Beiträge von Wutzi

    Hallo Azalee,

    Du hast auf alle Fälle nichts falsch gemacht. Die Übergänge von gerade noch essbar bis Lebnensmittelvergiftung sind fließend. Dazu braucht man ein bisschen Erfahrung. Eine Faustregel bei Röhrlingen und einigen Lamellenpilzen ist, dass Du den Hut eindrücken kannst und er sich von selbst wieder spannt, also dass keine Delle bleiben darf.

    Es gibt auch noch die 10-Fingerregel, die jedoch nicht allzuernst genommen werden sollte==Gnolm4.

    Oft werden sogar im Einzelhandel Pilze verkauft, die schon schmierig sind und ihre beste Zeit weit hinter sich gelassen haben. Ich frage mich da manchmal, wie das wohl ausgegangen sein mag, wenn die noch jemand gekauft und gegessen hat. .

    Problembilder Mausi? Ach was! Also wenn ich hier die Liste mit meinen Nicht-Problembildern nennen würde, wäre ich ratz fatz durch. Respekt vor allen, die das bis zum bitteren Ende ganz alleine durchgestanden haben. Ich hätte wohl weinend in der Ecke gesessen und die Nahrung verweigert. Aber ich hatte ja meine Tibuna-Famiglia und ich hatte nur gelegentlich diesen hier: :gkopfwand::gkopfwand::gkopfwand: und am Ende alles gut.

    Hallo Christiane,

    die ersten Winzlinge halte ich für Austern, aber Blick auf Pilz nur von oben ist wie Blick auf Käfer nur von unten.

    Bei den zweiten Minis bin ich bei Malone, das sind eher Ascocoryne. Die werden dann auch nicht viel größer, wenn sie nicht sowieso vom Frost kaputt gehen. Die haben nämlich im Gegensatz zu den Samtfußrüblingen kein Frostschutzmittel. Austernseitlinge haben das übrigens auch nicht, vergehen aber auch nicht sofort sondern nehmen eine wässrige Konsistenz an. Dann sind sie nicht mehr essbar sondern befinden sich im Stadium des Übergangs zum Gammel.

    Ganz und gar nicht. Gningo ist ganz knapp vor der Disgnolmifizierung!

    Meister Gnorbert, bitte verzeih, wenn ich Dir im Moment nicht hundertprozentig traue. Das tu ich frühestens nach der Auflösungg:D.

    Hallo Pablo,

    der Orangerote Kammpilz hat mich verwirrt. Björn hatte ihn ja schon als solchen identifiziert , Der Pilz hatte hatte eine ziemlich feste Konsistenz, deshalb hatte ich den nicht als solchen erkannt.

    Den Grauen Resupinatporling werde ich mir hinter die Ohren schreiben und ab sofort immer vermuten. Damit werde ich sicher ehrfurchtsvolle Bewunderung ernten==Gnolm7.

    Hallo Pablo,

    hab vielen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen. Ich habe wieder einmal viel gelernt. Beim Klebrigen Schleierseitling habe ich eine ganze Weile überlegt und mich dann falsch entschieden.

    Du meinst der fliederfarbene ist auch Phlebia radiata? Der Pilz ist ja wie ein Chamäleon.


    Wie sich jemand für diese Rindenpilze erwärmen kann ist für mich völlig unverständlich. Die sind sich alle sowas von ähnlich und fast jedes Mal muss mikroskopiert werden.

    Die Pilze am Ende wuchsen alle auf Laubholz. Den konsolenförmigen habe ich mitgenommen. Aber ich finde ihn zu schade zum Zerschneiden. Das ist schon verrückt, aber vielleicht erkennt ihn irgendwann auch so jemand, wenn ich ihn einmal zum Pilzler-Treffen mitnehme.

    Zitat von keiAhnungGrüni

    Mein liebes Engelchen, das war die Grüni und nicht die Tuppie! Passiert oft...mußt mal Fotos von uns vergleichen...:gzwinkern:

    Ach Tuppie, mach dir nichts draus, sind eben alle verwirrt ==Gnolm4


    Ui, jetzt aber nix wie weg hier...

    Musst Du nicht Cratie, Tuppie und Grüni ist dieselben Person mit 2 Accounts. Psssst==Gnolm1

    Hallo Azalee,

    man kann merken, dass Pilze nicht mehr schmecken. Alte, zähe Pilze schmecken nicht mehr gut. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Manche Leute sind da offenbar geschmacksresistent. Die Pilzvergiftungen in meiner Region in dieser Saison gingen auf das Konto vergammelter Parasole und Rotfußröhrlinge. Die Leute haben diese Gammelpilze gegessen und offenbar fanden sie den Geschmack normal. Dafür durften sie danach für ein paar Tage ins Krankenhaus mit dem vollen Programm. Ob Die Pilze so vergammelt sind, dass Du Dir eine Lebensmittelvergiftung holen wirst, kannst du leider nicht schmecken.

    Das Einfachste ist wirklich, zähe, verfärbte, weiche und/oder wässrige Pilze im Wald zu lassen und gar nicht erst zu kochen.

    Pilze zu kosten ist - sofern mann die Kostprobe komplett wieder ausspuckt, grundsätzlich nicht besonders gefährlich. Allerdings gibt es durchaus Berichte von Menschen hier aus dem Forum, die nach der Geschmacksprobe lange Zeit einen brennenden Mund oder sogar Bläschen an der Zunge, ich glaube das war bei einem höllisch scharfen Ritterling, bekommen hatten. Daher würde ich empfehlen, nur dann Pilze zu roh kosten, wenn Du einigermaßen einschätzen kannst, um welche Gattung es sich handelt und Du nur herausbekommen willst, um welche Art es sich handelt. Das muss man bei einigen Arten z.B. bei Täublingen sogar tun, wenn man sie einigermaßen makroskopisch bestimmen will. Ausnahmen gibt es natürlich wie immer auch: Bei den Amaniten (dazu gehören die Grünen Knollenblätterpilze) und auch bei einigen anderen Gattungen sollte man überhaupt keine Kostproben nehmen, weil auch kleine, versehentlich heruntergeschluckte Mengen schaden können.


    Gammelpilze sollte man natürlich nicht kosten, aber für den Fall, dass Du Dich entscheidest die Austern zu essen (nach allem was Du geschrieben hast, würde ich abraten zäh, wässrig, kannst Du sie immer noch wegschütten wenn sie nicht schmecken. Alte, zähe und wässrige Pilze sind selbst dann, wenn sie noch nicht gammelig sind kein Genuss mehr. Ich glaube, fast alle Pilzbegeisterte haben das schon erlebt. Zuerst die Freude über die gefundenen Pilze und dann die Enttäuschung, dass sie schon drüber sind und nicht mehr zu essen.

    Aber sieh es mal so. Du kennst jetzt die Orte, an denen Du sie gefunden hast und gehst künftig etwas früher hin, um nachzusehen, ob junge Exemplare da sind.

    Hallo Azalee, wenn Du Wasser herausdrücken kannst, ist das ein Zeichen von ziemlich alt, bei Exemplaren, wie Du sie zeigst. Schneide sie doch einfach mal mit dem Messer, manchmal kannst Du dabei ganz gut einschätzen, ob der Pilz zäh ist. Er sollte sich leicht schneiden lasse. Wichtig ist vor allem auch der Geruch. Die Notbremse kannst Du notfalls ganz am Ende noch ziehen, wenn sie nicht mehr schmecken. Ist die allerschlechteste Lösung, weil dann steckt schon Arbeit und Energie drin.

    Hallo Claudia,


    also, mal abgesehen von den Pilzen, das Deckengewölbe da im Wohnzimmer, und die Tischbeine, alle Achtung :daumen:.

    Hallo Radelfungus, nachdem wir vor 15 Jahren das Haus saniert hatten, habe ich mir Stück für Stück "neue" alte Möbel angeschafft und mich von den Presspappmöbeln getrennt. Außer Küche, nein paar Regale, Sessel und Sofa ist jetzt alles alt - also zum Typ passend==Gnolm13. Da sind ein paar schöne Teile dabei und weil ich mir viel Zeit gelassen und selber ein bisschen restauriert habe, war das eine ziemlich günstige Sache. Manchmal ein bisschen wie Überraschungsei mit Nieten und Hauptgewinn.

    Das "Deckengewölbe" ist ein schlichtes ausgebautes Obergeschoss in einem Fachwerkhaus, nichts Aufwendiges.


    Hallo Tuppie, Ihr alten Rätzelbratzen guckt aber auch ganz genau hin==Gnolm7! Ich habe heute mal überlegt, wie lange ich das Lametta eigentlich habe und bin zu dem Schluss gekommen, dass es 40 Jahre oder älter ist. Es ist nämlich von meiner Oma aus dem Westen, die 1981 verstorben ist. Da es jedes mal wieder sorgfältig abgenommen und aufbewahrt wird, hält es quasi ewig. Du kannst Dein Lametta ruhig verwenden, es geht nicht kaputt. Es macht halt nur ein bisschen Arbeit. Und man sollte wirklich bewusst damit umgehen. Blei ist giftig und gehört nicht in die Umwelt.

    Ich habe mal gegoogelt. Bleilametta ist nicht verboten, es wird nur nicht mehr hergestellt. Reste gibt es noch online. Ich fand dazu Folgendes:

    Das ist aber nicht das Ende für alle Fans des guten alten Bleilamettas. Riffelmacher und Weinberger verkaufen aktuell (Stand: November 2019) immer noch ihre Bleilametta-Restbestände aus dem Lagerir?t=netzlupe-21&l=am2&o=3&a=B07P8SMW4P. Wie lange diese noch reichen werden, ist unbekannt.

    Schau mal, Christiane,

    so sahen die aus, die vor zwei Wochen noch essbar waren. So dunkel wie Deine waren sie noch nicht. Sei nicht traurig, wenn Du sie nicht mehr essen kannst.. Geh einfach im kommenden Jahr ein bisschen früher an die Stelle und such Dir frische Exemplare. Ich habe vor kurzem auch zu alte Austern gefunden. Aber abgesehen davon, dass es kein Genuss mehr ist, alte Pilze zu essen, mag sich niemand eine Magenverstimmung einfangen.

    Dieses resupinate Rindengeschwurbel ...

    Eindeutig eine weit verbreitete und schwierige Gattung. ==Gnolm19

    Aber mit schönem Klang. "Resupinates Rindengeschwurbel"

    Hallo Hausmann, nicht nur wohlklingend sondern auch überaus zutreffend.==Gnolm7


    Hallo Maria,

    Bleilametta ist zwar giftig, doch zweimal im Jahr gehe ich das Risiko ein. Zum Schmücken und Abnehmen- jedes Mal ein Ritual, jeden Faden einzeln aufhängen. Aber mit guter Musik und ist das eine schöne meditative Übung.

    Danke für's mitkommen. Ja, es wächst wirklich noch allerhand und vor ein paar Tagen hatten wir noch einmal eine Pilzpfanne. Eine späte Pilzsaison hat auch gute Seiten. Der Wald übt in der lichtarmen Zeit eine noch größere Anziehungskraft als sonst.

    Hab auch Du eine entspannte Zeit und vielleicht noch ein paar freie Tage.

    Hallo Christiane,

    das sind Trompetenpfifferlinge. Auf dem zweiten Foto kannst du die typischen queradrigen Verbindungen zwischen den Leisten erkennen.

    Aber so richtig taufrisch kommen sie mir nicht mehr vor. Das kannst aber nur Du selbst beurteilen.