum Thema passt,
    aber trotz Hitze und wochenlanger Trockenheit gibt es sie noch, die Momente, mit denen man nicht rechnet und die einen wieder aus der Verzweiflung reissen.
    Heute nachmittag war ich mit einer Wandergruppe unterwegs und dachte nicht im entferntesten daran, nach Pilzen Ausschau zu halten. Natürlich hatte ich auch keine Kamera dabei.
    Dann kurz vor Ende der Wanderung, zunächst ein Büschel vertrockneter Pilze, die nicht mehr eindeutig bestimmbar waren. Ich habe sie mal als Schwefelköpfe abgehakt. Dann am Fuß einer Eiche ein heller Porling mit zahlreichen Guttationstropfen, möglicherweise tropfender Schillerporling? Und dann als Höhepunkt an einem Baumstumpf (vermutlich Eiche) drei fingerdicke ca. 3 cm lange Zäpfchen, von denen ich stark vemute, dass es sich um noch ganz junge glänzende Lackporlinge handelt. Das wäre für mich natürlich ein ganz besonderer Fund. Den hatte ich nämlich bisher nur ein einziges Mal gefunden. Ich werde die Sache mal im Auge behalten und die Stelle bei Gelegenheit mal wieder aufsuchen.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hi,


    Zuwenig Teilnehmer? - Kein Wunder! Wo sind die Pilze? - Ohne Pilze keine Fotos.
    Bei uns herrscht nur Hitze und Trockenheit.
    Mal sehen, ob ich bei meinen älteren Bildern noch was brauchbares finde.


    Falls die Fotos für einen Monatswettbewerb nicht ausreichen, würde ich vorschlagen, die eingereichten Fotos dann beim nächsten Wettbewerb mit zu berücksichtigen, auch wenn dann dort ausnahmsweise 2 Fotos vom gleichen Teilnehmer erscheinen.


    Viele Grüße Josef

    Hallo Maria,


    Genau! Und deshalb habe ich Google ganz von meinem PC verbannt und benutze andere Suchmaschinen. Die werden zwar auch heimlich Daten sammeln, aber ich habe da wenigstens nicht die unbeschränkte Erlaubnis erteilt.


    Trotzdem gibt es einen kleinen Trick, wie Du Dir auch Youtube-Videos anschauen kannst, ohne zuzustimmen.
    Ob das in jedem Fall funktioniert, weiß ich nicht. Bei mir gehts jedenfalls.
    Wenn ich nicht über die Googleseite reingehe, sondern über eine andere Webseite ein Video aufrufe, komme ich meist auch an andere Youtube-Videos mit gleichem Thema.
    Such doch mal in einer anderen Suchmaschine nach "Pilzvideos". Wenn Du dort eine Seite findest, in der ein Video mit Youtube verlinkt ist und dieses sich aufrufen läßt, ohne dass Google sich meldet, werden Dir dann evtl. auch noch weitere Pilzvideos angezeigt, auch wenn Du keine Zuastimmung erteilt hast. Ich habs gerade eben noch ausprobiert und bei mir hats funktioniert. Ggfs. musst Du auf dem verlinkten Video unten auf Youtube klicken.
    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Du Dir die Adresse des Videos in die Zwischenablage kopierst und über den VLC-Player abspielst.


    HG, Josef

    Hallo Charlie,


    Herzlichen Glückwunsch zu den Pfiffis.


    Überall schon diese Frühfunde. Da wird man ganz neidisch. Bei uns ist mit den Pilzen immer noch "tote Hose".
    Kein Pfifferling, keine Hexe, nichts; nur höchstens ein paar Baumpilze und hin und wieder etwas Kleinzeugs, dass ich (noch) nicht kenne. Ist bei uns jetzt sowieso die pilzärmste Zeit des Jahres; los gehts hier meist erst ab Mitte/Ende Juli.


    Was die Morcheln betrifft: Nur nicht verzagen, bei mir hat's auch einige Jahre gedauert, bis ich die ersten fand.
    Die kommen ja auch nicht in jedem Wald vor, und wenn, dann sind sie oft so versteckt, dass man dran vorbei läuft.


    VG Josef


    wenn die Waldwege Kalkschotter enthalten, reichen die Kalksandaufwirbelungen durch Forstfahrzeuge meist aus, dass in Wegesrandnähe kalkliebende Arten wie der Netzstielige HR (oder z. B. Fichtenreizker oder Stachelbeertäublinge) wachsen.


    Kalkhaltige Stellen können sich aber auch durch Auswaschung solcher Wege weiter davon entfernt mitten im Wald bilden.
    Als ich den Mönchskopf (ein typischer Kalkpilz) auf natursaurem Boden mitten im Wald fand, war das zunächst für mich unerklärlich. Später stellte sich dann heraus, dass weiter oberhalb ein Kalkschotterweg verlief und von diesem bei Regen Wasser zu der Stelle gelangte, wobei sich dann dort Kalk abgelagert haben muss.
    Auch die von der Forstwirtschaft in manchen Gebieten vorgenommene Kalkung der Wälder sollte man mit in Betracht ziehen.


    VG, Josef

    Hallo,


    Nachdem der aus meiner Sicht unübertreffliche, wenn auch mittlerweile etwas veraltete Microgrfx Picture Publisher (gab's früher immer günstig als Auslaufversionen) eingestellt wurde und sich auf den neueren Windowsplattformen leider nicht mehr installieren läßt, habe ich verschiedene Programme ausprobiert, die aber alle dem guten alten Picture Publisher nicht das Wasser reichen konnten.


    Fotofiltre hatte mir dabei noch am besten gefallen. Bei der Version 6 fehlten mir allerdings noch die Ebenen. Deswegen bin dann letztlich bei Gimp gelandet und dabei werde ich vorläufig wohl erst auch mal bleiben.


    Der teure Photoshop lohnt sich einfach für nicht meine paar Bilder. (CS2 war zwar kostenlos, aber soweit ich verstanden hatte, nur für Käufer früherer Versionen gedacht).


    Bei den kostenlosen (bzw. kostengünstigeren) Programmen kommt man m.E. vom Funktionsumfang her an GIMP nicht vorbei, auch wenn es von der Bedienung her nicht gerade komfortabel ist und etwas Einarbeitungszeit erfordert.


    Nachdem allerdings Fotofiltre (ab Version 7) jetzt auch Ebenen verarbeiten kann, könnte es m. M. zu einer guten Alternative für diejenigen werden, die sich nicht so gerne mit Gimp auseinandersetzen möchten.
    Allerdings ist es, wie ich gerade feststellen durfte, bei der Vorschau mancher Bearbeitungsschritte etwas langsam und scheint viel Speicher zu brauchen (steigt schon mal aus, wenn das Bild zu groß wird). Mein PC ist zwar nicht mehr der jüngste, aber so schnell bin ich noch mit keinem anderen Programm an die Grenzen gestoßen. Wer nicht mit Ebenen arbeitet, sollte lieber zu Version 6 greifen; da habe ich das bisher so nicht festgestellt.


    Für einfachere Bearbeitungen wie Croppen, verkleinern usw. benutze ich allerdings nach wie vor Irfan-View, mit dem ich sogar meine Raw-Bilder anzeigen u. in andere Formate umwandeln kann (ich sehe da keinen großen Unterschied zu den JPEGs aus der Kamera).


    VG, Josef

    Hallo Mausmann,


    Recht hast Du!
    Aber man braucht ja zunächst einmal eine aussagekräftige Schlagzeile.
    Das andere ergibt sich ja aus dem Text bzw. aus den Artikeln.


    HG, Josef


    tolle Idee, aber Spontanverpackung geht so leider nicht.
    Liebe Grüße Claudia


    Nee, da müßte man schon ein paar Wochen vorher anfangen.


    Aber als Styroporersatz wäre das doch super
    - und erst als Möbel. Dann könnte man bei einem Umzug die alten Möbel einfach auf den Kompost werfen und als Dünger verwenden.


    http://die-erfinder.3mdeutschl…produkte/mobel-aus-pilzen


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    (gleiches Video wie bei Matthias, nur ohne Werbung)


    VG, Josef


    Das hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber bei meiner Recherche bin ich auch noch auf ein lustiges Video gestoßen,
    dass ich Euch nicht vorenthalten möchte:

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    Hallo,


    Auf der Suche nach natürlichem Verpackungsmaterial bin ich gerade auf etwas sehr Interessantes gestoßen:
    Verpackungen aus Pilzen.


    https://www.bluhmsysteme.com/b…or-innovative-verpackung/


    https://www.trnd.com/de/toptrn…rpackung-ecocradle?page=4


    Und hier eine Anleitung zum Selbermachen:


    http://www.kika.de/erde-an-zuk…eitung-verpackung100.html


    Ob das wohl so einfach funktioniert? :/ - Wenn ja, dann könnte man ja auch auf diese Art ganz einfach Pilze züchten.


    VG, Josef


    Nie wieder sammle ich Champignons, Rotfüßchen. Ich war zwei mal der irrigen Ansicht, Aniserlinge gefunden zu haben. Erst in der Pfanne gaben sie sich zu erkennen, durch penetranten Karbolgeruch. Sie hatten im frischen Zustand eigentlich gar nicht gerochen, jedenfalls nicht unangenehm



    ist mir auch schon mal passiert. Hatte ihn mit Kräuterbutter gefüllt und auf den Grill gelegt. Der Geruch war <X . Zum Glück noch gemerkt und nicht verspeist.


    Hallo, Ihr beiden,


    Eigentlich kann man den Karbolchampignon nicht mit dem Anischampignon verwechseln, da der Karbolchampignon deutlich rosa Lamellen hat, während die Lamellen des Anischampignons eher creme- bzw. beigefarben sind.
    Verwechseln könnte man ihn aber gerne mit dem Wiesenchampignon, der ebenfalls rosa Lamellen hat.
    Hier muss man dann die Stielbasis prüfen. Aber das wißt Ihr ja sicher.


    VG, Josef


    Hallo,
    Clitocybe alexandri kann man ausschliießen. Ich hatte die Art schon in der Hand, kenne Sie aus dem Hunsrück (z. B. aus Kell am See).
    Grüße
    hübchen


    Hallo,
    Kell am See? - Wohnst Du in der Gegend? - Da gehe ich auch schon mal hin und wieder Pilze suchen (Schillinger Spießbratenhalle und so.... ;) oder auch in den Wäldern westlich des Sees. Da findet man oft interessante Sachen.


    VG, Josef


    Hallo Pablo,
    also mir drängt sich irgendwie der Mönchskopf auf, wenn ich die Fotos so sehe. Zwar etwas zu grau geraten, aber sonstige Makromerkmale müssten passen. Ich meine, sogar eine Andeutung von "Zipfel" zu sehen. Ob die Mikromerkmale passen - keine Ahnung.
    Grüßle
    Heide


    Hallo Heide,


    Bekanntlich ist ja bei Pilzen nichts unmöglich, aber Mönchskopf würde ich persönlich hier ausschließen.
    Dafür ist mir der Hut doch zu grau und auch vom Habitus her ist der etwas anders; auch die Lamellenfarbe scheint mir nicht richtig dazu zu passen (obwohl man sich bei den Fotos auch täuschen kann).


    VG, Josef

    Hallo Siggi,


    auch von mir ein herzliches Willkommen.



    schöne Vorstellung. Willkommen im Forum...hört sich komisch an...8 Jahre nach der Registrierung.
    Aber wow, das nenne ich mal ne "Kennenlernphase". :D


    Na, ja,
    So offiziell habe ich mich ja auch noch nicht vorgestellt, obwohl ich schon einige Zeit dabei bin.
    Ich mag halt im Netz nicht gerne so viel von mir preisgeben.
    Meinen Vornamen kennt Ihr ja und aus welcher Ecke Deutschlands ich komme, habt Ihr inzwischen ja wohl auch mitbekommen.
    Was wäre noch zu sagen, ohne allzu viel persönliches preiszugeben:
    Ich hatte mal aus Neugier an einer Pilzexkursion teilgenommen und da hat es mich gepackt (das Pilzfieber).
    Erst ging es mir nur um die Speisepilze, aber mittlerweile schaue ich auch schon mal gerne über den Tellerrand hinaus.
    Hier angemeldet hatte ich mich ursprünglich wegen des Fotowettbewerbs, inzwischen geht mein Interesse jedoch etwas mehr in Richtung, neue und mir noch unbekannte Pilze kennenzulernen. Da schaue ich öfters auch nur mal als Gast rein, um zu sehen, ob es was neues gibt.


    Herzliche Grüße
    Josef

    Hallo Jörg,


    Schöne Funde!


    Nelkenschwindlinge finde ich bei uns leider viel zu selten. Es gibt hier wohl zu wenig richtige Wiesen.
    Ich war mal vor ein paar Jahren in Schweden. Da standen sie auf jeder gemähten Grasfläche in Massen.


    Dass die Maipilze so in Hexenringen auf der Wiese wachsen, wußte ich auch noch nicht. Ich finde sie hier eher im Wald und unter Hecken.


    VG, Josef


    eigentlich alles andere als ein typisches Morchelbiotop. Doch in diesem Jahr bekommen wir
    langsam Verfolgungswahn 8| An drei Stellen standen sie nun auch dort rum. Wir haben nicht danach gesucht,
    sind einfach daran vorbeigelaufen. Ein echt krasses Morcheljahr.


    Erst mal vielen Dank für die schönen Bilder.
    Die Fliegenragwurz würde ich auch mal gerne finden. Hier gibt's anscheinend nur "Hummeln".


    Ein "krasses Morcheljahr" kann ich hier leider nicht sagen, aber trotz der langen Trockenheit doch noch einigermaßen zufriedenstellend.
    Und seltsamerweise finde ich meine Morcheln ausschließlich in solchen "untypischen" Morchelbiotopen und meist dann, wenn ich nicht danach suche.


    Und jetzt, wo die Morcheln hier durch sind, haben wir erstmals seit Wochen richtigen Regen.


    HG, Josef


    aber die kann man zum aussporen wieder ausbringen, an neue Stellen, ( Weißdorn gibts hier ja noch mehr, ich glaub mit dem sind die verbandelt).


    Ob die mit Weißdorn verbandelt sind oder ob der nur eine Zeigerpflanze ist, weiß ich nicht; ich hatte sie aber u.a. auch schon unter Weißdorn gefunden.



    Wie bereitet man die nach dem trocknen später eigentlich wieder zu, ich mach das zum ersten mal. 20 minuten in etwas Wasser einweichen und dann ganz normal kochen?


    Getrocknete Morcheln (bei mir allerdings Speisemorcheln) weiche ich für mind. 30 Min. (besser noch etwas länger) in warmen Wasser ein und decke das Gefäß zu damit der Duft nicht entweicht. Dann ganz normal wie frische Pilze verwenden. Das Einweichwasser verwende ich mit.
    Wenn ich nur wenig Morcheln habe und sparen möchte, zerbrösele ich sie ganz fein, streue sie direkt in die Sosse (wie bei Pilzpulver) und koche sie etwas mit.
    Damit das feine Aroma der Morcheln nicht überdeckt wird, sollten Gewürze nur sparsam verwendet werden; ich verwende nur Salz u. Pfeffer.
    Ich weiß: es gibt auch Rezepte mit Whisky, Portwein, usw. Ich mags aber lieber pur, nur mit Sahne, Salz u. Pfeffer.
    Mein derzeitiges Lieblingsrezept ist Spargel mit Morchelrahmsosse:
    Etwas Mehl in Butter anschwitzen, mit Kochwasser vom Spargel ablöschen, Sahne und fein zerbröselte Morcheln (oder Morchelpulver) zufügen und mind. 10 Min. köcheln lassen. Mit Salz u. Pfeffer abschmecken. Dann über den fertigen Spargel gießen.
    Ausserdem: Morcheln esse ich grundsätzlich nur drinnen; draussen verfliegt der Duft zu schnell u. der ist für mich genau so wichtig wie der Geschmack.


    VG, Josef


    Ich habe noch nie eine Speisemorchel gefunden. Kann mir jemand Tips geben, wo man suchen sollte, unter welchen Bäumen, zu welcher Jahreszeit? Mein Pilzsuchgebiet sind die Hassberge, Laub und Nadelwald ca. 300 bis 400 m hoch.
    Dank im Voraus für Ratschläge.



    aus eigener Erfahrung. ;) Du findest keine Morcheln, die Morcheln finden dich. :cool: Du kannst das aber etwas forcieren, indem du Eschenbestände mit kalkhaltigem Boden; gerne auch in Bachnähe aufsuchst oder aber unter Obstgehölzen, wie z.B. Apfelbäumen. Dieses Jahr wurden sehr viele auf Streuobstwiesen usw. gefunden. Korrektur: Haben sich finden lassen. :D


    Da kann ich Stefan nur zustimmen.
    Wenn Du jahrelang in jedem Frühjahr sämtliche Gebiete, in denen Du nach den Bodenverhältnissen und Zeigerpflanzen eigentlich regelrecht über die Morcheln stolpern müßtest, abgesucht, aber keine einzige gefunden hast, wenn Du beginnst, Morcheln für Phantompilze und sämtliche Fundberichte für Fakes zu halten, wenn Du ganz ganz bescheiden geworden bist und Dir vornimmst, nie wieder Morcheln suchen zu gehen, dann plötzlich zeigen sie sich Dir, und zwar meist dort, wo Du nie gesucht hättest (eigene Erfahrung) und wenn Du dann die ersten gefunden hast, findest Du meist auch noch mehr.


    Die Tipps von Stefan möchte ich noch wie folgt ergänzen: Es lohnt sich auch, hin und wieder einen Blick unter Weißdornhecken zu werfen.


    VG, Josef


    die zwei von mir gezeigten M. standen keine drei Meter voneinander entfernt. Von der Sonne haben sie gleichviel abbekommen, die unterschiedlichen Formen/Farben sind eher im Substrat begründet.


    Hallo Peter, das denke ich auch.



    Dunkle finde ich, ausschließlich, wenn eine Fichte in der Nähe steht, und dann sind sie fast unsichtbar,


    Das habe ich so noch nicht beobachtet. Dort, wo ich überwiegend dunkle finde, sind zwar einzelne Kiefern eingestreut, aber nicht in unmittelbarer Nähe; ich habe auch schon dunkle gefunden, wo keine Nadelbäume in der Nähe waren und umgekehrt. Da müßte ich künftig mal drauf achten.


    Das ganze scheint mir noch ziemlich unerforscht zu sein und ...
    wenn ich hier die teilweise sehr unterschiedlichen Fundberichte und Erfahrungen/Ansichten/Meinungen lese, diese mit meinen eigenen Erfahrungen vergleiche und doch immer wieder aufs neue überrascht werde, komme immer mehr zu der Ansicht, dass Morcheln sehr eigenwillige Wesen sind, die sich weder an feste Regeln halten, noch sich in ein bestimmtes Schema pressen lassen.
    Und das macht sie für mich so faszinierend.


    LG, Josef


    So kann man das generell auch wieder nicht sagen.
    Morcheln passen sich m.M. schon dem jeweiligen Standort bzw. Untergrund an. Deshalb sind sie auch so schwer zu finden.
    An meinen Fundstellen ist es so, dass auf dunklerem Boden eher dunkle (schwarze, graue) Morcheln vorkommen, an helleren Stellen (inmitten von Laub) eher hellere.
    Das schließt aber nicht aus, dass man auch mal verschiedenfarbene Morcheln am gleichen Standort finden kann. Morcheln sind halt sehr variabel.
    In diesem Jahr traute ich meinen Augen kaum, als ich inmitten von schwarzen bzw. dunklen Morcheln eine fast weisse Morchel fand. Die stand unter frischem Eschensägemehl und hatte die gleiche Farbe wie das Sägemehl. Schade, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte, und als ich am nächsten Tag wieder hin kam, waren die Schnecken leider schneller gewesen.


    LG, Josef