Die "Quadratschädeligkeit" finde ich ein eher trügerisches Merkmal.
Das Gilben der Stielbasis ist oft außen gut zu sehen, wenn man nur mit dem Messer die Erde wegkratzt.
Und bei jungen Pilzen finde ich die Lamellenfarbe auch sehr charakteristisch. Sehr rosig (etwa wie Wiesenchampignon) -> Karbolchampignon, eher grau mit geringem Rosa-Anteil -> Schafchampignon i.w.S.
Hallo Craterelle,
nachdem ich das zweite Mal stinkende Champis im Topf hatte, die roh nicht unangenehm rochen und vor allem keine gilbende Knolle hatten, ist die etwas gestauchte Hutform für mich jetzt der letzte Schlüssel. Bei mir wachsen beide Arten richtig mittendrin im Wald. Die Anischampignons hier haben im Jugendstadium einen eiförmigen Hut. Die Karbols sind mehr oder weniger quadratschädelig. Wenn mir so ein Pilz begegnet, nehme ich ihn gar nicht erst mit. Die Anischampignons unterziehe ich natürlich einer genaueren Prüfung. Sie schmecken mir roh einfach klasse, dass ich die kleinen oft schon unterweg wegnasche. die Unterschiede in der Lamellenfarbe sind mir bislang noch nicht so aufgefallen, aber ich guck mir das jetzt mal genauer an.
Lieben Gruß Claudia
