Hi,
nur noch mal ne Sache von meiner Seite. Die Konidiogenese wirst du ja gecheckt haben. Ich meine auch, dass die Sporengröße von Chryspermus größer sein müssten so bei 30 µm.
l.g.
Stefan
Hi,
nur noch mal ne Sache von meiner Seite. Die Konidiogenese wirst du ja gecheckt haben. Ich meine auch, dass die Sporengröße von Chryspermus größer sein müssten so bei 30 µm.
l.g.
Stefan
Hi,
du stellst uns ja ganz schön vor Aufgaben.
Viele Fruchtkörper, die du zeigst, sind ja schon fast übern Jordan; da wird eine Bestimmung eh schwierig.
1. Das sollte der Langstielige Knoblauchschindling sein; der Rosshaar wird nie so groß und hat auch keinen so dunklen Stiel.
2. Beim Riesenporling wirst du wohl recht haben. Wenn der allerdings auf Druck nicht schwärzte, wäre das ein Klapperschwamm. Das Schwärzen ist aber zu sehen; deswegen ist das auch sicher ein Riesenporling.
3. Ja auf jeden Fall ein Rotfuß, aber ohne Schnittbild und weitere mikroskopische Untersuchungen wirds wohl nur bei X. chrysenteron agg. bleiben. Da gibts noch ein paar mehr Arten. Eine Artbestimmung ist da manchmal ziemlich schwierig.
4. Hier wirds aus meiner Sicht bei Macrolepiota sp. bleiben. Ich mag mich anhand der Bilder nicht zwischen M. procera und M. rhodosperma entscheiden. Ein Vertreter aus der Ecke ist das in jedem Fall.
5. Das sieht mir sehr nach dem Grünblättrigen aus (leider ist das Foto etwas überbelichtet). Alle anderen Schwefelköpfe haben einen etwas anderen Habitus auch farblich.
6. Auf deinem 2. Bild sind m.E. Suillus grevillei abgebildet, zumindest sehen die genau so aus, wenn ich die in dem Zustand noch finde, als halbe Leichen sozusagen. Das ist auch wieder mal ein gutes Beispiel, dass die Begleitbäume eine große Rolle spielen.
Suillus luteus bei Kiefern und in Ausnahmefällen mal bei Fichte.
Suillus grevillei bei Lärchen.
l.g.
Stefan
Hi,
die Sphaeropsis sieht gut aus. Hast du mal die Sporengrößen gecheckt?
l.g.
Stefan
Hallo Heike,
die Antwort einmal zu posten hätte gereicht. ![]()
Nur mal so:
Schwermetallanalytik ist aufwendiger als eine simple Strahlenmessung.
Toxische Schwermetalle sind meist Blei, Cadmium und Quechsilber und die würden auch dort untersucht und angegeben. Das sagt nix über die radioaktive Belastung aus! Relevante Radionuklide hinsichtlich Tschernobyl sind hauptsächlich Strontium-90 und Caesium-137.
Dann wundert es mich etwas, dass es Zuchtfarmen von Chagas in China gibt.
Aber andererseits sprechen wir hier über China und da wundert es mich im Nachheinein nichts mehr.
Wieso sollten Pestizide die Wirksamkeit der Chaga einschränken? Wieso sollten die Chinesen überhaupt bei einer möglichen Chaga-Zucht Pestizide ausbringen? Das macht doch keinen Sinn. Die Chagas wachsen friedlich an Birken.
Ansonsten sehe ich das RAdioaktivitätsproblem bei den Chagas nicht, denn es handelt sich sich um einen Pilz, der das Holz der Birke abbaut. Wenn dort Radioaktivität bei denen eine Rolle spielt, dann muss die Birke auch eine große Menge dieser Nuklide auch anreichern. Bei der Tschernobyl-Problematik sind eigentlich nur Maronen und Semmelstoppler relevant; andere Pilze nicht.
l.g.
Stefan
Machen wir es einfach so: Spekulieren hat ja eh keinen Sinn!
Die Pilze kommen mehrfach im Jahr. Beim nächsten Schub machen wir, Kagi und ich, vernünftige Fotos und ich werde meinem oben genannten lieben Pilzfreund (wen's interessiert auch gerne anderen Pilzlern) Proben zukommen lassen. Ich bin mir sicher, das wir die Pilze dann sicher bestimmt bekommen.
Und nein, die Kompetenz meines Lieben PiWo zweifle ich nicht an, eher mein Gedächtnis, da ich seine Bestimmungsmail von damals sowie meine Bilder zur Zeit nicht finde.
Hallo Tuppie,
ja genau so machen wir das. Vielleicht hat Pilzmel ja acuh Interesse sich die Pilze anzusehen. Nehmt aber auch mal bitte ein paar jüngere Exemplare raus und macht Fotos von den Stielbasen. ![]()
Ich hätte auch kein Problem mit Coprinopsis atramentaria ( Stefan) - ich finde die beiden eh etwas kritisch zu trennen - meine erste Assoziation war Coprinopsis romagnesiana, da ich die Schuppung schon recht deutlich fand, was aber nichts heißen muss.
LG
Christoph
Hallo Christoph,
herzlichen Dank. Mir war wichtig die Trennkriterien beider Arten zu kennen. Deswegen habe ich noch mal nachgefragt. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo zusammen,
da ich erst seit kurzem hier teilnehme, habe ich mal eine weitere Frage. Wenn ich einen Tipp abgebe, bevor ein Joker da ist, der Joker dann kommt und ich feststelle, es dürfte ein andere Pilz sein, kann ich dann einen erneuten Tipp abgeben? Oder ist es so, dass sobald der Tipp abgegeben ist, der –žBart ab ist–œ.
Viele Grüße.
Thomas
Hi,
du hast prinzipiell 2 Tipps pro Runde.
Es war mal so von mir gedacht, dass einer vor dem Joker und einer nach dem Joker abgegeben werden kann. Natürlich kannst du auch, wenn du bemerkst, dass du beim ersten Tipp einen falschen abgegeben hast, den dann mit einem 2. Tipp, auch vor dem Joker wieder korrigieren.
Punktvergabe sieht so aus
Pilz richtig erkannt vor dem Joker 10 Punkte
Pilz richtig erkannt nach dem Joker 8 Punkte
Gattung richtig erkannt vor dem Joker 5 Punkte
Gattung richtig erkannt nach dem Joker 3 Punkte
Falls du völlig falsch gelegen hast, bekommst du neuerdings einen Punkt wegen mutiger Teilnahme und so.
Natürlich ist das alles nicht in Stein gemeißelt und es kann da gerne auch mal in besonders schwierigen Fällen abgewichen werden, sei es durch einen 2. Joker oder einen dritten möglichen Tipp.;)
Hans und Brasella mach(t)en die Sache sehr gut. Ich bin total begeistert. Da ich jetzt in eine heiße Bewerbungsphase komme und ich auch zu 1-2 Rätselpilzen von Brasella nach meiner Meinung gefragt wurde, werde ich in der nächsten Zeit nur noch sporadisch teilnehmen. Den Thread verfolge ich natürlich weiter. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Alle zusammen!
Diese Tintlinge im Garten unserer Eltern kommen immer wieder, mehrfach im Jahr. Sie wurden mir von einem lieben Pilzfreund schon einmal als C. romagnesiana, Braunschuppige Faltentintlinge bestimmt.
Hi,
also das interessiert mich jetzt brennend. Ich möchte deinem Pilzfreund die Fachkompetenz keinesfalls absrepchen, aber hat er Erfahrung in der Tintlingsbestimmung? Mich würde echt mal sehr interessieren, an welchen Merkmalen er das festgemacht hat.
Wenn ich die Bilder von Pilzmels Seite mit denen von Kagi vergleiche, sehe ich da eher C. atramentaria als c. romagnesiana.
l.g.
Stefan
Hi,
solche Analytische Fragestellungen sind nix besonderes. Das dürften viele Labore deutschlandweit anbieten.
Zühlis Frage interessiert mich auch. Wozu willst du so was wissen und welche Aussage erhoffst du dir vom Untersuchungsergebnis?
l.g.
Stefan
Hi Felli,
ich bin begeistert, dass du dich jetzt auch mit Anamorphen befasst. Durch deine Anfragen sind einige sehr schöen Diskussionen entstanden. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
also ich bin mal so mutig und wage Christoph mit C. romagnesiana zu widersprechen. :shy:
Ich halte das rein makroskopisch eher für C. atramentaria. Ich hatte den schon ein paar mal so geschuppt.
Leider kenne ich C. romagnesiana nicht aus eigener Anschauung, aber die bisherigen Bilder, die ich zu der Art gesehen habe, hatten alle deutlich geschupptere Hüte. Ansonsten geistern in der Faltentingsgruppe noch 1-2 andere Kandidaten rum, die auch sich nicht ganz so leicht von Faltentintling trennen lassen; C. acuminata z.B. Am liebsten ist mir noch C. alopecia, der hat so schöne warzige Sporen. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
nach der Diskussion, die Jan-Arne und Christoph in einem Nachbarthread haben, wird sich dein Fund nur mikroskopisch mehr oder minder sicher bestimmen lassen.
Eine Gallertträne ist das in jedem Fall.
l.g.
Stefan
Hi ihr lieben,
das ist aber wieder mal ein Träumchen.
und wunderbar bebildert Matthias.
l.g.
Stefan
Nabend Stefan,
na, das klingt ja mehr nach "Herr der Ringe" als nach OEPR-Phahl!
Ja das ist Herr der Ringe. Ich kann auch daraus zitieren; die Kunst hat Gnemil nicht allein für sich gepachtet. ![]()
l.g.
Stefan
Hi Thorben,
bin gerade etwas in zeitnot. Von meiner Seite erstmal so viel.
verzweigte Konidien in Ketten schließen Septoria aus und im Sutton ist Fallopia nicht als Wirt gelistet. Ich befürchte, dass wir damit auch nicht weiterkommen. Wegen deinem Fund an Isaria melde ich mich in den nächsten Tagen nochmal.
l.g.
Stefan
Hi,
steht im Boertmann zu der Art nix?
l.g.
Stefan
Hallo !
Diese Fund ist viel mehr als nur Interessant ! Nobis Idee Coprinopsis kimurae (extrem selten) ist eine gute Option . Kann jemand von Experten diese Pilz Mikroskopieren ?
LG beli !
Wenn es denn gescheite Exsiccate von dem Fund gäbe, hätte Pilzmel bestimmt Interesse. Das ist auf alle Fälle spannend.
l.g.
Stefan
Alles anzeigen
Coprinopsis ist klar; Sektion Picacei auch.
Ohh!!!
Du lehnst Dich ja ganz schön weit raus aus dem Fenster, Stefan!
Ich wäre da vorsichtig mit solchen Behauptungen.
Solange es keine Mikrodaten gibt, ist meiner Meinung nach nichts klar!
Liebe Grüße vom Nobi
Hi Nobi,
mag sein.
Ich beschäftige mich auch erst seit 1,5 Jahren intensiver mit den Tintlingen und weiß demzufolge auch nicht alles. Trotzdem kann ich gerne begründen, warum ich das oben geschrieben habe.
1. Coprinellus können wir meines Erachtens wirklich ausschließen, denn dafür ist das Velum nicht körnig genug.
2. Ich gebe gerne zu, dass ich aus der Sektion Picacei auch nur 4-5 Arten bisher in der Hand gehalten habe. Dennoch hatten alle meine Funde diese fast häutige Velumstruktur; ebenso war das auf allen Bildern von den Vertretern aus der Gruppe auch der Fall. Auch wenn das vielleicht nicht bei allen Vertretern aus der Gruppe so ist, so sollte es doch zumindest bei den meisten so sein. Das war der ganze Grund, warum ich das so geschrieben habe.
Du hast recht, es wäre bestimmt besser gewesen, wenn ich geschrieben hätte, dass es wahrscheinlich ein Vertreter aus der Picacei-Gruppe ist, zumal ich ja auch nicht weiß, ob es bei den Tomentosi nicht doch einen Vertreter mit so häutigem Velum gibt. Dein Vorschlag ist übrigens auch ein Vetreter aus der Sektion (laut Andreas Website). ![]()
l.g.
Stefan
Und keinerlei Pfähle, stimmt.![]()
Na ja, muss auch mal sein.
Nicht alles, was Gold ist, funkelt,
Nicht jeder, der wandert, verlorn,
Das Alte wird nicht verdunkelt,
Noch Wurzeln der Tiefe erfrorn.
Aus Asche wird Feuer geschlagen,
Aus Schatten geht Licht hervor;
Heil wird geborstenes Schwert,
Und König, der die Krone verlor.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
ich habe zum aktuellen Pilz (genau) eine sehr konkrete Idee. Ich habe nur 2 Probleme
1. Ich bin als Sachse per Definition ein Karnevalsmuffel.
2. Sehe ich keinen Karnevalsbezug zu meiner Idee. :shy:
Scheint wohl falsch zu sein. Gibts Sonderpunkte für kreative Lösungen, bzw. für makroskopsich sehr ähnliche Pilze Brassella? ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
jetzt mal ne ganz verwegene Idee. Ein Colletotrichum vielleicht? Ich hab da ne Expertin für die Gattung zufälligerweise an der Hand. Ich kann ihr gerne mal einen Link zu deinem Fund schicken. Könntest du den Fund ggf. verschicken? Ist der noch "frisch"?
l.g.
Stefan
edit: P.S. Ja Thorben, bitte unbedingt weitermachen. Ich sehe mir deine Funde auch sehr gerne an; allerdings finde ich es meist etwas müßig hier was zum schreiben, weil ich meist nix gescheites fachlich Beitragen kann; außer zu deinen letzten beiden Anfragen. ![]()
Hi,
Pycnidien mit langen, dünnen Konidien; da fällt mir doch glatt Septoria ein.
Natürlich wohlwissend, dass das die Nebenfruchtform von einem Konglomaerat von Arten und Gattungen ist.
Sagt denn der Ellis&Ellis nix? Den Sutton hast du nicht zufällig (digital)? Ich kann morgen mal dort nachschlagen, wenn du magst.
l.g.
Stefan
Hi,
willkommen im Forum. Das ist wirklich ungeöhnlich; Tintlinge in öffentlichen Gebäuden. Die Pilze sind erstmal nicht gefährlich oder giftig; nur bei Verzehr in Verbidung mit Alkohol vielleicht.
Trotz allem sollte vielleicht hier mal ein Baugutachter ran, denn wo Pilze sind, ist auch Feuchtigkeit. Diese kann der Bausubstanz auf Dauer ganz schön zusetzen, bzw. kann der Pilz, die Pilze wichtige/tragende Holzbalken zersetzen.
Nun zur Art: Ich bin nicht so mutig, wie meine Vorredner. Coprinopsis ist klar; Sektion Picacei auch. Mehr würde ich ohne mikroskopische Untersuchung zu denen nicht sagen wollen.
l.g.
Stefan
Hi,
das klingt alles sehr spannend. Leider finde ich Vetreter der Gattung viel zu selten.
Auf alle Fälle freue ich von dir Veröffentlichungen von deinen Funden zu lesen.
l.g.
Stefan
Hi,
nachdem ich das erste Teilwort vom Rätseljoker hatte, wusste ich, dass ich richtig liege. Das 2. Wort war kniffliger; und das Google-Ergebnis war für mich so weit überraschend, dass du dich mit einer bewussten Serie auskennst Hans. Ich habe mich dieser Serie bisher verweigert. Irgendwie konnte ich der nix abgewinnen, obwohl schon manches recht lustig ist...
l.g.
Stefan
Hallo Heide,
deine Sarcoscyphas werden ohne Mikro 100%ig nicht bestimmbar sein. Nur von meiner Seite so viel. Die häufigste Art ist S. austriaca.
l.g.
Stefan
