Beiträge von Wutzi

    Die sehen hübsch aus, beli. Der Klimawandel lässt offenbar nur die giftigen Champignons zu uns einwandern so hübsche, leckere Früchte schaffen es leider nicht.

    Mir als Fortgeschrittenem, aber noch weit weg vom Experten würde vor Allem die

    Funga Nordica

    gefallen. Die gibt es jetzt in der zweiten Auflage neu beim Pilzbuchhändler des Vertrauens für 85 Euronen.

    Moin Hans,

    die Funga Nordica auch noch irgendwann auf meiner Wunschliste. Zur Funga Nordica habe ich

    herausgefunden, dass es sich um eine erweiterte und überarbeitete Auflage handelt, die nunmehr 278 Gattungen enthält, sowie Beschreibungen und Schlüssel von 3054 Pilzarten aus Nordeuropa.

    Die neue Ausgabe ist um die Gasteromyceten (incl. unterirdische Basidiomyceten) und clavarioiden Pilze (außer Gomphales) erweitert. Umschlaginnenseite beinhalten einen Schnellindex zu den Gattungen und alphabetischem Inhaltsverzeichnis zu den über 5000 species. Das Werk umfasst zwei fest gebundene Bände mit 1083 Seiten.



    Hallo Rudi, am besten du tust Dich mit Rotfüßchen zusammen. Vielleicht hört Euch dann das Christkind besser==Gnolm1.

    Hi,


    das mal wieder ein klasse Thread mit klasse Antworten! Insbesondere den Tipp bezüglich der Brüchigkeit des Mehlräslings möchte ich unterstreichen ==Gnolm8

    Danke Kuschel.==Gnolm13

    Ich hab da noch was gefunden, was ich nicht bestimmen konnte. Ich wollte ihn eigentlich alleine herausbekommen, hat aber nicht geklappt.

    Sind das Kahlköpfe - oder vielleicht doch Düngerlinge? Ich habe sie auf einer extensiv genutzten Kuhweide gefunden.



    Ja Rotfüßchen, Kunstwerk passt gut. Ich kannte es gar nicht.

    Hier hab ich was über das Buch gefunden: mykologie.html

    Hallo zusammen,

    nicht mehr lange und es ist Weihnachten. Zeit, über Weihnachtsgeschenke nachzudenken. Warum nicht mal ein Pilzbuch verschenken, oder sich selbst eins wünschen? So ein Buch macht nicht dick und steht günstigenfalls auch nicht als Staubfänger herum - vorausgesetzt, es ist ein Buch, mit dem der oder die Beschenkte auch wirklich etwas anfangen kann. Ich schlage vor, dass wir hier einmal Bücher vorstellen, die wir Anderen empfehlen würden. Vielleicht hilft es Pilzinteressierten, die Qual der Wahl zu erleichtern.

    Anfänger haben andere Ansprüche und die wiederum freuen sich über andere Bücher als die Profis. Deshalb sollten wir darauf eingehen, für wen wir das jeweilige Werk empfehlen würden.


    Ich mache mal einen Aufschlag mit Anfängerliteratur:


    Laux, Gminder "Essbare Pilze & ihre giftige Doppelgänger"

    Ich fange mal mit einem Buch an, dass ich zwar noch nicht lange habe, aber das mir als Anfängerin große Dienste erwiesen hätte. Die aktuelle Ausgabe ist ganz anderes gebunden, als andere gängige Pilzbücher. Es ist zweigeteilt. Auf der jeweils oberen Hälfte des Buches sind die Abbildungen und Beschreibungen essbarer Pilze. Im unteren Teil findet Ihr die giftigen Verwchslqngspartner, die sich aufgrund der Zweiteilung des Buches zugleich aufschlagen lassen und den unmittelbaren Vergleich ermöglichen. Wirklich pfiffig gemacht.

    Mehr über den Inhalt ist hier zu finden.



    Rita Lüder „Grundkurs Pilzbestimmung"

    I, das mir überhaupt erst ermöglicht hat, die für Laien unüberschaubare Systematik der Pilze zu verstehen Das heißt nicht, dass ich sie beherrschen würde. Aber ich finde das Buch schafft wirklich eine sehr gute Basis für Menschen die gern Pilze sammeln und mehr über das Reich der Pilze wissen wollen.

    Hier findet Ihr eine Beschreibung des Inhaltes.

    Hallo Christoph, vielen lieben Dank für Deine Anmerkungen.

    Also hake ich mal den rotfußlosen Rotfuß ab. Offenbar ein Parallelfall zum Rotrandigen ohne roten Rand.


    Deine Mehlräslings-Trichterlingstipps sind Gold wert. Im Erschnüffeln bin ich nur bei Extremgerüchen sicher. Aber die Konsistenz der Pilze zu erkunden, scheint mir ein guter Weg.


    Den Flämming/Schüppling hatte ich erbost aus dem Waschbecken gefischt, als ich die Pilze abgewaschen habe. Bis dahin war er mir durchgerutscht. Daher war er so nass. Was genau das mal war, wird nicht mehr zu rekonstruieren sein.


    Die Knopfstieligen Rüblinge hatte ich im letzten Jahr kennengelernt. Da sahen sie aber schick aus, nicht so dunkel-matschig wie meine diesjährigen. Ja, ja. Das geht dem Menschen wie den Pilzen, wenn sie ins Alter kommen, ist der Lack ab==Gnolm7

    Hallo zusammen,


    die Waldspaziergänge bringen zur Zeit nur wenig Kulinarisches, aber immerhin sind ein paar RSK (Rauchblättrige Schwefelköpfe), Hallimasch, Büschelraslinge und Schnecklinge für die Pfanne dabei. Das ist mehr als in Sommer und Herbst zusammen. Und es gibt Erstaunliches zu sehen und Einiges, was ich zuvor nicht kannte. Ich brauch mal wieder Eure Hilfe, weil ich nicht weiter komme.


    Hier ein paar Bilder:


    Ich beginne mal mit dem Filzröhrling. Auffällig der rötliche Farbton unter dem Hutfilz.Und er läuft nur ganz leicht und auch erst nach einer Stunde an. Ist das eine Ziegenlippe, so habe ich die noch nicht gesehen?








    Eigentlich ein schicker Pilz. Aber: Hat der Stäubling Frost bekommen, oder warum hat der solche Ockertöne? Er sieht noch nicht aus, als wäre er am Vergehen, oder?





    Nach diesen Schnecklingen mit den kleinen Pünktchen auf dem Stiel, weshalb sie wohl Schwarzpunktierte Schnucklig Schnecklinge heißen, lohnt es sich gerade Ausschau zu halten. Die jüngeren werde ich morgen verputzen.



    Und ewig grüßt der Trichterlings-Mehlräsling, bei dem ich wohl nie den Einen von dem Anderen unterscheiden können werde.




    Dieser kleine gelbe Trickser hat sich heimlich zwischen die RSK geschlichen. Aber beim Verputzen ist er aufgeflogen. Vielleicht ein Flämmling in geheimer Mission?




    Ein schönes Büschel Brauner Büschelraslinge. Die geben den Pilzen den richtigen Biss.




    Und hier der große (kleine. ca. 8 cm hoch) Unbekannte: Ich schätze mal Rüblinge, oder? Das Sporenpulver ist weiß. Sonst nichts Auffälliges.




    Ziemlich spektakulär fand ich die in Büscheln wachsenden Gifthäublinge. Ich hatte immer gedacht, dass die Gifthäublinge lediglich gesellig wachsen würden und die Stockis in Büscheln. Aber auch das ist eine ganz offenbar Mär. Ich finde, dass dass die DGFM unbedingt Öffentlichkeitsarbeit machen sollte, um Stockschwämmchensammler zu warnen. So extrem wie in diesem Jahr sind mir die Gifthäublinge noch nie aufgefallen.




    Hallo mykook,


    herzlich willkommen bei den Pilzverrückten auch von mir. Auch wenn es Deiner Erfahrung widerspricht. Es gibt das ganze Jahr über Pilze und wenn Du am Waldrand wohnst, lohnt es sich, auch im Winter auf alte Baumstümpfe zu achten. Manchmal findest du sogar leckere essbare Arten. Ansonsten auch hübsche Pilze, die einfach nur schön anzusehen sind. Gerade für Kinder. Manche Porlinge eignen sich wunderbar zum Basteln. Für Kinder sicher auch eine schöne Sache.

    Hallo Peter,

    aha, Du hast Dich in die Kreidezeit gebeamt und die Zeit der Saurier endete ja bekanntlich mit diesem Zeitalter. Da ist Deine Sorge für mich gut nachvollziehbar. Aber im Ernst, es ist schon richtig, dass Du Dir rechtzeitig überlegst, wer die Dinge weiterführt, die Dir wichtig sind.


    Ich teile die Auffassung dass Museen und Bibliotheken kein Interesse an den meisten Sammlungen haben - es sei denn Du sammelst Kunst und Du hast einen van Gogh dabei. Wir haben vor 30 Jahren von einem verstorbenen Entomologen ein paar Stücke seiner Sammlung bekommen. Naturkundemuseum etc. hatte kein Interesse an den alten Käfer und Schmetterlinge mit ihren kleinen Schildchen. Die meisten sind inzwischen den Motten zum Opfer gefallen. Es wäre besser gewesen, er hätte rechtzeitig einen Menschen gefunden, der sich der Sammlung angenommen und die Dinge wissenschaftlich bearbeitet hätte. Ich denke, dass Du solche Leute durchaus in den Verbänden finden kannst. Du musst heute ja noch nichts entscheiden und das Vertrauen in einen jüngeren Menschen, der Dein Hobby teilt, hat ja Zeit zu wachsen.


    Dann sieh mal zu, dass Du es schlauer anstellst, als die Dinosaurier. Du weißt ja,

    Die Dinosauria wer'n immer trauriga...

    Hallo zusammen,

    da gebe ich jetzt mal auch noch meinen Senf dazu. Ich habe die Muschelseitlinge letzten Herbst probiert. Sie wuchsen an Birke, waren jung und hatten keinerlei Bitternote. Ich bin da empfindlich. Aber mir hat die Konsistenz überhaupt nicht zugesagt. Irgendwie glupschig war das Ganze. Mein Fazit war - vielleicht kann man die ja essen, aber ich muss die nicht noch einmal haben.

    Hallo Pablo, vielen Dank, aber jetzt bin ich wirklich verdammt sauer auf mich. Ich bekomme es einfach nicht hin, den Angebrannten Rauchporling zu erkennen. Das war im letzten Winter schon so und offenbar habe ich überhaupt nichts dazugelernt. Grummel........

    Liebe Claudia,


    ganz lieben Dank für deinen Beitrag zur Diskussion. Ich kann mich dem was du schreibst nur anschließen.

    selbst als Forgeschrittene habe ich oft das Gefühl von wissenschaftlicher Differenziertheit erschlagen zu werden. Manchmal ist weniger mehr.


    Hallo Rolfüßchen, hallo Rudi,

    genau das ist es, was ich meine. Jemand der das erste Mal hier anfragt, braucht eine einfache Antwort. Mit Fachchinesisch kann ein Anfänger nichts anfangen. Ich stand am Anfang auch oft ziemlich verloren da, wenn ich komplizierte Antworten bekommen habe, zumal ich da noch mit der Technik auf Kriegsfuß stand. Die Funktion "mit Google suchen" habe ich erst vor kurzem entdeckt.

    Aber es gibt durchaus einige der Experten die es verstehen, sich auf das Anfängerniveau zu bewegen und einfache Antworten zu formulieren.


    Und ja Rudi, auch ich habe auch schon Bockmist gemacht und bin absolut pfleglich behandelt worden. Dafür bin ich den Florianern sehr dankbar. Ich habe mich sowieso schon ziemlich blöd gefühlt. In so einer peinlichen Situation noch eins auf die Birne zu bekommen, ist wahrlich nicht erbaulich. Andererseits bring es ja auch nichts, einen weniger schlauen Beitrag zu löschen. Es gibt sicher etliche Leute die hier nicht aktiv sind und nur mitlesen, die ganz froh sind, dass sie mit ihrem Halbwissen nicht alleine sind. Schon deshalb sollte man auch zu seinem Nichtwissen und Bockmist stehen.


    Ich glaube, es ist ganz gut, dass wir darüber diskutieren wie sich Anfänger fühlen, was sie brauchen und was sie überfordert. Letztlich profitiert das Forum nicht nur von der Fachsimpelei sondern auch vom Austausch von Laien und Profis. Und ich bin nach anderthalb Jahren Pilzforum zwar keine blutige Anfängerin mehr, aber mein Wissen ist nach wie vor sehr lückenhaft . Ich kann mich jedenfalls noch gut erinnern, dass ich anfangs so manche Expertenantwort nicht richtig einordnen konnte. Am besten fand ich immer, wenn jemand den Deutschen und den Wissenschaftlichen Namen nennen konnte und einen verständlichen Satz zur Erläuterung des Pilzes geschrieben hat. Ich hab da ein paar Lieblinge hier im Forum. Menschen, die es perfekt beherrschen, für jedes Wissensniveau die entsprechende Antwort zu geben. Aber die Namen verrate ich Euch natürlich nicht==Gnolm13.

    Hallo, Claudia!


    An was für einem Holz wohnte denn die 13? Falls du den Stamm mal von der Seite fotografiert hättest, bekämen wir das bestimmt rasch raus, weil Rinde ist ja dran (bitte niemals von umstehenden Bäumen auf die Art von liegendem Totholz schließen, das klappt nicht). Sieht so aus der Perspektive nach Laubholz aus, und dann wirds schwierig. An Nadelholz wäre es ein Amylostereum, da müsste man wohl nur noch schneiden und gucken, ob's eine dünne, dunkle Schicht zwischen Subhymenium und Subikulum gibt oder nicht.



    LG; Pablo.

    Hallo Pablo, Aufgabe erfüllt, aber schlauer bin ich nicht geworden. Ich habe den Pilz noch einmal fotografiert. Aber ich kann wirklich nicht sagen, was das mal für ein Baum war, obwohl Rinde noch vorhanden ist. Ich hab jetzt ein Stück mitgenommen. Aber ich weiß nicht, welchen Teil ich mit den Großen Augen ansehen soll und was ich erkennen sollte, um ihn besser kennenzulernen. Guck mal, so sieht das aus:







    Hallo zusammen,

    eigentlich ist ja alles gesagt. Aber da wir gerade bei der Diskussion sind, wie Anfänger die Antworten der Experten wahrnehmen, möchte ich einen anderen Punkt ansprechen. Ich selbst profitiere unglaublich von der Kompetenz der Experten in diesem Forum. Dennoch frage ich mich manchmal, was ein Ratsuchender denkt, der seinen ersten oder zweiten Beitrag hier einstellt und als Antwort beispielsweise nur einen Teil des wissenschaftlichen Namens erhält verbunden mit dem Hinweis, dass man ihm nicht sagen könne, um welche Art genau es sich handeln würde. Ich finde, das verunsichert Anfänger doch schon sehr.


    Ich bin schon jetzt eine Weile hier dabei und ich begreife allmählich, dass ständig Bewegung in der Bewertung und Benennung von Gattungen und Arten ist. Aber was fängt ein Neuling, der das noch nicht weiß damit an, wenn ihm die Experten sagen, das z.B. die Art des von ihm gezeigten Hallimasch nicht sicher bestimmt werden kann. Das impliziert doch, der Pilz sei unbestimmbar und er solle besser die Hände davon lassen. Das motiviert nicht unbedingt sich diese schönen Hobby zuzuwenden. Also wenn so ein Hinweis gegeben wird, dann doch bitte mit einer Erklärung. Das fiel mir in letzter Zeit häufig auf und ich wollte es einfach mal loswerden. Sorry, wenn das hier nicht 100-%ig passt.