Die Zuordnung meiner alten Daten ist jetzt auch erfolgt - mglw. muss das manuell gemacht werden.
Das freut mich sehr!
Es fehlt nur noch die Möglichkeit, Daten von anderen Nutzern abrufen zu können, um mit der Seite effektiv arbeiten zu können. Das folgt sicher zeitnah! Insgesamt eine sehr erfreuliche Entwicklung.
LG
Beiträge von Aretah
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Hallo zusammen,
die Information zu Altfunden habe ich bis jetzt auch noch nicht entdecken können. Gut finde ich aber, daß meine ganzen alten Funde offenbar schon automatisch meinem neuen Account zugeordnet wurden.
Björn
Das ist bei mir nicht der Fall.
Elisabeth
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Hallo
Was soll ich dazu sagen? Es gab doch bei Pilze Deutschland immer die Karte, wo man die Fundorte sehen konnte. Gibt es die nicht mehr oder ist die Karte versteckt und ich habe die übersehen?
Hallo Uwe, die Karte findet man bei Referenzen -> Artenliste , dann klick auf die kleine D-Karte rechts in der Tabelle bei der jeweiligen Art. Die Tabelle ist durchsuchbar nach der gewünschten Arten.
Leider sind die Daten dort nicht detaillierter (z.B. mindestens Finder/Bestimmer, Datum, Ort, Substrat) abrufbar. Man sieht nur die Verbreitung.
Das macht es schwierig beim Abgleich der eigenen Funde und etwaigen Kontakt zu anderen Findern, gerade wenn man mit seltenen Artengruppen arbeitet.(Oder habe ich da was übersehen?)
LG -
Mir fehlt hier der Abruf von kartierten Daten aus der Karte analog zur alten Seite ("Klick auf den Fundpunkt").
Über die Filter kann ich nur meine eigenen Daten sehen.
Bisher gefallen mir die Funktionen sehr gut, für ehemalige Mykis-User ist die Bedienung selbsterklärend.
LG
Elisabeth -
Mit so einem Foto ist die Unterscheidung nicht möglich.
Makroskopisch sieht man bei Trichoglossum am Stiel eine dichte Behaarung, auf Artebene geht es nur mit dem Mikroskop weiter.Die Ökologie ist da nur bedingt aussagekräftig.
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Sofern mir nichts mehr in die Quere kommt, werde ich am Kurs teilnehmen.
Ich bin angemeldet!LG
Elisabeth -
Hallo Björn!
danke für deinen kleinen Bericht.
Das sieht ja echt vielversprechend aus!Auf die Streuobstwiesen mit altem Baumbestand freue ich mich und auf Sarcodontia pokere ich tatsächlich schon. X. frustulatus ist mir hier aus Bayern bekannt.
Letztes Jahr habe ich mit Phlegmacien begonnen und hoffe, dieses Jahr meine Expertise erweitern zu können, auch was Saftlinge angeht (da ist die Eifel ja nicht weit weg - auch das Depot wird mal den ein oder anderen Besuch bekommen).
Wie sieht es denn mit Morcheln aus? Hehe. Natürlich nur für Forschungszwecke. Gerade bei p-d gesehen: die Streuobstwiesen um Neuwied scheinen da wohl beschenkt zu sein. Ich berichte.
Elisabeth
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Grüß dich,
6 ist eine Smardaea. Die häufigste Art ist planchonis, ohne Mikro aber nicht rauszubekommen.
7-9 dürfte entweder nur Sepultariella sp. oder auch Geopyxis (wenn gestielt) sein.
Grüße aus dem nassen Deutschland,
Elisabeth
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Als Grundlage zum Erlernen der Saftlingsbestimmung halte ich den Boertmann für das Grundlagenwerk schlechthin, besonders wenn es um Mikroskopie geht.
Es ist allerdings grob und feinsystematisch überholt. Gerade in den letzten 5 Jahren hat sich da immens viel getan.
Um den gros der europäischen Saftlinge zu erfassen ist der Kibby Band 2 sehr geeignet.
Die Beschreibungen im Kosmos von Gminder/Karasch sind ebenso in Ordnung und wurden von mir gegengelesen (keine Garantie, dass ich da was vergessen hab). Auch hier kann man - auch aufgrund der Zielgruppe, nicht alle neuen Artkonzepte erfassen.Ich halte ebenso einige Arten noch für Sammelarten, die bisher noch nicht aufgelöst worden sind. Gerade der Komplex um Hygrocybe radiata, Hygrocybe coccinea und Gliophorus psittacinus (nicht G. europerplexus oder sciophanus - die sind klar!) ist mir manchmal noch ein Rätsel. Im übrigen wurde auch Hygrocybe insipida gespalten - wie ich es vermutet hatte. Die neue Art meine ich auch schon mehrmals gesehen zu haben.
Gerne stelle ich meine umfangreiche Papersammlung zu aktuellen Entwicklungen zur Verfügung. Einfach per e-Mail melden - hier schaue ich momentan beruflich bedingt nur sporadisch rein.
e.mettler(at)hotmail.de
LG
Elisabeth -
Schau mal nach T. acerbum oder roseoacerbum.
LG
Elisabeth
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Hallo zusammen,
ich hätte auch wieder Interesse, an dem Treffen teilzunehmen; wo Wiesbaden doch in erreichbarer Nähe liegt.
Ins Gasthaus werde ich nicht mitkommen, es braucht also nichts für mich bestellt zu werden.
Wolfgang P. und Aretah , kann man wieder mit euch rechnen?

Viele Grüße
Emil
Dieses Jahr nicht. Ich wünsche euch Viel Spaß.
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Den Fruchtkörper den du zeigst ist ein typischer Russula viscida.
Liebe Grüße
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Die verklebten Haare mit den hyalinen Spitzen spräche m.E. ebenso für P. australis.
P. pausiseta habe ich aber noch nicht gesehen bisher.LG
Elisabeth -
Sehr schön!
Insbesondere Tricholoma luridus würde ich gern mal finden.
LG
Elisabeth -
Hi beli,
Deine unbekannten Blumen sind Studentenröschen, Parnassia palustris. Oder auch Sumpf-Herzblatt genannt.
LG
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Bei Gelegenheit werde ich ebenfalls auf Stippvisite vorbeischauen.
Liebe Grüße
Elisabeth -
Ich bin hier wie meine Kollegen bei einem gammeligen Russulales Fruchtkörper. Ob das mal ein Milchling oder Täubling war, ist was für die Pathologie.
LG
Elisabeth
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Das ist entweder eine Xylaria oder eine Thelephora. Mal dran gerochen?
LG
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Spräche etwas gegen Amanita eliae? Hat den jemand schonmal gesehen?
LG
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Ich sehe hier auch einen Apfeltäubling.
Wie hast du denn das Sporenpulver angeschaut?
Das musst du zusammenkratzen, auf einen Objektträger fixieren und mit einer Tabelle vergleichen. Bloßes Betrachten auf Papier führt zu Farbverfälschungen.
LG
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Grüße,
Die 13 ist ziemlich sicher conica agg. Der Scheitel vom Hut weist schon Schwarz bzw. Grautöne auf.
Bei der 12 wäre ich mir in dem Alter nicht so sicher. Könnte auch H. cantharellus sein, wobei calciphila auf Kalk natürlich weitaus mehr Sinn machen würde.
LG
Elisabeth
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Sarcodon schmutzig braun
Im Mikroskop sieht man meines Erachtens die Spp-Farbe sehr gut.
Ich habe mal zum Vergleich eine Phellodon-Art runtergelegt, die waren deutlich hyalin und nicht so hellbraun wie bei dem Sarcodon.
B. violascens kommt dort im Wald auch vor und habe ich auch an einer anderen Stelle am selben Tag gefunden, wie auch Hydnellum aurantiacum, H. tomentosum, H. concrescens und Phellodon niger oder melaleucus (zu jung). Zusammen mit Peter Karasch und Matthias Theiss kommt in der nächsten Z-Mykol ein ausführlicher Bericht zu Funden in diesem Wald aus drei Jahren Observation.
Liebe Grüße
Elisabeth
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Hallo Elisabeth,
hast du die Pilze über Nacht liegen lassen? Manche entwickeln ihren Maggigeruch erst am Folgetag oder gar erst in zwei Tagen, so dass man oft erst Tage später weiß, ob man ein Sarcodon oder vielleicht doch eine Bankera vor sich hat.
Das aktuellste Bestimmungswerk ist von HROUDA (2013), Hydnaceous fungi in Central Europe, mit diesem komme ich bei meinen eigenen Stachelingsfunden meist gut zurande. Das Werk war bis vor kurzer Zeit im Internet gratis herunterladbar, ob das immer noch so ist, weiß ich nicht. Die Webadresse konnte man mit Google erfragen. Ich werde es gleich nach Beendigung des Beitrags testen. Edit: Google zeigt nach Eingabe des Werktitels immer noch Treffer an.
Den von dir gezeigten Pilz mit nicht nur bitterer, sondern zusätzlich auch scharfer Geschmackskomponente, und nicht-blaugrüner Stielbasis kenne ich aus meiner alljährlichen Kärntner Sommerfrische. Ich habe ihn schon in Oberkärnten (Bad Kleinkirchheim) und in der Sattnitz südlich von Klagenfurt gefunden. Ein österreichischer Pilzexperte (war es W. Klofac? oder vielleicht I. Krisei-G.?) hatte mir ihn als Sarcodon lundellii bestimmt. S. lundellii wird in HROUDA (2013) gelistet, aber nur rudimentär beschrieben und nicht abgebildet. MAAS-GEESTERANUS (1974) und OTTO (2000) dagegen kannten den Pilz nicht und haben ihn auch nicht beschrieben.
Sarcodon joeides verfärbt im Anschnitt kräftig pinkviolett, hier ist die Verfärbung höchstens als altrosa zu bezeichnen, bzw. das Fleisch selber ist von Beginn an altrosa und verfärbt an der Luft kaum, was besser zu S. lundellii als zu S. joeides passen würde. S. scabrosus wäre auf dem Hut nur neutral braun, aber nicht so rot, und schmeckt zwar gallebitter, aber nicht scharf.
FG
Oehrling
Hi Stefan,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort und Bestimmungshilfe.
Die Pilze lagen seit zwei Tagen bei herum, der leichte Mehlgeruch blieb. Bankera wäre aber doch allein schon durch die Sporenfarbe raus, oder?
Den Hrouda kenne ich, habe ich aber bisher nicht benutzt. Sarcodon-Arten habe ich bis auf imbricatus und evtl. einmal scabrosus noch niemals gefunden, weshalb ich in der Gattung sehr unsicher bin.
Die Pilze werden runter zu Pablo zum Sequenzieren geschickt. S. lundellii erscheint als sehr plausibles Ergebnis, was einen Erstnachweis für Deutschland bedeuten würde. In der übernächsten Z-Mykol werde ich dazu auch etwas schreiben.
ich verbleibe mit mykologischen Grüßen
Elisabeth -
Liebe Foris,
Diesen Sarcodon fand ich am Montag an einer kalkhaltigen Stelle in einem montanen Mischwald mit Picea und Fagus im bayr. Wald.
Geschmack kratzend scharf bitterlich, Geruch unauffällig. Stielbasis nicht grün. KOH Reaktion grün im Stielfleisch. Auffällig waren rote Guttationstropfen und die allgemein roten Verfärbungen des FK. Die Sporen sind sehr klein mit 4,6 x 3,6.
Darf scabrosus so kleine Sporen und keine grüne Stielbasis haben?
Oder ist das Sarcodon joeidis??
Irgendwie will da nichts mit der Literatur zusammenpassen.
Liebe Grüße
Elisabeth
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Die Morchel ist ja wohl scharf!
Darum sicher kein Speisepilz

Eer sich sowas in die Futterluke schiebt gehört eh eingesperrt.
LG
