Beiträge von Wutzi


    Tach,


    über die Glucke wurde ja schon viel diskutiert.... aber werfen wir doch mal einen Blick auf den Beutel :cursing:


    Ok, sieht nicht nach Plastiktüte aus, eher ein Stoffbeutel... ich finde, Pilze gehören in einen schönen luftigen Bastkorb.
    Wenn Du das Ding da ein paar Stunden mit Dir rumschleppst, hast Du auch Chaos da drin.


    Ach Marco,
    die reine Lehre ist der Korb. Aber wir sollten den Stoffbeutel durchgehen lassen, wenn es kein Tagesmarsch ist. Ich muss bei meinen Klettersammlungen immer mit Umhängetasche sammeln, weil es anders gar nicht geht. Aber ich bin auch ein bis zwei Stunden später zu Hause und befreie die Pilzlein aus dem Leinen. Und wenn ich plötzlich vor ner großen Glucke stehe und das Körbchen schon gefüllt ist, nehme ich auch den Beutel, wenn ich nicht auf den Berg will.
    Ich finde die Glucke übrigens auch noch im besten Alter.


    Lieben Gruß Claudia


    Hallo Christoph,
    ich fange mal mit dem letzten Teil an: Ballspiele hat mein dusseliger PC aus den Ballerspielen gemacht. Sorry. Ballspiele will ich natürlich nicht verbieten. Hab ich selber gern gespielt.



    Dass das Pilzberatungssystem im Osten zerschlagen wurde, war eine große Dämlichkeit. Davon gab es ja leider noch ein paar andere. Die Polikliniken der DDR waren auch nicht das Schlechtesten, aber passten nicht ins System. Aber das ist Schnee von gestern. Wenn die Verbände, oder wenn ein Verband Handlungsbedarf sieht, wird er nur im Schulterschluss mit den anderen etwas bewegen können. Offenbar gab es ja einzelne Bestrebungen, aber nie von allen gemeinsam. Ich kenne das aus anderen Gebieten ganz gut. Es gibt immer Konkurrenz unter den Vereinen. Da geht es um Mitgliederzahlen, Meinungsführerschaften, Beiträgen und Spenden. Nach meiner Erfahrung waren die Vereine immer dann erfolgreich, wenn sie Konkurrenzen zurückgestellt und gemeinsam agiert haben. Im Tierschutz bei der Kennzeichnungspflicht von Eiern waren die Verbände zusammen plötzlich stärker als der Bauernverband. Meine flapsige Vereinsmeierei nehme ich zurück, ich wollte damit nur klar machen, dass jeder Verein leider nur für sich kämpft.


    Ich kenne weder die Myko-Vereine noch ihre Interna. Eigentlich muss sich jeder Verein fragen, was ihm wichtig ist. Und wenn es da Schnittmengen gibt hinsichtlich der gerade diskutierten Themen gibt, sollten sie gemeinsam agieren. Und der Staat ist natürlich nur ein abstraktes Gebilde. Die Entscheider sitzen in den Parlamenten und reagieren ziemlich zuverlässig auf Medienberichte. Es dürfte doch nicht schwer fallen, die Bedeutung einer seriösen Pilzberatung und Sachverständigentätigkeit in den einschlägigen Zeitungen zu kommunizieren. Wenn das Timing stimmt, und die Experten sich genau dann zu Wort melden, wenn sich wieder einmal jemand vergiftet hat, nimmt die Presse das dankbar auf. Es spielt auch keine Rolle, dass Pilzvergiftungen nicht die häufigsten Vergiftungen sind. Bei der Haltung gefährlicher Tiere hat das auch so in vielen Bundesländern genau so funktioniert. Da gibt es mittlerweile Verordnungen, die die private Haltung von Giftschlangen und anderen gefährlichen Tieren unter einen Erlaubnisvorbehalt stellen.Imme4rhin. Nicht jeder darf sich seine kleine Puffotter halten, wo bei einem Biss das Antiserum aus der Schweiz herbeigeschafft werden muss. Die Vereine müssten jedes Mal zeitnah auf Berichte von Pilzvergiftungen reagieren und aufzeigen, wie man das verhindern kann. Nicht nur einmal, aber glaub mir, so kann das funktionieren.


    Und natürlich fine ich es besser, eine Landesregierung (Autokorrektur-Mist sollte heißen Landesregelung)zu haben als gar keine. Aber alle zusammen wäre halt besser. Ist so wie Steinpilz - Filzer - oder gar kein Pilz


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Minamietz,


    eine schöne Kollektion hast du gefunden. Wenn Du das nächste Mal Fotos einstellst, nummeriere sie doch. Dann ist es leichter, Kommentare zu den Pilzen zu geben.
    Dein Steinpilz ist ein Mykorhizzapilz. Er lebt in einer Art Symbiose mit den Bäumen der Umgebung, meist mit Fichten. Deshalb werdet ihr ihn höchstwahrscheinlich dort wiederfinden, wenn die Witterungsverhältnisse stimmen.


    Lieben Gruß


    Claudia

    Hallo ocram,


    erste einmal herzlich Willkommen im Forum. Schön, dass Du hier bist. Pablo hat es in Kurzform schon erklärt. Es gibt verschiedene Arten essbarer Pfifferlinge. Das hier ist zum Beispiel einer , der Deinen Pfiffis ähnlich ist. Jeder Pfifferling ist natürlich etwas anders gewachsen. Ernsthaft verwechseln kann man die Pfifferlinge eigentlich nur mit dem Falschen Pfifferling. Und der sieht ganz anders aus, als die Pilze auf Deinen Fotos.
    Verzehrfreigaben, egal für welche Pilze, wirst Du hier im Forum niemals bekommen, weil die Leute, die hier die Fragen beantworten Deine Pilze nicht selbst in die Hand nehmen und ansehen können.


    Lieben Gruß Claudia



    Hallo,


    bevor ihr einen staatlich subventionierten PSV für die verschwindend geringe Menge an Pilzsammlern fordert, überdenkt bitte mal, was so alles in euren Gärten wächst.


    Hallo Hessekopp,
    ich denke nicht dass es staatliche Unterstützung für die Pilzberatung geben sollte. Vielleicht aber für die Ausbildung.




    Was nichts kostet, ist nichts wert. Es erschließt sich mir nicht, warum Staat oder gar Krankenkassen für eine Pilzbestimmung bezahlen sollen. Und noch ein Sprichwort: Wer bestellt, bezahlt!


    Hallo Feinschmecker, das sehe ich ganz genauso.



    Hallo Alex, was Du schreibst ist eigentlich Stoff für ein Fernsehmagazin. Biete es doch mal einer Redaktion wie Report oder Fakt an. das ist ja echt unglaublich. Da besteht aus meiner Sicht aber ganz akuter Handlungsbedarf.



    Hallo Christoph,


    Du sprichst viele Aspekte an, von denen ich keine Ahnung hatte. Mit "organisiert" meine ich klare, transparente und möglichst einheitliche Regelungen wie z.B. die Frage einer vernünftigen Vergütungsregelung. Das was da mit einigen Krankenhäusern läuft ist ja hanebüchen. In Berlin ist der Giftnotruf bei einem Landesamt, dem LAGESO angesiedelt. Offenbar ist das recht unterschiedlich organisiert. Dagegen spricht aber nichts, so lange es funktioniert.


    Nicht nachvollziehbar ist, dass es keine einheitliche Ausbildungsordnung gibt. So wie ich es verstehe, ist das wie so oft eine Folge der Vereinsmeierei bzw. Folge der Egomanie einiger Vorstände. Wenn sich die Vereine einig wären, würde der Staat natürlich in Zugzwang kommen. Aber so lange die Kooperation zwischen Sachverständigen und Giftnotruf irgendwie funktioniert und sich niemand beschwert, wird der Staat natürlich keinen Handlungsbedarf erkennen. Meinst Du nicht, dass die Verbände geschlossen agieren sollten, damit sich hier etwas ändert?


    Ich sehe das wie Du. Wir brauchen ein engmaschiges Pilzberaternetz und dafür braucht es Anreize. Z.B. eine staatlich finanzierte einheitliche Ausbildung, eine staatliche Haftpflichtversicherung und eine einheitliche Regelung für eine Aufwandsentschädigung. Wenn jemand auf das Geld verzichten will, kann er das gern. Aber dem Einzelnen die Honorarforderung zu überlassen setzt ihn moralisch unter Druck. Wir hatten ja in dem anderen Thread ein paar Meinungen dazu, die ich nicht weiter kommentieren will.


    Die Idee, die Pilzapps abzuschaffen, ist genauso realistisch, wie ein Verbot des Internets. So etwas wird nicht funktionieren. Ich würde übrigens sofort die ganzen Ballspiele (natürlich Ballerspiele!, nicht die Ballspiele) verbieten, wenn das ginge.


    Lieben Gruß Claudia



    App Josef. Danke für die Klarstellung. Dennoch denke ich, dass es dazu Festlegungen geben sollte. S.o. "Wenn jemand auf das Geld verzichten will, kann er das gern. Aber dem Einzelnen die Honorarforderung zu überlassen setzt ihn moralisch unter Druck. Wir hatten ja in dem anderen Thread ein paar Meinungen dazu, die ich nicht weiter kommentieren will. "


    Lieben Gruß Claudia


    6. Sicher, dass das der Grüne Knolli ist und nicht der Gelbe?


    Hallo Marion, Nee, natürlich nicht. Ist der Gelbe. Ich habe nur auf die leicht grünliche Farbe geachtet, nicht auf Manschette und Rest.


    Hallo Oehrling,
    jaja, der Knolli ist kein Grüner sondern ein Gelber :thumbup:.
    Der Haselmilchling würde vom Fundort gut passen. Der wuchs unter einem Haselnussstrauch. Nummer 8 und 9 hatte gar keine Milch. Trotzdem Milchling aber vielleicht zu alt? Nummer 13 ist eher ein Suchbild mit einem Täubling oben und einem unten. Garten ist ja etwas übertrieben. Da wächst, was wächst. Lediglich bei der Höhe der Bäume greife ich ein, außer bei der Hasel. Bei den meisten anderen ist bei 2 Metern Schluss. Die Fichten dürfen bis zur Weihnachtsbaumgröße wachsen.


    Danke für Eure Hinweise.


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Forianer,
    um mich vor Haus- und sonstigen Arbeiten zu drücken, habe ich gerade einen Kameraausflug in meinen Pilzgarten - so nenne ich das, was auf unserem Hang-Grundstück am Haus so alles wächst, gemacht. Es sind etliche mir unbekannte Arten dabei, aber ich erwarte nicht, dass Ihr sie alle bestimmt. Dazu sind die Fotos zu dilettantisch. Aber zu einem der Milchlinge können die Experten vielleicht doch etwas sagen. Der ist schon auffälliger als der Durchschnitt.
    Ich war wirklich überrascht, wie viele Pilze es insgesamt zur selben Zeit auf wenigen hundert Quadratmetern gibt. Etliche Täublinge, die ich im Frühsommer gesehen habe, sind schon wieder verschwunden. Dabei habe ich die Nerdpilze weggelassen. Die kann ich auch mal im Winter zeigen.
    Für Tipps bin ich wie immer sehr dankbar.


    Lieben Gruß Claudia



    0. Kleine Pilzgruppe an der Stützmauer. Da steht sie schon seit vielen Wochen



    1. Blick aus dem Schlafzimmer. Filzer und Saftlinge. Ich war ein paar Tage nicht zu Hause. Als ich sie erstmalig sah, war zumindest bei einem der Stiel noch gelb.



    2. und 3. Noch ein kleiner zarter Pilz an der Stützmauer




    4. Goldröhrlinge und ein ganz winziger Hutträger



    5. Semmelstoppelpilze vor dem Küchenfenster



    6. Sogar ein Grüner Knollenblätterpilz, ach du Donnerwetter! Nicht weit weg von der Küche. Aber gut sieht er aus.



    7. und 7a Ein schöner aber sofort fies scharf- und bitterer Milchling. Den würde ich gern kennen. Der Stiel ist hohl. Die Milch nicht reinweiß sondern eher elfenbeinfarben.




    8. und 9 Hier würde ich auf einen Trichterling tippen, oder?




    10, 10a und 10b Täublinge, vermutlich aus der aus der Compactae-Gruppe. Es handelt sich um unterschiedliche Arten. Der dunkle hat breitere und weiter auseinanderstehende Lamellen.
    Der Helle ist an den Fraßstellen dunkel angelaufen. Der Täubling mit den rötlichen Fraßstellen aus dem Anhang gehört auch dazu. Ich bekomme ihn nur gerade hier nicht richtig einsortiert.





    11. und 12 kleinerer Milchling, die Milch wird erst nach halben Minute bitter im Mund. Dann aber richtig.




    13. gelber und roter Täubling



    14. Die eiserne Pfifferlingsreserve am Fuß des Felsens an der Grundstücksgrenze. Die reicht immer für eine bis zwei Portionen, wenn's im Wald mal nicht so doll ist. Jetzt sind alle dahin, weil es einfach im Wald reichlich Pilze gab und ich sie nicht gebraucht habe.



    Falls jemand das Foto mit den Steinpilzen sucht. Da ist leider nix zu machen. die wachsen hier einfach nicht, obwohl ich immer die Putzreste herumstreue. Vermutlich sind die Fichten zu weit weg. Da muss ich immer noch ein kleines Stück laufen, bis die ersten zu finden sind.


    Das Problem ist, da0ß die Giftnotrufzentralen im Hinblick auf Pilzbestimmung auch gar nicht qualifiziert sind.


    Ohne Pilzsachverständige können die Giftnotrufe gar nicht richtig arbeiten.


    Das ist ein Aspekt, den ich noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Erfolgt die Zusammenarbeit der Giftnotrufzentralen auch auf Basis eines warmen Händedrucks mit den Sachverständigen?

    Moin Mirko,
    für mich sehen die alle aus wie Maronen. Aber warte mal, was die Experten sagen. Die groß Aufgeschirmten würde ich nicht mehr essen.


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Foristen,


    die Pilzberatung ist meiner Ansicht nach suboptimal organisiert. Es gibt einige Ballungsgebiete, in denen Pilzberatungsstellen mit Öffnungszeiten existieren. Das ist, wenn ich es richtig verstehe, ein Angebot von Vereinen, bei dem Pilz-Sachverständige ehrenamtlich (unentgeltlich?) die Pilzbestimmung übernehmen, richtig?


    Ansonsten gibt es Listen mit Pilzberatern, also Sachverständigen die in ihrer Freizeit, wenn sie nicht gerade im Urlaub oder durch den Job verhindert sind, die Pilzbestimmung übernehmen. Geld gibts nicht dafür, auch keinen Kostensatz für die in Anspruch genommene Zeit, richtig?
    Der Giftnotruf hingegen ist eine staatliche Aufgabe, also steuerfinanziert. Aber wir sind uns sicher einig, dass Vorsorge besser ist, als dann zu helfen, wenn das Kind schon im Brunnen liegt.


    Wenn ich mich so umsehe, arbeiten Sachverständige normalerweise nicht ehrenamtlich. In vielen Sparten gibt es festgelegte Kostensätze. Manchmal leben Gutachter von ihren Expertisen, z.B. bei Kfz- oder Immobilien ist das so. Manchmal ist es ein Nebenverdienst, wenn ein Gutachter Friseurarbeit oder Porzellan bewertet. In einigen Bereichen, vor allem dort, wo erwartet wird, dass die Gutachten besonders hohen Ansprüchen genügen, werden Gutachter sogar öffentlich bestellt und vereidigt (leider ist das nicht so nicht im Gesundheitswesen).
    Ich verstehe nicht, warum Pilzsachverständige in ihrer Freizeit eine Aufgabe übernehmen sollen, bei der es um Leben und Tod gehen kann, und dafür nicht angemessen entschädigt werden. Ich habe viele Jahre als Rettungsschwimmerin gearbeitet. Da ging es manchmal auch um Leben und Tod und es gab immer eine Aufwandsentschädigung. Nix zum reich werden, aber eine die Anerkennung für die Arbeit.


    Ich verstehe, dass der Zugang zur Pilzberatung so niedrigschwellig wie möglich seien sollte. Schließlich sollen unsichere Pilzsucher ihre Funde möglichst begutachten lassen, bevor sie sie verspeisen. Kosten dafür wären eine kleine Barriere, die würde m.E. kompensiert dadurch, wenn möglichst zuverlässig wohnort- oder pilzfundnah Pilzberater zu finden wären. Damit meine ich nicht, dass jedes Dorf einen haben sollte. Aber mehr als eine halbe Autostunde entfernt sollte der Berater nicht sein.
    Pilze sammeln ist ein Hobby. Wer einen schönen Tag im Wald verbringt und dabei Pilzfunde macht, wird sicher kein Problem haben, einen angemessenen Obolus zu entrichten, um unbeschwert die Pilze zu genießen und damit dem Pilzberater eine Anerkennung für die geopferte Freizeit zuteil werden lassen. So denn einer in der Nähe und die Information einfach zugänglich ist.


    Meine Frage ist, seht ihr das auch so und gibt es seitens der der organisierten Mykologen eine Diskussion und/oder das Bestreben, das Pilz-Sachverständigenwesen einheitlicher und für die Sachverständigen und Ratsuchenden attraktiver zu organisieren?
    Oder aber, wie könnte Eurer Meinung nach eine Regelung aussehen, die die unterschiedlichen Interessen besser in Einklang bringen könnte, so dass am Ende auch die Giftnotrufzentrale weniger zu tun bekäme?


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo beli, wirklich schön ist er nicht, Dein Pilz, aber interessant. Es macht schon nachdenklich, wenn sich wärmeliebende Pilze und Tiere in den Norden aufmachen. Auf alle Fälle ist es toll, dass Du den Stinker entdeckt und dokumentiert hast. Herzlichen Glückwunsch.


    Lieben Gruß Claudia


    Hallo Claudia!
    So auf den ersten Blick würde ich das als Schwarzen Nachtschatten bezeichnen, aber ich schaue noch mal nach.


    Danke Tuppie,


    dass es irgendwie in Richtung Solanum gehen könnte hatte ich auch vermutet. Die Beeren sehen aus wie kleine Tomaten, wenn Du sie durchschneidest. Wenn es Schwarzer Nachtschatten wäre, könnte man die reifen Beeren wohl essen, oder? Ich werde mich aber besser mit Empfehlungen besser zurückhalten.


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo zusammen,
    ihr seid zwar in erster Linie Pilzfreaks aber ein paar von euch sind auch ziemliche Grünzeugprofis. Deshalb frage ich heute mal nach einem Gewächs. Eine Bekannte brachte ein Zweiglein mit und erklärte, dass die Pflanze bei ihr im Blumentopf wachsen würde und dass sich die Beeren später blau färben würden. Sie meint, dass sie sie essen würde und die ganz lecker schmecken würden. Aber was das für eine Pflanze sei, wüsste sie nicht. Ich fand, dass sie Glück hatte, weil keine Tollkirsche im Blumenkasten gewachsen ist und konnte sie dazu bewegen, von weiteren Kostproben abzusehen, bis klar ist, was sie da verspeist.


    Wer von Euch kann helfen?


    Lieben Gruß Claudia



    Guten Abend :)


    Ich bin Neuling in der Pfifferlingsuche und wollte mal eure Meinung zu diesen Exemplaren hören.
    Ich habe sie alle an einer Stelle gesammelt, außerdem riechen sie extrem würzig nach Pfifferling.
    Sind es echte oder doch die falschen, oder doch ganz andere?


    Hallo Nanouk,
    herzlich willkommen im Forum. Schön, dass Du zu uns gefunden hast. Ich sehe da richtig schöne gesunde Pfifferlinge auf Deinen Fotos. Schau Dir mal den Pfifferlings-Link an. Die Profis hier haben Pilzprofile erstellt, die sehr gut die charakteristischen Merkmale der Pilze wiedergeben.
    Den Pfiffig kann man auf Deinen Fotos gut erkennen, aber manchmal ist es für die Bestimmungsanfragen wichtig, wenn Du den ganzen Pilz fotografierst, also mit der Stilbasis. Wenn die abgeschnitten ist, kannst du bei einigen Gattungen wichtige Merkmale wegbschnippeln und dann wird das hier Pilzlotto.
    Lieben Gruß Claudia


    Wutzi
    Craterelle


    Ich hatte v.a. die Abgrenzung zur Gruppe um den Schafchampignon, also die Wiesenbewohner, im Kopf.


    Hallo Craterelle,
    alles klar, in dieser Richtung musste ich noch nicht vergleichen. Wiesenchampignons gibt es hier weit und breit nicht. Eigentlich nur den Karbols und den Anisegerling.
    Lieben Gruß Claudia

    Hallo zusammen,
    ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass der Perlpilz dumpf-erdig schmecken soll. Nussig finde ich auch nicht treffend. Ich finde, dass er ausgesprochen mild ist und wenig Eigengeschmack besitzt. Ganz anders als einige Scheidenstreiflinge. Die schmecken manchmal richtig wie Keller ganz unten. Die nehme ich gar nicht mehr, weil ich mich immer wieder mal mit einigen angeschmiert habe. Der Perlpilz wird weich beim Erhitzen und fällt zusammen, aber wenn man ihn kleinnackt und zu Frikadellen verarbeitet, ist er köstlich.


    Lieben Gruß


    Claudia

    Hallo Alex,
    meinen allerherzlichsten Beineid. Das letzte Mal habe ich vor ungefähr 30 Jahren diese Versteckkünstler gefunden. Dazu gibt es eine hübsche Erinnerung. Damals, zu Ostzeiten hatten wir ein als Urlaubsquartier ein kleines Zimmerchen mit einem Dauerbrandofen. Darauf habe ich dann, wenn er halbwegs abgekühlte war, die Pilze getrocknet. Am nächsten Tag hat mich die Vermieterin gefragt, warum ich die Hohen auf den Ofen gelegt habe. Sie war sehr skeptisch bei meiner Erklärung und ich glaube, sie hielt uns für ziemlich plemplem.


    Lieben Gruß Claudia

    Tja , einer liegt zum Trocknen , da rieche ich mal morgen.


    Hallo Norbert,


    wenn er trocken ist, und nach Maggi riecht, schmeiß ihn nicht weg. Die geben leckeres Pilzpulver, damit peppst du jedes Gratin und jeden Eintopf auf.


    Lieben Gruß Claudia


    Hallo Claudia !


    Ich glaube das dein Röhrling Butyriboletus subappendilatus - Falscher Anhängselröhrling ist . Fichte als Baumpartner , Fleisch nicht blauend , Stielstruktur - Farbe , Röhrenfarbe , Röhren nicht blauend .


    LG beli !


    Danke beli,


    Du kennst wohl jeden Pilz ;) . Deine Beschreibung passt wieder mal. Genau das ist mein Pilz :thumbup:


    Lieben Gruß Claudia

    Hallo Karl, dem bin ich noch nicht einmal in der Literatur begegnet. Faszinierend, was die Pilze so alles drauf haben. Glückwunsch zum dem seltenen Fund!


    Lieben Gruß


    Claudia

    Hallo Ihr drei, dem Beitrag merkt man an, wie viel Spaß Euch die Superfunde gemacht haben. Ich fand es auch wunderbar und werde an die Steinpilz-Hochzeit vor ein paar Wochen erinnert. Leider waren die hier häufig madig. Noch viele so schöne Pilzwanderungen wünsche ich Euch.


    Lieben Gruß Claudia