Hallo Craterelle,
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. Wie das heute genau aussieht, weiß ich gar nicht. Ich habe vor gefühlt hundert Jahren als Rettungsschwimmerin am See oder Beckenrand gesessen. Zu Ostzeiten hat die Ausbildung kein Geld gekostet und die Aufwandsentschädigung betrug pro Tag am See 50 DDR-Mark, an Sonn- und Feiertagen waren es mehr. Die Ausbildung hat nichts gekostet und versicherungstechnisch war sowieso alles für umme und damit, dass Du Dich im eisigen Wasser (ohne Neopren, das war im Osten noch nicht erfunden, im Westen wahrscheinlich auch noch nicht so richtig) zu Pfingsten beim Aufrichten eines gekenterten Segelbootes plötzlich unter dem Segel befindest, rechnest Du sowieso nicht. Ich hatte das Beispiel nur angeführt, weil ich finde, dass die Pilzberatung ziemlich stiefmütterlich behandelt wird.
In Thüringen hat die Landesregierung dieses Jahr immerhin ein paar Pilzbücher und einige Mikroskope für ihre Pilzsachverständigen übrig. Das ist nicht der große Wurf, den ich mir wünschen würde, aber immerhin eine Anerkennung.