Hi,
ja das könnten alles Zystidenrindenpilze sein; Betonung liegt auf könnten, denn ohne Mikro traue ich mir da keine Diagnose...
l.g.
Stefan
Hi,
ja das könnten alles Zystidenrindenpilze sein; Betonung liegt auf könnten, denn ohne Mikro traue ich mir da keine Diagnose...
l.g.
Stefan
Hallo Claudia,
ja Flachlackis sind ganz schön tückisch. Die halten einen gerne mal zum Narren; bzw. geben sich einfach als Gnolm aus. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
herzlichen Dank an alle, die den Spaß mitgemacht haben.
Hier mal noch 2 Bilder mit meiner neuen Kamera. Die ist echt super. Wenn ich mich da noch ein bisschen reinknie und mich mit den Blendeneinstellungen etc. näher befasse, dann kann ich auch endlich gescheite Fotodokumentationen von Kollektionen machen, die artikelreif sind.
Die Modelle stammen übrigens von Thomas Müller. Er hat von Originalfruchtkörpern Formen angefertigt und die entsprechenden Abdrücke handbemalt. Von einer Entfernung von 4-5 m schon wirken die wie original gewachsen. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo zusammen
Ich habe gerade mal gegoogelt, weil ich dachte das Sphaeropsis sapinea nicht septiert sein sollte und bin auf diese interessante Arbeit gestoßen.
Dort wird eine Unterteilung der bisherigen Sphaeropsis sapinea Funde in 2 Gruppen gemacht.
VG : Thorben
Hi Thorben,
der Linkt funzt leider nicht...
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
es gibt dieses Jahr einen PSV-Prüfungstermin auf der DGfM-Tagung in Möhnesee am Donnerstag, den 11.10.2018. Die Prüferin wird Veronika Wähnert sein.
Wer Interesse hat, schreibt sich am besten direkt in die Teilnehmerliste im Kalender auf der DGfM-Homepage ein, bzw. meldet sich direkt bei Veronika.
Für Rückfragen stehen Veronika und ich gerne zur Verfügung.
l.g.
Stefan
Von oben erinnert der fast schon ein wenig an einen der Habichtspilze.
Stimmt Pablo, aber leider wachsen hier keine Habichte. Hier ist es verdammt sauer
Hi,
der Kiefernwald-Habicht mag sauren Boden und Kiefern.
Bei mir und weiter östlich ist der nicht selten...
l.g.
Stefan
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Moin!
Die Pilze auf dem zweiten Bild machen spontan so einen Agrocybe - artigen Eindruck auf mich. Ohne mich da jetzt auf eine Ackerlingsart festlegen zu wollen, und auch bei der Gattung freilich mit einigen Unsicherheiten.
Sehr schöne Aufnahmen allerdings.
LG; Pablo.
Hi,
ja allesamt schöne Aufnahmen. Zur 2: Meine erste Spontanassoziation war hier Gymnopilus junonius.
l.g.
Stefan
Hallo Jochen,
danke für die Aufklärung.
Ob dus glaubst oder nicht, ich muss mich fast täglich mit der Problematik auseinandersetzen. Unlängst auch hier im Forum zusammen mit Björn Wergen und Christoph wegen Helminthosporium. Es ist jetzt inzwischen sogar so, dass die "anamorphen Gattungsnamen" für die offizielle Nomenklatur durchsetzen, wie z.B. Trichoderma oder Helminthosporium.
Björn und ich hatten uns auch noch mal am Montag darüber ausgetauscht. Ich finde aber sehr gut, dass du das alles noch mal klargestellt hast, denn wir haben hier im Forum einige Leute, die solche taxonomischen Informationen langsam interessieren wird.
Hallo Christoph,
war ja klar, dass du einzelne Gegenbeispiele rauskramst.
Ich finde deine Einwände herzlich erfrischend; also bitte mach damit weiter.
Von den Glomeromycota habe ich erst beim Fachberaterkurs bei Hermine gehört. Ich gebe auch offen zu, dass die nicht in meinem Blickfeld sind und auch wohl sehr wahrschieinlich nicht sein werden. Dafür habe genug mit meinen Arbeitsschwerpunkten (Ritterlinge, Risspilze, Tintlinge und Phytos) um die Ohren.
l.g.
Stefan
Hi,
nein der Begriff Fruchtkörper ist nur für teleomorphe Strukturen vorbehalten. Anamorphe fruchtkörperähnliche Strukturen wie Acervuli oder Pyknidien heißen Konidiomata. Der einzige Begriff für deinen Fund, der meiner Meinung nach passt, ist der Konidienträger.
l.g.
Stefan
Hi,
hübscher Fund. Was mich ein bisschen verwundert; du sprichst von einem Fruchtkörper. Hast du von dem auch ein Teleomorphes Stadium nun gefunden oder nicht?
l.g.
Stefan
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Hallo Stafan,
Hallo Enno,
abwarten werde ich auf alle Fälle. Ich schau mir das morgen nochmal an. Ich hatte auch schon gedacht, dass da irgendwelche Tintlinge draus werden, aber müsste man im Schnitt schon ein wenig sehen.
Ditiola glaube ich weniger, die zystidenartigen Gebilde passen da nicht so recht. Das Zeug ist auch wie bepudert, dass kommt in den Bildern wahrscheinlich nicht so richtig raus.
Viele Grüße
Heidrun
Ja ich denke auch, dass das mal Lamellenpilze werden könnten. Meine bisherigen Dungtintlinge sehen als absolute Embryonen auch so aus. Da waren auch noch keine Lamellenansätze oder so was zu erkennen; einfach nur ein Hyphenknäuel. Kann aber auch gut sein, dass das auch Deconicas oder so mal werden könnten. Auif eine Gattung mag ich mich da noch nicht festlegen. Stell mal bitte Fotos ein, wenn dir reif sind. Bin schon gespannt, was das mal wird. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
mhh, ich würde hier Primordien von Lamellenpilzen vermuten, bzw. auch was anamorphes. Hast du Konidienträger gesehen? Warte am besten mal noch 1-2 Tage und schaue dann mal, was sich da tut; bzw. heute, wenn die Bilder von vorgestern stammen. ![]()
l.g.
Stefan
Austriaca sollte passen. ![]()
Hallo ihr lieben,
Schnittbild war leider nicht möglich; da tiefgefroren. ![]()
Rubroboletus satanas var. muelleri dürfte ein angemessener Name sein. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
na dann herzlichen Glückwunsch zum tollen Fund; in jedem Fall, was auch immer dabei herauskommen mag. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
du hast doch nicht etwa tatsächlich den seltenen Rubroboletus figlinum gefunden?! Sensationell, da wird die Fungus-Welt kopfstehen! ==Gnolm8==Gnolm8==Gnolm8
Grüßle
Heide
![]()
Heide das kann ich dir sagen. Der Rachen eines Haifisches natürlich.
Ein Pilz ist das nie und nimmer. ![]()
Hallo Stefan,
ja an was imperfektes hatte ich auch schon gedacht. Das Vorhandensein von Asci kann ich nicht sicher bestätigen. Allerdings gibt es zahlreiche Arten mit Cleistothecien, die auf Dung vorkommen. Besser man fragt mal, bevor man was gutes wegwirft.
Definitiv. ![]()
Hi,
es wäre wirklich wichtig zu wissen ob du Asci gesehen hast, denn von der Sporenform her bin ich erstmal bei was anamorphem tendenziell. Dann hättest du eine Pycnidie und das wäre dann nicht unbedingt auf Dung spezialisiert, sondern der Pilz würde einfach den Pflanzenstängel zersetzen.
Falls du wirklich mit den Asci sicher bist, dann ist das ein Cleistothecium und selbst das wäre nicht unbedingt auf Dung spezialisiert. Im Endeffekt wirds in mit der Bestimmung in jedem Fall schwer. Ich dachte auch mal kurz eine Teleomorphe Form von einem Penicillium oder Aspgergillus oder so, aber dafür passen die Sporen auch nicht...
l.g.
Stefan
Hi,
so ganz einfach wird das nicht. Du müsstest schon ein paar mehr Daten liefern.
Um welche Fruchtkörperform handelt es sich? Perithecium oder Apothecium? Dann müssten wir erstmal ein paar chemische Tests machen; je nachdem, welche Fruchtkörperform du da gefunden hast und dann wären noch Sporengrößen sehr hilfreich. Wir sollten erstmal wissen, in welche Gruppe dein Fund ungefähr gehört.
Erst dann kann dir jemand mehr sagen können.
l.g.
Stefan
Meine Interpretation daraus war, dass Sie synthetische Farbstoffe ausgeschlossen hat.
Meine auch.
Zu der E-Liste muss man aber eine Sache wissen: mindestens 90% der dort aufgeführten Stoffe kommen in der Natur vor. Claudia hätte ruhig fragen können, welche Farbstoffe aus der E-Liste könnte ich nehmen...
dann doch lieber etwas aus der Natur, Cochenille ist doch ein Naturprodukt:
Klar ist es das, aber Claudia hat die ja schon im Startbeitrag ausgeschlossen. ![]()
Hi,
nachdem Peter den Film am Freitag Abend so gelobt hat, wars gut, dass du den verlinkt hast Nobi. So musste ich den nicht suchen. ![]()
l.g.
Stefan
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nochmal zu den Hautköpfen: Bei den gelben Phlegmacien aus der Splendens-Ecke wird zumindest im neuen Flammer angegeben, dass die Farbpigmente auch die Giftstoffe darstellen. Ich meine das auch mal bei den Hautköpfen irgendwo gelesen zu haben, allerdings weiß ich nicht mehr wo und wie solide die Quelle ist...#
Servus Stefan,
bei den Hautköpfen geht es um Anthrachinonderivate/Anthrachinonfarbstoffe, mit denen gefärbt wird. Die Anthrachinonderivate sind teils stark Magen-Darm-giftig, stehen aber auchim Verdacht, Krebs auslösen zu können (auch Anthrachinon selber - siehe diverse Meldungen zu Schwarztee, der auch Anthrachino enthält).
Die gelben Pigmente der Splendens-Ecke sind m.W. nur im Verdacht, übel zu sein. Der Grünling enthält nebenbei bemerkt auch diese Pigmente.
LG
Christoph
Warum überrascht mich das gerade überhaupt nicht.
Danke für die Infos. Bei Hydrochinon und Chinon war die Krebserregende Wirkung, bzw. der Verdacht schon lange im Gespräch. Dass das bei den Anthrachinonen auch so ist, war ja irgendwie zu erwarten.
Craterelle: Annato und Cochenille sind doch Farbstoffe mit E-Nummern; die wollte Claudia doch nicht nehmen. ![]()
l.g.
Stefan
