Beiträge von Wutzi

    Hallo Arquon, (welcome). Das sind ganz bestimmt Champignons, aber höchst wahrscheinlich keine essbaren. Wiesenchampignons kommen gar nicht infrage. Vergleich sie doch mal mit Karbolchampignons.


    Der Pilz, der wie eine Konsole wächst, könnte sich zu einem rotrandigen Baumschwamm entwickeln. Dahinter dürfte Holz sein.

    Hallo Schimmel,

    wenn der Trocknungsprozess bei sehr feuchten Pilzen unterbrochen wird bzw. wenn er ist Stocken kommt, entstehen so glasige Stellen. Schimmel ist das nicht, aber essen möchte ich es auch nicht.


    Bärbel schreibt es: Bipos trocknen an der Luft recht gut. Oder leg sie auf die Heizkörper, dann sind sie ganz fix trocken.

    Hallo, riech doch mal an der Stielbasis. Die sollte ein bisschen nach Stachelbeerkompott riechen. Dann wäre es der Stachelbeertäubling. Es kann aber auch eine andere Art aus der Gattung der Täubling sein. Die ist ziemlich kompliziert.

    Hallo, der erste Pilz und die beiden darauffolgenden sind andere Arten. Die beiden mit den genatterten Stielen sind schon Riesenschirmlinge. Den ersten Pilz kenne ich nicht, aber schick sieht er aus!

    Hallo Birgit, ich bin zwar nicht Pablo, aber ich versuche es mal. Außer bei Bild 3 stimmt der Habitus einfach nicht. Zu kompakt, keuliger Stiel, zu festes Teilvelum, glatte Huthaut. Das hat kein Wiesenchampignon. Der Habitus bei Bild 3 könnte passen, aber da sehe ich zu wenig von der Huthaut, um eine Entscheidung treffen zu können.

    Hallo zusammen,

    die Überschrift kann man so oder so lesen. Aber ich habe bei der Gassirunde im Regen eben 5 Feuersalamander getroffen, die auch gerade unterwegs waren. Aber nicht nur das. Auch eine Salamander-Hochzeit konnte ich beobachten. Oder zumindest den Versuch einer Paarung. Frau Salamander hat den Aufdringling am Ende abgeworfen.

    Seht selbst:


    Der erste hat sich's unterm Gartentisch bequem gemacht.



    Der zweite saß im Oregano am Haus.



    Der dritte lief einfach so auf dem Weg herum.


    Dann gab da noch diese beiden.







    Frau Salamander gewann wie ihr hier seht die Oberhand und machte sich sodann aus dem Staub bzw. ins feuchte Gras. Der verschmähte Liebhaber folgte ihr zunächst, lungerte aber später auf meinem Rückweg am Wegrand. Vermutlich wartete er auf eine geneigtere Salamanderbraut. Ob er wohl um diese Jahreszeit Glück damit haben wird, ist zu bezweifeln.

    Hallo Stefan,

    da gibt es Verwirrung im Moment. Es gibt eine Studie, die darauf hinweist, dass der Mensch die in der Arvensis-Sektion angereicherte Cadmium nicht aufnimmt, sondern wieder genau so ausscheidet, wie er es gegessen hat. Das war vor kurzem hier auch Thema. Ich finde nur wieder mal den Thread nicht.


    Irgendwann, bevor sie schädlich werden, hängen dir die Sandröhrling zum Halse heraus. Kein Mensch isst freiwillig monatelang dasselbe.


    Bei Pilzen gilt wie überall: die Menge macht das Gift. Wenn du jeden Tag fetten Speck isst, lebst du auch ungesund.

    Hallo Racoon,

    Spontan würde ich sagen, du lebst mit Pilzen wesentlich gesünder als mit Fleisch aus den Tierfabriken.

    Eigentlich machst du mit Pilzen nichts falsch, wenn du nicht täglich die regional stärker mit Cäsium 137 belasteten Pilze ( Maronen, Lacktrichterlinge) und Pilze von der Müllkippe oder dem Straßenrand isst. Über drei Monate mag niemand Pilze essen, insofern ist alles in Ordnung, solange du keine Giftpilze oder Gammelpilze isst.

    Hallo Charlottchen,

    vermutlich hast du sogar mehrere Champignonarten auf deinen Fotos. Aber welche Arten du erwischt haben könntest ist tatsächlich Kaffeesatzleserei. Es ist ein gutes Champignonjahr, aber leider haben auch die giftigen eine gute Zeit.


    Vielleicht kennst du jemanden in deiner Umgebung, der schon viele Jahre bei guter Gesundheit Champignons sammelt und mit ihm sammeln gehen. Dabei kann man eine Menge lernen. Aber Sicherheit gibt dir am Ende nur die Pilzberatung.

    Hallo Jess,

    wenn bei dir so schöne Pilze wachsen, lohnt es sich zu lernen, wie sie sich mit dem Alter verändern und auf ihre Merkmal im Detail zu achten. Steinpilze haben olivfarbenes Sporenpulver. Wenn die Pilze älter werden, reifen die Sporen und die Röhren verändern sich farblich. Weiß sind die jungen verklebten Röhrenmündungen, später werden sie gelblich, dann gelb und am Ende olivgrün.

    Aber ich war noch jung und voller Tatendrang.

    Nimm das mit den Pilzen nicht auf die leichte Schulter. Es gibt ungefähr 10.000 Großpilze und ziemlich viel, was man miteinander verwechseln kann. Du musst zu 100% sicher sein. 99% können leicht mal tödlich enden.


    Heute hat ein Kollege wieder in Erbrochenem herum-mikroskopiert und damit einem sorglosen Pilzsammler das Kleben gerettet, der Grüne Knollenblätterpilze mit irgendwas verwechselt hat. Pilze sind eine schöne Bereicherung des Speiseplans, aber nur, wenn man sie vorher sicher bestimmt hat, oder jemanden gefragt hat, der sich damit auskennt.


    Und übrigens: Es macht keinen Spaß aus dem Bett geklingelt zu werden, weil wieder ein Mensch mit Vergiftungssymptomen in der Notaufnahme gelandet ist und nicht klar ist, mit welchem Pilz er sich vergiftet hat.