Danke für deine Aufklärung. ![]()
Beiträge von Climbingfreak
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Hi,
alles Gymnopilus junonius - Beringter Flämmling.
l.g.
Stefan
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Hallo an alle,
konradii ist wohl ein "nomen dubium", also ein Name, bei dem nicht klar ist, was der Autor genau damit gemeint hat.
Daher wurde der Name "rhodosperma" aus der Versenkung hervorgeholt, weil es der älteste Name für das m.E. recht gut bestimmbare Taxon ist, das hier im Bild gezeigt wird.
Die in den Herbarien unter "konradii" abgelegten Funde gehören genetisch teilweise zu dem, der jetzt rhodosperma heißt (wegen des rosa Sporenpulvers), teilweise zum mastoidea-Komplex.M. mastoidea hat rein weißes Sporenpulver - solche Sternschuppigen sollte man also wohl öfter mal aussporen lassen...
Gruß,
Wolfgang
Hallo Wolfang,
dann stellt sich die Frage, warum das in Pilze Deutschlands jetzt 2 Arten sind. Meine bisherigen Funde von Macrolepiota rhodosperma laufen nach einem der letzten Mykis-Updates wieder unter M. konradii und Rhodosperma wurde als eigene Art eingepflegt...
l.g.
Stefan
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Hi,
seitdem ich weiß, dass in der FN nicht alle Arten aud der Gruppe drin sind, kommt von mir erstmal nur so viel. C. splendens wächst im Laubwald; insofern passt das. Seitdem ich aber einen Fund aus der Gruppe unter Eiche nicht mit der FN bestimmen konnte, bin ich da vorsichtig geworden.
l.g.
Stefan
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Ach, diese GROSSPILZE, hol' sie doch der Teufel!

LG, Nobi

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Na ja zumindest in FN und Gröger werden die anhand der Sporengröße getrennt. Ludwig schreibt auch von einem A. arvensis var. macrocarpus, was zu den Angaben in beiden Werken passen würde. Ich habe dieses Jahr auch eine Kollektion in der Größe gefunden mit der Sporengröße von A. arvensis. Ich hab die Art auch als A. macrocarpus bestimmt. In Mykis und Pilze Deutschlands sind A. urinascens (der Großsporige) und A. macrocarpus 2 getrennte Arten.
Verbreitung Agaricus macrocarpus (F.H. Møller) F.H. Møller 1952
l.g.
Stefan
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Hi,
A. macrocarpus wäre hier auch noch möglich, nachdem Nobi A. urinascens ins Spiel gebracht hat...
l.g.
Stefan
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Hallo Climby, danke für deine Antwort, aber wie gesagt, ist nicht schlimm, ich war ja auch nicht auf Bestimmung aus!
offtopic: Konntest du eigentlich den Pilz (Inocybe spec) aus meinem Päckchen untersuchen?
Hi,
leider noch nicht. Wird auch erst Mitte November. Habe gerade einiges um die Ohren.
l.g.
Stefan
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Hi,
Bestimmung ist in der Tat so nicht mehr möglich. Ich traue mir bei deine Fund auch nicht zu, deinen Fund in eine Sektion zu verorten.
l.g.
Stefan
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Hi,
genau das ist hier auch mein Problem. Ich kenne I. fuscidula mit deutlich dünneren Zystidenwänden. Was das aber ist, kann ich leider auch nicht sagen. Zumindest hatten meine Funde der Art deutlich dünnere Wände.
l.g.
Stefan
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Es gibt gut zu bestimmende Arten. Nur dazu brauchst du halt Sporenpulverfarbe, Geschmack, Geruch und Ökologie/Standortbeschreibung des Fundortes. Das sind auch Grundkriterien für die Bestimmung anderer Arten.
l.g.
Stefan
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Hi,
dann hilft nur noch Sporenpulverfarbe und Kosten. Ohne dies nicht bestimmbar; erst recht nicht per Bild.
l.g.
Stefan
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Doch, hier fruktifizieren teilweise in Massen und das meist aber auch nur in Nestern von 20-30 FK auf 20 Quadratmeter oder so. Ansosnten ist Fehlanzeige im ganzen Wald. Am Samstag bei einer Exkursion so erlebt.
l.g.
Stean
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P.S.: Manchmal denke ich allerdings: So'n altes Pilzbuch wie Michael/Hennig/Kreisel von 1971, VEB Gustav Fischer Verlag Jena, war doch irgendwie befriedigender. Da waren ungefähr 1.200 Arten drin, und die Leute haben auch alles bestimmt, was sie fanden. Genetische Untersuchungen gab's nicht, und was nicht genau passte, wurde eben passend gemacht...

Ja in manchen Fällen ist das sehr äähm verstörend, insbesondere, wenn nur die Genetik sagt, dass es 2 Arten sind. Bei korrespondierenden morphologischen Merkmale, ist das auch gerechtfertigt. Übrigens haben die genetischen Untersuchungen eine Art Revolution ausgelöst. dadurch ist erst den Mykologen wirklich bewusst geworden, wie die Verwandtschaftsverhältnisse wirklich liegen. Cool wirds dann, wenn bestimmte Merkmale über Familien oder konstant über alle Vertreter erstrecken. Bei den Russulales sind das beispielsweise die Gloeozystiden und das amyloide Sporenornament.
l.g.
Steafn
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und dann gibts noch den Großkatzigen Braunhut-Steinpilz in Massen Amanitaboletus pantherinus.

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Hi,
Leccinum leucopodium. Albostpitatum ist ungültig beschrieben.
l.g.
Stefan
Ja, und in den GPBaWü steht sie unter L. aurantiacum.
Welches Durcheinander
Gruß
Norbert
Ähm ja, aber auf den 2. Blick aber dann nicht mehr. Das ist bei einigen Pilzen so, dass der gleiche Name für unterschiedliche Pilze vergeben wird. Ist blöd, man muss aber damit leben/sich arrangieren; erst recht, wenn man sich ernsthafter mit der Mykologie beschäftigt. In dem Fall ist es wichtig auf die Namen der Autoren zu achten. Leccinum aurantiacum sensu Autor X ist die Laubwaldrotkappe und sensu Autor Y die Espenrotkappe. Wenn du dich ernsthafter mit der Taxonomie befasst, fällt dir das irgendwann auch gar nicht mehr auf. Bei mir hat das 1-2 Jahre gedauert.


l.g.
Stefan
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Hallo,
Alles Boletus edulis , der "Fichten-Steinpilz"
Der kann mit allen möglichen Bäumen.
Gruß
Norbert
Dem kann ich mich nur anschließen, allerdings sehen die Pilze auf den letzten Bildern schon ein bischen merkwürdig für B. edulis aus.


l.g.
Stefan
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Hi,
das wird mit der Geruchsbeschreibung auf einen der Anischampis hinauslaufen. Keine einfache Gruppe. Da wirst du nur mir der Sektion Minores Subsektion Arvenses als Bestimmung leben müssen.
l.g.
Stefan
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Hi,
Leccinum leucopodium. Albostpitatum ist ungültig beschrieben.
l.g.
Stefan
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Hi,
Rhodocybe gemina vielleicht.
l.g.
Stefan
Da war Nobi schneller.

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Hi,
schwierig ohne Mikromerkmale. Meine wage Idee dazu wäre L. ignivolvata wegen des dunkelrandigen Ringes.
l.g.
Stefan
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Hi,
mein Tipp wäre Pholiota lenta.
l.g.
Stefan
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Hallo Emma,
bitte nie nicht sicher bestimmte Arten essen. Ich hatte in letzter Zeit viele Vergiftungsfälle wegen so was zu betreuen.
l.g.
Stefan
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Hi,
sieht gut aus.
Übrigens für mich riecht der nach faulem Kohl mit einem Hauch von Erbrochenem. 
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Hi,
sindonia passt.

Du solltest übrigens an deinem Geruchssinn arbeiten Mario; gerade Sindonia hat typischerweise so eine markante Mehlkomponente im Geruch, mit welcher du die Art schon fast im Feld erkennst.
l.g.
Stefan
