Hi,
geht mir ähnlich. Wenn ich ehrlich bin, würde ich das gezeigte Objekt für nicht pilzlich halten. Eine Idee habe ich nicht und erwarte den Joker. Zeit zur größeren Recherche fehlt mir auch gerade.
l.g.
Stefan
Hi,
geht mir ähnlich. Wenn ich ehrlich bin, würde ich das gezeigte Objekt für nicht pilzlich halten. Eine Idee habe ich nicht und erwarte den Joker. Zeit zur größeren Recherche fehlt mir auch gerade.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
danke für die Erklärung. Das ist also eine Verwandtschaft, die rein zeitlich determiniert ist.
Nein ist es nicht. Am besten ist, du siehst dir das in einem Cladogramm mal direkt an.
build-a-cladogram-packet-key-1hi93sc.pdf
Auf S. 3 oben siehst du, dass Primaten näher verwandt mit Nagetieren/Hasen sind als Vögel, Krokodile, Vögel sind mit Krokodilen näher verwandt als mit Primaten, bzw. Hasen und noch weiter verwandt als mit den Amphibien usw.
l.g.
Stefan
Alles durch DNA-Analyse?
Und wie lange wird das System wohl Bestand haben, bis wieder neue Erkenntnisse, vielleicht auf submolekularer Ebene, es verwerfen...
Frage 1: ja und nein. Die DNA ist ein wichtiger Baustein solcher Betrachtungen, aber auch morphologische Merkmale sind entscheidend. Die DNA-Analysen geben nur Wahrscheinlichkeiten wieder und ist auch nacht ganz ohne in der korrekten Auswertung. Da gehört seehr viel Erfahrung dazu. Die Ergebnisse aus den DNA-Untersuchungen sollten/müssten dann noch anhand der Morphologie, Stoffwechselwege etc. verifiziert werden.
Frage 2: Das weiß keiner, die Erkenntnisse in der Wissenschaft sind ja immer in einem stetigen Fluss. Aus meiner Sicht hat aber dann die Submolekulare Ebene nix mit solchen Fragestellungen zu tun.
l.g.
Stefan
Es geht um den Zeitpunkt der Abspaltung der gemeinsamen Vorfahren. Je kürzer dieser zurückliegt, desto näher sind diese Verwandt. Wie viele Knoten dazwischen sind, ist nicht entscheidend, weil ja die Arten dann unabhängig voneinander evolvieren.
l.g.
Stefan
Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist die Aussage zu "Nähe" oder "Ferne" der Verwandtschaft. Wie "verwandt" ist ein Lebewesen mit einem anderen? Ein Lebenspfad teilt sich stark und oft (auf der Zeitachse und in die Breite), ein anderer ist stabil über sehr lange Zeit. Schwierig, aber vielleicht schon wieder zu unwissenschaftlich gedacht...
Hi,
so kompliziert ist das nicht.
Je kürzer die "Abspaltung" des Lebenspfades zurückliegt, desto näher sind die Lebewesen miteinander verwandt. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
Perli stimmt. Beim Täubling aber? Täublinge nur anhand von Bildlage einzugrenzen/zu bestimmen geht in sehr vielen Fällen nicht. Ohne Angaben der Sporenpulverfarbe, genaue Geruchs- und Geschmacksangaben, Ökologie des Fundortes, Abziehbarkeit der Huthaut, evtl. noch Makrochemie (Liste beliebig verlängerbar) ist bei Täublingen nix zu machen. Die Huthautfarbe ist hier eher sekundär. Da gibts einige Arten, die in der Hutfarbe extrem variabel sind. Dein
Täubling kann vieles sein. Von R. atrorubens oder R. atropurpurea bis hin zu einem Heringstäubling ist da vieles möglich.
l.g.
Stefan
Hi,
danke für die königlichen Impressionen. Ja die Könige haben was. Ich freue mich immer, wenn ich mal einen sehe.
l.g.
Stefan
Hi,
komme gerade vom Beach Boys-Konzert zurück. Wenn die schon mal in Dresden spielen, will ich da auch hin. War ein unvergessliches Erlebnis.
l.g.
Stefan
Hallo Radelfungus und Karl,
herzlichen Dank für eure interessanten Antworten.
Ja so eine Pflanze hätte ich auch umgesiedelt. Das wäre nicht nur Claudia so gegangen.
l.g.
Stefan
Düngerlinge haben gescheckte Lamellen. Weswegen bist du so sehr erpicht auf Düngerlinge? Ist zwar ne interessante Gattung, aber auch nix für Anfänger. Ohne Mikroskop geht da in der Artbestimmung gar nix. Ebenso verhält es sich mit den Psathyrellen.
l.g.
Stefan
Hi,
ist der neue überhaupt ein Pilz?
Sieht wie ein Sahnehäubchen aus. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
ja hast du.
l.g.
Stefan
Alles anzeigenAlles anzeigenHallo Ulli,
das ist leider nix neues; es gibt Bücher, die werden noch teurer gehandelt; am meisten schmerzt mich der Preis des "Stangl".
l.g.
Stefan
Hi Stefan,
hast du Interesse am Stangl?
Hallo,
was das angeht, bin ich versorgt. Ich hatte das Glück den Stangl von einer Haushaltsauflösung zu bekommen. Wenn du allerdings 1-2 Exemplare nicht brauchst, würde ich sehr begrüßen, dass du die Inocybe-Interessierten zur Verfügung stellst.
l.g.
Stefan
Hi,
entweder Düngerlinge (da gibts auch genug Arten, die keine ausgesprochen giftigen Pilze sind) oder Psathyrellen.
In jedem Fall aber keine Speisepilze.
l.g.
Stefan
Hallo ihr lieben,
seit einiger Zeit habe ich nicht nur eine Pilzfundwunschliste, sondern auch eine Pflanzenfundwunschliste. Der Grund ist meine Beschäftigung mit den phytoparasitischen Pilzen. Letzte Woche war ich für ein paar Tage bei einem lieben Freund in Weimar. Auf einem Spaziergang über einem Trockenrasen fielen mir komische markant blaugrüne "Disteln" auf.
Natürlich sind das keine Disteln, sondern Doldenblütler. Aber darauf muss man erstmal kommen. Inzwischen wurde die Pflanze als Eryngium campestre - Feldmannstreu bestimmt. Stand auf meiner Wunschliste ganz oben. Habe mir sehr viele Fotos von der Pflanze angesehen und trotzdem nicht erkannt, da viele Details so nicht zu sehen waren, wie z.B. die stängelumfassenden Blätter. Macht aber nix. Jetzt weiß ich ja, wie sie aussieht und natürlich freue ich mich sehr, dass ich die endlich mal live gesehen habe.
l.g.
Stefan
Hi,
das passt schon so. Eine Nummer dahinter braucht es nicht. Braunsporer mit richtig freien Lamellen und gut vom Hut trennbarem Stiel gibt es so gut wie nicht. Da bleiben dann nur noch die genannten Häublinge über, obwohl die eigentlich angewachsene Lamellen haben.
l.g.
Stefan
Hi,
also durch den Goldschimmelbefall ist der erste schon etwas einzugrenzen, da beide Golddschimmelarten jeweils andere Pilze besiedeln. Allerdings ist der Goldschimmel nur mikroskopisch zu bestimmen.
Beim 2. passt Rübling s.l. Die genaue Art ist hier auch anhand der Bildlage nicht zu klären.
l.g.
Stefan
Hi,
ja genau wie bei den Pferden. ![]()
l.g.
Stefan
Alles anzeigenHallo.
Das ist Volvariella bombycina. Ein seltener Pilz, den man schonen sollte auch wenn er wohl essbar wäre.
LG,
Schupfnudel
Hi,

Schupfnudel hat vollkommen recht. Übrigens sind die meisten Scheidlings-Arten sowieso nicht schmackhaft. Der einzige, der was taugt ist der Reisstrohpilz V. volvacea. Im Forum gibt es auch aufgrund diverser Gründe keine Verzehrsfreigabe. Ein wichtiger Grund ist, dass niemand aufgrund der Bilder die Frische der Fruchtkörper sicher beurteilen kann.
Wenn du also sicher gehen willst, dann such einen PSV in deiner Nähe auf. Wir können nur Bestimmungsvorschläge aufgrund der vorliegenden Bilder geben. Nicht mehr und nicht weniger.
l.g.
Stefan
Hi,
Beli hat vollkommen recht.
Es gibt durchaus bei den Psythyrellen auch Arten, die auf solchen "gedüngten" Böden/Pflanzenerden wachsen können. Ich habe die Düngerlinge nur ins Spiel gebracht, weil ich bei einigen Lamellen auf dem Foto oben auch gescheckte Stellen zu sehen meinte. Wie dem auch sei. In jedem Fall ist der Fund nur mittels Mikro zu bestimmen.
l.g.
Stefan
Hallo Christoph und Norbert,
sehe ich auch so. Deswegen mal 1-2 andere Töne von meiner Seite. Ich kann hier nicht nur Metal posten, sondern auch ein bisschen Kultur. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
das ist eine Psathyrella.
Edit: Panaeolus wäre auch noch möglich
l.g.
Stefan
... blöde Pilze, die es nicht gibt!
VG, Tanja
Das wäre dann aber schon ein Grund, den zu beschreiben. ![]()
Phäle sind hier eigentlich überflüssig. Der olympische Gedanke zählt. Du als alter Wolle Petry-Fan müsstest das doch wissen.![]()
Sorry ich bin hier überfragt. Das glatte Velum passt nicht zu einem Vertreter der Narcotici. Die Sporen mit Perispor nicht zu den Nivei. Komisches Ding. Schade, dass Andreas Melzer nicht mehr aktiv ist. Vielleicht hat Hans Bender eine Idee zu deinem Fund.
l.g.
Stefan
