Bitte, bitte keine Diskussion darüber, ob wir überhaupt einen Klimawandel haben und wenn ja, wodurch der verursacht wird. Dafür gibt es andere Foren.
Hallo Teetrinker,
sehr gute Einschränkung der Diskussion
(wobei ich eher vermuten würde, dass Leute hier im Forum den Klimawandel nicht anzweifel!).
Viel dazu sagen kann ich eigentlich nicht, aber natürlich waren die letzten beiden Jahre trockenheitsmäßig krass. Das hat sich auch auf die Pilzwelt ausgewirkt. Dennoch bin ich erstaunt darüber, wie widerstandsfähig die Natur so ist. Im Spätherbst letzten Jahres habe ich noch schöne Funde machen können, obwohl ich nicht mehr damit gerechnet habe. Auch dieser Herbst, ist pilztechnisch noch ganz gut geworden.
Aber da, wo Bäume absterben, wird es auch die dazugehörigen Mykorizzapartner nicht mehr geben. Ich denke die Folgen des Klimawandels auf die Pilzwelt wird sich erst durch Beobachtungen der nächsten Jahr erfassen lassen. Aber wie für jedes Ökologische System wird der Klimawandel auch in der Pilzwelt sicherlich große Veränderungen verursachen, deren negative Folgen wir möglicherweise noch gar nicht umfassend abschätzen können.
Kleine Ergänzung: Schon häufiger habe ich hier darüber gelesen, dass es durch die durchschnittliche Temperaturerhöhung in unseren Breiten auch zunehmend Arten in Deutschland zu finden gibt, die bislang nur weiter südlich zu finden waren. In Zukunft müssen wir uns eher darauf einstellen, dass nicht nur der Falsche Pfifferling als Verwechslungspartner zum Echten Pfifferling zu diskutieren ist, sondern auch der Ölbaumtrichterling.
Liebe Grüße
Rotfüßchen
